Beiträge von EAMA

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    Das Formular zur Anmeldung eines weiteren Wohnsitzes (und Beibehaltung der Erstwohnung) gibt es normalerweise als pdf vom Einwohnermeldeamt.


    Zu Hause ausfüllen, unterschreiben, per Post zum Einwohnermeldeamt abschicken ... falls es noch so einfach gehen sollte wie früher.


    Im ungünstigsten Fall verlangt die Gemeinde Zweitwohnungssteuer.

    shneapfla: Hinterher weiß man es halt immer besser - wie immer im Leben...


    Aber mal abgesehen vom Thema Keller:

    Es wäre mal ganz interessant, von den Häuslebauern, die schon vor einiger Zeit gebaut haben, die wichtigsten Rückmeldungen zu sammeln, was sie aus heutiger Sicht anders machen (oder worauf sie besonders Wert legen) würden, wenn sie heute nochmal bauen würden.

    Zum Beispiel:

    - Baustoffe

    - Dämmung

    - Grundrißgestaltung

    - Wohnen über mehrere Stockwerke oder jeweils abgeschlossene Wohnungen pro Stockwerk

    - Trittschallschutz

    - Außenverschattung

    - Balkone, Terrassen, Dachterrassen

    - Dachüberstand

    - Garage im Keller integriert oder separat

    - barrierereduzierte/freie Bäder

    - Besonderheiten bei Doppelhaushälften bzw Reihenhäusern

    - ...

    Vor allem differenziert man sich als späterer Verkäufer mit einem Haus mit ein paar praktischen Details (Balkon, Dusche im EG) positiv - so etwas haben nämlich leider die wenigsten Standard-Doppelhaushälften.

    Allerdings bin ich bei solchen Investitionen auch nicht besonders preissensitiv...

    Das erleichtert beim Thema Bauen natürlich vieles, wenn man solche guten Voraussetzungen mitbringen kann.


    Zum Thema DHH und Keller:

    Eine DHH ist ggü. einem freistehenden Haus logischerweise immer ein Kompromiß - den man in Ballungsräumen mit hoher Nachfrage und knappem Angebot aufgrund des Preisniveaus eher einzugehen bereit ist als auf dem Land. Aber wenn es irgendwie geht, würde ich immer zum Keller raten. Zum einen als zusätzlichen Stauraum - zum anderen als Argument für einen möglichen späteren Wiederverkauf. Es gibt halt genug Interessenten, für die ein Haus ohne Keller von vornherein durch das Suchraster fällt.


    Sofern man eine neue DHH noch mehr oder weniger "frei" planen kann (und das Budget solche Planspiele überhaupt hergibt):

    Es muß nicht immer der 08/15 Standardgrundriß sein. Denkt z.B. an einen möglichen Balkon für die oberen Stockwerke. Und an eine Dusche (und nicht nur das Gäste-WC) im Erdgeschoß, wenn es irgendwie geht.

    In seiner Eigenschaft als Unternehmer und Arbeitgeber sollte eigentlich selbst der Chefideologe dieses Forums der Ansicht zustimmen können, daß es sich schlichtweg nicht gehört, einem Unternehmen die Pleite zu wünschen - allein schon wegen der dann von Arbeitslosigkeit betroffenen Arbeitnehmer und des ebenfalls wirtschaftlich betroffenen Eigentümers des Unternehmens.

    Stefan:


    Wer das Olympiadorf nicht nur aus dem Internet kennt, weiß vor allem: Die Autos stehen zwar nicht an der Oberfläche - sie werden aber trotzdem genutzt und brauchen einen Parkplatz. Nur daß sie in diesem Fall entlang der unterirdischen Strasse und der Parkplätze unterhalb der Erdgeschoßebene stehen. Und eigene Parkplätze waren dort schon seit Jahren und Jahrzehnten knapp und teuer.


    Zum Thema sinkender Stromverbrauch:

    Wünschen kann man sich ja vieles, was den Durchschnittsstromverbraucher betrifft. Nur wenn du halt schon den gesamten Haushalt auf LED-Leuchten und A+++ Geräte umgestellt hast und dadurch der persönliche Jahresstromverbrauch ohnehin schon am untersten statistischen Limit liegt, dann geht halt nicht mehr viel weniger.


    Zum Thema erneuerbare Energie:

    Die letzten Wochen waren auch wieder ein gutes Beispiel dafür, daß im Dezember in Sachen Solarstromerzeugung halt in der Regel nicht viel läuft - sofern die Sonne überhaupt mal rauskommt. Je nach Lage der eigenen PV-Module kann das ja jeder PV-Anlagen-Betreiber jeden Tag selbst nachvollziehen. Da reichen dann schon ein paar Bäume in der Nachbarschaft, daß im Winter bei tiefstehender Sonne nichts mehr geht.


    Bei allem Verständnis nach dem Wunsch nach mehr erneuerbarer Energie gibt es eben auch gewisse praktische Grenzen.

    PS: ich würde nur die defekte Kerze wechseln.
    Die Gefahr bei Glühkerzen eine festsitzende Kerze abzureißen ist tatsächlich relativ hoch.
    Die Folge davon wäre dann ausbohren oder schlimmstenfalls Zylinderkopf runter wenn das Ausbohren in montiert nicht klappt oder gescheitert ist.

    Ich werde daher beim GL nur die defekte Kerze tauschen.

    Ich würde empfehlen, gleich alle Glühkerzen zu tauschen. Die Lebensdauer dieser Teile ist einfach begrenzt, und von daher ist es wahrscheinlich, daß der Ausfall der nächsten Glühkerze dann einfach eine Frage der Zeit ist. Und dann hast du die Arbeit nochmal - je nachdem, was du alles abbauen mußt, um überhaupt ran zu kommen...

    Eine gut geregelte und äußert sauber brennende Holzheizung ist schon lange Stand der Technik - in Form von Pellets-Zentralheizungen mit Lambda-Regelung.

    Eine solche Anlage unterbietet auch die Staub-Grenzwerte bei weitem.


    Etwas anderes können von Hand befeuerte Holzöfen sein, wo es eben auf den Benutzer ankommt, wieviel (und welches) Holz er reinlegt und wie er die Luftzufuhr einstellt. Das sind aber zwei komplett unterschiedliche Welten.


    Daß das von gewissen Ideologen natürlich nicht sauber getrennt betrachtet wird, kann mittlerweile ja niemanden mehr überraschen. Dazu müsste man ja mal technisch Ahnung haben und nicht nur vor Ideologie triefen.

    "Komplett am Thema vorbei und daher nicht hilfreich" ist es, den Leuten einreden zu wollen, daß die 23° Umgebungstemperatur des WLTP beim heute gültigen Gesetzgebungsstand irgendetwas mit "Schlupflöchern" und "Thermofenstern" zu tun haben und man daher realitätsfremde Randbedingungen in einer derzeit diskutierten Euro7-Gesetzgebung bräuchte.


    Und warum?


    Weil wir schon heute (!) seit der Euro 6d temp-Norm nicht nur den WLTP-Test auf dem Rollenprüfstand haben, sondern zusätzlich die sehr viel anspruchsvolleren RDE-Tests auf der Straße. Und da ist von 23° schon lange keine Rede mehr. Sondern im normalen Bereich 0 bis 30° bzw. im erweiterten Bereich (und den dafür gültigen Grenzwerten) sogar von -7 bis 35°. Und das alles abzudecken, erfordert schon heute richtig viel Aufwand.


    Gewisse Leute sollten halt wenigstens etwas Ahnung von dem haben, was sie schreiben.

    Die beiden Verbotsideologen werden den technischen Hintergrund mangels Verbrennungsmotoren-knowhow im Allgemeinen und mangels intellektueller Fähigkeiten im Besonderen ohnehin nie verstehen - und nicht verstehen wollen.


    Die fahrzeugtechnisch Interessierten sollten dagegen folgendes wissen:


    Es hat seinen Grund, warum ein Ottomotor unmittelbar nach dem Kaltstart auch im Stand für einige Sekunden mit erhöhter Leerlaufdrehzahl und extrem spätem Zündwinkel laufen muß: das nennt man "Kat-Heizen".


    Der Katalysator braucht eine bestimmte Mindest-Temperatur, um seine Aufgabe der Abgasreinigung gut erfüllen zu können. Unmittelbar nach dem Kaltstart kann er diese Temperatur logischerweise noch nicht haben. Also muß man in kürzester Zeit einen möglichst heißen Abgasmassenstrom (bei möglichst niedrigen Rohemissionen) im Motor erzeugen, um den Katalysator schnell aufzuheizen. Deshalb steigen die am Endrohr gemessenen summmierten Emissionen der gasförmigen Schadstoffe v.a. in den ersten Sekunden nach Kaltstart. Wenn der Katalysator erst mal durchgewärmt ist, werden die Emissionen bestmöglich reduziert. Das kann aber logischerweise nicht ab Sekunde 1 nach Kaltstart bei Volllastbeschleunigung am Berg mit Anhänger der Fall sein. Die unrealistischen Randbedingungen, die in Brüssel derzeit diskutiert werden, machen eben den Unterschied.

    Straßen zahlt jeder, der in diesem Land Steuern zahlt.


    Und nur nebenbei angemerkt: das sind nicht nur die Staatsdiener.


    Die Diskussion driftet für mich leider mal wieder zu sehr ab in das übliche "wir sind die Guten - die sind die Bösen". Sorry, das ist mir zu undifferenziert. Viel Spaß noch dabei.

    Mit Fusionskraftwerken oder deren Verhinderung hat das erst mal gar nichts zu tun.


    Die ursprüngliche Frage lautete doch, wer in nennenswertem Umfang mit Energie Geld verdient.


    Sinngemäße Antwort sollte sein: zumindest in D ist das in erster Linie der Staat (durch den hohen Steueranteil). Es wäre bei dieser Diskussion zu einfach, diese Rolle in erster Linie einer bestimmten Firma zuzuschreiben. Und daher wäre es auch zu einfach, das Interesse oder Desinteresse an einer bestimmten Technik einer bestimmten Firma zuzuschreiben.