Beiträge von Korynaut

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung

    Auch der E30 war bei Hitze und Höhenluft ein klingelndes Sensibelchen, allerdings war es damals (tm) in den 80er-Jahren Aral. Eine Freundin wies mich auf diese "Aral-Krankheit" hin, wie es die seinerzeit noch autoaffine Dorfjugend nannte. Man munkelte von zu tiefen Siedepunkten. Auch Jet hatte diesen Ruf. Und tatsächlich brachten Avia, Esso und Shell Besserung.

    Ich weiß nicht, waren es die Additive, jedenfalls hatte Aral in den darauf folgenden Jahren etwas in der Formulierung umgestellt und dies sogar auch so offen kommuniziert bezüglich "Belastbarkeit".


    Zum Ultimate 102: Alpina hatte für die B3 und B4 vor 10 Jahren bis vor zwei Jahren in der Zusatzbetriebsanleitung geraten, bei heißen Außentemperaturen und höheren Belastungen diese Qualität zu tanken.


    Ultimate 102 und das Shell-Pendant sollten vielleicht aus den genannten Gründen bevorzugt von Großstadttankstellen bezogen werden. Andererseits, wenn eine Tankstelle diese Qualität anbietet, kann man (ich) einigermaßen beruhigt davon ausgehen, dass es dort auch einen Markt dafür gibt. Jedenfalls wurde ich von den Werkstätten in den letzten zehn Jahren bei Gelegenheit immer wieder ungefragt auf den "ungewöhnlich sauberen Zustand" des Motorinnenlebens und der Kerzen angesprochen und oft gefragt, ob ich Kraftstoffzusätze verwende.

    Du meinst die M-Mode-Taste in der Mittelkonsole, wo man "Road", "Sport", "Track" auswählen kann? In diesem Modus ist es doch immer noch möglich, am Controller-Kippschalter vorne links oben das Drive-Logic auf II oder III zu stellen, was auch das Zwischengas aktiviert.

    Das Auto finde ich gelungen, vor allem die Front (deshalb habe ich bei meinem BMW-Vierer dieselbe nicht fotografiert :) ). Je nach Lichtverhältnissen changierendes Blau --> da hast du die richtige Wahl getroffen! So kann man den wagen auch bei schlechtem Wetter ansehen.


    Stimmige Proportionen, ein sportlicher Touch, der auch bei Bedarf technisch zum Tragen kommt... da ist die Tatscherei (hasse ich auch) schnell mal verziehen.


    Fahr' allzeit gut damit! :top:

    Hier die Tageskarte vom italienischen Familienbetrieb in der Vorstadt im Südwesten. Pizzen aller Art sind auf einer anderen Karte, man kann beliebig kombinieren, was gerade Frisches da ist. Daneben gibt es immer noch zwei Wochen-Menüs mit reichlich Salat zu 16,50 bis 21,50, wobei da Lachs, Dorade, Spargel, Shrimps, Lamm, Schwein und Kalb sich abwechseln; saisonal auch Muscheln (wobei es auch mal keine gibt, wenn die im Großmarkt dem Chef nicht gefallen ("ich kann mir nicht leisten, dass einem Gast danach unwohl ist"). Die Nudelsorten werden selbst hergestellt, für die Pinsa wird sich fünf Tage Zeit gelassen.


    Reich wird die Familie nicht damit, ist aber hier im Stadtteil hoch geachtet.


    [April] Na, wer kennt es noch, oder überhaupt? ;)

    Mit diesem Opus habe ich meinem Vater Rockmusik nahe gebracht. "ich wusste nicht, wie anspruchsvoll diese Bands sein können!".

    Monate später waren wir zusammen in der Stadthalle bei "Hair". :)

    Es sind/ waren nicht nur Image, Philosophie und Exc(!)lusivität. Alpina hatte Seele.


    Welcher Hersteller unterhält Mitarbeiter, die man eben mal so anrufen kann, wenn man nur Fragen hat und die einem bei Problemchen schnell mal eine Tüte mit Ersatzteilchen zuschickt? Welcher Hersteller hat Mitarbeiter wie den, der mit seinem Sohn mich als fast 400 km entfernt wohnenden Kunden samstags besucht, mir das instandgesetzte Auto aus Buchloe wiederbringt und mit der Bahn zurück fährt? Kostenlos natürlich. Welcher Hersteller steht zu Motorenproblemen, bezahlt den Transport nach Buchloe und 6 Wochen Leihwagen und berechnet für die Instandsetzung nichts?

    Und ein Rabatt von 7,x% war bei kundigen Autohäusern, vor allem denen mit Alpina-Vertrag, immer drin.

    Meiner Meinung nach ist die Institution "Kirche" mit ihrer gesetzesgleich installierten "Religion" bei allen Konfessionen sehr bald in eine Selbstidentifikation und Außendarstellung geraten, die derjenigen eines Türstehers in bezug zu seinem Arbeitgeber gleicht und ohne die sie scheinbar nicht (über)lebensfähig wäre: "Ich und mein Chef haben beschlossen…."


    Ist man dann mental von diesem "Chef" überzeugt / fühlt sich abhängig, führt kein Weg an der Verehrung dieses nun sakrosankten (sic) Türstehers und an seinen autonom eingeführten Vorschriften vorbei.


    Die jetzige Emanzipationswelle der christlich Glaubenden wurde ausgelöst durch drei gleichzeitig eingetretene Ereignisse:

    • Die heute möglichen Vernetzung via Internet ermöglicht erstmals auch für Außenstehende transparent eine umfassende Aufdeckung der Missbrauchsfälle und deren Vertuschung und Behandlung durch die Institution Kirche
    • kritikloses Singen der Arien der staatlich verordneten Mainstream-Ideologien (Glockenläuten zum Stören von Demonstrationen, Verunglimpfung von Maßnahmen-Kritikern ex kathedra, 1:1-Übernahme radikal-grüner Parolen zu Gender-, Umwelt- und Migrationsthemen). Zahlreiche Predigten sind mit Anne Will et al. beliebig substituierbar. Sie geißeln, statt zu befreien.
    • Ohrenbetäubende Sprachlosigkeit und hektische Tatenlosigkeit in spirituellen Fragen, wo gerade in diesen Zeiten "Seelsorge" als ureigenste Aufgabe der Kirchen vonnöten wäre: Alten- und Krankenbetreuung seit zwei Jahren angeblich pandemiebedingt eingestellt;

    Beerdigungen an in Kursen angelernte Frauen delegiert;


    Artikel im Pfarrblatt nur noch von Laienreferenten verfasst;


    völlig fehlende Hilfestellung und Trostspende in Predigten bezüglich Pandemie, Krankheiten allgemein, Naturkatastrophen, Existenzängsten. Hingegen ausschließlich das Einpflegen von Schuldgefühlen;


    völlige Abwesenheit von Empathie: In einem Gottesdienst für angehende Kommunionkinder wird in der Lesung behandelt, wie Gott befiehlt, an jede Haustür ein blutiges Zeichen zu setzen. Wenn dann abends ein Haus festgestellt wird, wo dieses Zeichen fehlt, werden dort alle Kinder geschlachtet und das Haus dem Erdboden gleichgemacht. Die Lesung für die erstaunten Kommunikanten in spe endet mit "Worte des Herrn. Dank sei Gott". Ja, gottseidank!



    Als mein Vater starb, ist ein Pfarrer einer anderen christlichen Konfession als allereinziger Geistlicher an uns herangetreten mit den Worten: "Es existiert wer da oben, aber es ist ganz anders, als wir es lehren und glauben!"


    Als ich aus der katholischen Kirche austrat, begann die E-Mail unseres Pfarrers mit "Ich respektiere Ihren Schritt!"


    Für tl:dr – Leser (ich kann's verstehen):


    Solange der sich parasitär verhaltende autonome obere Klerus in den christlichen Kirchen nicht verschwunden ist, werden diese keine Zukunft haben.