Beiträge von AJ Stefan

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    Kreisliga A Niveau. Ich würdige es, dass die Frauen die Regeln kennen und 90 Minuten durchhalten.



    Kein Spiel gesehen, oder?

    Die halten nicht nur 90 Minuten durch, sie powern in der Zeit, dass die Heide kracht. Davon kann so manches "Männerspiel" nur träumen. Gerade die Kondition finde ich immer wieder sehr überraschend!

    Ganz generell zur Frauen-WM:

    Ich war gestern durch Zufall in Bochum, Canada gegen Frankreich. Mein erstes Frauenfußballspiel. Es hat mich eigentlich gar nicht interessiert, wären die Karten sonst nicht verfallen, wäre ich niemals auf die Idee gekommen ein solches Spiel zu gucken.

    GROSSER FEHLER!

    Alter Falter, was für ein Spielspaß, welche außerordentlich körperliche Leistung (da kann sich aber die gesamte Männerwelt 50 Scheiben von abschneiden), Einsatz von Sekunde 1 bis Minute 93! Durchgehend, immer war was los, es wurde gekämpft und gerackert. Selbst als Canada weit hinten lag, sie haben gekämpoft wie man es sich schöner nicht vorstellen kann. Die Tore teilweise völlig "Tor des Jahres" tauglich!

    Wirklich ganz wunderbar.

    Da hast Du Recht Feuerwehr. Aber man sollte auch die Abstände nicht zu groß werden lassen, dadurch entsteht halt auch Stau. Erkennbar immer sehr gut zu Beginn einer Autobahn. Jede Socke fährt auf und schlecht links an. Mäßige Beschleunigung, der danach noch etwas moderater, usw. Da brauchst Du ohne Ende Kilometer, bis sich das wieder gegeben hat.

    Wie heißt es doch so schön: Fließender Verkehr

    Wenn ich mit Tempomat 120 durch die Landschaft zuckel und es stockt bin ich auch gerne bereit 110 zu fahren, dafür aber bequem rechts. Wenn ich links fahren will, muß ich eben deutlich überholen wollen.

    (...)Das ging ja mal gar nicht: der soff locker 5 Liter mehr Diesel als mein VW PD-Diesel und hatte trotz ca. 60-Mehr-PS keine besseren Fahrleistungen.(...)



    Also "mein" C320 war mit fast 10 Litern (Handschalter) auch recht durstig, da fährt mein Freund doch mit wesentlich weniger Verbrauch.

    Da wir uns regelmäßig zum Sport in Venlo treffen, scheppern wir so einmal die Woche über die 40 zurück. Nachts, alles immer schön frei. Ein BME 330d Cabrio, mein anderer Freund erst mit dem BMW 325d Limo und jetzt mit dem 320d Cabrio.

    Der 330 Cabrio und der 325 Limo haben sich nichts getan, ich wurde mit dem C320 abgehängt, gerade auch im Durchzug. Über 248 km/h lt. Tacho ging er nicht, erreichte dieses Tempo auch nur mit viel Windschatten und etwas Rückenwind ;-) Der 320 macht schon 240 km/h ohne viel Quälerei, verliert allerdings gegen den C320, aber weniger merklich, als vielleicht gedacht. Unten rum kann er gut mithalten.

    Ich fand den C vom Fahrwerk wirklich toll. Sehr tolles Fahrverhalten. Mich stört aber dieses elendige Navi. Sieht billig aus und mich nervt diese komische Oberfläche der neuen Amaturen. Der "idrive" ist mit den popeligen Funktionen ein Witz und die Lenkradtasten wirken wie bei einem Toyota. Eine Orgie in Plastik. Da sahen die Vorgänger schon wesentlich hochwertiger aus.

    Wenn ich mir heute einen A4, einen 3er und die C-Klasse im direkten Vergleich vom Innenraum anschaue, würde die C-Klasse für mich klar rausfallen. Vergleich bar mit den Motoren der BMW sind die von Audi, richtig schick. Hier würde mir der 320d immer reichen, eine tolle Maschine. Sogar im 5er konnte der 520d untenrum gut mithalten (gegen den 325d), erst ab 200 km/h wurden die Leistungen im Vergleich kritisch. Jedenfalls erreiche ich mit den 3ern sehr gute Durchschnittsverbräuche, die kaum zu schlagen sind.

    (...) Naja, dann kaufen wir halt umweltfreundlich gewonnene Kohle aus China...

    Und das böse CO2 ist jetzt anscheinend auch kein Thema mehr. War da nicht mal was mit dem Kyoto-Protokoll und den EU-Klimaschutzzielen?



    umweltfreundlich gewonnene Kohle? Du kannst die Kohlegewinnung in China teilweise mit unserer Braunkohleförderung vergleichen. Viel Tagebau, ansonsten eben der typüische Bergbau, wie ihn alle betreibnen. Da spielt es keine Rolle, ob wir abbauen oder die.

    Was in dieser Diskussion immer gerne unter den Tisch fällt ist doch, dass modernere Kohlekraftwerke wesentlich weniger CO2 emittiert als z.B. wesentlich ältere. Auch kann man ältere Windkraftanlagen gegen wesentlich mordernere und leistungsstärkere austauschen. Die Energieeffizienz steigt bei gleicher Anzahl von Kraftwerken. Da liegen wir bequem auf einer Linie mit dem Kyoto-Protokoll bzw den Zielen, die regelmäßig gesetzt werden.

    Es ist nicht alles böse, was Kohlekraftwerk heißt ;-)

    Kohle am Weltmarkt ist wesentlich billiger als hier gewonnene, da kannst Du die Mrd.-Subventionen an die heimische Kohle für wesentlich bessere Dinge nutzen, auch für den Umweltschutz.

    Das sehe ich nicht so, denn die Exportgewinne macht nicht der Staat, also wir Steuerzahler,

    (...) aber Griechenland passt da halt nicht rein, es Fass ohne Boden, das einzig sinnvolle wäre eine geordnet Insolvenz.



    Sicher machen auch wir die Exportgewinne. Unternehmen zahlen Steuern, abhängig vom Gewinn. Das spült Massen an Geld in die Kasse, Arbeitsplätze entlasten die Solzialsysteme, usw. Also uns vergoldet das schon sehr den Hintern.

    Sicher wäre ein Schuldenschnitt für Griechenland das einzig richtige, aber was hängt dann dran? Die Coba nochmals retten?! Wer kippt um, was passiert mit Spanien, Italien, Frankreich, England, alle schwer angeschlagen, wenn da einer umkippt, ist der Ofen aus.

    Hmmm ..... was glaubst Du denn, was passiert, wenn es uns mal richtig schlecht geht ....



    Geholfen wurde uns mehr als einmal. Aber darum kann es nicht gehen. Es geht um den entscheidenden Wettbewerbsvorteil, den wir durch den Euro erlangt haben.

    Europa kann nur funktionieren, wenn es ein "ich" quasi nicht mehr gibt. Bezogen auf Wirtschaft, Krieg (Lybien), usw. Die Schwäche der anderen ist derzeit unsere sehr große Stärke. Zerfällt Europa kannst Du Dir an China abgucken, wie es laufen wird. Hast Du weniger Chancen, wertest Du ab und verschaffst Dir dadurch Vorteile. Wachstumsraten von fast 10%, immer auf Kosten der anderen (schwächeren). So wie wir derzeit von der Schwäche anderer leben.

    (...)Mein Ex-Schwiegervater hat sich auch immer eingeredet, was sein Avensis für ein tolles Auto ist,
    aber heimlich hat er doch seiner alten 3l Maschine hinterhergetrauert.



    So sieht es aus :-)

    Mein Dad liebte seinen Avensis und bekam ordentlich auf die Goschen, so viel Ärger wie er damit hatte.

    Wir werden jedes Jahr von Toyota zu einer Offroad-Challenge eingeladen. Da kannst Du dann alle Toyota und Lexus fahren. Oft schlecht organisiert, weshgalb die Wartezeiten zwischen den Fahrten lang sind. Da erblicken wir letztes Jahr einen Privatwagen im Gelände. Kurz nachgefragt, ok, dürften wir auch.

    Ich hatte einen X5 3.0 L dabei.

    Keine Woche später man sich mein Vater den selben gekauft. Seit dem ist er geheilt von der Welt der Vorurteile und er mag seinen Bomber, ohne Ende. ER hat in seinem langen Leben bisher nie einen besseren gefahren, sagt er. Ich gebe ihm Recht.

    Sicher kann man Probleme mit Autos haben, Montage gibt es überall. Seit dem ich im Fuhrpark bin, habe ich schon alles gefahren was am Markt vorhanden ist. Über die Großflotte sehe ich auch ganz gut, was sich wie hält.

    Im Grunde ist jedes Auto "gut". Es kommt halt auf die Ansprüche und Neigungen an. Aber in den seltenen Momenten des wachen Realismus urteilt selbst der stolzeste Daciabesitzer oft ganz anders, hinter vorgehaltener Hand.

    Glückwunsch zum Benz, habe ihn mal als 320 CDI gefahren. Zwar konnte ich damit gegen keinen BMW anstinken, selbst der 325d hat mich versenkt und der 320 d Cabrio schlug sich fast genauso, aber trotzdem machte der Wagen Spaß. Mit Sicherheit eine gute und anständige Wahl.

    Yep. Damit wir mehr Geld haben, um die Transferunion am Laufen zu halten.



    Nebenwirkungen gibt es immer ;-) Allerdings ist eine konsequente Reduzierung der Neuverschuldung der einzige Schritt, auf Dauer unseren Wettbewerbsvorteil behalten zu können. Wir stehen gut dar, vor allem nach Krise und Co, allerdings muss jetzt daraus eine anständige Marschroute entwickelt werden, wie wir dieses erhalten und ausbauen wollen.

    WIR sind Europa, kein anderes Land hat derzeit mehr gestalterischen Einfluß und wir profitieren zur Zeit auch extremst von Europa. Da muß man auch schon mal Tribut leisten, sonst spielt irgendwann der andere nicht mehr mit ;-)

    Vermutlich wird das von der Verwaltung aber absichtlich gemacht, um den Verkehr zu "lenken" oder einfach nur, um Abzockmöglichkeiten zu schaffen.



    Ich überlege gerade mal, wo bei uns in der Regel geblitzt wird und was mir mein (selbstverständlich) nicht in Gebrauch befindliches Radarwarn-App so anzeigt:

    Ich habe hier noch nie einen Abzockeblitzer nach Auffahrten gesehen oder auch nur in der Nähe davon. Demnach würde ich jetzt hier keinen Vorsatz unterstellen wollen. Allerdings gehöre auch ich zu denen (gerade bei dynamischer Verkehrsregelung, der die Strecke zwischen Auffahrt und Tempolimit gerne als "frei" ansieht. Gerade auf der A57 ist das recht schlecht geregelt. Zwar steht in kurzem Abstand jeweils ein Mast zur dynamischen Anzeige, allerdings sind selten alle durchgehend an, was für mich "Aufhebung" bedeutet. Blitzer wäre vielleicht noch wegzuargumentieren, Fahrzeug in zivil dann das Risiko ;-)

    Also ich muß ja gestehen, dass ich den Schäuble immer irgendwie blöde fand. Aber als Finanzminister macht er doch eine wirklich gute Figur. Ich hoffe er kann sich durchsetzen und hält die Taschen zu. Gut für Deutschland wäre es, wenn wir mal kurz auf Wahlkampf verzichten und die Steuersenkung auslassen.

    Zum Thema Videokamera :-)

    Also ich oute mich mal:
    Auch in mir steckt ein kleiner Verkehrserzieher. Denn getreu dem Motto: "verlange nichts von anderen was Du selbst nicht tust" bin ich ein penetranter Rechtsfahrer.

    Sobald eine anständige Lücke sich rechts öffnet, fahre ich hinein. Ganz gleich ob ich dort 5 Sek und Stunden fahren kann. Selbstverständlich immer den rückwärtigen Verkehr im Blick, damit ich gefahrlos wieder einfädeln kann. Da ich eigentlich nur mit Tempomat unterwegs sind, fahre ich entsprechend vorausschauend.

    Richtig nervt mich: Stockender Verkehr. In 700 Km Entfernung entschließt sich ein langsamer PKW zum überholen, durch den Rückstau der Dauerbremser summiert sich das hoch, keiner kann mehr anständig fahren. Linke Spur zu, rechts trottet man mit gleicher Geschwindigkeit. Für mich klar, dass ich so lange nach rechts gehe, bis ich mich wieder links einfädeln kann. Aber ständig, wirklich ständig kommt dann der Hintermann (links) auf die Idee, die "Tür" zuzumachen. Auch wenn er danach sinmnbefreit auf selber Höhe neben mir fahren muß, Hauptsache zu.

    Gebe ich dann mal Gas und ziehe davor (man sieht es ja doch gut kommen) erfreue ich mich über folgende Superbrain-Idee:

    Der Knallkörper zückst sein Handy und will ein Video von mir drehen!

    Frage: Was sagt ein Polizeibeamter, dem der Beweis "selbstgedrehtes Handyvideo vom Fahrzeugführer" vorgelegt wird?! Bestellt er gleich einen Betreuer oder vergibt er für sowas doppelt Punkte? Was denkt ihr?

    (...)Man darf auch mal lachen, auch mal über die Krankheit einen dezenten Witz machen. Z.b hatte ich bei erwähnter Patientin bzgl. Ihres Sohns, als sie erzählte dass er stark abgenommen hat, sie ist selber sehr ironisch, geknickt und mit leichtem lächeln gesagt, dass er doch immer schon abnehmen wollte. Sie hat mir dann die Hand gedrückt leicht geweint und gelacht.

    Bedauern braucht man niemanden, (...)



    ich wußte Anfangs nicht, wie ich mit dem Thema umgehen sollte.- Alles war eher "geheim", damit ich meine Familie nicht zu sehr damit belaste. Dann kam ich in dieses Forum und war sehr verwundert, wie offen und geradezu selbstironisch lustig die meisten damit umgegangen sind. Das hat mir ungemein geholfen.

    Irgendwann war ich lange Zeit nicht mehr in diesem Krebsforum. Hatte fast 1 Jahr keinen Kontakt mehr zu den "alten" Chatfreunden. Da klingelt mein Handy, die Rufnummer gehört einer guten Bekannten aus diesem Forum, Claudia. Ich rief zurück, die Betreuerin hatte sich verwählt. Claudia lag im Sterben, hatte nur noch wenige Tage. Als ich sie am Hörer hatte kamen als erstes ihre selbstironischen Witze und das obwohl sie kurz vorm Tode war. Mir hat das sehr geholfen, Claudia sicherlich auch.

    Bedauern muß man niemanden, denn wir alle wachsen an solchen Aufgaben ins unermessliche. Der Weg ist wichtig, nicht das Ziel. Also immer hübsch lachen und feiern und ich weiß genau, dass sich mein Tumor über jeden Tag ärgert, den ich ihm widerstehe. LMAA, lache mehr als andere ;-)