Beiträge von mueckenburg

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    Noch eine Verständnisfrage. Angenommen, ich würde einen 1.000 kW Elektromotor einbauen, um rein elektrisch bremsen zu können. Dann müsste, damit das geht, doch die Batterie auch in der Lage sein, die Leistung aufzunehmen? Oder wie werde ich die Energie dann los?

    Hm, also ich hatte jetzt nicht vorher gegoogelt, aber wenn man das macht, bekommt man doch viele deutlich höhere Angaben als die 200 kW. Die wären ja in der Tat bereits in einigen E-Fahrzeugen verfügbar.


    Aber Ingenieur bin ich nicht. ^^

    Letztlich ist das ja auch eine Frage der Leistung. Wenn ich mich recht erinnere leistet eine durchschnittliche Betriebsbremse irgendwas bei 1.500 kW. Wenn man solch einen großen E-Motor einbaut, könnte das schon gehen. Aber wozu?

    Das ist so, und die Rekuperation wirkt sehr stark. Die Bremsleistung per Rekuperation ist aber natürlich auf die Leistung des jeweiligen Elektromotors begrenzt. Und normale Betriebsbremsen leisten ein Vielfaches davon, worauf man in Notsituationen auch nicht verzichten wird.

    Du meinst, dass bis 80% geladen wird?

    Ich kann das im Auto einstellen. Sogar über die App, wenn ich während des Ladevorgangs noch mal die Ladeleistung ändern möchte.

    Bei Tesla geht das ja auch.

    Achso, wenn das so gemeint ist - ja, auch das kann man selbst beim Golf so einstellen.

    Schade ist, das es fast keine Ladegeräte gibt, wo man 80% Leistung einstellen kann ;)

    Beim E-Golf kann ich die Ladeleistung per App einstellen. Das nutze ich auch ausgiebig, um immer möglichst viel Sonnenstrom hineinzuladen. Zur Verfügung stehen 5 A (zweiphasig, also 2,3 kW), 10 A (4,6 kW), 13 A (6 kW) und 16 A (7,4 kW) . Die 13 A entsprächen also ganz gut den 80%.

    Da musst Du Dich an den Gesetzgeber wenden. Die Regels sind die Regels and we must them halten. :p


    Mit dem Einfahren ist das übrigens ein Sonderproblem bei Hybriden. Wann weiß ich eigentlich ungefähr, wann der Benziner ordentlich eingefahren ist, ich kann ja nirgends auslesen, wie viele km der schon lief. Da ich das meiste auf E fahre, bin ich mir da selbst nach 6 tkm nicht ganz sicher...

    Cooler Bericht! Das wird die Verbrennistis einerseits ärgern, weil die Elektroautos wieder ein Stück Land mehr erobern, und gleichzeitig beruhigen, dass die Autowelt nicht untergehen wird, wenn die Neuzulassung von Verbrennern verboten werden wird (schätze binnen eines Jahrzehntes).

    Wenn man den E-Antrieb zum Hauptantrieb machen würde und den Verbrenner als Range-Extender nutzen würde, der nur einen Generator antreibt um die Batterie wieder zu laden, käme man m.M.n. wesentlich günstiger weg. Sowohl was den gesamten Wirkungsgrad angeht, als auch was die Produktionskosten angeht, da man damit alleine schon mal die Kosten für das zweitteuerste Bauteil des ganzen Fahrzeugs (Getriebe) einsparen könnte. Außerdem könnte der Verbrenner, wenn denn benötigt, immer im optimalen Wirkungsgradfenster laufen.

    Das ist ja zB der REX beim i3 und im Opel Ampera/Chevy Volt gab es das auch. Den Durchbruch hat es nicht gegeben, das mag daran liegen, dass GM es nicht kann oder an etwas anderem...


    Was ich definitiv begrüßen würde, sind größere Batterien, damit man den Elektrobetrieb noch ausweiten kann. Aber in die Richtig geht die Entwicklung ja, wenn auch vielleicht zu langsam.

    Ja gut, daran ist halt fast nichts richtig, aber Du hast da Deine vorgefertigte Meinung und wirst Dich nicht überzeugen lassen. Ich kenne halt viele dutzend Nutzer von Hybridfahrzeugen und darunter nur zwei, die so gut wie nicht laden. Finde ich auch sch... Das ist wie mit den Motorrädern, der Motorradhasser hört ein zu lautes Motorrad und schreit nach dem Fahrverbot, weil ja die Motorräder zu laut sind. Effektiv sind es nur einige wenige Prozent.


    Und legal kann es natürlich keine Steuerhinterziehung sein, weil der Gesetzgeber für die Regelung eben andere Tatbestandsmerkmale heranzieht. Eine andere politische Meinung kann man natürlich gerne haben. Legal ist die Sache ganz klar.

    Natürlich bleiben die Fahrzeuge aber nicht stehen, wenn die Batterie alle ist. Bei Hybriden mit den vergleichsweise kleinen Batterien würden liegen gebliebene Fahrzeuge in größeren Städten ansonsten wohl jeden Tag zu beobachten sein, und das kann ja in niemandes Interesse sein.


    Den Hybridhassern hier im Forum passt es nicht ins Weltbild, aber als jemand, der es aus der Praxis kennt, kann ich nur sagen, dass man ohnehin bestrebt ist, so viel wie möglich auf Elektro zu fahren. Die langen Reihe von Hybriden an den Ladepunkten der Firma zeigen mir, dass die Kollegen mit Dienstwagen es genau so sehen. Es gibt eine intrinsische Motivation, gerade in der Stadt E-unterwegs zu sein, weil es einfach viel komfortabler ist als auf Benzin. Herrlich leise und smooth. Wenn dann der Benziner anspringt, weil die Batterie alle ist, wirkt das in der Stadt geradezu ernüchternd und von gestern.


    Auf der Autobahn dagegen sieht das anders aus, da geht das Motorgeräusch ohnehin in allen Fahrgeräuschen unter, und der Drehmomentverlauf des Motors passt zu Fahrt, weil man nicht anfährt.

    Wobei das ja Extremitäten sind, die wohl die wenigsten dauerhaft fahren können oder wollen. Da muss die Strecke schon sehr gut passen um sowas dauerhaft zu schaffen.

    Meine Frau schafft das fast jeden Morgen auf der Fahrt zur Arbeit. Da reden wir aber von niedrigen Geschwindigkeiten bei hauptsächlich Stadtverkehr. Das ist genau der Anwendungsbereich, wo ein Elektroauto besonders stark ist. Und es ist bekannte Strecke, die sie dann auch extrem vorausschauend fahren kann.


    Bei konstant Tempo 90 läge der Golf wohl eher knapp über 10 kWh.

    Gold in bar ist eine Angewohnheit, die meine Großeltern aus Kriegszeiten hatten und meine Eltern bzw. ich haben das so übernommen. Und mehr Wert wurde es in letzter Zeit auch, obwohl es nur im Tresor lag.;)

    Das ist halt die überragende Bedeutung von Gold. Seit Tausenden von Jahren wird ihm, egal welche Zeit, Regierung, Kultur, Religion und sonstiger Umstände, ein hoher Wert beigemessen. Daher können wir davon ausgehen, das dies so bleibt. :)

    Du kannst das gerne ins Lächerliche ziehen, aber außer Krisenvorsorge bietet Gold nun einmal recht wenige Vorteile. Gold verdient nichts, Gold schöpft keinen Wert. Natürlich kann man damit, wie mit jeder Sache spekulieren, aber das ist dann einfach so wie wenn Du im Casino auf rot setzt.

    ???

    Du erwirbst doch Gold mit diesem Zertifikat, er lagert nur nicht bei Dir unter dem Kopfkissen, sondern wird bei der Clearstream Banking AG, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Deutsche Börse AG, in ihren Tresoren in Frankfurt verwahrt.

    Genau, und was schließt bei richtigen Finanzkrisen zuerst? Die Bankschalter.