Beiträge von Detlev

    Brauche ich mir aber eigentlich sowieso nicht installieren, mein Telefon liegt 90% der Zeit auf dem Schreibtisch, meistens auch wenn ich z.B. zum Einkaufen gehe oder andere kurze Besorgungen erledige.

    Bei mir ebenso.... Das ist es ja was ich sagen will!


    Das mag in Südkorea funktionieren, wo man sich die Dinger praktisch auch implantieren lassen könnte ab Geburt.

    Hier zu Lande ist die Nutzung (egal ob absichtlich oder unabsichtlich) durchaus noch überschaubar bei der Generation Ü50.

    Und auf DIE hat man es ja abgesehen.... (also im posiviten Sinne)

    gerade vorhin kam im Radio: die App könnte am 7.4. einsatzbereit sein

    ja, sie wäre freiwillig

    ja, sie bringt nur etwas wenn der Nutzungsgrad 60% erreicht

    Und wie lange dauert es bis sie eine entsprechende hohe Anzahl Handy-User installiert hat bei der in Deutschland weit verbreiteten Daten-Schutz-Phohie?


    Ich gehe jede Wette ein, dass nicht mal nach 4 Wochen auch nur 50% aller Hand-Nutzer die entsprechende App freiwillig auf ihr Handy geladen hätten.

    Genau. Und nun steht also die Frage, ob man im Angesicht einer drohenden Katastrophe den Datenschutz um des Datenschutz willens durchsetzt oder die Möglichkeiten der elektronischen Überwachung für einen begrenzten Zeitraum nutzt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Und das ebenso ständig evaluiert, wie es derzeit mit den Ergebnissen der Ausgangsbeschränkungen stattfindet.

    Ehrlich gesagt, glaube ich nich mal, dass Deutschland überhaupt die technischen Möglichkeiten für diesen südkoeranischen Ansatz hätte.

    Aber selbst wenn... .dann wäre es jetzt schon 5 NACH 12 und bevor sich die ganzen Genossen auf sowas verständigen könnten und das dann auch technisch umsetzbar realisiert werden könnte, wäre der Kas eh bissen.

    A + B -> völlig korrekt...


    Ist aber bei uns völlig undenkbar, da die dort in Südkorea praktisch allen individuellen Datenschutz praktisch auf Null reduziert haben (ganz abgesehen davon, dass man in Südostasien schon seit der Vogelgrippe gerne und in große,m Maßstab mit Atemschutzmaske in der Öffentlichkeit läuft.)


    Mir persönlich wäre das völlig wurscht. Würde bei mir aber auch nicht helfen, da ich mein Handy höchst selten angeschaltet habe, wenn ich es denn überhaupt dabei habe. Aber klar.. dabei gehöre ich einer aussterbenden Gattung an und bin eher nicht "systemrelevant". Blöd blos...dass ich einige Menschen kenne, die das ähnlich handhaben.

    Ergo: Das Vorgehen nach südkoreanischen Vorbild ist zweifelhaft, weil es (A) massivst gegen unsere Datenschutzgesetze verstößt (kann man natürlich ändern) und (B) der Erfassungsgrad hierzulande deutlich geringer wäre.

    genau meine Meinung:



    +++ 14:36 Arzt: Zahl der Intensivpatienten wichtiger als Infektionszahlen +++

    Bei der Corona-Bekämpfung sieht ein Intensivmediziner derzeit eine zu starke Fixierung auf die Infektionszahlen. "Die Zahlen helfen einem nicht besonders weiter", sagt Prof. Christian Karagiannidis von der Lungenklinik Köln-Merheim in einem Interview mit "Ingenieur.de". "Die sagen einem zwar was über die Dynamik, aber die helfen uns im Krankenhaus nicht." Das Entscheidende sei die Belastung des Gesundheitswesens. "Und die Belastung entsteht in erster Linie durch Patienten, die auf der Intensivstation landen. An der Zahl der Intensivpatienten kann man messen, wie viel wir wirklich schaffen können und wann es kritisch wird." Normale Krankenhausbetten gebe es genug, es gehe um die Betten auf den Intensivstationen. "Wenn man jetzt die Maßnahmen vernünftig steuern will, dann sollte man das meines Erachtens anhand der Zahl der Intensivpatienten machen."

    Auch meine Meinung.


    Und da BEGINNT es ja gerade erst in Deutschland. Die Anzahl der Intensiv-Patienten ist deutlich stärker ansteigend als die Zahl der identifizierten Infizierten., was kein Wunder ist, da die Testlabore seit Tagen eh am Limit arbeiten und gar nicht mehr testen könnten wg. Personalmangel und mangelnden Chemikalien.


    Das ist m.E. auch der Grund, weshalb die "Kurve der Infizierten" für Deutschland mittlerweile aus dem exponentiellen Bereich in einer eher linear ansteigenden Bereich gewechselt ist. Ich persönlich glaube nicht, dass die Abnahme der Kurvensteigung schon eine Auswirkung der getroffenen Maßnahmen ist. Allenfalls haben diese dazu beigetragen.


    Aber der Anstieg der Toten und der Intensivpatienten nimmt ja seit 2-3 Tagen auch in Deutschland langsam Fahrt auf. Wir sind hier noch lange nicht den Berg.

    Absehbar ist das meiner bescheidenen Meinung nach frühestens in 4-5 Wochen.

    Endlich erhört Lufthansa die Rufe nach einem wirklich exklusiven Status! Nach FTL, SEN und HON kommt nun der LCC


    Chancellor's Club | Lufthansa führt neuen Top Status ein - Frankfurtflyer.de


    ;)

    Hmmpf... 3500 Points... das wären 25 returns in First (wo LH die First gerade kräftig dezimiert hat und weiter dezimiert) oder 35 returns in Langstrecken-Business.. jeweils abzg. ev. Feeder.

    Das ist nicht schön.... das grenzt an Arbeit! ;)

    Das ist eine Schalenwaage, Detlev. "EIne leere und eine volle Schale" ist nicht realisierbar. Wie weit die Waage in welche Richtung ausschlagen darf, ist nicht nur ein ethisches, sondern auch ein ökonomisches Problem: Ohne funktionierende Wirtschaft kein lebenswertes Alter.

    Nun ja... FfF will uns doch sowieso glauben machen, dass Weniger deutlich Mehr ist, oder?


    Klar... Die Jahre nach 1929 muss man nicht unbedingt wiederholen... aber wenn es doch so kommt?

    Ist das Leben dann nicht mehr lebenswert?

    Ich weiß nicht in welchem Alter Du bist. Aber für mich und meine Familie zählen eigentlich nur unsere Gesundheit zu aller vorderst.

    Hoffnung ist also da, aber die Zeit ist der Feind.

    Hoffnung ist immer da, wo Optimismus ist. ;)


    Und natürlich wird die Menschheit nicht aussterben an dem Virus, dazu ist die Lethalität zu gering....


    Hier geht es um eine sehr diffizile ethische Frage: Was ist ist mehr Wert: Die Gesundheit der vor allem älteren Bevölkerung oder die "Wirtschaft"?

    Kann man ja auch hier im Thread sehr gut erkennen, wie verschieden die Positionen sind.

    Zu Italien war heute auf Welt zu lesen, dass die Toten allesamt überwiegend ab 80 Jahre aufwärts waren UND i.d.R. erhebliche Vorerkrankungen hatten, also Herz- Kreislauf, Lunge, Atmung, Diadetes usw.

    Und?


    Willst Du alle über 80 oder mit Vorerkrankung einfach opfern? Wäre natürlich geil für Kranken- und Rentenkassen......

    Das kann echt nicht Dein Ernst sein... auch Du wirst mal so alt... hoffentlich.

    a) In Deutschland wird viel mehr getestet. D.h. in F rennen vielmehr nicht erkannte frei rum.

    b) In Europa gibt es zumindest meines Wissens kein Land mit einem besseren Gesundheitssystem.

    c) In F konzentrieren sich die schweren Fälle (ähnlich wie in Italien) in wenigen Departments, deren KH einfach überfordert sind, während im Rest des Landes momentan noch relativer Friede herrscht. Anders wie in D, wo sich die meisten Fälle auf die 3 solventesten Bundesländer konzentrieren, die natürlich auch die beste KH-Infrastruktur haben.

    Und Du glaubst ernsthaft, dass da zur zeit viele Leute hingingen? Ich jedenfalls gehe wirklich häufig essen, hätte da zur Zeit aber keinen Bedarf auch wenn ich nicht zur direkten Risikogruppe zähle, allerdings Kontakt dazu habe.

    So sieht´s aus.


    Wir alle und auch die meisten, die wir kennen, würden eh nicht essen gehen. Die meisten Bekannten hier ringsrum, haben alle irgendwelche Risikopersonen entweder direkt im Haushalt oder zumindest ganz dicht dabei, so dass jede Infektion auch eines (angeblich) Nichtrisikobehafteten (was man ja erst im Nachhinein erkennt, ob´s wahr ist) auf jeden Fall schwerwiegende bis tödliche Folgen innerhalb der Familie zur Folge hätte.

    Tut mir zwar leid für die hiesige Gastro, aber wir haben in der Krise alle ein Päckchen zum tragen und die Staatshilfen sind ja erstmal da.


    Und bei wirklich sinnvollem persönlichem Umgang mit der Virus-Krise wären die diversen Beschränkungen ja gar nicht notwendig... funktioniert aber in unserer individualistisch (um nicht zu sagen egoistisch) geprägten Gesellschaft nicht wirklich. Habe ich ja erst Montag vor Mittag wieder gut beobachten können in der Münchener City.