Beiträge von SiebenR

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
Hier registrieren oder anmelden!
Auch aufgrund massiver Botzugriffe limitieren wir eventuell die Anzahl der eingeblendeten Beiträge für Gäste.

    Wann war Berlin denn mal kein Failed State? Das letzte Mal vermutlich zu Zeiten der Luftbrücke, oder? :sz:

    Und was ist seit den Zeiten der Luftbrücke geschehen?

    Ich schätze so richtig angefangen, haben diese Zustände in den 70er Jahren.

    Beschleunigt durch den Krieg im Libanon.

    Nein, ich kann nicht sehen, dass sich Berliner Zustände im Land verbreiten! ;)

    Die Zustände in Berlin sind afaik auch nicht schon "immer" so :rolleyes:

    Hat wohl doch was mit der Zusammensetzung der Bevölkerung zu tun!


    Und da sich die Bevölkerung auch in anderen Städten/Gebieten auch rasant in Richtung Berlin verändert, werden sich zwangsläufig auch die Zustände dahingehend verändern!

    Telefonleitung war natürlich falsch ausgedrückt, ist Glasfaser.

    Ich hab den Anschluss online beauftragt, die Telefonnummer vom Nachbarn angegeben (weil wir nicht vor Ort waren), der hat die Techniker reingelassen und die haben alles installiert. Inklusive Wlan-Router.


    Hab aber dort keine Festnetznummer.


    Und einen herkömmlichen Telefonanschluss gabs an der Adresse zuletzt 1989

    Jan Henning:


    Ein "Festnetzanschluss" vor Ort ist keine Option?

    Ich hatte auch immer das Problem mit Prepaid-Datentarifen fürs Ferienhaus.

    Hatte dann letztes Jahr die Faxen dicke und hab mich da mal kundig gemacht, was es noch für Möglichkeiten gibt.

    Hab dann letztlich einen Anbieter gefunden, welcher einen reinen Datentarif über die Telefonleitung anbietet.

    Da zahl ich nun umgerechnet 6 € und ein paar Cent pro Monat 8|

    Wenn ich das früher gewusst hätte... :m:

    Grad bei Dachhaken und Schienen sollte man erfahrungsgemäß nicht das allerbilligste Material nehmen.

    Bei einer von Haus aus stabilen, verwindungssteifem Schiene lässt sich dann im Zweifel auch mal ein Haken einsparen.

    Ebenso die Haken, da macht ein halber Millimeter Materialstärke schon was aus :sz:

    Eine Bekannte von mir, promovierte Akademikerin die seit 2003 in D lebt und arbeitet, spielt konkret mit dem Gedanken mit Familie in die Schweiz zu gehen.

    In die Schweiz vor Allem deshalb, damit die Kinder eben weiter deutschsprachig unterrichtet werden können.


    Sie sagt, das hätte sie sich vor 15 Jahren nicht vorstellen können, D war für sie schon als Schülerin das große Ziel.

    Aber D habe sich ihrer Meinung nach sehr negativ verändert :sz:

    Das ist allerdings eine Sache, die einer Industrienation unwürdig ist. Von unserer Zulassungsbehörde habe ich ähnliches gelesen, bei uns war aber z.B. auch das Einwohnermeldeamt länger nicht „erreichbar“. Und da erwarte ich dann in der Tat auch von einer Behörde Arbeit am Wochenende und sonstige Überstunden.

    Absolut!

    Wir haben mal bei Mercedes-Benz an einer großen Produktionslinie einen Umbau gemacht.

    U.a. Umbau von Profibus auf Profinet und Austausch der NC Steuerungen.

    Die Komponenten, Soft- und Firmwarestände wurden alle auf Empfehlung und in Absprache mit SIEMENS bestellt.

    Leider hat das so überhaupt gar nicht hingehauen.

    Wir und auch SIEMENS (von denen war einer fast zwei Wochen dabei) haben dann aber wirklich gerödelt, da waren 14-15 Stunden am Tag normal und auch von der Werksleitung gewünscht und abgesegnet.


    Aber die Zulassungsstelle kann trotz immenser Probleme wegen Karneval komplett schließen :kpatsch:

    Bekanntlich ist das Gras auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner… Viele Probleme im Ausland bekommt man aber halt auch erst mit, wenn man dort länger lebt und nicht nur als Urlauber unterwegs ist.

    Das ist richtig.


    Wenn ich aber in "Timbuktistan" lebe, dann weiß ich, hier ist es eben kacke, die medizinische Versorgung ist schlecht, Altersvorsorge muss ich mich selbst drum kümmern usw. und so fort.

    Hier ist es aber imho so, dass wir u.a. für Krankenversicherung, Rentenversicherung und staatliche Leistungen bei den Beiträgen ganz, ganz weit vorne liegen, der "Service" und die Leistungen jedoch immer mieser werden und gefühlt immer weniger reibungslos funktioniert.


    Ganz kleines Beispiel:

    Neulich musste ich ein Fahrzeug ummelden.

    Wochenlang kein Termin zu buchen und ohne Termin wird man vom anscheinend heutzutage notwendigen Sicherheitsdienst abgewiesen - ich habs probiert :rolleyes:

    Ich habe daraufhin unseren Landrat angeschrieben und mich beschwert.

    Der Käufer eines Kfz hat in D bekanntlich die Pflicht, das Fahrzeug unverzüglich ab- oder umzumelden, die Fristen von afair ein paar Tagen stehen ja auch in den Kaufverträgen.

    Der Landrat hat mich dann letztlich an den Leiter der Zulassungsstelle verwiesen, da kam aber auch nur Geschwurbel, von wegen man müsse Verständnis haben wegen Systemumstellung und seine Mitarbeiter gäben wirklich alles.

    Auf meine Frage, wie denn jemand damit umgehen solle, der das Auto zwingend braucht, um zur Arbeit zu kommen, ist er trotz mehrfacher Nachfrage in keinster Weise eingegangen.

    Das ging ungelogen über Wochen :kotz:

    Und als es dann endlich geklappt hatte, war die Gebühr um einiges höher als noch vor 2-3 Jahren.

    Für was bitte???


    Dass bei einer sog. Systemumstellung auch mal was nicht so reibungslos klappt, weiß ich aus Erfahrung.

    Aber welcher Betrieb aus der Privatwirtschaft kann es sich erlauben für Wochen quasi den Betrieb einzustellen?


    Der Clou war dann, dass an Faschingsdienstag die Zulassungsstelle generell geschlossen war :kpatsch:

    Unter "alles geben" und "mit Hochdruck dran arbeiten" versteh ich was anderes :D


    Von Arztbesuchen oder Facharztterminen fang ich besser gar nicht an :rolleyes:

    Na, wenn sie das nicht gerne gemacht hat, warum hat sie das dann vorher überhaupt gemacht? Andere Jobs gab es auch vorher genug. War es vielleicht doch das Trinkgeld?

    Kein Bock mehr, andere Lebensumstände, woanders mehr Kohle?


    Ein Bekannter von mir, von Beruf Landwirt und Winzer, hatte jahrelang ein-, zweimal im Jahr die Besenwirtschaft geöffnet.

    Da haben immer ein paar jüngere Frauen nach Feierabend (in ihrem Hauptjob) bedient.

    Unter der Woche ging das eben immer so bis zwischen 22:00 und 0:30 Uhr.

    Dann hatte eines der Mädels auf dem Heimweg einen (harmlosen) Autounfall.


    Und da kam der Stein ins Rollen, weil die maximale tägliche Arbeitszeit von 10 Stunden überschritten war.

    Gab richtig Ärger und seitdem gibts dort eben auch keine Besenwirtschaft mehr :sz: