Beiträge von SiebenR


    Ich habe es schon mal geschrieben, mich interessiert an der E-Mobilität weniger der Umweltgedanke, meine Hauptmotivation dies auszuprobieren ist das Interesse diese Technik in meinem Alltag zu nutzen.


    Bin - wie schon geschrieben - gespannt auf deine Berichte mit dem E-Tron :top:


    Kann sein, dass sich das BEV auf Langstrecke als Irrweg herausstellt, dann wird es andere Lösungen geben, aber die BEV Technik wird ihren Einsatzzweck haben, wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann. Und alleine dafür sind die aktuellen Entwicklungen notwendig.


    Absolut!
    Ich befürchte nur, in D werden durch das alleinige Setzen auf Elektro, Forschungen und Entwicklungen zu anderen Antriebsarten vernachlässigt.
    Und dann haben eben wieder die "Anderen" diese Lösungen!


    Alles Andere bedeutet den Tod, weil die Autoindustrie sonst keine Fahrzeuge mehr zugelassen bekommt. Nein, nicht in Deutschland, die Politik in Deutschland hält ihre "schützende" Hand über die Industrie, aber die anderen Märkte machen dicht, das ist alles bereits beschlossen, da gibt es nichts mehr zu spekulieren.


    Die fetten Jahre sind für die deutsche Autoindustrie (erstmal ?) vorbei, da gibts denke ich nichts dran anzuzweifeln.


    Übrigens, die Industrie würde sich über klare Rahmenbedingungen der Politik mal freuen, egal wie die aussehen. Die können mit allem umgehen, solange es verlässliche Rahmenbedingungen sind. Dieses ewige lavieren, das ewige mal sehen wie es sich entwickelt, macht die Sache nur schlimmer.


    Nicht nur die Industrie und nicht nur bei diesem Thema :mad:


    Ich sitze gerade in Shengyan am Flughafen und warte auf das Boarding nach Frankfurt. Ich war jetzt eine Woche in Shenzhen und habe eine Technologie Firma beraten, die in den Automotiv Markt einsteigt.
    Hier geht der Markt ganz klar und sehr rasant in Richtung E-Mobilität. Wenn man mit den Chinesen spricht, wen sie da sehen, dann sind die deutschen nicht mehr dabei. Mit allen mit denen ich gesprochen habe, haben die deutsche Autoindustrie in Sachen E-Mobilität aktuell abgeschrieben. Klar nicht repräsentativ, nur ein subjektiver Eindruck, aber das waren alles junge Leute aus Tech Firmen, die hier den Markt sehr gut kennen.


    Ich denke vorschnell abschreiben sollte man die deutschen Autobauer nicht.
    Aber es wird auf jeden Fall nicht einfach, den Vorsprung den die Asiaten mittlerweile haben, aufzuholen.
    Und um das überhaupt in Angriff nehmen zu können, muss in den Konzernen ein gehöriges Umdenken stattfinden!

    Was wäre denn konsequent? Ein Leben in Erdlöchern im Wald ohne Smartphone wie es die Weitersos gerne von den jungen Leute von FFF fordern?


    DAS ist doch genau das, was den "Gutmenschen" ständig vorgeworfen wird: Man müsse mehr auf die Graustufen achten und nicht alles Schwarz-Weiß sehen. Macht man das dann, dann heißt es "schön und löblich, aber nicht konsequent". Da frage ich mich, wer in dieser Diskussion nur schwarz-weiß sieht.


    Der Verzicht auf ein neues Auto bspw wäre für mich keine Selbstkasteiung.


    Was bei der Produktion eines Fahrzeugs an Ressourcen verbraucht werden usw, weißt Du ja sicherlich selbst.


    Ich werde mir deshalb auch keinen Neuwagen mehr kaufen.


    Ich habs schon mal an anderer Stelle geschrieben:


    Jeder wie er mag und wie er es mit seinem (Umwelt)gewissen vereinbaren kann.
    Aber verurteilen oder mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger winken braucht hier imho niemand.



    Immerhin mache ich zumindest etwas...


    Das ist doch ok.
    Erwähnst Du ja "gelegentlich"...



    ... und sage nicht nur "Mir doch egal, nach mir die Sintflut". :rolleyes:


    Mach ich auch nicht.

    Hab ich kein Problem damit. Wie oben geschrieben, man kann in seinem kleinen Rahmen bereits viel tun ohne sich mit der Neunschwänzigen zu geißeln und in einer Höhle zu leben.


    Wir brauchen im Haus zu viert knapp unter 2500kwh zertifizierten Öko-Strom im Jahr. Wir haben einen Endenergiebedarf von 75,9 kwh/m²*a mit Erdgas das wir nächstes Jahr auf Erdgas mit CO2-Ausgleich umstellen. Der Kaminofen ist keine dreimal mehr an im Jahr. Unsere lausigen 85 Kubik Trinkwasser beziehen wir im Regenio-Tarif CO2-neutral gefördert. Wir speisen pro Jahr 7500kwh schönsten Solarstrom ins Netz. Unser Fahrzeug braucht im 5-Jahres-Schnitt 7,67l/100km E10, fährt im Schnitt keine 10tkm im Jahr und wird über Atmosfair CO2-ausgeglichen. Nächstes Jahr gibt es ein neueres, verbrauchsärmeres Fahrzeug.
    Wir fahren Kurzstrecken überwiegend mit dem Rad, meine Frau fast das ganze Jahr durchgehend auch damit in die Arbeit 5km. Unsere einzige Flugreise in 15 Jahren wird ebenfalls über Atmosfair ausgeglichen. Wenn es sich schon nicht vermeiden lässt (außer man würde ganz verzichten darauf und Zug geht ja schlecht), dann wollen wir das zumindest versuchen zu kompensieren. Wir nutzen unsere Handies in der Regel bis sie defekt sind und nicht bis das neuere Modell rauskommt. Unser Gemüse und soweit es geht auch die anderen Nahrungsmittel beziehen wir zu einem guten Teil regional und saisonal, sowas wie Orangen oder Bananen geht natürlich schlecht, das ist uns auch klar. Wir haben unsere Getränke überwiegend in Glasflaschen von einem regionalen Abfüller. An was ich gerne noch etwas arbeiten würde, aber da tu ich mich ehrlich gesagt hat ist der Fleischkonsum, vorallem von mir. :rolleyes: Das heisst aber nicht dass ich jetzt Veganer werden will. ;)


    Ich werde damit sicher allein nicht die Welt retten, das ist klar. Aber ich versuche mein bzw. unser Mögliches zu tun und das klappt recht passabel ohne Selbstkasteiung, ein Leben in Erdlöchern oder nicht leistbare Mehrkosten. Das mag nur ein Tropfen im Ozean sein, aber was ist ein Ozean wenn nicht eine Vielzahl von Tropfen? ;)


    Das ist ja alles schön und löblich.


    Aber imho auch nicht so konsequent, um hier (im Forum) mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger zu wedeln.

    Man lehnt sich hier gerne zurück, verweist auf einen Teilbereich von Zahlen und sagt dann "sollen erst mal die anderen machen" damit man sich ja nicht irgendwie umstellen oder gar einschränken muss. Viele scheinen nach dem Motto "nach mir die Sintflut zu leben" bzw. aufgrund des Lebensalters nicht zu interessieren was in 30, 40 Jahren ist, erlebt man ja vermutlich eh nicht mehr. :rolleyes:



    Nicht an ihren Worten, sondern ihren Taten sollt ihr sie erkennen...

    https://www.focus.de/finanzen/…ktroauto_id_11446352.html




    Soso, die Chinesen sind mal wieder schlauer. Das was hier mit ideologischen Scheuklappen mit aller Gewalt durchgesetzt wird erweist wieder mal als Sackgasse.
    Wie ich damals schon schrieb, hat Volkswagen einen gewaltigen Fehler gemacht, alles nur auf Batteriebetrieben Fahrzeuge zu setzen, das wird sich noch bitter rächen.
    Daimler, BMW und andere fahren wenigstens mehrgleis und werden Erfolg damit haben, auch wenn Sie von einigen immer wieder ausgelacht wurden. Auch hier in diesem Forum.:rtfm::)


    Sind doch alles Armleuchter diese Chinesen 😉


    Die hätten besser mal vorher den Oberelektrovolkswirtschaftschecker aus Leipzig konsultiert.
    Dann wüssten sie, was gut für sie ist 😁

    Von 245 Spitzenpolitikern auf Bundes- und Landesebene, haben grade mal drei ein BEV :flop:


    Zitat

    Insgesamt wurden für die Umfrage 245 Spitzenpolitiker auf Bundes- und Landesebene mit 237 Fahrzeugen abgefragt. Davon sind 143 Fahrzeuge mit reinem Dieselantrieb, 74 mit Plug-in-Hybridantrieb und 17 Pkw ganz konventionelle Benziner. Erstmals gibt es aber auch drei Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb.


    Zitat

    Zur Wahrheit gehört aber ebenfalls: Auch ohne schwarz-rote Regierung und mit Beteiligung der Grünen gibt es keinen Freifahrtschein für eine klimafreundliche Dienstwagenflotte. Im Bundesländervergleich steht ausgerechnet das schwarz-grün regierte Hessen mit einem durchschnittlichen realen Ausstoß der Fahrzeuge von 255 Gramm je Kilometer auf dem letzten Platz.


    https://www.welt.de/wirtschaft…wtrid=onsite.onsitesearch

    Wer allerdings mal die Freiheit des Radfahrens für sich entdeckt hat, der will es nicht mehr missen. So wie ich. Aber es ist eben aufwendig.


    Es gibt eben auch himmelweite, regionale Unterschiede.
    In einer Gegend, in der alles topfeben ist, kann man bspw seinen Arbeitsweg mit dem Rad ungleich bequemer zurück legen, als in hügeligen oder gar bergigen Gebieten.
    Und nicht jeder kann/will sich zum notwendigen Auto noch ein E-Bike leisten.

    Da gibt's so einiges - auch z.B. rund um die Oldtimer-Szene.
    Da würden so einige ganz laut nach Fake News schreien wenn sie die Zahlen hören würden.
    Da ich sie nicht mehr im Kopf hab will ich nix falsches schreiben, aber der Deuvet hat da mal vor einigen Jahren ne Untersuchung machen lassen und das waren recht hohe Beträge.


    Wenn ich da an den Verkehr an einem sonnigen Wochenende z. Bsp. im Allgäu oder Schwarzwald denke, befürchte ich einen seeeehr hohen Anteil reiner Spaßfahrten.


    Was da an Cabrios, Oldtimern und Motorrädern unterwegs ist!


    Ich war da ja früher selbst mit dabei.
    Mit dem Bike mal kurz übers Wochenende nach Südtirol, kam häufig vor.
    Hab ich aber zum Glück schon einige Jahre aufgegeben.
    So von wegen Ressourcen schonen...