528i

528i


BMW 528i E39

Baujahr:

8/1996

Zylinder/Ventile:

6/4

Leistung:

142/193

KW/PS

Hubraum:

2793

ccm

Lackierung:

Montrealblau

metallic
Innenaustattung:

schwarz

Stoff Rattan


Der 528i wurde der Nachfolger meines 525i E34, welcher nach einem Ausritt ins Gelände bleibende Blessuren davontrug. Ich liebte das Montrealblau auf dem E39. Die Innenaustattung war schwarz und, nachdem ich die schönen 18"er und den M-Heckspoiler montiert hatte, sah das Auto richtig schön aus.

Der E39 war deutlich mehr in Richtung Komfort getrimmt, als der E34. Die Lenkung erscheint aus heutiger Sicht doch etwas indirekt abgestimmt und das Lenkrad hatte einen stolzen Durchmesser. Die Sportsitze boten einen guten Seitenhalt, waren allerdings fast etwas knapp geschnitten. Das Drosselventil in der Kupplung fand ich sehr störend.

Mit dem MID und dem indirekten Auflicht hatte das Auto vor allem Nachts dieses "Cockpit-Feeling", welches die Mitfahrer stets begeisterte.

Das Auto lief an sich problemlos, nur, wie sollte es auch anders sein, hatte das Auto fast alle typischen "Wehwehchen" der E39 Baureihe.

Natürlich war der "IGEL" während meiner Zeit zweimal zu tauschen und auch die Tasten des Klimabedienteils waren gebrochen. Die Tonnelager der Hinterachse wurden noch auf Kulanz gemacht.

Mit zunehmenden Alter, so ab 180.000 km traten dann quasi Zug um Zug alle bekannten Punkte zu Tage.

Dazu gehörten der sporadische Ausfall des Nocken- und Kurbelwellensensor, welches dazu führte, dass der 528i meine Frau sogar stehen ließ.

Die Heizkreisventile gingen nicht mehr zu. Zuerst das Ventil für die Beifahrerseite und so kämpfte die Heizung eine ganze Weile gegen die Klimaanlage bis dann auch das Ventil für die Fahrerseite nicht mehr schloß. Ein leichter Schlag auf den "Hinterkopf" löste das Problem wieder.

Natürlich zeigte auch auch ein Fensterheberantrieb an einer Tür das typische Problem. Die Leitung der Klimaanlage hatte am Einfüllstutzen den bekannten Kühlmittelaustritt und das Kühlmittelthermostat blieb offen hängen und musste gewechselt werden.

Eine größere Sache war dann der Deckel des Thermostat-Gehäuses. Als der Dichtungssitz brach und heißes Kühlmittel austrat, war meiner Frau nicht mehr zum Lachen. Zum Glück erklärte ich ihr erst noch ein paar Tage vorher, dass, sollte die Meldung Kühlmittelstand erscheinen, sie die Temperatur beobachten und den Motor sofort ausmachen soll, wenn die Temperatur steigt. So wusste sie, was zu tun ist. Das Ganze ereignete sich natürlich an einem Freitagabend und ich war auf der Rückfahrt von einer Dienstreise. Am Telefon versuchte ich mit ihr, den Fehler einzugrenzen und habe an der Strecke mit Hilfe von Assist nach BMW-Werkstätten gesucht, welche noch geöffnet hatten, um die potentiell notwendigen Ersatzteile mitzubringen. Ich dachte natürlich nicht an den Deckel, sondern habe sämtliche Kühlwasserschläuche organisiert. So musste das Auto über Nacht auf dem Parkplatz des Getränkemarktes stehen bleiben. Am Samstagmorgen konnte ich das benötigte Ersatzteil dann bei meiner üblichen BMW-Werkstatt abholen und das Auto wieder flott machen.

Danach war das Auto quasi "durchrepariert" und lief problemlos bis etwas mehr als 200.000 km, bis wir uns dann im April 2009 dazu entschieden, einen 123d für meine Frau anzuschaffen.

Der 528i ging beim BMW-Händler in Zahlung. Nach zwei Wochen Standzeit entschied sich einer der Werkstattmeister, das Auto zu übernehmen. Bei ihm läuft es, soweit ich weiß, heute noch.


Ausstattung:

- Sportsitze

- Klimaautomatik

- Durchladesystem

- M-Fahrwerk

- aut. abbl. Innenspiegel

- Latent-Wärme-Speicher

- Scheinwerferwaschanlage

- aut. abbl. Außenspiegel

- Shadow-Line

- Autotelefon

- Regensensor

- PDC

- Multifunktionslenkrad

- MID

- verschiebbare Mittelarmlehne

- Edelholzausführung - Geschwindigkeitsregelung - 6fach-CD-Wechsler
- Intensiv-Scheiben-Reinigung


Bilder: