Beiträge von Ulf325Ci

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    Das ist ja kein Auswandern. :dudu:

    Ich hab jetzt immerhin fünf von 16 Bundesländern durch, was den Wohnsitz angeht.

    Auswandern sicher nicht; eher Aussteigen

    wobei die Richtung für mich dieselbe ist - ein grundsätzlicher Wandel im Lebensstil

    der Kerl der den Hof gekauft hat war angestellter Elektronik-Ingenieur und hatte eine Eigentumswohnung, und damit letztlich die Aussicht seine Rente in diesen seinen vier Wänden zu verbringen

    stattdessen hat er einen 5000m² Vierseithof gekauft mit Ställen, Scheune und allem Drum und Dran

    Das hat schon etwas von Flucht und Neuanfang


    ich denke das hat schon eine andere Qualität als die Mietwohnung einer austauschbaren Großstadt zu wechseln

    Zitat

    Es ist damit zu rechnen, dass es nicht die letzte Impfung gegen Corona sein wird.

    Bei der Grippe ist es ja auch nicht anders.

    Bin natürlich kein Virologe, aber möglicherweise kann das ja Bestandteil der Grippeschutzimpfung werden.


    Andererseits:

    (gefährliches Halbwissen folgend)

    der Grippe-Erreger wird durch Kontakt zu Vögeln immer wieder aufgefrischt; wenn Corona von Fledermäusen kommt dürfte das hier ganz wesentlich seltener passieren

    Ich habe ähnliche Meldungen bekommen - Angestellte eines Altenheimes. Einen Tag Erkältungssymptome scheinen fast normal zu sein, aber schlimmer ist es wohl nicht.


    Ein echtes Problem ist, und das hat sich wohl herumgesprochen: Du impfst deine Belegschaft und die Hälfte meldet sich am nächsten Tag krank. Klar sind die nach zwei, drei Tagen wieder da aber erst mal ist da echt Landunter

    Man muß nicht Deutschland verlassen um auszuwandern ;)


    Nachdem wir vor 6 Jahren unseren Hof (westlich von Dessau) an ein Pärchen (60+) aus BaWü verkauft hatten, geht jetzt ein ähnliches Objekt eines entfernten Onkels (Nähe Rathenow) an ein Pärchen 60+ aus NRW

    Geht das nur mir so oder empfindet noch jemand beim Anblick des neuen Cockpits ein Gefühl der Unruhe oder Nervosität. Ich finde das ganze "oversized", vom überfrachteten Lenkrad, dem Dekor mit den horizontalen Linien, die aufgesetzten Lüftungsdüsen bis hin zum Touchscreen, das ist mir alles zu verschachtelt, gequetscht und verspielt. Da lobe ich mir mein derzeitiges GLC Cockpit, relativ nüchtern aber beruhigend. Mein Favorit auf die GLC Nachfolge ist zur Zeit der geliftete F-Pace von Jaguar, das Cockpit finde ich z.B. top.

    So ganz ehrlich: je mehr neue Modelle ich kennenlerne desto mehr gefällt mir mein guter alter Mopf - W212


    Besonders den überladenen Lenkrädern kann ich nichts abgewinnen

    Du kannst aber auch nen Stream aus Gewohnheit um 20:15 Uhr starten! :zf::D

    naja so blöd ist ja meine Tochter auch nicht daß sie das nicht wüßte ^^


    TV hat auch den Vorteil, da kann ich sie sehen lassen was halt so kommt; und was kommt kann ich zumindest nachsehen

    bei Netflix etc (was wir natürlich auch haben) muß man immer am Ball bleiben was sie denn da gerade angeschaltet hat

    neulich erst waren das Mangas die ich ehrlich gesagt für Altersfreigabe 12 ziemlich grenzwertig fand

    Deutsche Serien und Krimis kann ich nicht mehr ertragen :crazy:

    also von wenigen Ausnahmen abgesehen

    90% meines Fernsehkonsums sind Dokus und Nachrichtensendungen


    Beim Kinderprogramm finde ich es nach wie vor praktisch daß die Sendetermine eine gewisse Struktur vorgeben. Ich bin da vielleicht ein wenig Old-School, aber die Tatsache immer alles sofort verfügbar zu haben finde ich für Kinder nicht sehr förderlich

    Es ist keine Schadensfreude, sondern der Finger in die Wunde

    Dem schließe ich mich an.


    Wenn ein paar verwirrte Polizisten privat zweifelhafte Nachrichten austauschen steht der ganze Staat, die versammelte Presse, all die guten Menschen bereit mit dem Finger auf die Polizei zu zeigen und schlimme Dinge zu vermuten.


    Niemand aber steht bereit mit dem Finger auf gut bezahlte Entscheidungsträger in gänzlich anderen Besoldungsgruppen zu zeigen die es schaffen daß auch im Jahr 2021 Polizisten ihr "Dienst" Handy auf eigene Kosten beschaffen müssen, weil es im Jahr 30 den GSM-Standards so etwas bei der Polizei einfach noch nicht gibt.


    Jedenfalls nicht in Deutschland.

    Die Leute haben aber echt keinen Plan.

    Die Querstraße ist jetzt für alls was breiter ist als eine Polo unpassierbar, weil ein paar Spezialisten ihren Auffahrt mitten auf die Straße geräumt haben

    Den Gartenweg habe ich Sonntag geräumt (alleine - bei 8 Anliegern :mad: ) und alles auf die rechte Seite gepackt.

    Montag fiel noch mal was, jemand anderes hat geräumt. Und auf der linken Seite einen neuen Haufen eröffnet :kpatsch:

    im Ganzen Wohngebiet fährt man nur noch Schlangenlinie

    In Sachsen gibt es schon Überlegungen, wie Lockerungen vollzogen werden - jeweils in Abhängigkeit der Inzidenzen. Das hat den Vorteil, dass man ein klares Ziel vor Augen hat und gewissermaßen eine Motivation erhält: "Jetzt die Zähne zusammenbeißen, dann gibt es wieder mehr Freiheiten".

    Das wird wohl eher nicht kommen.

    Dann haben wir einen Landkreis mit Friseure auf und einen Landkreis mit Friseure zu. Was wird wohl passieren ? Richtig.

    Die Situation gab es schon im Herbst (verschiedene Regelungen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen) und das ging in die Hose

    Für die Nacht werden bei uns -20°C vorhergesagt


    Wenn das so passiert wird wohl der Winter schaffen was Corona nicht geschafft hat: wir müssen die Firma schließen. Nicht nur, daß wir keine Ware ausliefern können (Autobahnen sind zu und die Kunden haben größtenteils schon geschlossen), ohne Wasser geht bei uns auch produktionsmäßig gar nichts. Minus 10°C hatte wir schon öfters, und das ging schon immer noch irgendwie. Wenn jetzt aber einmal der Kreislauf einfriert dann ist zappenduster. Dann muß ich die Klärtrichter ablassen (wo hin mit 224m³ Wasser auf die Schnelle ?) und 60 Leute nach Hause schicken.

    Hätte ich in der Form jetzt auch nicht erwartet.

    Wäre mal wieder schön wenn das demokratisch durch das Parlamant legitimiert würde. Kann ja nicht so schwer sein, wenn man eine Mehrheit hat. Oder doch?

    Das gehört zu den Punkten, weswegen ich das Regierungshandeln in Coronafragen inzwischen (!) sehr kritisch hinterfrage.

    Über ein Jahr nach Beginn hätte es längst möglich sein müssen, das Parlament einzubinden.

    Es ist offensichtlich nicht gewünscht. Regieren per Anordnung macht wohl mehr Spaß.

    Daß diese Verordnungen immer noch im Hinterzimmer, von einer Runde die unsere Verfassung als Gremium gar nicht vorsieht, verfaßt werden wirft ein sehr, sehr schlechtes Licht auf den in Deutschland herrschenden Politikstil.

    Das kann ich zu 100% unterschreiben. Auch die Situation in Leipzig ist weit weg von Katastrophenniveau.

    Genau das.

    In Magdeburg ist die einzige Katastrophe die eingetreten ist, daß die Stadt aus purer Angst vor der Katastrophe die ganze Räumtechnik so intensiv "in Bereitschaft" gehalten hat daß heute früh, 36 Stunden nach Beginn Weltuntergang, selbst größere Achsen in den Wohngebieten noch keinen Millimeter geräumt sind.

    Die Bürger verhalten sich im großen und Ganzen vernünftig. Abgesehen von einigen Eigen-Burg-Besitzern die ihre Einfahrt freiräumen indem sie den Schnee mitten auf die Straße schieben :kpatsch:

    Jepp... 1889 ist auch nicht jeder Hinz und Kunz dreimal im Jahr in der Weltgeschichte rumgeflogen oder mal schnell über WE zum Skisaufen nach Ischgl. Der Großteil der Menschen des Jahres 1889 dürfte sehr selten in seinem Leben weiter als 100km von seinem Geburtsort weggekommen sein. ;)

    unterschätze das mal nicht, damals waren die Leute schon ziemlich mobil


    die Stelle habe ich kürzlich wieder gelesen

    Anno 1867 reiste Mark Twain rund um das Mittelmeer, Ergebnis war sein Reisetagebuch "Die Arglosen im Ausland".

    Quarantäne war damals für Reisende ein alltägliches Thema, auch andere Hygienemaßnahmen. Er beschwerte sich darüber auf dem Weg zum Comer See "ausgeräuchert" worden zu sein. Galt wohl als Suchenvorsorge damals.

    Das Schiff ging weiter von Pisa nach Neapel. Man stieg aber zwischendurch aus um das Stück mit der Eisenbahn zu reisen, denn Schiffspassagiere mußten in Quarantäne, Eisenbahnpassagiere nicht. Unterhaltsame Entscheidungen also schon damals.

    Schwank aus meiner Jugend:

    Wir haben im Plattenbau gewohnt, und es gab eine "Schneekarte". Wer die hatte musste 1x Schnee kehren und durfte sie dann weitergeben.

    Wenn Schnee lag und um 7 noch nicht gekehrt war marschierte unser "Hausvertrauensmann" durchs Haus um den Sünder zu finden und trieb ihn an seiner Pflicht nachzukommen


    Ach war das schön als die Leute sich noch umeinander gekümmert haben :D