Beiträge von TePee

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    Habe wieder mal eine Frage. Ich versuche die ideale Speichergröße zu finden und sammle Daten & Erfahrungen.


    Wisst ihr wie hoch euer Strom-Nachtverbrauch ist? Idealerweise von-bis, also Sommer-Winter?


    Welche Speicher- und PV-Größe habt ihr und wieviele Vollzyklen schafft ihr?


    Manche Daten davon habe ich von einigen von euch netterweise schon bekommen, aber z.B. der Nachtverbrauch wäre ein weiteres interessantes Detail.

    Konnte, da nicht so viel Einfluss darauf nehmen, da alles über einen Generalunternehmer läuft. Alles was ich sonst ändern konnte, hat mich schon genug Schweiß gekostet :)


    Ich wollte das auch nicht so diskutieren, mir ging es um eure Erfahrungen mit PV-Erträgen + Batterie im Zusammenhang mit euren Verbräuchen. Damit ich es einigermaßen auf meine Situation übertragen und besser einschätzen kann. Deswegen auch die Frage was ihr dabei für eine Heizung habt. Eine Strom wegfutternde WP ändert schon einiges an Gesamtbild.

    Habe einen in die WP integrierten WW-Speicher, deswegen Größe vorgegeben und auch nicht leicht etwas sonstiges zu machen.


    Sicherlich ein etwas größerer Speicher wäre nicht schlecht, aber ich kenne einige mit ähnlichen Speichergrößen & der selben WP und es haut recht gut hin mit insgesamt sehr niedrigen Verbräuchen, auch wenn die WP halt nachladen muss.


    Ich strebe nicht um jeden Preis nach höchster Autarkie. Die PV ist so bepreist, dass sie sich alleine durch die Einspeisevergütung rechnet. Alles was ich dann selbst verbrauchen kann, ist nice to have. Durch die Größe und vorhandener WP und bald E-Auto wird selbst ohne Batterie einiges an Eigenverbrauch gehen. Wenn die Batterie dann meinen Abend-Grundbedarf abdeckt, bin ich schon happy.


    P.S.: Danke, E3DC ist sicherlich ein rundes Komplettpaket, aber mir persönlich zu teuer und auch noch ein mE nicht so effizientes 48V Batteriesystem. Bekomme einen Goodwe Hybrid-Wechselrichter (auch Notstrom-fähig, obwohl nicht so relevant für mich) und Hochvolt-Batterie von Pylontech. Selbst in der 10kWh Variante kostet mich das alles zusammen inkl. Hybrid-WR ca. 5-6k netto.


    30kWp PV sind verteilt auf Hausdach und Garagendach, alles ausgenutzt inkl. Norddach. Haus ist ohne Keller, daher ist Platz schon ein Thema, auch wenn wir inkl. integrierter Garage ca. 65qm Nutzfläche haben.

    Ich habe keine Luft-WP, sondern eine Sole-WP mit Erdwärme. Die sollte schon einen ordentlichen Wirkungsgrad bringen, auch im Winter.


    Ja Platz ist schon auch ein Thema. Auch deswegen kein sonstiger großer WW-Speicher und auch kein Heizstab.


    Habe einiges investiert in Dämmung, Auslegung Heizung usw. und auf Effizienz geachtet. Es gibt jetzt nur einen Batteriespeicher und sonst mache ich erst mal nichts weiter. Und bei der Batterie bin ich eben am überlegen ob 5, 7 oder 10kWh. So weit ich meine voraussichtlichen Verbräuche überblicke und was ich so vor habe, bin ich aktuell am ehesten bei der 7kwh Variante.


    Mein Solarteur empfiehlt natürlich 10kWh, Photovoltaikforum 5kwh bzw. am liebsten 0kwh ;)

    Danke, ich weiß, dass 200l nicht viel sind, da muss die WP halt ggf. nachladen.


    Einen so Riesen-WW-Speicher stelle ich auf keinen Fall hin, auch keinen Heizstab. Kostet alles und ist mE zu ineffizient. Die WP macht WW 3-4x effizienter als so ein Elektro-Heizstab.


    Kann schon sein, das der Estrich nicht die kpl Winternacht überbrücken kann, wird sich zeigen. Das Haus ist aber gut gedämmt (kfw40) und ggf muss halt die WP etwas zuarbeiten, aber nicht die ganze Nacht.


    Ich möchte das ganze Speicherzeug erst mal klein halten. Es kommt nur eine Batterie rein, weil es wegen kfw40+ sein muss.


    Wie gesagt, ich betrachte dafür eher meinen Grundbedarf. Und da wollte ich eure Speichererfahrung gerne haben. Da es mE einen wichtigen Unterschied macht, ob eine WP vorhanden ist, die einiges an PV-Strom wegsaugt, habe ich auch nach eurer Heizung gefragt.

    Detlev:

    Ich will die Batterie ja auch nicht für die Wärmepumpe nutzen und auch einen großen Pufferspeicher nicht, da mE nicht effizient. Heizungsspeicher ist mein Estrich und Warmwasser muss mit dem 200l Speicher auskommen bzw. wird dann halt nachgeladen bei Bedarf, so weit möglich tagsüber mit PV.


    Die Batterie sehe ich eben für den Grundbedarf, das habe ich versucht mit den voraussichtlichen Verbräuchen zu ermitteln und zu sagen.


    Doc: ich weiß, dass im Winter teilweise kaum etwas von der PV-Anlage kommt. Und wenn etwas, dann wird das meiste von der Wärmepumpe gefressen. Genau deswegen u.a. überlege ich die Batterie nur so groß wie nötig zu machen. Denke die Kategorie wie bei dir wäre ein guter Kompromiss. Habe Pylontech HV mit 7kwh /netto 6,4kwh nutzbar im Visier.

    Wie ist das bei euch Speicherbesitzern, mit hohen Autarkiequoten, habt ihr alle keine Wärmepumpen, sondern andere Heizungen?


    Ich plane eine relativ große PV-Anlage (30kWp wenn alles klappt) und einen nicht allzu großen Speicher von max 10kWh. Frage mich dabei, ob es überhaupt so viel sein muss.


    Rechne mit 2000kwh für Wärmepumpe, 500kwh für Lüftungsanlage und 3500kwh für Haushalt.


    Die WP kann ich ja viel tagsüber laufen lassen mit PV -Strom, Estrich ist da quasi mein Speicher. Warmwasser wird natürlich eher abends gebraucht, kann aber zum Teil auch schon tagsüber erwärmt und gespeichert werden (allerdings nur 200l Speicher). Lüftungsanlage läuft durch klar. Verbrauch Haushalt ist nachts sicherlich stark reduziert.


    Wenn ich dann annehme, dass ich in den dunklen Zeiten insgesamt 2000kwh/Jahr brauche, sind das etwas über 5kwh pro Tag. Der Speicher könnte also 5 oder vielleicht 7kwh haben (wenn ich 80-90% nutzbare Kapazität annehme).


    Mit der großen PV und einigermaßen durchdachten Verbrauchssteuerung sollte die Autarkie bereits ohne Speicher relativ groß sein.


    Dann kommt noch dazu, dass im Winter die WP ziemlich viel, manchmal alles, von der PV-Ernte nimmt. Im Sommer dagegen ist der Verbrauch nicht so hoch, daher sollte der nicht allzu große Speicher eigentlich reichen.


    Ich schätze, dass relativ bald auch mindestens ein Elektroauto kommen wird, was mit Homeoffice zusätzlich direkt PV Strom saugt.


    Was meint ihr zu den Überlegungen? Oder habe ich etwas übersehen, falsch interpretiert…?

    Den kia EV6 finde ich auch interessant, aber mir sind die Sitze im Prospekt und im Konfigurator auch schon verdächtig vorgekommen. Egal welches Paket man nimmt, die Grundform ist immer die selbe mickrig wirkende. Schade, denn sonst so weit ein wirklich interessantes Gefährt.

    Das ist mir schon bekannt. Natürlich nutze ich Filter und schaue mir die niedrigsten Preise an. Bilde mir dann meine eigene Meinung und wähle vertrauenswürdige Anbieter. Ich nehme aber schon immer grundsätzlich nur Tarife ohne irgendwelche Boni und so.


    Das habe ich schon immer so gehandhabt und so sind meine Filter eingestellt. Darauf basierend habe ich auch die von mir hier genannten Preise ermittelt. Und diese sind gepfeffert, ein Mehrfaches von bisher.

    Das stimmt, allerdings sind die 5 Jahre mit Ust. drauf immerhin fast die Hälfte der anvisierten Rentabilitätszeit.


    Wie auch immer, die stark gestiegenen Strompreise machen Speicher auf jeden Fall (noch) rentabler.


    Habe gerade nachgeschaut, beim Strom sieht es fast genauso heftig aus wie bei Gas. Und auch hier sind die örtl. Stadtwerke wieder die weit günstigen momentan. Was ist da los mit den ganzen sonst so günstigen Anbietern, die man so kannte aus Verivox, Check24 usw.?

    Detlev:

    Danke für die Details. Ein paar Anmerkungen (kein meckern, ich beschäftige mich nur auch gerade mit dieser Rechnerei):


    Du hast die Ust. auf den selbst verbrauchten Strom aus dem Speicher vergessen, macht nich geringe Runde 5Ct/kwh aus (aus dem aktuellen Stromvezugspreis zu berechnen).

    Dann noch Speicher-Degradierung über die Jahre.

    Bei den tatsächlichen Verlusten bin ich mir auch nicht so sicher, ob man diese alle so direkt ablesen kann. Kann dazu mal den aktuellen Speichertest der HTW Berlin verlinken bei Interesse, da waren auch 2 E3DC Versionen dabei.


    Auch bei den Kosten könnte man den reinen Speicheranteil evtl etwas anders sehen. Beim Wechselrichter liegt der Unterschied zwischen einem Hybrid- und einem normalen Wechselrichter bei etwa 1000€. Klar, E3DC hat 1-2 gute Funktionen drin mit Notstrom und quasi alles aufeinander abgestimmt. Wobei der Wechselrichter überraschenderweise angeblich kein Schattenmanagement hat, evtl auch eine Erklärung für etwas niedrigere Ernte bei manchen.


    Ich plane für den 7-10kWh Speicher mit netto 4000-5000€ (abzüglich Förderung): Dabei kalkuliere ich 1000€ Aufpreis für Hybrid-Wechselrichter und 3000€ bzw. 4000€ für einen 7 bzw. 10kWh Speicher (Pylontech Force H2). Selbst das hätte ich nicht unbedingt gemacht, wenn mich kfw40+ nicht zwingen würde, und wäre evtl eher nur bei der großen 30kWp PV geblieben. Aber etwas Förderung nehme ich natürlich gerne mit und vielleicht werde ich den Speicher später noch mehr schätzen lernen. Eure Erfahrungen stimmen mich schon mal positiv ;)

    Das ist bei mir die Grundversorgung, die günstiger ist als jedes aktuelle Check24-Angebot!

    Gas.de hat mir 1 Monat vor Vertragsende ein paar Tage rückwirkend außerordentlich gekündigt, obwohl ich meinen Vertrag schon kurz vorher zum Ende der Mindest-Vertragslaufzeit gekündigt hatte. Auch krass.

    Das ist schon heftig und was da momentan abgeht. Hatte bisher für 16500kwh/J Gas ca. 67€ Abschlag/Monat. Mein Vertrag ist gerade ausgelaufen und die besten neuen Angebote auf check24 waren nun um die 150€/Monat!


    Das lustige ist, dass ich bei den örtlichen Stadtwerken, die sonst immer deutlich teurer waren, jetzt mit der neuesten Preiserhöhung „nur“ ca. 100€/Monat zahlen muss! Also viel günstiger als jeder check24 Anbieter - so etwas habe ich noch nie erlebt.


    Strom habe ich noch gar nicht gecheckt, da ich erst im Mai wechseln muss und ich hoffe, das bis dahin unser Haus endlich fertig ist. Muss ich gleich mal schauen was da so aufgerufen wird.

    Danke, so neugierig wollte ich auch nicht sein :) Habe schon mal 1-2 E3DC-Angebote gesehen.


    Aber ich denke die Amortisation Richtung 10 Jahre hast auf die kpl. Anlage bezogen und nicht auf den Speicher.


    Speicher rechnet sich meist kaum, schiebt aber natürlich die Autarkie nach oben und kann Spaß machen.


    Das mit den Volladungen meinte ich auch eher kalkulatorisch. Man liest ja, dass normalerweise max 250 Volladungen erwartbar sind, wenn der Speicher nicht allzu groß gewählt ist. Aber erreicht wird das selten. Sieht man auch bei dir, aufgrund der üppigeren Größe natürlich erst recht.


    Aber schon bemerkenswert, dass deine PV alleine bereits 50% bringt.

    Interessant...


    Wie groß ist deine PV-Anlage und der Speicher? Ich meine mich grob zu erinnern, dass es ca. 20kWp und 10kWh waren?

    Und wie hoch ist dein Stromverbrauch insgesamt und wie setzt sich diese in etwa zusammen?

    Du hast keine Wärmepumpe, aber einen Plugin-Hybrid und Homoffice, usw.?


    Und wie sind die 2856kWh zu verstehen? Sind da schon Speicherverluste (Laden + Entladen) enthalten?


    Versuche für meine kommende PV-Anlage Werte nachzuvollziehen, da ich aufgrund kfw40+ auch einen Speicher haben muss, .

    Schließe mich hier auch mal an mit einer Frage bzw. ergänze die Liste von Oliver noch:


    Was meint ihr zu A1JX52 (Vanguard TFSE All-World ICITS ETF - USD DIS)? Beinhaltet auch bereits etwas Emerging Markets und ist ausschüttend.


    Wollte ursprünglich zwar eher thesaurierend, da bequemer. Wäre für unsere beiden Kinder als Sparplan gedacht.

    Ausschüttend wird aber so weit ich gelesen habe eher empfohlen wegen Ausnutzung Sparerpauschbetrag? Muss dann halt die ausgeschütteten Beträge wieder selbst anlegen.

    Ich werde demnächst meine Plan durchziehen und alles belegen. Ist nicht einfach mit einem Walmdach, deswegen wird die große Garage mit Südostlage auch mit belegt. Nach viel messen und puzzeln komme ich so knapp an die 30kWp Grenze.


    Und ja, das Norddach wird auch belegt. Mit nur 18 Grad Dachneigung kommen da nur etwa 20% weniger Ertrag runter. Wenn der Preis passt, dann ist das mE lohnenswert. Im Winter bei diffusem Licht ist Nord sogar genau so gut wie Süd. Und im Winter kann man nie genug haben. Haben aber auch eine Wärmepumpe und sorgen schon mal für Elektroautos vor.


    Einen Speicher hätte ich weggelassen, weil es sich finanziell nicht lohnt. Etwas anderes ist die eigene Überzeugung und der Wunsch nach hoher Autarkie.


    Mit der großen Anlage alleine und etwas Anpassung sollten 40-50% Eigenverbrauch drin sein. Trotzdem werde ich einen kleineren Speicher (5-10kWh) bekommen, weil ich aus Förderungsgründen und v.a. dem Wunsch nach noch besserer Dämmung auf kfw40 plus gegangen bin und da ist Speicher Pflicht, allerdings in lächerlicher Größe von nicht ein mal 3kwh in unseren Fall.


    Bin nach einigen Verhandlungen bei ca. 1000€/kWp (Speicher exklusive) gelandet. Wenn ich auf Solaredge verzichte und 2 herkömmliche Wechselrichter nehme (einer davon Hybrid für direkte Batterie Anbindung über DC), dann sollte es unter 1000€/kWp liegen.


    Mein Plan ist, dass sich die Anlage in den 20 Jahren durch die Einspeisevergütung allein mindestens bezahlt und alles was ich selbst verbrauchen kann steigert die Rendite. Und nach 20 Jahren läuft sie hoffentlich noch lange weiter. Klar dass dabei irgendwann mal ein Wechselrichter ausgewechselt werden muss.


    Der Solarteur mit dem ich nun zusammen arbeite, ist der einzige, der Vollbelegung empfiehlt und zugibt, dass Norddach u.U. Sinn macht und dass Speicher die Rentabilität der Anlage eher runter ziehen. Alle anderen wollten mir kleinere Anlagen und unbedingt (größere) Speicher aufschwätzen und haben mich wegen Nordbelegung eher belächelt. Klar, bei den Preisen, die sie aufrufen (teilweise bis zu 1500€/kWp trotz der großen Anlage), kann sich Nord nicht lohnen.


    Bin mal gespannt, hoffe dass alles gut klappt. Anfang nä. Jahr weiß ich genauer :)

    Vor allem wenn man genügend viel PV-Fläche hat, dann kann man tagsüber auch ohne Sonne einiges ernten. Genau dann funktioniert die Nordseite auch nahezu genauso gut.


    Deswegen ziehe ich bis auf die Betonkernaktivierung (da hat mir dann die Kraft gefehlt mit den Handwerkern zu diskutieren) nahezu das volle Programm durchziehen, wofür man für verrückt erklärt wird: Erdwärmepumpe mit Ringgrabenkollektor statt der LW-WP, alle Dachflächen inkl. Nord mit PV belegt und nur wenig Speicher (eigentlich nur wegen kfw40+) …

    Ist schon etwas dran, v.a. der Luft/Wasser-WP, aber man muss auch mal tagsüber heizen, wenn es kalt ist.


    Außerdem mit Fußbodenheizung und Estrich hat man quasi eine Art Speicher. Die Freaks machen sogar noch eine Betonkernaktivierung, aktivieren quasi den gesamten Beton in Fußboden bzw. in der Geschossdecke als zusätzlichen Speicher.