Beiträge von Cephalopod

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    Wieso, geht doch um Klima/Umweltschutz und der wird nicht nur durch E-Mobilität in Deutschland erreicht sondern - siehe Link - da braucht es eine globale Anstrengung für.

    Ja, richtig. Aber dafür gibt es andere Threads, in denen auch über Wärmedämmung, Ölheizungen, Kohlekraftwerke, erneuerbare Energien und Tropenwaldabholzung usw. philosophiert wird.

    Hier geht es explizit nur um Elektromobilität.


    Titel:

    Elektromobilität - Zukunft, Chancen, Probleme


    Was jetzt bisschen doof ist, dass Deutschland in der EU mit großem Abstand zum Top-Abnehmer von Tropenholz zählt. Da könnte man in der Tat ansetzen

    Und BMW-Lederausstattungen kommen von Rindern aus dem ehemaligen Regenwald. Wie gesagt, hier aber OT.

    Gute Idee, ist aber nicht Thema dieses Threads


    Das was da ueber ist, duerfte nicht von den erneuerbaren sein.

    Weht Nachts kein Wind?

    Oder werden Biomasse Kraftwerke abgeschaltet?

    Zumal war es bei den meisten Dingen so, dass keine oder nur eine geringe Nachrüstpflicht bestand, man also sein altes Equipment uneingeschränkt weiternutzen konnte

    Du darfst deinen Verbrenner gerne uneingeschränkt bis zum Sankt Nimmerleinstag weiternutzen und einen Elektromotor musst du auch nicht nachrüsten ;)



    Das sind schon deutliche Unterschiede.


    Wer sagt denn, das der aktuell eingeschlagene Weg der "richtige" ist?

    Die Industrie hatte jahrzehntelang(!) Zeit, der Politik sinnvolle Alternativen vorzuschlagen.

    Spätestens seitdem die Abgasgrenzwerte immer schärfer wurden, war doch klar wohin das ganze führt.

    Außer Herrn Musk hat NIEMAND der Autofürsten wirklich nutzbare Vorschläge vorgebracht.

    Er hat gleich Fakten geschaffen, indem er nicht nur tolle Prototypen für Pressetermine baute, sondern gleich in Seriefertigung ging.

    Einwände?


    Also hat die Politik nun Planungssicherheit geschaffen.

    Das ganze Herumjammern der klassischen Automobilindustrie hätten sie sich schenken können, wenn sie eher reagiert hätten.


    Brennstoffzellenautos werden übrigens noch stärker gefördert als BEV (siehe weiter oben im Thread), falls der Einwand wieder kommt.

    Das soll jetzt auch eigentlich nicht in einen Glaubenskrieg ausarten. Machen können wir - wie so oft - ohnehin nichts, außer das Beste daraus. ;)

    So ist es:

    Entweder auf immer und ewig dagegen zu sein, Blutdruck und Magengeschwüre bekommen und verbittert in die Zukunft sehen.

    Oder

    Es einfach positiv gestimmt und das beste hoffend auf sich zukommen lassen.


    Ich entscheide mich für letzteres ^^

    Nein, aber du verkaufst das BEV als die Weltklimarettung, und damit ist impliziert, jeder einzelne der sich da nicht beteiligt ist eben am Weltklimawandel schuld.

    Das BEV ist nur ein einziger, aber wichtiger Baustein dafür.

    Und wenn sich keiner seiner persönlichen Schuld bewusst ist, weil er einen alten Verbrenner fährt, wieso kochen dann die Emotionen bei Einzelnen hier so hoch?


    Ich unternehme ständig Dinge, die mir der Staat in keiner Weise vorschreibt und von denen ich auch keine Vorteile habe.

    Dann bist du ein löblicher Einzelfall und ich bewundere dich ernsthaft dafür.

    Erzähle das aber mal den dienstlichen PHEV-Fahrern, die ihr Leasingauto nach 3 Jahren mit ungenutztem Ladekabel zurückgeben, nur um die 0,5% Versteuerung zu kassieren und meinen sie tun auch noch was für die Umwelt :kpatsch:

    Doch, wenn das Produkt gleich viel oder mehr zum gleichen Preis kann, dann passiert das von ganz alleine. Manche menschen können halt rechnen.

    Niemand behauptet hier oder wo anders, dass ein BEV das selbe für den einzelnen leisten kann, wie ein Verbrenner. NIEMAND!

    Er muss länger betankt werden, hat weniger Reichweite sowie Vmax und kostet auch noch deutlich mehr.

    Es ist aber derzeit die einzige, wirklich verfügbare Alternative, um die Emissionen im Verkehrsbereich in die richtige Richtung zu bringen.


    Forderst du von anderen ...

    Nö, wo steht das?

    Habe ich von irgendjemanden hier verlangt, sein geliebtes "Stinkerchen" sofort zu verschrotten?

    Jeder darf seinen Verbrenner von mir aus so lange fahren, wie er es sich leisten kann und er noch welche kaufen und reparieren kann.

    Das der Staat regulierend eingriffen muss ist fraglich.

    Warum?

    Von alleine passiert das ja nicht.

    Wenn er das wie in diesem Fall tut, muss er auch für die entsprechende Infrastruktur sorgen, aber wie bei vielen anderen Dingen funktioniert das mal wieder nicht.

    Das tut er doch schon längst:


    Zitat

    Zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur stellt der Bund 300 Millionen Euro zur Verfügung: 200 Millionen Euro für die Schnelllade-Infrastruktur und 100 Millionen Euro für die Normalladeinfrastruktur.


    BMWi - Rahmenbedingungen und Anreize für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur


    Übrigens faule Ausrede, du kannst dein BEV auch weiterweg an einer öffentlichen Ladesäule parken und dann heimlaufen, bis zum nächsten Morgen ist er ja wieder vollgeladen.

    Wie du bereits lesen konntest, stehen in unserer Gemeinde gerade mal 3 Ladestationen für 30.000 Einwohner und die sind permanent belegt.

    Ich brauche für die vier Wochen einen Kombi... muss kein 5er sein.

    Schau noch mal aus dem Fenster, aber dein BMW G31 sollte eigentlich ein Kombi sein???

    Heißt zwar "Touring", ist aber das gleiche :D

    Was sind meine Optionen?


    Das willst du jetzt nicht hören, aber ich bin 4-6 Wochen Öffis gefahren, bis mein letzter Dienstwagen ausgeliefert wurde.

    Dank Corona kommt extreme Mobilität derzeit eh nicht so gut ... ^^


    Sixt / Enterprise kenne ich; mit ca. 1,5k€ zu teuer.

    Wenn es nur ums Mobil sein geht, kauf dir für 500€ eine alte Möhre mit 1 Monat TÜV und freue Dich über gesparte 1000 € ;)


    Oder du fährst einfach deinen BMW G31 und den E93 ^^

    Wenn etwas gleich gut oder besser ist muss ich es nicht (mehr) fördern. Dann kauft der Kunde es automatisch. Das ist natürlich auch auf den Preis bezogen.

    Wenn es danach gehen würde, hätten unsere Autos bis heute noch keine Katalysatoren oder Partikelfilter.

    Ein damit ausgestattetes Auto fährt sich auch nicht besser und teurer ist es auch noch ... :zf:


    Merkst du was? :idee:

    Und wenn die Infrastruktur nicht steht, kauft er sich eben kein eAuto - du bist da ja das prominenteste Beispiel hier im Forum.

    Wenn kein eAuto, fehlt die Nachfrage welche den Ausbau der Infrastruktur überhaupt erst sinnvoll macht.
    Da dreht man sich tatsächlich im Kreis. :sz:

    Da widerspreche ich ja gar nicht.

    Daher ist zuerst der Staat gefordert, indem er durch Förderungen die Beschaffung des rollenden Materials ankurbelt. Das funktioniert ja ganz OK.


    Nun sind aber auch die Gemeinden dran, den Elektroversorgern die Möglichkeit zu geben, ihre Ladestationen aufzubauen.

    Letzteres kann für die Gemeinde durchaus kostenneutral erfolgen, da die Unternehmen damit ja auch Geld verdienen.

    Das klappt ja bei den Internetfirmen auch schon, die ihre Glasfaser auf eigene Kosten verlegen.


    Du glaubst gar nicht, wie oft ich schon bei unserem Bürgermeister mit entsprechenden Mails zum Thema vorstellig geworden bin.

    An zu wenig Strom kann es nicht liegen, erst vor kurzem wurde hier (800 m Luftlinie) ein größerer Internetknoten in Betrieb genommen ... :m:


    In unserer Gemeinde mit fast 30.000 Einwohnern gibt es gerade mal 3(!) öffentliche Ladestationen und eine bei einem Supermarkt :kpatsch:

    Ich glaube nicht, dass sich die Leistung der Schnelladestationen groß nach oben bewegen wird.

    Irgendwann werden die Kabel zu dick und schwer für das Handling, selbst wenn die Spannungen noch angehoben werden.


    Ich denke mal, die Speicherdichte der Akkus wird noch besser und damit auch die Reichweite.

    Vielleicht wird das induktive Laden Erfolg haben, so dass immer mal wieder kleinere Strommengen beim Parken oder Halten getankt werden kann.

    Beim Handy hat es sich ja auch schon etabliert.


    Der Ausbau der Infrastruktur wird dauern, wenn aber genügend Fahrzeuge herumfahren, wird sich das auch beschleunigen.

    Mal eine ernstgemeinte Frage an die Befürworter der BEV eMobilität: habt ihr die Erwartungshaltung, dass die Mobilität des Einzelnen an sich überhaupt zu 100% erhalten bleiben soll?
    Seht ihr da für die kommenden 5-10 Jahre derart weitreichende Sprünge, dass es 100% eMobilität für alle geben kann?

    Definitiv.

    Zumindest in der westlichen Welt.

    Wobei ich persönlich eher von 15-20 Jahren ausgehe, bis die Infrastruktur und die Fahrzeugauswahl das aktuelle Niveau der Verbrenner erreicht hat.

    Durch die Weiterentwicklung der Technik werden sich mittel- bis langfristig die persönlichen Einschränkungen gegen Null bewegen.


    Ob sich die Mobilität noch aus anderen Gründen wandeln wird, hat IMHO überhaupt nichts damit zu tun, was für ein Antrieb unter der Haube sitzt.


    Selbst wenn er vom Menschen verursacht/beeinflußt wäre, wird sich auch mit BEV nichts ändern.

    Damit alleine natürlich nicht.

    Daher gibt es ja noch viele andere, noch weitreichendere Maßnahmen, die Erderwärmung aufzuhalten.

    Ist aber nicht Thema dieses Threads.

    Überleg mal, vielleicht kommst du drauf.:zf:

    Du meinst ALLE 195 Staats- und Regierungschefs die das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet haben? 8|


    Nicht wahr, oder :idee:


    Nur weil da ein "70" Schild vor der Kurve steht, heißt das nicht, dass man diese Kurve bei Nässe oder Schnee auch mit 70 durchfahren kann....

    Aber wenn es trocken ist, ich ein guter Fahrer bin und ein tolles Fahrwerk habe, schaffe ich die Kurve auch locker mit 100 ^^