Beiträge von Macholiday

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    Wie ich hier geschrieben hatte, habe ich Anfang des Jahres eine große Flasche über 50 Jahre alten Jim Beam geschenkt bekommen.


    Am Wochenende war mein bester Kumpel nach einem langen Auslandsaufenthalt wieder mal kurz in Deutschland.
    Diesen Aufentahlt haben wir zum Anlass genommen, das Zeugs zu verkosten.


    Wir waren - wohl wegen der niedrigen Erwartungshaltung - sehr positiv überrascht.
    Entweder hat Jim Beam die Rezeptur drastisch geändert oder dem Whiskey hat die Lagerung gut getan.


    Der Jim Beam ist angenehm weich und süßlich mit einer leicht rauchigen Torfnote.
    Absolut kein Vergleich zu dem Zeugs aus dem Supermarkt.


    Der hier wird in jedem Fall nicht mit Cola gepanscht!


    PS: Ich hoffe nur, das nicht einer von den Firmen denen ich den Whiskey angeboten habe, nun aufwachen und mir jetzt ein Batzen Geld bieten. :D

    Als ich mit dem Sammeln begonnen habe, lag es nicht in meiner Absicht mit den Malts zu spekulieren.
    Bislang habe ich von jedem Jahrgang 3 Flaschen gekauft. Eine wird in der Weihnachtszeit geöffnet und mit Freunden und guten Bekannten verkostet.
    So hat sich über die Jahre ein kleines Lager gebildet, das bei passenden Anlass eigentlich geplündert werden sollte.
    Nun hat sich aber die vorgenannte Situation ergeben.

    Das Problem ist ja folgendes. Du legst Dir ein ein kleines feines Depot zu und möchtest bei Gelegenheit und Anlass mal ein Fläschen öffnen. Soweit ok.


    Aber schaust Du später dann mal wie dieser Malt inzwischen gehandelt wird, wirst Du Dir die Frage beantworten müssen "Trinken oder Verkaufen?"


    Vor einiger Zeit hatte ich hier einen Beitrag gepostet. Es ging um einen 18 Jahre alten Macallan den ich für 73 Euro gekauft habe und inzwischen für 340 Euro kostet.


    Kann man als bodenständiger Mensch so einen Tropfen dann überhaupt noch genießen?

    Für mein Geschmack finde ich die HK- und B&O-OEM-Lösungen sehr gut. Für mehr braucht man dann auch einen Schall-optimierten Hörraum. Bedingt durch den großen Anteil schallharter Flächen in den Fahrzeugen, ist dann der Aufwand für den effektiven Qualitätsgewinn gegenüber OEM zu hoch. Wohlgemerkt im Vergleich zu den qualifizierten OEM-Systemen von HK und B&O.

    178 Euro pro Fläschken. Na, der muss Dir aber gut schmecken :).
    Bei der Preisentwicklung imo ein reines Spekulationsobjekt.


    Primär sammel ich natürlich. Aber ich möchte schon gerne wissen, was da bei mir im Keller herum steht. :D


    Neben Macallan, dem Rolls Royce der Whyski's, probier und sammel ich natürlich auch andere Stöffchen.


    So hat mich zum Beispiel Horsti's Videopräsi des 15 jährigen Dailuaine 1997 der Signatory-Abfüllung neugierig gemacht. Der hat mich bei der Verkostung so beeindruckt, das ich diesen vergleichsweise "günstigen" Malt mit in meine Sammlung aufgenommen habe.
    Inzwischen ist der 15-jährige vergriffen. Der 16-jährige, der jetzt noch erhältlich ist, wurde nur ein halbes Jahr später abgefüllt und steht dem 15-jährigen in der Fruchtnote keineswegs nach.

    Langsam wird es unlustig!


    gerade habe ich mir wieder meine jährliche Lieferung Macallan 18 Jahre Sherry Oak (1996) bestellt.


    Die Preisentwicklung ist absolut dramatisch!!! Wenn die Preise so weiter steigen, werde ich wohl demnächst keinen mehr kaufen.


    Ich hoffe jedoch, dass der Preis sich jetzt einpendelt und die Preise noch bis zum Jahrgang 2000 akzeptabel bleiben.


    Hier mal die Preise (inkl. UK VAT) wieviel ich für diesen Singel Malt in letzten Jahre bezahlt habe.


    Distilled Bottled Preis
    2010 - 69,99 £
    2011 - 73,14 £
    2012 - 96,67 £
    2013 - 116,03 £
    2014 - 143,79 £


    Ab einem Preis von 200,- £ werde ich wahrscheinlich auf das Verkosten verzichten und nur noch sammeln. :heul:

    Hier nun die Antwort vom Whiskeymuseum:


    "In 1965 Ky did not receive an 1/2 gallon bottles of Jim Beam to sell. I can’t find out anymore info because Ky did not get these bottles until 1970-1982. I would offer you $100.00 if you so choose."


    Das Angebot ist einfach lächerlich. Ich würde alleine schon für den Versand in die USA 40 USD berappen müssen.
    Ich schaue jetzt mal ob ich die Flasche bei eBay.cn oder ebay.us platzieren kann.


    Sollte das ebenfalls erfolglos sein, werde ich die Flasche bei der nächsten größeren Party mit Freunden unter großen Trara köpfen.

    Wegen dem Jim Beam habe ich mich an den Hersteller in den USA gewandt.
    Von diesen habe ich nachfolgende E-Mail erhalten:


    ________________________________________________________________________


    Thanks for your email.

    For information about value, we suggest you contact either the Oscar Getz Whiskey Museum, Jim Beam Bottle & Specialties Club or the Heartland of Kentucky. Any can provide you with additional advice.

    Oscar Getz Whiskey Museum
    114 North 5th Street
    Bardstown, KY 40004
    Phone: 502-348-2999

    Heartland of Kentucky
    P.O. Box 428
    1413 Pine Tavern Rd.
    Lebanon Junction, KY 40150
    All correspondence must include 2 stamps for reply.
    Phone: (502) 215-5105 or (502) 777-0238
    Email: heartland@decantersandsteins.com
    Website: http://www.decantersandsteins.com

    Jim Beam Bottle & Specialties Club
    519 NE 165th Street
    #E12
    Seattle, WA 98155
    Email: beamclub@aol.com
    http://www.jimbeamclub.com

    If you write, please enclose a self-addressed, stamped envelope to ensure a reply.

    I hope this information is helpful and that you continue to enjoy our many excellent Jim Beam brands.
    ________________________________________________________________________


    Diese habe ich jetzt auch noch mal angeschrieben und erwarte die Antworten.


    Mal sehen was das gibt.

    Danke schon mal für die Informationen.
    Da ich selber ein Liebhaber des Single Malt bin und mit den diversen Jahrgängen von 18 Jahre alten Macallan wahre Schätze in meinem Whisky-Stock habe,
    ist mir schon klar das ich mit diesem Jim Beam keine Perle der Destellrierkunst bekommen habe.
    Vermutlich hatte aber niemand hier im Jahre 1965 die Gelegenheit einen Jim Beam mit einem renomierten Single Malt zu vergleichen.
    Insofern ist es dezent gewagt diesen Whiskey ungeprüft als "Schlempe" zu bezeichnen.

    Gestern habe ich von einem guten Bekannten eine 1,5 Liter ? Flasche Jim Beam geschenkt bekommen. Dieser hat 5 Stück davon 1965 von einem GI geschenkt bekommen.


    Die Flasche hat bis gestern in einem sehr alten, kühlen Weinkeller gestanden.


    Jetzt meine Fragen.


    1. Wird der Whiskey noch trinkbar sein? Geöffnet war er noch nicht, da die Baderole noch unbeschädigt ist.


    2. Was wird die Flasche in etwa wert sein?


    3. Könnte die Flasche für die Brennerei interessant sein?


    Was denkt Ihr?