Beiträge von Detlev

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung

    Den Erfolg dieser Eingriffe kann man ja gerade sehen, Berlin ist ein sehr schönes Beispiel wo keines der vorgeblich zu erreichenden Ziele auch erreicht wurde.

    Regulierend in den Markt einzugreifen im Falle des Wohnungsangebots heißt ja nicht unbedingt, dass man es zum dritten Mal wieder falsch machen muss.


    Es gibt durchaus bewährtere Methoden.

    - Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus

    - Erhöhte Abschreibungen und dafür Sozialbindung

    - schlussendlich kann der Staat in Form von Land oder Kommune auch selber Wohnungsbau betreiben und das Angebot erhöhen.

    Mehr Angebot => niedrigere Preise.

    Sowas gab´s übrigens in Deutschland schon......


    Was halt gar schiefgeht mit Ansage ist: Die Nachfrage zu erhöhen und das Angebot durch derartige Regeln künstlich zu verknappen.

    Müsste eigentlich jeder verstehen können. Nur eben leider nicht unsere dümmlichen linksgrünen Protagonisten, die sich als Politiker verstehen.


    Das ist aber leider ein Vorurteil aus Deiner eigenen überaus heilen und reichen Welt.


    In Deutschland arbeiten cas. 23 Mio Menschen im Dienstleistungssektor. (https://de.statista.com/statis…-nach-wirtschaftszweigen/). Davon kann man vielleich 2-3 Mio abziehen, die HO machen könn(t)en. Der Rest MUSS in die Arbeit.

    Dann kommen noch alle, die im Handwerk, Bau, in der Fabrik, in der Landwirtschaft arbeiten. HO => unmöglich.

    Transportgewerbe: HO unmöglich.


    D.h. diese Leute MÜSSEN zur Arbeit. Und die Jobs sind heute noch aus historischen Gründen meist in / an den Ballungszentren, wo sich die wenigsten der Betreffenden aber eine adäquate oder wünschenswerte Wohnung leisten können. Die Meisten müssen also zwangsweise pendeln.

    Die o.g. Beispiele sind zwar sicher richtig, dass man da was einsparen könnte, aber im Verhältnis zu den Fahrten, die zur Erlangung des Lebensunterhalts notwendig sind, sicher vernachlässigbar.

    Dazu kommt dann jeglicher Lieferverkehr / Zustelldienste: Die müssen auch in Deutschland tanken.

    Wozu braucht man eine "Lobby", wenn die Politiker eh nicht bis drei zählen können und die Auswirkungen ihrer Gesetze immer erst hinterher feststellen können?


    Außerdem gibt´s ja noch den einen ganz großen Monopolisten, der an jeder Preissteigerung seine Windfallprofits einfährt...... nech.

    Allerdings sollte man nicht nur auf die bösen Öl-Multis schimpfen.


    Windfallprofits in bisher nie vorgekommenem Maßstab verzeichnet beispielsweise auch das Oligopol der Container-Reedereien:

    https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiYqIio8vz3AhVxS_EDHSi7As0QFnoECCQQAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fnews%2F2021-11%2F12%2Fhapag-lloyd-verzehnfacht-gewinn-in-ersten-neun-monaten-2021&usg=AOvVaw0Oje4kALoOPFRun7E2_Zw9


    Pandemie-Gewinner: Überlastung der Lieferketten lässt Hapag-Lloyd-Gewinn springen
    Verzögerungen in den globalen Transportketten tragen zu Engpässen bei der Materialversorgung der Wirtschaft bei – und treiben die Transportkosten in die Höhe.
    www.handelsblatt.com


    US-Kongress erhebt schwere Vorwürfe gegen Hapag-Lloyd
    US-Abgeordnete werfen Hapag-Lloyd vor, ihre Preise zu Lasten von Verbrauchern unverhältnismäßig erhöht zu haben. Aufgrund einer Sonderregelung zahlt die…
    www.tagesschau.de

    Nee.. DAS ...- gibt es nicht.... Ich glaub das nicht!!

    Wenn ich mir anschaue, was heute bei schönem Wetter in unserer Kleinstadt los war, dann merke ich davon im Moment noch nichts.

    Klar.. am Inntaldreieck ist auch bei schönem Wetter die Hölle los... immer noch


    Aber die Staderer-Ausflüger gehören ja nicht zu denen, denen die Energiepreise richtig nass reingehen.

    Die gehören allesamt eher zu dem "is mir scheissegal was der Sprit kostet"- Klientel.

    Das ist ja das Problem.

    Solange aber der Verbraucher die Nachfrage nicht senkt, gibts doch auch keinen Grund den Preis nach unten zu korrigieren.

    Im Gegenteil, aus unternehmerischer Sicht machen die Multis doch alles richtig!

    Das ist eben das Problem.

    Ich habe vor einiger Zeit mal eine Erhebung / Studie gelesen, die die gefahrenen Personenkilometer in "beruflich bedingt" und "persönlich bedingt" aufteilt.

    Ich finde das aber nicht mehr... Aber die beruflich bedingten Personenkilometer waren deutlich überwiegend (größer 80%, wenn ich mich richtig erinnere).


    Die Leute, die sich eh schon arg nach der Decke strecken müssen, werden i.a.R. auf die "Spaßfahrten" eh verzichten (müssen)!

    Der Ausflug von München ins Gebirge am Wochenende ist damit sowieso der Besserbetuchten mit ihren SUVs vorbehalten.

    Lass mich raten: Du wohnst in einer (großen) Stadt. Stimmt´s? ;)


    Das, was Du vorschlägst, ändert für die ländliche Bevölkerung null komma nix.

    Ja... in der Großstadt braucht man keinen (eigenen) PKW. Habe lange genug in Berlin gewohnt um das beurteilen zu können.

    Allerdings war der Wocheneinkauf nicht wirklich bequem damals. Ob Lieferdienste das Ganze wirklich "convenient" machen.... momentan habe ich da zwar noch Zweifel, aber ich lasse mich gerne eine Besseren belehren. Gerade beim Einkauf von Frischware lege ich z.B. sehr viel Wert darauf wie das Zeug aussieht, oder (bspw. Avocados) sich anfühlt. Das kannste beim Lieferdienst vergessen. Wie bestellt, so geliefert. Lieferdienste würden für mich nur für Grundnahrungsmittel, Gewürze, Konserven (brauche ich fast nie) und Getränke funktionieren. Frischware, egal ob Obst, Gemüse, Fleisch oder Fisch will ich sehen.

    Aber gut.... ich gehöre eh einer aussterbenden Gattung an, die noch selber kocht. Vielleicht erledigt sich das Problem ja mit der Zeit von selber..... ;)

    2 und 3 und 2 = Mittelblock mit drei Sitzen. Hat für mich weder bei LH, noch bei Emirates, was mit Business Class zu tun. Insgesamt 7 Plätze in einer Reihe zu vorne nur 4. Noch Fragen? ;)

    Fliegt mal mit BA in der 777... die ist in der C mit 2-4-2 bestuhlt.

    Das ist es völlig wurscht wo man sitzt, Entweder muss man über einen rüberklettern oder man wird überklettert. :kotz:

    Und die Sitze sind so eng, dass man zwar ausgestreckt liegen kann, sich aber wie ein Hering in der Dose fühlt.. nur ohne Öl.


    Auch die Lobpreisungen von Qatar kann ich aus meinen beiden Flügen in 2014 (Thailand) und 2017 (Auckland) nicht teilen. Das waren die Sitze eher Marke "Feng Shui" und zum Schlafen nur für Fakire bequem und der Service war beide Male mehr als verbesserungsbedürftig.

    Wenn ich irgendwann mal wieder vielleicht in die östliche Richtung fliege, dann vermutlich eher mit Emirates, wenn ich keinen Swiss oder LH-Flug bekomme.


    Auch die 1/2/1 Bestuhlung ist ja nicht immer wirklich luxoriös. Der einzige Vorteil: Jeder hat Zugang zum Gang. Das war´s dann aber auch schon. Zumindest nach dem was ich bei NZ erlebt habe. Dafür sind die Sitze extrem schmal geschnitten und die Ablagemöglichkeiten marginal.


    Wer wirklich bequem fliegen will, sollte halt nicht knausern und First fliegen, so denn heute überhaupt noch verfügbar.

    Es steht dir ja frei den Mineralölkonzernen eine Spende zukommen zu lassen. In beliebiger Höhe. Oder einer beliebigen staatlichen Organisation, die das Geld für irgendwelche Dinge im Ausland ausgibt, während hier Rentner Pfandflaschen sammeln müssen.


    Ich persönlich habe wenig Lust den Mineralölkonzernen die Gewinnmargen hochzutreiben, oder dem Staat in seiner grenzenlosen Großzügigkeit bei --> sinnlosen Verschwendungen zu unterstützen..

    Da hast Du zwar völlig recht, aber auf der anderen Seite: Warum wird gegen sowas in Deutschland nicht in entsprechendem Umfang demonstriert?

    Hier wird für und gegen alles mögliche demonstriert und sich fest geklebt.... nicht aber gegen Spritpreise oder allgemeiner Energiepreise.

    Verboten ist sowas ja nicht...... oder?


    Insofern..... Tut mir ja leid Jungs und Mädels, wenn das euren Haushaltplan strapaziert und über den Haufen wirft, aber mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen, wenn man seinen A**** nicht hochkriegt und keine Bewegung wie die Gelbwesten in Frankreich auf die Beine bekommt. Das würde ja nicht mal eine Innovation benötigen... einfach nur abkupfern. Hat in Frankreich geholfen, würde es vielleicht hierzulande auch. Aber mit den Deutschen kann man ja alles machen und die folgen wie die Lämmer zur Schlachtbank.

    Heute ist ein 10 oder 12 Jahre altes Auto ja durchaus noch ein brauchbares und meist auch noch verkehrsicheres Gefährt. Es ist halt nur deutlich billiger als.....


    Das was mich das auf der AB überholt hat in dem obigen Beitrag war ein E87 120d. Sicher noch "brauchbar" und "funktionsfähig".

    Selbst E46, E90, E60/61 sind doch keine heute normalerweise keine "Grotten". Gleiches gilt für die Baureihen aus den entsprechenden Jahren von MB, Audi oder selbst VW.

    Heute kann sich jeder mit Führerschein und einem Job ein älteres Auto mit 180+ PS kaufen... gerne auch 250 oder mehr .... muss nur entsprechend alt sein.


    Das sind dann aber die u. a. gleichen, die sich über die Spritpreise aufregen (natürlich sind das keine BMW-Forumnisten :D ).


    Für die allermeisten "normalen" Autofahrer, kann ich das Gejammmer über die Spritpreise ja durchaus nachvollziehen. Das haut sicher tiefe Löcher in den einen oder anderen Haushalt. Und ja... auch die unterschiedliche Handhabung/Besteuerung/Bezuschussung in der EU ist mir ein Dorn im Auge. Aber so what: Die meisten Leute haben doch die jetzige Regierung gewählt, oder nicht? Also sollten sie auch damit leben. Sie könnten ja, rein theoretisch, das nächste Mal was anderes wählen.

    Wird aber nicht passieren. Siehe Umfragen.. https://www.wahlrecht.de/umfragen/

    Gegenbeispiel:


    Ich fahr mit ca 150 auf der A94 gen Osten. Sehe ich einen von hinten ankommen mit locker 200. Mache Platz, obwohl keine 200 m weiter ein LKW auf der rechten Spur fährt.

    Der vorbei, ich wieder raus. Da macht der auf linken Spur eine Vollbremsung Marke letzte Rille. Ich muss auch ´ne fast Vollbremsung machen. Dann schert der HINTER dem LKW ein, weil er sonst die Ausfahrt nicht mehr gekriegt hätte. Und nein... es war kein Notarzt im Rettungseinsatz.


    Anderes Beispiel:

    B12 Richtung Westen. Auf den ca 14 km zwischen Simbach/Braunau und dem Begin der A94 ist überholen zwar an manchen Stellen grundsätzlich erlaubt und möglich. Es herrscht jedoch unter der Woche sehr starker Verkehr und die Hälfte davon sind LKWs. Da gibt´s immer noch Leute, die versuchen mit Kolonnenspringen Zeit gut zu machen. Die schaffen aber wenn alles wirklich gut geht keine 500 m bis zum Anfang der AB. Das macht dann im besten Fall ca 25 sek. Zeitgewinn. Meist aber weniger. Weil man hängt unter Woche IMMER hinter einem LKW.

    Aber dann kommt das Beste. Manche von denen, müssen dann an der Abfahrt runter, von die AB beginnt. Habe ich jetzt schon zweimal beobachtet.


    Und von der Sorte gibt´s halt noch mehr. Nachdem ich durch unsere Baustelle mittlerweile wieder rund 4000 km/Monat fahre, kann ich da schon wieder aus den Erfahrungen von rund 8 Monaten ein kleines Büchlein schreiben.

    Von der Seite betrachtet gibt es einige Fahrer, für die der Sprit tatsächlich noch viel zu billig ist. Der Gag ist ja meist der, dass diese, sagen wir mal, "orientierungsbedürftigen" Fahrer, jetzt allermeist nicht in den allerneuesten und allerteuersten Karossen sitzen, wo der Spritpreis eh keine Rolle spielt.

    Letzteres trifft doch nur auf die Mitglieder dieses Forums zu, oder? ;)