Beiträge von McLane

    Also im Endeffekt ein noch breiterer Schutzstreifen.

    Nein ein richtiger Radweg der breit genug ist damit auch Räder mit Hänger/Lastenräder gefahrlos fahren und auch überholt werden können.

    Letztlich eine eigene Fahrspur nur für Fahrräder. Mit einer 1,5 Meter breiten Sperrfläche zwischen der Auto-Spur links und der Fahrrad-Spur rechts. Ein Radweg wäre in meinen Augen baulich getrennt, das ist aber hier nicht der Fall. Also letztlich doch ein glorifizierter Schutzstreifen, breiter halt wie jetzt üblich. Der Vorteil ist, dass sich Fahrradfahrer, die die Sperrfläche befahren (und das wird der Fall sein) sich nicht mehr über zu geringen Abstand beklagen können, wenn sie überholt werden.


    Das Hauptproblem geht dieser Ansatz aber nicht an. Wieder mal wird geradeaus fahrender Verkehr an Kreuzungen rechts von möglichen Rechtsabbiegern vorbeigeführt. An diesem System kranken alle Radverkehrsführungen in der Stadt.

    Gibt einfach zu viele Armleuchter.


    Nur ist halt die Deppenquote unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel. Wobei ich es jedem passioniertem Radfahrer nur empfehlen kann, mal in den USA seiner Leidenschaft zu frönen. Danach sehnst dich nach dem friedvollen Zusammenleben auf deutschen Straßen zurück ;)

    Kauft doch keiner mehr ein Auto ohne das ganze Assistenzgedöns, zig Bildschirmen und Stellmotoren. Dazu werden die Kisten immer breiter und höher. Der Siegeszug der Turbomotoren hat es noch dazu für die Hersteller einfach gemacht, mit relativ wenig Aufwand hohe Leistungen anbieten zu können - und die Kunden wollen es offensichtlich.


    Aber schau doch den Leistungswettlauf jetzt bei den E-Autos an, Effizienz scheint auch keinen mehr zu interessieren wenn ich den Stromverbrauch von diesen riesigen Kisten anschaue, die auf den Markt geworfen werden. 2,5-Tonnen-Panzer, aber in 4 Sekunden auf hundert. Wenn die bei der AMG/RS/M-Klientel angekommen sind, wird die Straße zum Schlachtfeld.

    Äh ja... und genauso wie man schreibt "selber schuld sind" anstatt "auch eine Schuld" und in der Statistik auch die nimmt, wo zwei Radler beteiligt waren oder es einen Radler alleinbeteiligt gewürfelt hat ;)

    Spielt das eine Rolle? Wieso sollten Unfälle von Radfahrern nur gezählt werden, wenn Autos oder LKWs daran beteiligt sind? Egal, ob der Radfahrer schuldhaft mit nem Auto, nem anderen Radfahrer, nem Fußgänger oder mit sich selbst kollidiert ist und sich oder andere dabei verletzt hat: Unfall ist Unfall, und den gilt es zu vermeiden. Wenn mangelnde Fahrzeugbeherrschung oder Unkenntnis bzw. Ignoranz von Verkehrsregeln Ursache dafür sind, muss man dagegen was tun.


    Ich versteh dieses blöde Schwarz/Weiß-Denken hier nicht. Die Radfahrer für die sichere Fahrt mit ihrem Fahrrad zu ertüchtigen heißt doch nicht, dass man die Reduzierung der Gefährdung der Radfahrer durch den motorisierten Verkehr vernachlässigt. Das ist beides wichtig. Wenn ein überwiegender Teil der Unfälle von Radfahrern aber auf den Radfahrer selbst zurückgeht, dann kann man das nicht einfach ignorieren. Ich hab zwar keine Ahnung, wie man das angehen soll, aber die Torkelradler, Lichtverweigerer und Suizidradler nehmen gefühlt immer mehr zu. Mich wundern die steigenden Unfallzahlen überhaupt nicht.


    Das neue Verkehrsschild, um das es hier eigentlich geht, halte ich für durchaus sinnvoll.

    E-Bike? Bist Du schon so alt? :p ;) :hehe:

    Jo, bin ein alter Sack und ausserdem wohn ich im Alpenvorland. Da könnt ihr Flachlandbewohner nicht mitreden :duw:

    Wahnsinn ist, das Radler durch Pfosten sterben, die auf Radwegen im Weg stehen weil zu viele Autofahrer sich nicht an Regeln halten können. Wenn diese Pfosten durch Fußgänger oder andere Radler verdeckt sind, kann man auch mal dagegen knallen wenn man die Örtlichkeit nicht kennt. Da ist laut Statistik der Radfahrer schuld, auch wenn er nur einem Fußgänger oder anderen Radfahrer ausgewichen ist, der sich nicht an die Regeln gehalten hat.

    Auch für Radfahrer gilt das Sichtfahrgebot. Wenn man die Örtlichkeit nicht kennt, muss man halt langsamer fahren. Komisch, dass das selbe Verhalten, das man bei Autofahrern kritisiert, bei Radfahrern plötzlich ok ist.

    Ich würde meine FBH nie mehr hergeben. In einem gut gedämmten Haus lässt man die FBH einfach konstant durchlaufen, die "Trägheit" spielt da überhaupt keine Rolle - ganz im Gegenteil, ich finde es total angenehm, dass es immer gleich warm ist.


    Was das Problem bei Oliver angeht: Ich vermute, da ist ein Mischer verbaut, der die Vorlauftemperatur der FBH runterregelt. Denn sonst kann es nicht sein, dass bei laufender Umwälzpumpe und hoher Kesseltemperatur nichts an der FBH ankommt.

    Man kann natürlich immer nur die Fälle rauspicken, die in die eigene Agenda passen.


    Tatsache ist aber nun mal, dass über 2/3 der Radfahrer an ihren Unfällen mit Verletzung oder Todesfolge selber schuld sind. Das kann man nicht einfach ignorieren, denn wenn man den Anteil des Radverkehrs am gesamten Aufkommen steigern will, dann wird das auch die Unfallzahlen deutlich erhöhen. Die einseitige Konzentration auf die Gefährdung durch motorisierte Verkehrsteilnehmer ist nicht zielführend, wenn da offensichtlich erhebliche Defizite bei der Beherrschung des Fahrrads vorliegen.


    Ich fürchte, dass es bald Einschränkungen bei den E-Bikes geben wird, wenn die Unfälle damit weiter so zunehmen. Und das kann nicht im Interesse der E-Bike-Fahrer sein. In meinem auch nicht, ich kauf mir dieses Jahr ebenfalls eines...

    Industrie und Haushalte werden hier doch gerne angeführt, dass die ja viiiiiiiiiel mehr raushauen als die Autos. Also kann man wohl die Verbesserungen kaum allein den Fahrzeugen zu schreiben. ;)

    DIe massive Reduzierung der Stickoxide (über 56% weniger innerhalb von 25 Jahren) ist in der Tat fast alleinig durch den Straßenverkehr erfolgt. Haushalte und Industrie haben dazu kaum beigetragen - und inzwischen macht der Verkehr weniger als die Hälfte der Emissionen aus, Tendenz weiter sinkend.


    Es ist also keineswegs so, dass das Problem nicht schon vor langer Zeit erkannt und angegangen worden wäre. Aber das wird in dem ganzen Medienhype und Aktionismus natürlich nicht thematisiert. Kann man ja auch schlecht dagegen demonstrieren und "Forderungen" stellen. Tatsache ist, dass die Luft in Deutschland so sauber ist wie schon seit sehr langer Zeit nicht mehr, und das ganz ohne DUH und FFF.

    Die Unfallzahlen von Radfahrern steigen doch bereits. Ist aber zu erwarten - wenn mehr gefahren wird, passiert auch mehr.


    Interessant fand ich da die Präsentation der Unfallstatistik unserer Polizei hier in der Gegend: Über 30% mehr Unfälle gegenüber dem Vorjahr, an denen E-Fahrräder (Pedelecs) beteiligt waren. Und bei fast 70% der Unfälle mit Beteiligung eines Fahrradfahrers war derjenige auch schuld am Unfall. Da scheint noch Raum für Verbesserungen zu sein.

    Ich weiß nicht, warum Du jetzt auf die Industrie und die Haushalte abzielst. Aber Tatsache ist nun mal, dass die Luftschadstoffe kontinuierlich weniger werden. Dazu tragen mit Sicherheit alle bei, denn die gesetzlichen Vorgaben wurden nicht nur beim Verkehr, sondern auch in der Industrie und für Haushalte verschärft.


    Nun kann man aber bestimmte Schadstoffe recht gut ihren Erzeugern zuordnen. Der Feinstaub beispielsweise, der in den Köpfen der meisten Leute immer noch vollständig dem Autoverkehr zur Last gelegt wird, kommt inzwischen überwiegend aus den Kaminen der Holzheizer. Der Anteil des Straßenverkehrs, insbesondere bei PM 2.5, wurde durch die Partikelfilter enorm reduziert, während halt nach wie vor jeder Depp seinen Baumarktofen mit schlecht getrocknetem Holz befüllen darf. Aber auch das wird sich (hoffentlich bald) ändern.


    Auch die Stickoxidemissionen sinken und sinken, die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen in den Städten hat sich halbiert und das wird so weitergehen. Nur geht das halt nicht von heute auf morgen, egal wie viele Demos man dagegen macht. Es wird immer so dargestellt, als ob wir auf dem Weg in die Hölle wären, dabei ist gerade beim Umweltschutz hier in Deutschland das Gegenteil der Fall.

    Das was die Technik sauberer gemacht hat, das holt das Mehr an Fahrzeugen wieder rein.

    Das stimmt so nicht. Die Schadstoffbelastung der Luft in Deutschland geht seit Jahrzehnten nach unten trotz steigender Kilometerleistung. Nur geht das einigen Leuten nicht schnell genug. Und natürlich kommt da noch ein gerüttelt Maß an Ideologie dazu.

    Denke, dass selbst hier im Forum irgendwo Beiträge zu finden sind, die besagen, dass man auf ausländischen Autobahnen ganz entspannt fahren kann, weil einem dort keiner in den Graben drücken will, weil man nicht so schnell fährt, wie es der Hintermann gerne hätte.

    Das liegt vor allem daran, dass die meisten Leute den Verkehr im Ausland vor allem in ihrem Urlaub erleben.


    Fahr mal im ach so entspannten Frankreich oder Italien im Berufsverkehr. Oder in den ja noch viel entspannteren USA, vielleicht gar im Traumstaat Kalifornien im Valley. Danach reden wir weiter.

    Ich lese da nirgends was von einer DVGW-Zertifizierung. Ist fraglich, ob Dir so was ein konzessionierter Installateur einbaut, und ein anderer darf eh nicht an der Trinkwasseranlage arbeiten.


    Ne Grünbeck SoftIQ oder BWT AQA z.B. sind auch nicht viel teurer, haben das Anschlusset schon dabei und sind halt zertifiziert.