Beiträge von TePee

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    Das ist schon klar.


    Ich wollte aber nur grob beleuchten wie die generelle Rentabilität beim Speicher aussieht. Und da ist es dann relativ egal, ob ich den kpl. Kaufpreis auf ein mal ansetze oder diesen auf 10 Jahre verteile wie bei der Abschreibung. Wie gesagt, grob kalkuliert.

    Nicht falsch verstehen, der 320d ist mE schon nicht irgendein Standard-Diesel, sondern einer von der flotteren Sorte.


    Aber trotzdem, vielleicht v.a. wegen dem Laufgeräusch, konnte er mich nicht so begeistern. Ein 3l R6 Diesel dagegen ist einfach ein Traum. Gar nicht wegen der Mehrleistung an sich, sondern wegen der souveränen Leistungsentfaltung und dem R6 Laufgeräusch…


    Daher ist der 5er mit dem R6-D sicher die passendere Wahl für scam :)

    Viel Freude damit!


    Dass dir ein 320d keinen Spaß macht, habe ich gleich gesagt. Ehrlich gesagt, hatte ich bei meinen 320d‘s immer so das Gefühl. Macht gut was er soll und nüchtern betrachtet völlig ausreichend, aber irgendwie kommt keine Begeisterung auf.

    Also ich wollte gar nicht auf unseriöse reine PV-Angebote hinaus. Meiner hat gleich gesagt dass man wahrscheinlich mal mit einem WR-Wechsel rechnen muss. Ich kalkuliere das auch in meine eigene Berechnung mit ein. Ist ja kein unbekanntes Thema.


    Mir geht es aber viel mehr um den Batteriespeicher. Weil hier ja einige Diskussion zu diesem Thema aufkam und relativ gute Meinungen. Aber ob diese wirklich genau nachgeprüft haben?


    Der selbe wie oben genannte Anbieter bei mir rechnet (wie alle anderen) das so vor wie oben beschrieben. Kaufpreis netto ansetzen, aber keine Umsatzsteuer auf den Selbstverbrauch, keine Lade/Entladeverluste usw.

    Ich habe wie gesagt grob nachgerechnet und bin schon ziemlich überrascht …

    Sorry bin unterwegs und habe nur Zugriff auf ein Geraet das keine Umlaute kann...


    Da ich aus foerdertechnischen Gruenden nun sogar auf ein kfw40+ Haus gewechselt habe, beschaeftigt mich das Thema Batteriespeicher doch. Habe versucht das ganze

    Thema so weit es geht besser zu ueberblicken, meine ganzen Angebote sowie deren Berechnungen genauer angeschaut und bin zu folgenden Folgerungen gekommen.


    Individuelle Gegebenheiten wie richtige Dimensionierung Batteriespeicher, passende Mindestgroesse PV-Anlage, ordentliche Abstimmung usw. setze ich mal voraus.


    Darueber hinaus wichtige Variable ist die zu erwartende Strompreissteigerung. Diese ist sicher gegeben, aber es wird oft mit 3,5% gerechnet, was evtl. etwas zu optimistisch ist. Wuerde eher mal 2% ansetzen, summiert sich ueber die Jahre auch so ordentlich.


    Dann werden in den Berechnungen der Anbieter wichtige Details weggelassen wie z.B. die anfallende USt. und zwar basierend auf den jeweils im Steuerjahr aktuellen

    normalen Strompreis. Diese sind momentan wenn ich mal von 30 Cent/kWh ausgehe (inkl. Grundpreis, da man auch diesen mit beruecksichtigen muss), fast 5 Cent! Dabei erfolgt die Berechnung auf Basis von Netto-Investition, was erst recht nicht zusammen passt, wenn dabei die Ust. beim Ertrag einfach weglaesst.


    Dann noch die nicht unerheblichen Lade-/Entladeverluste. Man kann darueber diskutieren, je nach Equipment vielleicht +-10%. Selbst wenn es nur 5% waeren, sind

    das auch ordentliche Summen ueber 10-20 Jahre.


    Ach ja, eine gewisses Nachlassen der Speicherleistung im Laufe der Jahre taucht auch in keiner Berechnung auf. Und dann waere eben noch die Frage nach der Haltbarkeit

    der Batterie. 10J. sollte sie doch problemlos schaffen, denke ich. Je nach Qualitaet wahrscheinlich auch 15J., sehr optimistisch vielleicht sogar 20J.?


    Wenn ich meine Beispielrechnung von meinem PV-Anbieter betrachte: Er rechnet mir vor dass ich mit Speicher frueher einen Break-Even habe, bei meiner Konstellation nach ca. 12 Jahren (ohne Speicher nach ca. 14 Jahren). Wenn ich o.g. nicht weg zu diskutierende Details mit einfliessen lasse, dann sieht das sofort erheblich schlechter aus. Ich werde versuchen genau nachzurechnen, aber es ist schon absehbar, dass es mit Batterie definitiv schlechter wird als nur mit PV! Bin mal gespann wie weit es sich verschiebt, aber ich rechne mit Richtung 20J. und dann ist die Batterie evtl. eh schon am Ende. Die Berechnung laeuft insgesamt dann auch noch ueber 30

    Jahre. Die PV-Anlage wird das wahrscheinlich noch schaffen, die Batterie sicher nicht.


    Es wundert mich also nicht, dass die PV-Freaks Speicher nicht besonders prickelnd finden und PV alleine und zwar so viel wie moeglich empfehlen. Denn die PV, v.a.

    wenn sie groesser und somit guenstiger/kWp ist, refinanziert sich ueber die 20J. Einspeiseverguetung an sich schon in etwa. Alles was man dabei dann selbst verbraucht, macht sie dann erst recht interessant und bringt die Rendite. Bei einem realistischen Selbstverbrauch von +-30% kommt da auch ganz gut etwas zusammen. Eine

    vernuenftig ausgelegte und funktionierende Anlage vorausgesetzt.


    Also fuer mich heisst das, dass sich ein Speicher sich eher aus Sicht von Unabhaengigkeit und Ideologie lohnt, was sicher auch seine Berechtigung hat.


    Meine Gedanken fuer meine Excel-Tabelle zum Nachrechen:


    Speicherkosten/kWh:

    Kosten Batterie - evtl. Foerderung pro kWh

    Lebensdauer Batterie 10J., wahrscheinlich 15J., evtl. 20J.?

    Volladungen pro Jahr optimistisch max. 300? x Kapazitaet x Lebensdauer = Gesamt kWh

    abzueglich Lade-/Entladeverluste insgesamt ca. 10%

    abzueglich Alterung / Abnahme Speicherleistung


    Kosten Selbstverbrauch/kWh:

    Speicherkosten/kWh

    Entgangene Einspeiseverguetung/kWh

    USt auf Eigenverbrauch ca. 4,8 Cent (19% Anteil vom normalen Strompreis ca. 30Cent)

    je nach Konstellation wenn die Anlage gewinnbringend laeuft evtl. noch Einkommenssteuer


    Das alles gegenuebersetzen mit Strompreis...

    Paolo, du verwechselst meinen Tipp mit dem Flächenkollektor. Dieser braucht wirklich viel Platz und schränkt die Gartennutzung stark ein.


    Ich meinte aber einen Ringgrabenkollektor! Dieser ist wie man sieht nicht so bekannt, aber mE sehr interessant. Ich plane auch so etwas statt der Luftwärmepumpe. Hierbei verlaufen die ringförmigen Kollektorrohre rundum am Rand vom Grundstück in 1,5-2m Tiefe und man kann ohne viel Fläche ordentlich Leistung rausholen. Wieviel Grundstücksfläche hast du?


    Schau mal z.B. hier: Ringgrabenkollektor - Österreich – Erdwärme zum Preis von Luftwärme.

    Ich glaube hier sind viele im Autokaufbereich mit gehobenem Niveau unterwegs. Und damit meine ich nicht unbedingt die Beträge.


    Kiesplatzhändler, bestimmte Aufkäufer, Auslandskäufer, usw. da war&ist Bargeld das einzig Wahre.

    Ich habe mal meinen Youngtimer für eine höhere Summe verkauft und das Geld gleich zusammen mit dem Käufer auf das Girokonto bei der Bank eingezahlt.


    Gefragt hat da direkt keiner etwas weiter, aber später kam ein Brief diesbezüglich von der Bank und ich musste mit dem Kaufvertrag nachweisen. Damit war es erledigt.


    Aber es war die comdirect mit Einzahlung bei der Commerzbank, daher wahrscheinlich die nachgelagerte Nachfrage. Sonst ist das vielleicht gleich der Fall.


    Übrigens, ich kann mir nicht vorstellen wie es bei „einfacheren“ Händlern gehen soll ohne Barzahlung. Große Vertragshändler o.ä. OK, aber so Kiesplatzhändler…? Die verlaufen ja auch Autos über 10k :) und auch an allerlei Auslandskäufer. Mit Überweisung und so geht da eher nichts. Ich würde so einem zumindest mit Sicherheit nichts überweisen.

    Warum nicht eine effizientere Sole-Wärmepumpe? Gerade wenn die Gebäudehülle nicht auf dem höchsten Niveau ist.


    Bei Sanierung wird ja ziemlich gut gefördert und zwar auch die Wärmequelle.


    Kann dir da das Haustechnindialog-Forum empfehlen. Da bekommst gute Infos und Unterstützung.

    Tja so unterschiedlich können Verhaltensweisen sein. Meine bessere Hälfte macht das Fenster nachts nur mal auf wenn es schon tropisch heiß ist. Ich ersticke dann schon halb. Wobei ich keiner bin, der bei Kälte bei offenem Fenster schlafen muss.


    Außerdem mit kleinen Kindern wie bei uns momentan kann man auch nicht einfach mal aufmachen wann man meint. Wir haben in der Wohnung deswegen schon gewisse Schwierigkeiten ausreichend zu lüften.


    Wie auch immer, Lüftungsanlage ist bei uns gesetzt. Bei kfw55 und besser finde ich sie sowieso angebracht. Aber jeder wie er mag.

    Ich wollte keine KWL Diskussion auslösen :)


    Wir wollten ursprünglich auch keine KWL, aber selbst bei kfw55 muss das Haus schon ziemlich „dicht“ gebaut werden, so dass es mit manuellem Lüften schwierig ist. Außerdem bei einer typischen EFH-Wohnfläche und 2 Etagen gibt es dabei einiges zu tun.


    Aufmachen kann man ja trotz KWL. Ständig macht man es ja nicht, außer im Sommer vielleicht. Tja, und dann schenkt man halt etwas Effizienz her, aber ich würde mich trotzdem sicher nicht einsperren.


    Übrigens, dass es für kfw55 ab 1.7. mehr gibt als bisher, würde ich nicht unbedingt sagen. Bisher (naja bis 31.12.20) gab es ja für effiziente Heizung usw. extra eine BAFA-Förderung i.H.v. 35%. Das ist nun inkludiert in die neue kfw Förderung. Daher kann dabei je nach Konstellation auch weniger am Ende rauskommen…

    Das mit LAN werde ich auf meine Liste setzen. Danke für eure Infos.


    Jetzt habe ich ein anderes Thema. Für knapp über 10k€ könnten wir aus dem kfw55 ein kfw40 Haus machen. Da Wärmepumpe, Lüftungsanlage ohnehin im Haus ist und ich sowieso in PV und evtl Batteriespeicher investieren wollte, wäre eigentlich alles gegeben. Zusätzliche 12k€ Förderung von kfw55 auf kfw40plus gegenüber 10k€ Aufpreis, da muss man eigentlich nicht viel überlegen, oder?


    Allein die bessere Dämmung wäre langfristig interessant, denn diese kann man teilweise nicht mehr ändern (Bodenplatte).

    Meinst du bei einer bestehenden Anlage? Dann ist es aber nur noch für die Statistik.


    Weil sonst vorab ist es nicht so einfach. Mit/ohne Speicher hast doch unterschiedliche mögliche Eigenverbräuche, die die Rendite stark beeinflussen. Aber diese im Voraus genau planen?