Beiträge von Cathul

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    Nice day for fishing, aint it? <huh> :D

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Kannst du hier weiter erklären wo die Verbindung ist?

    Es gab eine Unwetterwarnung. Diese bedeutet in der Regel "bleibt zuhause". Soweit ich weiß gab es ja keine Modelle die irgendwie die Höhe der Flut, die weggerissenen Landmassen oder die Flutwelle vorhergesagt hätten. Wo siehst du die Verbindung von der Regenmenge zur Evakuierung?


    Insgesamt bin ich sehr verwundert auch über die nun immer stärkeren Rufe nach Flächenversiegelung als Schuldigen. Gerade diese doch sehr spärlich bewohnte Gegend ist ja gerade ein Beispiel für wenig Flächenversiegelung.

    Manche haben vor massiven Überflutungen im Einzugsgebiet von fliessenden Gewässern gleich welcher Größe in den betroffenen Regionen gewarnt. Sinngemäßes Zitat von Kai Zorn Wetter: "Da kommt was massives auf die Region zu. Bringen Sie alles in Sicherheit was im Keller oder im Erdgeschoss ist. Bringen Sie ihre Autos in höher gelegene Gebiete. Wenn es los geht, gehen Sie nicht mehr in den Keller, das ist Lebensgefährlich! Es wird massive Überflutungen geben! in der Eifel, im Rheinland und in Rheinland-Pfalz. Wenn Sie in der Nähe eines fliessenden Gewässers in den betroffenen Regionen wohnen, bringen Sie sich selber in Sicherheit, verlassen Sie ihre Häuser! Die Modelle sagen bis zu 250 Liter/qm voraus..." etc. etc.

    Lässt sich in seinem Youtube Kanal alles noch finden.


    Und klar, YouTube erreicht nicht jeden, das ist mir auch klar, aber die Warnungen müssen (und sind ja auch) ja auch an Behörden etc. gegangen sein, und da gibt es dann irgendwo den Punkt, wo die Warnung dann versickert ist.

    Briten berichten: Deutsche Behörden wurden vor Hochwasser gewarnt


    Ich hoffe, das stimmt nicht ansatzweise. Aber wahrscheinlich stimmt es.


    Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Der YouTube Kanal von Kai Zorn Wetter hat schon eine Woche vorher vor der sich anbahnenden Vb-Wetterlage gewarnt. Und die Warnungen waren richtig drastisch.

    Würde mich wundern, wenn der Deutsche Wetterdienst, dem die gleichen Modelle zur Verfügung stehen wie dem Kai Zorn, nicht ebenfalls gewarnt hätte das da was im Anzug ist.

    Natürlich tun auch die Chinesen etwas. Das ist unstrittig. China baut massiv regnerative Energien aus, was aber leider nicht zu einer mittelfristigen CO2-Reduzierung führt.


    Worauf ich hinaus will ist folgendes:

    Wenn jemand in China produzieren will, könnte als Voraussetzung für die Vergabe des Auftrags die ausschliessliche Verwendung von CO2-neutraler Energie gemacht werden.

    Natürlich nicht zu 100% sofort, das wäre unrealistisch, aber mit einem kürzeren Zeitraum, als China das von sich aus tun will.

    Von gesetzgeberischer Seite könnte man da auch ansetzen. Wenn nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt alle aus China einzuführenden Waren mit einer zu definierenden Menge an neutraler Energie hergestellt wurde, dürfen diese Waren nicht eingeführt werden, oder führen zu Strafzahlungen.


    Das wäre die Peitsche, das ist mir bewusst. Im gleichem Atemzug könnte man China aber anbieten, das entsprechende Geldsummen, die hier für minimale Reduzierungen z.B. in der E-Autosubvention sorgen, in den massiven Ausbau regenerativer Energien vor Ort gesteckt werden, damit China das postulierte Ziel schneller erreichen kann und gleichzeitig Zölle auf Produkte, die mit regenerativer Energie in China (oder sonstwo) hergestellt wurden, komplett wegfallen lassen.


    Das hätte wahrscheinlich einen deutlich größeren Effekt auf den weltweiten CO2-Ausstoß.


    Gleichzeitig könnte man Ökostrom bei uns für einen gewissen Zeitraum komplett von der EEG-Umlage und Energiesteuer befreien.

    Das würde zwar auch deutliche Steuerausfälle bedeuten, aber ob ich das Geld zum Fenster hinauswerfe, oder erst gar nicht einnehmen, spielt in der Summe ja keine Rolle.

    Für Firmen auch im produzierenden Gewerbe, wäre der Strom, sofern er aus regenerativen Quellen gewonnen wird, so aber deutlich günstiger zu beziehen als bisher und daher gäbe es an dieser Stelle einen deutlichen bilanziellen Anreiz für viele Firmen.


    Ein weiterer Ansatz im Bereich Verkehr wäre, anstelle ein m.M. nach ökologisch fragliches Tempolimit einzuführen die komplette Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene. Das würde Arbeitsplätze bei der Bahn schaffen, denn ob der Container von Bremerhaven per Straße, oder per Bahn in die jeweiligen Zielländer transportiert wird, dürfte dem Container egal sein und gleichzeitig den Transitverkehr deutlich verringern und so die Autobahnen deutlich entlasten.

    Natürlich habe ich keine belastbaren Zahlen für eine mögliche Verringerung der CO2 Bilanz durch diese Maßnahme, aber möglicherweise liegt er im Rahmen dessen, was ein Tempolimit auch bringen würde, plus die positiven Effekte auf die Verkehrsdichte der Autobahnen.


    Ideen gibt es viele, aber durch Ideologie werden einfach zu viele Ideen von vorneherein verworfen.

    Hier mal ein mutiger Einsatz der Feuerwehr in einem Ort in der Eifel gestern: Video


    Und so sieht das Flüsschen normalerweise aus: Vichtbach – Wikipedia

    Also bitte... Stolberg ist maximal Voreifel. :zf: Und ich muss das wissen. Meine Frau hat in Stolberg am Marktplatz jahrelang gearbeitet und wir in Eschweiler-Weisweiler 100m von der Inde entfernt gewohnt.

    Wir haben heute Bilder bekommen von unserem ehemaligen Haus in Eschweiler-Weisweiler. Das stand fast 1,5m unter Wasser.

    Die Inde war zeitweise gefühlt von den Bildern her so breit wie der Rhein in normalen Zeiten.

    Unsere Bekannten dort sind jedenfalls so ziemlich am Limit gerade. :heul:

    Und den Rheinanliegern steht das schlimmste ja erst noch bevor, wenn die ganzen Wassermassen aus den kleineren Flüssen (Inde, Wurm, Ruhr, Vichtbach etc.) in genau diesen fliessen.

    Ist auf jeden Fall eine extreme Situation dort. Gut das die meisten Baufirmen in dem Neubaugebiet damals eine Elementarschadenversicherung vorausgesetzt haben.

    So werden hoffentlich zumindest die finanziellen Auswirkungen abgefangen.

    Ich kann dabei allerdings nur hoffen, dass die Versicherer die Schäden zügig und komplikationslos regeln.


    Der Tagebau Inden ist nach meinen Informationen übrigens nach einem Deichbruch in Teilen geflutet worden.


    Langwahn in Eschweiler:


    Eschweiler Aktuell heute morgen (youtube)

    D.h. wenige zehntel Prozentpunkte am Gesamtausstoß (wenn nicht sogar nur im Promillebereich) sorgen dafür, dass ein Tempolimit eingeführt werden soll?
    Au weia... Das wird das Weltklima deutlich verbessern!1!... NICHT!


    Edit: damit wäre bewiesen, dass die Forderung nach einem Tempolimit purer Populismus ist.

    Hab letztens mit ein paar Amerikanern zusammen Dark Ages of Camelot gespielt.

    Dabei kam dann raus, das einer aus der Gruppe derzeit von der US-Army aus in Seoul stationiert ist.

    Hab ihm (übersetzt) wörtlich folgendes gesagt:

    Ich weiß, ich bin Deutscher und habe damit ja eigentlich keine Berührungspunkte mit den US-Streitkräften, aber danke für Deinen Dienst.


    Der Typ hat im Discord vor Rührung angefangen zu weinen und meinte dann, dass er das von Deutschen eigentlich nie hört, wenn er welche trifft.

    Seitdem spielen wir häufiger zusammen, wenn sich die Zeit dazu ergibt.

    In meinem Bereich (SAP-Schnittstellen mit SAP Process Orchestration) sind seit ca. einem dreiviertel Jahr Anfragen auch Mangelware.

    Die potentiellen Auftraggeber haben in diesem Bereich massiv zurück gefahren und wenn mal ein Angebot kommt, dann meistens Arbeitnehmerüberlassung gewünscht, was mit einer GmbH mit Angestellten halt schwierig ist, wenn der Chef (ich) auch selber zum Umsatz beitragen muss.

    Rückmeldung wieso Arbeitnehmerüberlassung führt derzeit übrigens regelmäßig zur Rückmeldung, dass es so aus Sozialversicherungsgründen vom Kunden gewünscht wird. GmbH spielt da keine Rolle mehr, da wohl von Seiten der Ämter im Moment extrem kontrolliert wird.

    Es gibt immer Ausnahmen von der Regel. Ausserdem ist Brasilien, trotz der massiven Brandrodungen im Amazonasbecken, nur für ca. 1% der weltweiten CO2 Emissionen (Quelle: The 5 Countries That Produce the Most Carbon Dioxide (CO2) ) verantwortlich, Indien und China zusammen dagegen für ca. 35%.

    Ich sage ja... low-hanging fruits und so.

    Muss man aber auch verstehen können und vor allem wollen.

    Weil es einfacher wäre mit einigen Staatschefs der betroffenen Staaten über die bunte Beleuchtung von Fussballstadien zu reden als diese vom Klimawandel zu überzeugen.

    Ich glaube die betroffenen Länder wissen sehr genau was der Klimawandel bedeutet.

    Von daher ist es sicherlich deutlich einfacher mit China und/oder Indien darüber zu verhandeln, dass man das viele Geld dort für Einsparungen in den CO2 Emissionen auszugeben, als die polnische oder ungarische Regierung davon zu überzeugen, dass man Kinder durchaus auch darüber informieren kann, dass es auch andere Lebensmodelle abseits der Mann/Frau/Kinder-Familie gibt.

    Was hier jetzt wieder von so manchen die ich lesen und auch nicht lesen kann (weil geblockt) nicht verstanden wurde ist doch folgendes:


    Niemand bei klarem Verstand zweifelt an den Folgen des ungebremsten Verbrennens von Kohlenstoff basierten Brennstoffen, und dennoch kann man durchaus die Frage stellen, ob es sinnvoll ist dutzende/hunderte Milliarden Euros in Projekte zu stecken, die im Endeffekt nur minimalste Effekte, wenn überhaupt, zeigen werden, oder ob es nicht sinnvoll wäre erstmal zu schauen, wo man mit den gleichen Geldvolumen viel mehr, und damit meine ich mehrere Größenordnungen mehr, erreichen kann. Des weiteren kann man durchaus die Frage stellen, ob so mancher Lobbyist (und FFF/Greenpeace etc. sind in diesem Zusammenhang genauso Lobby wie der Verband der Automobilindustrie) billigend in Kauf nimmt, dass es aufgrund der fehlenden Potentialbetrachtung zu eng gesteckter Zeiträume für die Umstellung zu massiven Benachteiligungen verschiedener Bevölkerungsgruppen kommen wird?

    Je geringer das Einkommen ist, desto höher sind die prozentualen Aufwändungen für Energie, d.h. steigende Strompreise sind zutiefst asozial, da sie geringere Einkommen massiv benachteiligen.


    Dazu.... dutzende Milliarden Euro u.a. in die Elektrifizierung des Fuhrparks, oder die Schliessung von nachrüstfähigen Kraftwerksanlagen in den nächsten Jahren zu stecken ist halt im Bezug auf die zu betrachtenden Mengen an CO2 die einzusparen sind, halt einfach nicht effektiv wenn das in diesem Maßstab nur hier passiert und gleichzeitig in anderen Regionen dieser Erde nach dem Pariser Klimaabkommen erlaubterweise im gleichen Zeitraum das Mehrfache davon noch zusätzlich ausgestoßen werden darf.

    Wieso trifft man da nicht Vereinbarungen mit den entsprechenden Ländern und steckt einen prozentual zu definierenden Anteil des Geldes in die Dekarbonisierung im Rahmen der Produktion von Gütern und der Energieerzeugung dort vor Ort?


    Jedem der halbwegs bei Verstand ist kann sich doch an seinen Fingern abzählen, dass wir (in der BRD) maximal 890 Millionen Tonnen CO2 einsparen können (Jahressausstoß derzeit für die gesamte BRD), eine Senkung von nur 5% CO2 Ausstoß in China und Indien aber schon das Mehrfache davon beträgt weil die Gesamtmenge des CO2-Ausstoß alleine in diesen beiden Ländern so viel größer ist.

    Zusätzlich müssen hier bei uns in der EU natürlich auch Maßnahmen ergriffen werden. Aber wenn man sich die potentiellen Einsparpotentiale anschaut machen die Anstrengungen, die manche Bevölkerungsgruppen deutlich stärker zu spüren bekommen werden als andere, halt im Angesicht der Einsparpotentiale in Bezug auf den Zeitraum keinen Sinn.
    In der EU wird von diversen Lobby-Verbänden derzeit versucht, die Dekarbonisierung in kürzestmöglicher Zeit mit der Brechstange durchzusetzen und das produziert halt deutlich mehr Verlierer als wenn man das mit Augenmaß und deutlich besserer Steuerung der Geldmittel machen würde. Und nein, Subventionen zur Abmilderung sind kein probates Mittel.