Beiträge von Lucius

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    Ist schon genial, man liegt im Bett, schaut sich in der App den Ladestand noch mal an und überlegt sich ...

    Genial finde ich es im Bett zu liegen und zu schlafen ^^

    Also nicht falsch verstehen, ich finde deine Berichte super :top:

    Und das Fahrzeug als technisches Gadget zu verwenden ist genau die richtige Einstellung die ich in deiner Situation vermutlich ebenso hätte.


    Aber im langfristigen Alltag, also wenn man jetzt mal wieder zum Normaluser kommt, möchte ich mir eigentlich nicht soviele Gedanken über "Tanken" machen müssen.
    Heute stört es mich ja auch, wenn ich einen Verbrenner mit niedriger Reichweite hab und einmal mehr an die Tanke muss, obwohl das nur 5 min dauert.


    Selbst wenn ich zu Hause laden würde, stört es mich irgendwo, dass ich das Auto mehr oder weniger jeden Tag an die Steckdose stöpseln muss.

    Ok, kann man sich vielleicht mit arrangieren, aber es ist ein zusätzlicher Aufwand der Lebenszeit frisst und vielleicht nicht im gleichen Maße Klima rettet.

    Dass man Tanken "planen" muss sehe ich schon als nicht unerheblichen Komfortnachteil an. Selbst bei guter Infrastruktur habe ich nicht immer die 30 min Zeit zum laden.

    Ich will mir auch nicht von meinem Akku vorschreiben lassen wann und wie oft ich an der Tanke esse oder Kaffee trinke.

    Wie seht ihr grundsätzlich das Thema E-Auto gebraucht kaufen? Würde das für Euch in Frage kommen oder nur Neuwagen mit Leasing?

    Momentan würde ich sicher gar kein E-Auto kaufen, einfach der Umwelt und dem Klima (und dem Steuerzahler) zu liebe.


    Irgendwann, wenn sich die vielen Unklarheiten bzgl. Akku aufgelöst haben, könnte man sicher abwägen:

    Ein gebrauchter 335i mit DSG ist auch nicht ohne Risiko.

    Ein gebrauchtes E-Auto ist dagegen vielleicht sogar mit weniger Risiko behaftet, weil Verschleiß von Motor und Getriebe evtl. viel weniger vom Verhalten des Vornutzers abhängen.

    (ich weiß es nicht, nur so eine Überlegung).


    Es konzentriert sich dann (hoffentlich) auf die Frage nach dem Akku. Wenn hier ein neuer Austauschakku z. B. für 8.000,- Euro angeboten wird, dann muss man schauen ob das Sinn macht.

    Wenn das E-Auto einen extrem hohen Wertverlust hat, wo schon ein Teil des Austauschakkus aus der Ersparnis finanziert werden kann, lassen sich die Kosten für den Zweitakku evtl. sinnvoll einkalkulieren (wenn ansonsten die Elektronik hält).


    Aktuell sind das natürlich viel zu viele wenns.

    Die Norweger sind mir sowieso die Liebsten. Verkaufen seit Jahrzehnten wie blöd Öl, sichern dadurch einen ungeheuren Wohlstand (der durch die Öleinnahmen gespeiste Bürgerfonds hat mittlerweile ein Vermögen von 1 Mio€ PRO Einwohner)

    Das ist zwar nicht das Thema das Threads, aber wenn das hier schon gefallen ist, die Frage:

    Norwegen hat nur eine Million Einwohner?

    Hast Du denn mit einem Verbrenner eine bessere Chance von der Autobahn runterzukommen, wenn der Tank langsam leer wird?

    Und wer fährt heute noch einen vollen Reservekanister spazieren?

    Da die Reichweite beim Verbrenner (viel) größer ist, hat man in der Regel auch mehr Reserven.


    Warum kann man denn nicht wenigstens EINMAL zugegeben, dass es Situationen geben kann, wo der Akkuantrieb im Nachteil ist.

    Hinzu kommt, dass die wirkliche Schwachstelle aller BEVs eben die Batterie-Technik ist.

    DAS ist der Punkt.


    Wenn immer soviel über Entwicklung und 30 Jahre, 5 Jahre usw. geschrieben wird, kann man das doch genau auf diesen EINEN Punkt herunterbrechen.

    Elektroautos konnte man schon vor 30 Jahren bauen, ist ja nun vergleichsweise simpel. Da braucht es keine 30 Jahre Entwicklung. E-Karren fuhren auch damals schon zur vollen Zufriedenheit in den Betrieben ... bis auf die Akkus eben.


    Und bei den Akkus fehlt mir aktuell der Quantensprung.

    Das Schnellladen mit extremen Strömen (e-tron) finde ich sehr interessant, aber abwarten wie sich das auf die Lebensdauer der Akkus auswirkt.

    (Und selbst das ist momentan noch keine ernsthafte Alternative)


    Wenn irgendwann alle mit Strom fahren, muss darüber natürlich der Ausfall der Mineralölsteuer weiterhin finanziert werden.

    Daher wird fahren mit Strom vermutlich signifikant teurer als mit Diesel und Benzin.


    Ökologisch muss man sich heute die Frage stellen, mit welchem Strom werden die E-Autos tatsächlich betankt?

    Ist es überflüssiger Ökostrom, für welchen bei Nichtabnahme Windkraftwerke angehalten werden? Dann ist es gut.

    Oder wird während dem Laden der E-Autos zusätzlich Kohle verbrannt, welche nicht verbrannt wurden wäre, wenn diese nicht geladen würden?


    Falls letzteres zutrifft sind diese E-Autos eine ökologische Katastrophe, da nicht nur in der Herstellung mehr CO2 entsteht, sondern auch im laufenden Betrieb.


    Meine Glaskugel sagt mir, dass wir auch noch in 10 Jahren Verbrenner kaufen werden, wenn auch vielleicht bei geringerer Auswahl.

    Und meine Glaskugel ist sich da absolut sicher!

    Bei unseren Firmen Renault Zoes wurde das Modell Batteriemiete extra gewählt. Ging am Anfang auch nicht anders. Bei den jetzt kommenden Fahrzeugen bleiben wir bei diesem Mietmodell. Die Batterien kann man mittlerweile auch kaufen.

    Mich würde mal sehr ein aktueller Batteriemietvertrag interessieren. Falls du an so etwas rankommst gern per PN.

    Ich hab so etwas vor ein paar Jahren mal gelesen und da waren Schnellladungen nur eingeschränkt erlaubt bzw. sanktioniert, was dann wieder heißt, den Herstellern ist sehr wohl bewusst, dass dies (evtl. massiv) auf die Lebensdauer schlägt.

    Der gute alte Mr. Goodenough hat übrigens schon die nächste Akku-Generation patentiert. Nobelpreisgewinner John Goodenough bekommt Patent für "Natrium-Glas-Batterie-Technologie" - e-engine - Alles rund um E-Mobilität

    Das hört sich wirklich sehr gut an: 3-fache Energiedichte und massive Steigerung der Ladezyklen. :top: Ich würde sagen das ist die Lösung um auf breiter Front mit Strom zu fahren.


    ... warten wir doch einfach ab, bis das serienreif ist. Bis dahin fahren wir eMobilität auf kleiner Flamme weiter um die technische Entwicklung zu fördern und lassen den Menschen, die es wollen solange unsere Benziner und Diesel.

    Davon mal abgesehen habe ich mit der "von Storch" Dynastie ein persönliches politisches Problem ... :m:

    Mag sein, dass ich dich missverstehe, aber das ist ja Sippenhaft.

    Sowas kennen viele nur von den Nazis.

    Wie soll man das nun interpretieren?


    :)

    Und selbst wenn man es so sieht wie Lucius. Die Schulden sind etwas wo die Bank Forderungen an jemand hat und wenn zu viele mit Guthaben an ihr Geld wollen steht die Bank irgendwann da und hat kein "Bares" mehr zur Verfügung weil die Schulden eben Forderungen sind, die erst eingefordert werden müssten, was sie ggf. nicht können, weil ein Rückzahlungsplan (AKA Ratenzahlung) besteht (und ich kenne keinen Kreditvertrag der gekündigt werden kann mit der Begründung der Bank "ich brauch bares".

    was gibt die Bank dann dem mit dem Guthaben ausser dem Versprechen "der nächste der Bargeld einzahlt da kriegt jeder der tausen die auf der Warteliste stehen ein Promille von" ;)

    Das ist aber kein Problem unseres Geldsystem. Würde man beispielsweise direkt mit Gold (oder Silber) bezahlen, wäre dieses Problem sogar viel eklatanter.

    Daran wird auch ganz sicher der Euro nicht kaputt gehen, höchstens eine Bank, aber eben nicht das System.

    da würde ich mal widersprechen... wenn man das heutige Geldsystem anschaut, worin Geld aus NICHTS (bzw. Schulden) kreiert wird, geht diese Rechnung nicht mehr auf.

    Du widersprichst und gleichzeitig bestätigst du das von mir geschriebene. Geld entsteht in unserem System durch Schulden. Würden alle ihre Schulden zurückzahlen, gäbe es kein Geld mehr.


    Deshalb kann man z. B. auch Staaten keine Schulden "erlassen". Zumindest die Begrifflichkeit ist nicht korrekt. Man kann nur die Schulden des eines Staates auf die Schulden eines (oder mehrerer) anderen Staaten übertragen.


    Gerade das hoch verschuldete Italien ist der Oberwitz, wenn die Verlangen, dass ihnen Schulden erlassen werden sollen. Italiens Bürger haben auch das größte Vermögen, mehr als die Deutschen. Das Vermögen der Bürger Italiens sind die Schulden des Staates Italien.

    Geld (bzw. diese Zettel, wo eine Summe draufsteht) ist ja nur die Verpflichtungserklärung einer Bank den Gegenwert auszuzahlen.

    Das habe ich nicht verstanden. Ich habe einen sogenannten Geldschein wo 100,- Euro draufsteht. Welchen Gegenwert zahlt mir die Bank dafür aus?

    Zum Rückzahlungsversprechen der Banken müsste man aber dann auch fairerweise den Euro und die Gesamtschuldensituation der Länder betrachten. Ich denke, dass man durch die ganze Gelddruckerei und die nie mögliche Rückzahlung aller Schulden auch früher oder später über den Unsinn des Euro sprechen müsste.

    Alle Schulden können immer zurückgezahlt werden und zwar mit dem Guthaben was andere haben. Das ist immer so egal ob viel oder wenig Schulden/Geld da sind.

    Summe aller Schulden = Summe aller Guthaben.


    Ein Geldschein ist ein Schuldschein gegen einen abstrakten Schuldner.

    fährt hier jetzt jeder nur noch mit Motor rum? Krass....

    Wer Sportfahrer ist, das Fahrrad als Sportgerät sieht und Spass daran hat sich Berge hochzuquälen, auch mal bis zur Erschöpfung, wird auch zukünftig rein mit Muskelkraft fahren.


    Alle anderen kommen früher oder später zum "eBike".

    Egal ob auf Radwegen hierzulande oder bei Fahrten in den Alpen gefühlt fahren bald 2/3 mit Motorunterstützung.

    Nirgends ist E-Mobilität sinnvoller als beim Fahrrad ;-)

    Mir persönlich gefällt u. a., dass man dosieren kann, wann man sich wieviel anstrengen möchte und dies nicht (bzw. stark gemindert) durch die Strecke vorgegeben wird.


    Ich fahre heute ca. 4x bis 5x soviel Fahrrad wie vorher mit dem Bio-Bike. Fahrradfahren hat sich für mich und meine Frau komplett verändert (ich nutze es nur in der Freizeit, nicht zum Job) und ist eine wirklich tolle Freizeitbeschäftigung geworden.


    Mein 500 Wh-Bosch-Akku reicht bei mir vollgeladen übrigens für 12 km bis 120 km (nur bis 80 km gefahren mit geschätzter Restreichweite), je nach Streckenprofil. Das sind jedoch noch nicht die Extremwerte. An beiden Enden ist noch "Luft".


    Mir würde Motorunterstützung bis 30 km/h auch besser gefallen, v. a. bei den seltenen kurzen Abschnitten auf Straßen. Jedoch ist die Differenzgeschwindigkeit auf Radwegen theoretisch dann statt 50 eben 60 km/h, weshalb die derzeitige Regelung ziemlich sinnvoll erscheint.


    Ein "Tuning" kommt für mich nicht in Frage.

    Weniger weil ich Angst vor der Polizei habe, sondern wegen der Haftpflichtversicherung. Es gab hier (oder war es woanders) eine teilweise heftige Diskussion bzgl. Haftpflichtversicherung für Fahrradfahrer. Wie damals angemerkt hat fast jeder eine. Beim Tuning >25 km/h geht die natürlich flöten. Der damals von einem User geschilderte Worst Case wird somit zur Existenzbedrohung. Das muss ich nicht haben.


    Ein zweiter Grund hat dann doch noch was mit der Polizei zu tun:

    Das Fahrrad wird durch Tuning zu einem führerscheinpflichtigen Kraftfahrzeug.

    Sollte man im Biergarten mal einen Moment länger verweilen und die 0,5 Promille reißen, ist der Lappen weg.

    Will ich auch nicht.

    Zweiten Akku in den Rucksack

    Finde gerade die Intube-Akkus jetzt weder kompakt noch leicht. Möchte ich jetzt nicht unbedingt die ganze Zeit auf dem Rücken haben.

    Super wäre, wenn es eine kleine Version mit z.B. mit 300 Wh und halben Gewicht und am besten auch noch zum halben Preis geben würde. Das würde ich mir dann möglicherweise kaufen um die Reichweite, z.B. in den Alpen zu erhöhen.


    Aber cooles Teil Boergi :top:

    Hatte gar nicht mitbekommen, dass die den Bosch Gen.4 auf 85 Nm aufgebohrt haben.

    Ich soll mich da jetzt durchklicken und dem glauben schenken? War eh noch nie meins, das Onkel Donald Medium.

    Musst du nicht, du kannst auch einfach der Bildzeitung glauben.


    Ich finde es gut, wenn zinn da etwas recherchiert und es hier postet, das erspart mir gewisse Zeit.

    Verstehe nicht warum du ihn dafür immer wieder so scharf kritisierst.


    Drosten irrt sich sicher hin- und wieder und korrigiert sich entsprechend, das gehört zu seinem Job.

    Die Bildzeitung will ihn jedoch demontieren und macht das auf ihre typische Art.