Beiträge von MSurfor

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    Aber warum machst du dir das Leben so schwer?


    Der flasht ja das Telefon nicht on the fly, sondern lädt das Gesamtpaket runter und prüft es dann vorm Update.

    Das kann man doch OTA runterladen und während dem Flash ans Ladegerät hängen.


    Wobei ich nichtmal das gemacht habe. OTA Download innerhalb 10min und dann mit 65% Akku so geflasht.

    Also vor 1000 Seiten wurde bemängelt, dass es doch keinen Sinn macht wenn im Landkreis mit wenigen Infektionen die selben strikten Maßnahmen wie in stärker betroffenen Regionen ergriffen werden.


    Und jetzt ist das auch wieder ned Recht?


    Man kann sich wirklich über alles künstlich aufregen.

    Klar gibts da momentan einige krude Regelungen, z.B dass 2m Lücken auf einem Parkplatz frei gehalten werden sollen. Aber mir deswegen den Blutdruck hochjagen oder den Kopf zerbrechen? Da ist mir meine Zeit zu schade.

    Ja - es kann nur das was abgeführt wird auch als Bremswiderstand genutzt werden. Auch ein komplett voller Akku würde das theoretisch verhindern wobei der Fall nicht eintreten kann weil das Fahrzeug ja auch irgendwie auf Geschwindigkeit gebracht werden muss und das kostet definitiv mehr Energie als der Bremsvorgang bringt. Und um die Leistung zu erhöhen gibt es die von Cepha erwähnten zusätzlichen Widerstände wobei diese Bremsleistung dann verloren geht -> Wärme


    Wie das dann mit dem Lademanagement Hand in Hand geht kann ich nicht sagen. Entweder ist das der Master - dann kann man nur die "genehmigte" Leistung einspeisen - oder die Bremse setzt als "Notfallinstrument" das Lademanagement ausser Kraft - egal obs der Batterie schadet.

    Wohlgemerkt: Theorie der Physik wenn entsprechende Voraussetzungen vorhanden sind.

    Der Fall kann sehr wohl vorkommen und dürfte von den meisten Herstellern auch bedacht sein.
    Urlaub in Südtirol im Hotel Alpenblick auf 2000m mit Wallbox vor Ort und dann geht die Heimfahrt bei 100% Ladestand erstmal 30min nur bergab.

    Einen gewissen Puffer hat die Batterie, aber dann wird es ziemlich schnell vorbei sein. Manche Hersteller stellen die Rekuperation dann ab und der Kunde muss das Bremspedal treten, BMW beim I3 steuert aber zum Beispiel die Bremse automatisch in der Stärke der sonst gewohnten Rekuperation an. Als Fahrer merkt man den Unterschied nicht, muss sich nicht umgewöhnen. Man merkt aber auch nicht, wenn die Scheiben schon glühen.


    Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Leistung der E-Mobile mit der Reichweite korreliert. D. h. wenn die Reichweite steigt, steigt automatisch die Leistung mit. So käme es dann zu den z. T. irrwitzigen PS-Zahlen. Vielleicht kann dies jemand verifizieren :confused:?

    Das liegt daran, dass eine Batterie mit höherer Kapazität / Energieinhalt meist eine entsprechend höhere Anzahl Zellen verbaut hat. Diese sind dann fähig höhere Ströme abzugeben und aufzunehmen. Da gibt es den Begriff C-Rate. 1C Ladelesitung ist heute üblicherweise Laden ohne die Batterie zu stressen. Ein 50kWh Akku der mit 50kW lädt wird mit 1C belastet. Einen 100 kWh kann ich bei 1C also doppelt so schnell laden wie den kleinen Akku ohne dass ich die Zellen tatsächlich mehr belaste als bei der kleinen Batterie. Dasselbe gilt beim entladen / fahren nur natürlich mit höherer C-Rate.


    Viel ist aber natürlich von der reinen Zellchemie abhängig. Es gibt auch Zellen die eine geringe Kapazität haben dafür höhere Ströme abkönnen, und andere die mehr auf maximale Kapazität, als auf Leistung ausgerichtet sind.

    Das Model3 kenn ich zugegebenermaßen nicht.

    Nur S und X.

    Die fand ich furchtbar.

    In welcher Hinsicht furchtbar?


    Klar wird das momentan durch die Prämie verzerrt, aber mir als Käufer ist das erstmal egal. Da kann ich dann wählen zwischen einem recht potenten E-Auto oder einem Rappeldiesel der Mittelklasse.


    Um aber beim E-Auto-Vergleich zu bleiben: Der VW ID3 ist leider im Innenraum eine extreme Hartplastik-Wüste. Hier merkt man den Spardruck um das Fahrzeug zum Golf-Preis noch mit positiven Deckungsbeitrag zu verkaufen.


    Wenn man mal günstige 100€/kWh Akku annimmt, sind das beim großen ID3 8200€ nur beim Akku... das kostet vermutlich ein kompletter Golf nicht in den reinen Herstellungskosten.

    Das von mir gefahrene Model 3 war ok, man liest natürlich sehr viel über solche Mängel an Spaltmasse und Co in den Foren. Das lese ich aber auch im Mustang Forum zum aktuellen Modell. Da ist der Ami einfach Leider anders gestrickt.


    Bin dann auch gespannt in welcher Qualität die Fahrzeuge in Berlin vom Band laufen.

    Das trifft es ganz gut, denke ich. :top:


    Aber fahr mal so ein Ding.

    Speziell, wenn du deutsche Autos gewohnt bist (um die Wortwahl nett zu lassen)

    Bin ich 2x jeweils knapp 300km. Ich hab da nichts entdeckt was in mir einen Aufschrei auslösen würde :confused:


    Und das war noch eines der ersten gebauten Model 3.


    Nicht so gut:

    - Geräuschdämmung (vor allem im Heck sehr offen)

    - Abrollkomfort mit den Performance Rädern

    - An manchen Ecken ist die Touchbedienung übertrieben

    - Autopilot viel zu sehr gehypet, gegenüber zB einem aktuellen Driving Assistant Pro im G20

    - Lichttechnik nicht auf dem Stand der Zeit


    Genial:

    - Beschleunigung, Beschleunigung, Beschleunigung :boese::dudu:

    - durch den niedrigeren Schwerpunkt perfekte Straßenlage und zudem sehr gute Regelsysteme

    - auch die Lenkung war vom Lenkgefühl völlig iO, da hat BMW schlechteres im Angebot
    - Ein überragendes HiFi-System (hilft gegen die Geräusche ;))

    - ansprechende Materialauswahl und Verarbeitung im Innenraum (zumindest in diesem Fahrzeug)

    - das weiße „Kunstleder„ fühlte sich gut an und muss sehr pflegeleicht und gut zu reinigen sein (Siehe YouTube)

    - Spaltmaße waren bei dem Exemplar iO

    - Supercharger lässt sich so einfach nutzen wie es sich jeder wünscht. Zudem soweit ausgebaut dass man damit problemlos quer durch Europa auf Reisen reisen kann.


    Mit Förderung bekommt man das Ding momentan mit RWD und kleinen Akku für 35.000€. Setz dich mal in einen Golf8 und schau dir die gebotenen Materialien für den Preis an. Da frag ich mich, mehr wie das gerechtfertigt wird.

    Ja die Ladepreise bei Ionity sind eine Frechheit für alle jene die nicht die Ladetarife der Hersteller nutzen können.
    Aber ich denke die Motivation dahinter, ist nicht nur der Reibach. Das sind auch „Schutzgebühren“ um alle jene Fahrzeuge weg zuhalten die die Hypercharger (>100kW) gar nicht nutzen können.


    Bei VW bekommt nur der ID3 den Tarif, nicht e-Golf und e-Up. Beim BMW nur der iX3, nicht I3 und e-Mini.


    Klar diese würden den Lader nur unnötig blockieren für Fahrzeuge die mit >100kW laden können.


    Hilft aber dem I3 oder Golf-Fahrer nicht, der auch mal eine längere Strecke mit Zwischenstopp zurücklegen will. Es wird ja nicht dafür gesorgt, dass noch die 50kW-Ladesäulen ebenfalls ausgebaut werden ... was bei ausreichender Verfügbarkeit von Hyperchargern auch keinen Sinn macht.

    Grobe Rechnung: Wallbox mit Installation für günstige 1500€ = ca. 5350 kwh bei 28 Cent/kwh. Das sind also um die 26750 Stunden lang laden. Das wären danne 2675 Tage a 10 Stunden oder ungefähr siebeneinhalb Jahre.


    Wenn die einfache Möglichkeit da ist, weil z.B. eh schon Drehstrom am Parkplatz vorliegt, könnte man drüber reden. Eine Wallbox ist halt auch stylischer als ein großer Ziegel an einer roten CEE-Dose.


    @muecke: Passt glaub schon. Weil bringt ja nix in dem Fall mit 11kw zu laden wenn die Sonne nur 5 liefert, dann kaufst ja zu. Das ist ja nicht unbedingt Sinn und Zweck dieser Konstellation.

    So hab mal in eine Messung eines E-Autos schauen können, da belief sich die gemittelte Leistung auf 280W (im Peak bis zu 700W zum Nachladen der 12V Batterie) also 40% mehr also oben von mir veranschlagt. Amortisation also nach 5 Jahren.


    Da das mit den E-Autos ja erst losgeht, wird dem ersten wahrscheinlich ein zweites Folgen. Wer man sich also vorstellen kann längerfristig auf ein E-Auto zu setzen, warum sollte man Investition sparen, wenn es sich so oder so amortisiert?


    Alternativ eine rote CEE und eineN Juice-Booster, dann kann man den Anschluss noch anderweitig nutzen ;)


    Wenn man natürlich selbst Stromproduzieren kann, kann es schon sinnvoll sein, den Strom auf das zu begrenzen, was tatsächlich geht.

    Ich persönlich wäre in der WEG ja schon froh einen 230V-Anschluss zu bekommen, aber wenn möglich würd ich immer auf 2- oder 3-phasig gehen :)


    Hat nämlich auch den Vorteil, dass man im Winter das Auto vorheizen kann, ohne dass der SoC sinkt. Bei einer 5kW Heizung kann der Ziegel, dass halt nicht nachladen.

    Wenn man die Möglichkeit hat, dass man daheim 3-phasig lädt sollte man dies auch nutzen / Wallbox installieren, anstatt mit dem Oma-Lader.

    Grobe Rechnung:

    So ein E-Auto verbraucht während dem Laden ca. 200W, da gewisse Steuergeräte ja wach sein müssen.


    23kWh sind nachzuladen

    2,3kW-Ziegel -> 10h Ladezeit -> 2kWh Verbrauch rein um das Fahrzeug während dem Ladevorgang wach zu halten.


    11kW-Wallbox -> 2h Ladezeit -> 0,4 kWh „Standbyverbrauch“


    Über die Jahre summiert sich das.

    Ich beobachte auch grad etwas gespannt die Nachrichten zu Spanien. Da ich mich momentan auf Dienstreise in Andalusien befinde. Hier gilt Maskenpflicht komplett in der Öffentlichkeit (auch bei Abständen >1,5m) die Einhaltung würde ich eher bei 80% sehen. An den Tischen der Tapasbars kann sie dann natürlich abgenommen werden und entsprechend gibt es die Gruppen dort.


    Mal schauen ob und wann D nachzieht, und Spanien wieder zum Risikogebiet hochstuft.

    Falls keine Pflicht, werde ich dennoch nach Rückkehr einen freiwilligen Test machen, bevor ich dann Familie besuche. (Sinnvoll scheint wohl am 5.Tag nach der Rückkehr).

    DHL bewirbt sich grad wieder um einen Spitzenplatz :m:



    Detaillierter Sendungsverlauf


    Di, 02.06.2020, 04:15, Augsburg

    Die Sendung wurde von DHL bearbeitet und wird für den Weitertransport in die Region des Empfängers vorbereitet.


    Sa, 30.05.2020, 13:41, Augsburg

    Die Sendung wird für den Weitertransport vorbereitet.


    Fr, 29.05.2020, 16:28, Augsburg

    Die Sendung ist in der Region des Empfängers angekommen und wird im nächsten Schritt zur Zustellbasis transportiert.


    Do, 28.05.2020, 15:06, Augsburg

    Die Sendung ist in der Region des Empfängers angekommen und wird im nächsten Schritt zur Zustellbasis transportiert.


    Mi, 27.05.2020, 14:25, Augsburg

    Die Sendung ist in der Region des Empfängers angekommen und wird im nächsten Schritt zur Zustellbasis transportiert.


    Di, 26.05.2020, 14:00, Augsburg

    Die Sendung ist in der Region des Empfängers angekommen und wird im nächsten Schritt zur Zustellbasis transportiert.


    Mo, 25.05.2020, 03:15, Augsburg

    Die Sendung ist in der Region des Empfängers angekommen und wird im nächsten Schritt zur Zustellbasis transportiert.


    Sa, 23.05.2020, 14:55, Neuwied

    Die Sendung wurde von DHL bearbeitet und wird für den Weitertransport in die Region des Empfängers vorbereitet.


    Sa, 23.05.2020, 08:24Die Sendung wurde elektronisch angekündigt. Sobald die Sendung von uns bearbeitet wurde, erhalten Sie weitere Informationen.


    Kann nicht Stefan mal kurz das Paket auf das richtige Band stellen:idee::blumen:

    Heute mal in den Schein der 2016er Ducati Scrambler geschaut. 96dB ... also kein Besuch mehr des Namlos-Tals. Wundert mich eigentlich ein bisschen, dass sie grad in Österreich so streng sind. In Sachen Tempolimit an den Pässen sind sie ja sehr tolerant. Wer dort stellenweise die erlaubten 100 fährt fliegt definitiv aus der Kurve (sowohl 2-als auch 4-rädrig).


    Auch Bei einem Spezl ist die 2016er BMW zu laut. Würde mich nicht wundern wenn es nicht noch einige neuere Maschinen erwischt.


    Ich bin definitiv auch kein Fan dieser offenen Harleys oder sonstigen ausgebauten DB-Eater-Fraktion. Aber dass in Österreich erscheint mir schon sehr drastisch, schade wenn manchen innerorts halt weiter am Kabel ziehen und nicht in den 5.Gang schalten können und daraus solche Regelungen folgen :rolleyes:

    Also hier in Oberbayern waren gefühlt letztes Jahr schon mehr tote Insekten auf den Scheiben, welche dieses Jahr nochmal gesteigert ist. Einen direkten Zusammenhang zu Corona würde ich nicht sehen. Eventuell weniger Glyphosat-Einsatz nachdem Protest vor ein paar Jahren?

    Hm, das wäre mir neu. Lerne gerne dazu.
    Ich hab noch im Kopf, dass Clopidogrel mit Vitamin K eben auch vermehrt zu UAW führt, nur getoppt von Clopi plus ASS plus K. Studie aus 2010, wenn ich richtig erinnere.
    Vielleicht habe ich auch neuere Studien verpasst, mache mich gern nochmal schlau.

    Hi,


    also deines Wissens nach wäre die Kombination nicht gut? Was heißt UAW?

    Ich hab halt mal nur gegoogelt, das ist halt das Problem des Internets, dass man viel findet aber vielem auch nicht trauen kann.


    Die gleichzeitige Einnahme von Vitamin K2 und Blutverdünnern


    Danke und Gruß

    MSurfor

    Ich glaube man kann am Text erkennen, dass das nicht auf die Alleinerziehende mit 3 Jobs bezogen ist. Die ist nicht im Hamsterrad des „weiter, höher, schneller“, nein das ist diejenige die für die Managerelite des Landes bitte mit ihren 1000€ netto noch Samstags um 22 Uhr an der Kasse sitzen soll. Die hat schon ohne Krise ein Problem. Die kann doch nur lachen, wenn ihr jemand vorjammert, dass er momentan nicht 3mal die Woche zum Essen gehen kann, oder nicht zum Wellnessen nach Südtirol fahren kann ( auf niemanden hier gemünzt).


    Mit Hamsterrad meinte ich (unter anderem), es wäre wünschenswert wenn allgemein mal ein Umdenken zu finanzieller Nachhaltigkeit entstehen würde.
    Sich mal bewusst werden, dass es schon immer konjunkturelle Höhepunkte, aber auch massive Dellen gab... für schlechte Zeiten Haushalten (soweit es eben möglich ist).


    Ich lebe auch in einer Mietwohnung und nun? Klar hatten wir auch schon überlegt bezüglich Eigentum, aber wir haben eben durchgespielt wie hoch die Finanzierung. (Im Raum München ziemlich hoch) sein würde und wie wir das in einer kommenden Krise handeln könnten, wenn ein Gehalt wegfällt. Ganz ehrlich, da würden wir jetz auch schwitzen ... aber ich hatte da nicht die Eier zu. Aber mancher (sicher nicht jeder) hat halt nie damit gerechnet, dass nach 11 Jahren Boom auch mal eine Rezession kommen kann, da wurde nur der billige Zins gesehen...


    Natürlich hat mir keiner ein Bild von der Eiger-Nordwand geschickt, aber ich glaube du weißt was gemeint war ;)

    Die Wernecker Brauerei muss nach über 400-jähriger Biertradition aufgrund der Corona-Krise zum 30. September schließen, denn die 15.000 Euro Hilfe vom Staat helfen bei monatlich 45.000 Euro Lohnkosten nur begrenzt. Den hauptsächlichen Gewinn macht eine Brauerei mit dem Faßbierverkauf und da die Zeltfeste verboten sind ist auch kein Verdienst möglich.

    Ehrliche Frage ohne Klugscheissertum: Warum wird keine Kurzarbeit (100%) angemeldet, dann fällt der große Posten Löhne weg? Und wenn die Brauererei 400 Jahre alt ist, dann haben die schon andere Dinge gemeistert (Pest, zwei Weltkriege und weiß nicht was noch).


    Mal etwas fatalistisch geschrieben:

    Unser ganzes Hamsterrad der Wirtschaft und unser "Social Media" Leben ist nun mal brutalst fragil, das zeigt nun so ein Virus.

    Neben so einem Virus gibt es noch ganz andere Möglichkeiten die unser bekanntes Leben völlig zu nichte machen. Es hätte auch ein massiver Vulkanausbruch sein können, der die Sonne für Jahre verdunkelt ( wie in 1815: Der Vulkanausbruch, der die Sonne verfinsterte) , ein Meteoriteneinschlag wie bei den Dinos oder sonstige außerhalb unserer Macht stehende Naturgewalten.

    Die könnten wir doch gar nicht mehr handeln (Weltweite Ernteausfälle, keine Energiegewinnung über Solarflächen, kein Luftfrachtverkehr). Da ist der Virus mit seinen Auswirkungen ja noch wirklich begrenzt und hoffentlich zeitnah behandelbar, sowohl er selbst als auch seine Auswirkungen.


    Von daher, ist dies vielleicht mal die Möglichkeit für alle, etwas nachzudenken und das Hamsterrad einmal zu verlassen. Nicht das tägliche "Muss bis End of Business erledigt sein", die große Panik wenn der Jahresgewinn mal nur gleich geblieben ist und nicht wieder um 10% gestiegen ist, oder man mal eben nicht seine Selfies von der Eiger-Nordwand posten kann.


    Und das schreibe ich nicht aus irgendeiner bequemen Position heraus, auch mein Arbeitgeber hat Kurzarbeit angekündigt (auch wenn die Auslastung momentan noch vorhanden ist).

    Und wenn manche schreiben "gestorben wird immer", so kann ich nur ergänzen "und das Leben geht weiter", auch wenn man mal in einer Krise ist.


    Viele Grüße

    MSurfor

    Arbeitet unsere Medizin so gut, kommen die Zehntausende Tote die nächsten Wochen auf uns zu oder wo ist mein Denkfehler?


    Bisher sehe ich keine vernünftige Relation zwischen realer (nicht gefühlter wie bei Fukushima) Gefahr bei uns und den vielen Maßnahmen und Gesetzen.

    Ich bin da nun auch kein Experte, aber da die Ärzte so gut wie möglich um das Überleben der Patienten kämpfen, und die schweren Fälle auch mal 2-4 Wochen auf der Intensiv liegen ... ich befürchte, dass die Todesopfer des starken Anstiegs erst noch kommen, das läuft halt alles zeitlich versetzt ab.

    Ich hatte den Artikel aus der FAZ letzte Woche schon mal verlinkt, aber ich denke der wird bei einigen Untergegangen sein.
    "Wir haben hier nur noch schwere Fälle"


    Interview mit einem Chefarzt eines Münchner Krankenhauses.

    Er geht auch darauf ein, dass es zu einer Überreaktion des Körpers kommt der entsprechende Schäden anrichtet. Und wie Lucius schon schrieb, die Sterblichkeitsrate ist das eine, die Langzeitschäden für Überlebende nochmal was anderes

    Zitat
    Wendtner: Einmal direkt durch das Virus: Sars-CoV-2 zerstört die Lungenzellen, sie sterben ab. Mit fortschreitender Infektion bleibt weniger funktionelles Lungengewebe für die Atmung verfügbar, was die Atmung natürlich erschwert. Dazu kommt noch, dass wir in vielen Fällen eine überschießende Reaktion des Immunsystems sehen, einen Zytokinsturm. Vereinfacht gesagt schießen dabei Entzündungszellen in die Lunge ein. Dadurch werden die Lungenbläschen in ihrer Funktion stark eingeschränkt und der Gasaustausch kann nicht funktionieren. Bei einem Großteil der Patienten, die auf die Intensivstation kommen, sehen wir irgendwann so eine Reaktion. Die Frage ist nur, ob man das früh genug erkennen und therapieren kann oder ob die Reaktion schon so abgelaufen ist, dass man zu spät kommt. Wenn dem so ist, hat man oft schon sehr viel zerstörtes Lungengewebe, das man nicht mehr retten kann. Dann ist der Brand quasi vorbei und die Überlebenschancen sinken deutlich.

    Und hier mal noch ein Unterschied zur gewöhnlich Grippe und Lungenentzündung die hier jährlich durchzieht. Glaubt ihr ernsthaft, dass jeder Klinikarzt da draußen Medien- und Politik gesteuert ist?

    Bei meinem 8 Jahre alten CTEK 5.0 ist auch seit einem halben Jahr der Umschaltknopf defekt. Den habe ich in der Zeit maximal 50mal gedrückt ... bin da schon ziemlich enttäuscht und will denen dafür nicht nochmal Geld überlassen.


    Habe mir überlegt dafür lieber mal den deutschen Mittelstand zu unterstützen.
    hat schon jemand Erfahrung mit den Ladegeräten von Staudte Hirsch?

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