Beiträge von Cathul

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    Zusatzfrage: Hat der F150 li denn einen eigenen WR an Bord, der 240V Wechselstrom einspeist oder wie funktioniert das?

    Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung.

    Ganz grundsätzlich würde ich erstmal davon ausgehen, dass der nur für 110V (wie in den USA üblich) ausgelegt ist.

    War auch eher als witziger Einwand gedacht, weil Potential hätte der Wagen (und potentiell jeder andere BEV) dafür durchaus.

    Das liegt daran, dass die gesetzliche Rentenversicherung mittlerweile deutlich härter gegen sog. "Scheinselbstständige" vorgeht und vielen Firmen da echt auf die Füße tritt.

    Soviele Anfragen zur Arbeitnehmerüberlassung etc. hatte ich schon lange nicht wie im letzten halben Jahr, und das trotz der vorhandenen GmbH und sozialversicherungspflichtig angestellten Arbeitnehmern.

    Auf die Frage, wie das denn funktionieren soll gab es i.d.R. nur ein Schulterzucken.

    Natürlich, alles richtig.

    Es geht aber um die weitere zukünftige, politisch gewollte Kostenexplosion sowie die Erhöhung aller Energiekosten, nicht nur Benzin.

    Das ist etwas, was ich persönlich anders machen würde.

    Ich würde die Energie nicht generell teurer machen, sondern gewünschte Energie deutlich günstiger, z.B. zahlt man für Ökostrom ebenfalls EEG-Umlage. Wieso?

    Wieso zahle ich eine EEG-Umlage für selbst produzierten und genutzen Strom?

    Die würde ich wegfallen lassen. Im Gegenzug natürlich auch sämtliche Subventionen die für diverse Energieerzeugungen gezahlt werden.


    Energiesteuer an sich würde ich ebenfalls wegfallen lassen, inkl. CO2-Steuer und stattdessen als einzige Abgabe neben der EEG-Abgabe für fossile Energieträger zusätzlich eine zweckgebundene Abgabe auf fossile Energieträger, analog zur CO2-Steuer einführen.
    Steuern haben nämlich den großen Nachteil, dass diese niemals zweckgebunden sind, sondern in den allgemeinen Haushalt eingehen.

    D.h. im schlimmsten Fall wird aus der CO2-Steuer nicht das nächste Umweltprojekt gefördert, sondern nur der Bundeszuschuss zur Rente bezahlt (der jedes Jahr steigt). Effekt also = Null.


    Selbstproduzierten und verbrauchten Strom würde ich von der MwSt. befreien, auch wenn ich überschüssigen Strom ins Netz einspeise, d.h. Umsatzsteuer würde nur auf den eingespeisten Strom fällig.


    Da könnte man an so vielen Stellschrauben drehen, wenn man politisch wollte, die dann allen Verbrauchern entgegen kommen wüden. Leute, die dann auf Ökostrom schwenken, wären so wahrscheinlich deutlich günstiger unterwegs, und gerade einkommensschwächere Haushalte könnten so deutlich entlastet werden.


    Aber ne... stattdessen werden immer neue Subventionen und Steuern erfunden, welche das ganze System sowas von unübersichtlich werden lassen das mir persönlich davon schlecht wird. :/

    Wenn im Laufe des Jahres der Energiepreis steigt, hat das i.d.R. nichts mit einer zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt stattfindenden Steuererhöhung zu tun.

    Ja, im Januar ist Energie teurer geworden aufgrund der CO2-Besteuerung.

    Die Erhöhung von Februar bis heute ist allerdings nicht darauf zurück zu führen, sondern in weiten Teilen auf den Anstieg der Preise bei Rohöl und Erdgas.

    Wenn der Preis für das Barrel Öl von 30$ auf 80$ steigt, merken wir das ganz schnell an der Zapfsäule. Wenn der Rohölpreis irgendwann mal auf 50$ sinkt, eher weniger schnell.

    Und ja, betroffen sind davon vor allem diejenigen, die eh schon einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Einkommens für Energie aufwenden müssen, auch dadurch, dass die Energiekosten auch Bestandteil aller anderen Lebenshaltungskosten sind und da die Preise natürlich auch steigen werden.

    Die Aachener Innenstadt kenn ich seit Ende der 80iger. Die Experimente mit der autofreien Innenstadt gingen Mitte der 90iger los, gleichzeitig wurden das Einkaufen in der Innenstadt immer unattraktiver, zu der Zeit hat der Onlinehandel keine große Rolle gespielt.


    Bei der autofreien war der Ruf deutlich schlimmer als die eigentlichen Einschränkungen. Aber insbesondere Kunden aus Belgien und den Niederlanden waren verunsichert und sind woanders hin gefahren. Früher war ich regelmäßig in Aachen, in den letzten Jahren - auch vor Corona - nur noch ein einziges mal, gezielt in einem Fotogeschäft eine Bestellung abholen. Aber natürlich hat der Verfall einer Stadt nie nur einen einzigen Grund.

    Ich habe von 1973 bis 2003 in Aachen in der Wallstrasse, fast in der Theaterstraße gewohnt. Vom Einzelhandelssterben in Aachen könnte ich so viele Geschichten erzählen.
    Die Adalbertstraße vom Elisenbrunnen bis Kaiserplatz war bis in die 90'er hinein das blühende Leben, dann sind dort ab ca. 91/92 der Reihe nach die Geschäfte geschlossen worden. In der Folge haben sich aber keine adäquaten Geschäfte mehr dort angesiedelt, sondern es herrschte das 1-DM-Imperium oder der Leerstand. Amazon etc. spielten damals noch keine Rolle. Wohl aber damals schon das Verschieben der Drogenszene immer mehr zum Kaiserplatz, was dann natürlich in die umliegenden Straßen ausstrahlte. Viele Kunden hatten schlicht keine Lust mehr in diesem Teil Aachens beim betreten und verlassen von Geschäften permanent von übel riechenden Drogenabhängigen angeschnorrt zu werden (ist nicht der einzige, aber sicherlich einer der wichtigsten Gründe).

    Auf der anderen Seite des Kapuzinergrabens/Holzgrabens ist dann irgendwann das Bavaria-Kino verschwunden, dann weiter hinten am Holzgraben der Horten, wobei dort die Gegend um den Bushof auch immer weiter vernachlässigt wurde. Schon zu meiner Schulzeit ist man dort Abends besser nicht mehr, wenn nicht unbedingt notwendig, aus dem Bus ausgestiegen.

    In Aachen ist das Problem durch eine verkorkste Stadtentwicklungspolitik tatsächlich hausgemacht.
    Ich sag nur "Parkhaus Büchel", wobei ich mich erinnere, dass schon in den 80'er Jahren davon geredet wurde, dass dieses mal erneurt gehörte, was diverse politische Gruppierungen über 20 Jahre erfolgreich verhindern konnten, bis es dann geschlossen werden musste. Ich weiß gar nicht, ob es da überhaupt jetzt noch ein Parkhaus gibt.

    Fakt ist, ich als geborener Aachener, der die ersten 30 Jahre seines Lebens in Aachen gelebt hat, möchte nicht mehr nach Aachen. Aachen ist dreckig, herunter gekommen und komplett unattraktiv geworden.

    Dass er Recht hat, weiß ich auch. Aber einfach so, grundlos, gibt ein Kanzlerkandidat doch keinen Fehler seiner Partei zu. Was will er damit bezwecken? Um den Ausstieg abzublasen ist es zu spät. Will er sich von Merkel distanzieren und hofft dadurch auf Wähler?

    Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Der Laschet war schon immer so. Und ja, ggfls. gehört das tatsächlich jetzt zu seinem Wahlkampf, sich an einigen Stellen gegenüber Merkel profilieren zu wollen.

    Laschet betont in letzter Zeit rech gern, dass es ein Fehler gewesen wäre, so schnell und vor der Kohle aus der Atomkraft auszusteigen. Warum mach er das? Grundlos Fehler zuzugeben ist ja eigentlich nicht üblich. Mhh…

    Weil er damit Recht hat. Unglücke wie in Fukushima sind bei uns aufgrund fehlender geographischer Voraussetzungen so nicht möglich. Dennoch war dieses Unglück die Begründung für den überstürzten Ausstieg, und keiner hat das hinterfragt.

    Bei der Staatsquote die wir jetzt schon haben ist das mit Brutto/Netto halt so eine Sache.

    Gerade die linken Parteien wollen ja noch mehr Staat, was direkt mehr Steuern und Abgaben nach sich ziehen wird, so dass im Durchschnitt vom Brutto noch weniger vom Netto bleiben wird.

    Sehen die meisten, die diese Parteien wählen halt nur nicht.

    So kann es durchaus passieren, dass man (als Rentner) zwar nur 2000,-- € /Netto im Monat zur Verfügung hat, aber durch z.B. zwei Häuser, die man sich in der Vergangenheit hart erarbeitet hat, deutlich reicher gerechnet wird, als man tatsächlich ist und bei einer Vermögensbesteuerung, die man aus dem verfügbaren Einkommen nicht bezahlen kann, zum Steuerschuldner wird, inkl. aller daraus erwachsenden Konsequenzen (Vollstreckung der Steuerschuld etc.).

    Ford kann gar nix versprechen weil der Stromverbrauch absolut individuell ist. und auch davon abhängt wie viele Personen in dem Haushalt wohnen.


    Wenn man hier mal etwas runterrollt sieht man, dass selbst bei Durchschnittsberechnungen Angaben von 1300 bis 6000kWh stehen und was ist "nicht benötigt"? Klar spart man Strom wenn man die Glotze dann doch mal vom Netzt trennt statt sie im standby zu halten, aber das ist marginal. Die Verbraucher wie Kühl-/Gefrierschrank müssen ja laufen und ob es das Kraut fett macht mal nicht zu saugen oder zu föhnen...

    Wie bei so vielen Gelegenheiten geht Ford hier vom durchschnittlichen Stromverbrauch einer Durchschnittsfamilie in den USA aus.

    Das man in der Werbung nicht jeden möglichen Fall berücksichtigen kann, sollte eigentlich einleuchten. Insofern kann Ford, in Bezug auf die Durchschnittsfamilie und den Durchschnittverbrauch, verglichen mit der Kapazität des Akkus des F150 Lightning durchaus solche Aussagen tätigen und schreibt das auch entsprechend so in den Prospekten.

    Bei den Amis ist halt alles elektrisch, und wenn DU dann die ganze Bute heizen oder kuehlen willst, macht es auch die Batterie des Strassenmonsters nicht allzu lange. Und den allermeisten Amis traue ich nicht unbedingt zu, in so einer Situation den Strom vernuenftig einzusetzen, dass die Batterie von so einer Kiste ein wenig laenger haelt.

    Ford verspricht 3 Tage bei normalem Stromverbrauch und sogar länger, wenn man nicht benötigte Geräte im Haus abschaltet.

    Reicht der F150 dann auch für Deinen 5.000kWh-Herd? :D


    Das bidirektionale Laden ist in meinen Augen ein Taschenspielertrick, genau wie die intelligenten Wallboxen. Damit soll vertuscht werden, dass gar nicht die Leistung da ist, (im Fall von Deutschland) 40 Millionen E-Autos zuverlässig und dauerhaft mit Energie zu versorgen.

    Der F150 Ligthning liefert maximal 9,6kW an Leistung an seiner Steckdose zum Haus.

    Gedacht ist das ganze (immer dabei bedenken, der ist nur für den US-Markt gedacht erstmal!) dafür, dass bei Stromausfällen die Zeit überbrückt werden kann, bis die Leitung z.B. aufgrund von Eisbruch wieder repariert ist.

    Ob die E-Auto Befürworter wissen, dass die jährliche Steigerung dazu führen könnte, dass zwischen 2030 und 2035 die benötigte Energie für Computing Power größer wird, als die jährlich hergestellte elektrische Energie? :P

    Das sind übrigens Schätzungen der kalifornischen Umweltbehörde. Momentan ist es wohl so, dass jetzt schon 10% aller in Kalifornien hergestellten Energie für Computer, Computernetzwerke etc. verbraucht werden, mit stark steigender Tendenz.

    Wo da der zusätzliche Strom für E-Autos bleibt? Das überlasse ich den Phantasien jedes einzelnem. ;)

    Bzgl. Atomkraft und dem IPCC und den angeblich so hohen Kosten für die Erzeugung von Atomkraft...


    In Bild 7.7 eines IPCC-Berichts bzgl. "Levelized Cost of Electricity at 10% Weighted Average Cost of Capital (WACC) [USD2010/MWh]" kann man gut erkennen, dass Atomstrom durchaus Konkurrenzfähig zur Stromerzeugung aus regnerativen Quellen ist.

    Soweit ich das verstanden habe, hat das IPCC staatliche Föderung von Atomstrom bei der Berechnung nicht (!) berücksichtig.

    Allerdings zeigt dieser Bericht auch die möglichen Risiken der Erzeugung von Strom aus Kernkraft (Punkt 7.9 des Berichts, Tabelle 7.3).


    Quelle: ipcc_wg3_ar5_chapter7.pdf