Beiträge von vivacolonia

    Ich schreibe ja bewusst wenig bis gar nichts zu dieser Sache (gemäß Zitat Graf von der Schulenburg: "Ruhe ist die erste Bürgerpflicht") weil mir die private wie auch öffentliche - aus meiner Sicht mittlerweile hysterische - Kommentierung der Epidemie tierisch auf die Nerven geht. :(Überall nur noch Fachleute (genau wie beim Fußball) mit besserem medizinischen oder volks/betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten ausgestattet als die vermeintlichen Fachleute wie Epidemiologen, Wirtschaftsweise etc. Ich frage mich dann nur, warum sind alle diese schlauen Mitmenschen nicht schon längst in verantwortlicher Position zumindest beratend tätig, um uns alle schnell und unbeschadet aus dieser Krise zu führen.:rolleyes:


    Ich bin bestimmt kein großer Freund und Befürworter unserer Groko, aber was die jetzt in kurzer Zeit ohne die übliche Schaumschlägerei zu veranstalten auf den Weg gebracht haben nötigt mir zumindest eine gehörige Portion Respekt ab. Und wenn mich jemand fragen sollte, welchem Land ich am ehesten ein vernünftiges, ausgewogenes und zielorientiertes Krisenmanagement zutraue dann ist das Deutschland. Anstatt gefühlt alle fünf Minuten wieder in irgendeinen Krisenmodus zu verfallen sollte man vielleicht mal für zwei, drei Wochen die Füße und den Griffel still halten und einfach darauf vertrauen, dass die richtigen Entscheidungen von den richtigen Leuten getroffen worden sind.


    Und für alle die, die glauben man könne mal soeben das eine Leben gegen das andere aufrechnen, siehe Art 2 GG:


    1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden

    Hygieneartikel, Toilettenpapier, Nudeln:


    Wie unnötig und dumm die bevorratenden Kunden mit ihren Hamsterkäufen waren, sieht man ja daran, dass nach einer Woche alle diesbezüglichen Regale wieder überquellen und der Nachschub täglich im Überfluss rollt. Die Mitarbeiter hatten bisher nur keine Zeit zum Einräumen.

    Dann lade ich dich mal in den Kölner Westen ein, Stand gestern: 1 x Selgros (Großmarkt), 3 große Aldis, 2 x Lidl, 1, Rewe, 1, DM, 1 x Rossmann und 1 x Edeka - null Toilettenpapier, so gut wie keine Hygiene-Artikel, keine Hefe, kein Mehl, kaum Nudeln - sogar meine Lieblingskekse sind aus :rolleyes:


    Auf Nachfrage was zu tun wäre. Antwort: Am besten kommen Sie ganz früh weil spätestens nach einer Stunde ist alles wieder vergriffen.

    Interessant, gehört zwar nicht mehr so hier rein aber kannst du mal kurz was zu den beiden Autos schreiben, wie war denn der Fahreindruck des XC 60 gegenüber dem Q5, leiser und komfortabler oder waren die beiden Autos gleich?


    War ein XC60 T5 (254 PS Benziner, gefahren 11/2017) als Inscription mit allen Extras wie Luftfederung, B+W Soundsystem (für mich das mit Abstand beste System zu einem noch gerade akzeptablen Preis :top: ) usw. Vorgänger war ja mein SQ5 und im Vergleich zu dem hatte ich das Gefühl in einer Sänfte ohne Kontakt zur Außenwelt zu reisen. Das Luftfahrwerk (war auch der Grund für das Luftfahrwerk jetzt in meinem GLC) sehr komfortabel, die Rundum-Akustikverglasung wirklich sehr wirkungsvoll, einfach ein ganz anders Fahren als in den beiden Audis.

    Allerdings wirkte der Volvo auf Grund des höheren Gewichtes schwerfälliger, kein Kurvenräuber mit dem man aber ganz entspannt sehr gut reisen kann.

    Die Verarbeitungsqualität und die Materialien - Komfortsitze - sind absolut top gewesen, keinen Deut schlechter als die wirklich prima Verarbeitung meiner Audis. Und sogar der 4-Zylinder hat seine Sache relativ gut erledigt, war damals positiv überrascht, obwohl natürlich ein 6-Ender mit etwas mehr Leistung und vor allem Drehmoment dem doch schweren XC besser gestanden hätte.

    Ich hatte mich ja auch eine Zeit lang nach meinem SQ5 für einen XC60 interessiert, Probefahrt und Konditionen waren sehr gut, habe dann aber wegen des trotz Millionenstadt so gut wie nicht vorhandenem Händlernetz davon Abstand genommen. Hätte mein Kölner Händler die Hütte geschlossen wäre die nächste Service Möglichkeit entweder die verbotene Stadt (Düsseldorf) oder in der Nähe von Aachen gewesen, für mich daher keine Alternative.


    Eine Alternative wäre dann noch der Volvo V60 T8 Hybrid mit einer Systemleistung von 405 PS. Der hat einen ebenen Ladeboden da die Batterie für den Antrieb im Mitteltunnel platziert ist. Der 4-Zylinder treibt die Vorderräder an und der E-Antrieb bei Bedarf die Hinterräder. Probleme könnte es geben wenn der Akku leer ist, dann hat man auch keinen Allrad mehr zur Verfügung.

    Und er ist ab diesem Jahr bei V-max 180 km/h abgeriegelt, da würden auch deutlich weniger PS zu reichen.

    Bisschen Bewegung hat noch keinem geschadet :cool:, dann stell dir doch eine wind/wasserfeste Truhe in die Nähe der Sitzgruppe (hast dann auch noch eine zusätzliche Ablage) und pack die Kissen da bei Nichtgebrauch rein.

    Zu Thema P+R: wir haben ja hier in Köln seit Ende letzten Jahres eine berühmt/berüchtigte Pförtner-Ampel (mehr oder weniger vis à vis des P+R Parkplatzes) die morgens in der Rush-Hour den Zufluss nach Köln regeln soll (Stichwort Messstation unweit der Ampel/Dieselfahrverbote), man möchte mit dieser Regelung/Gängelung noch mehr Pendler auf die S-Bahn bringen - so weit, so gut. :)


    Nun ist aber der P+R Parkplatz am Rande seiner Kapazität, der Betreiber will dort in den nächsten zwei, drei Jahren ein Parkhaus mit deutlich höherer Kapazität bauen. Leider kann dann aber während der Bauzeit keiner mehr dort parken und Alternativen gibt es nicht (da sind in der Nähe keine freien Flächen mehr nutzbar).


    Wohin also mit den Pendlern (selbst mit denen die jetzt die S-Bahn nutzen) ? - genau, zurück auf die Straße, man bekommt also in den nächsten Jahren nicht weniger, sondern mehr Verkehr, typisch "kölsche Planung" halt. :top:


    Dann hat man als weitere Maßnahme auf in etwa der gleichen Wegstrecke einen Express-Bus installiert, der braucht länger bis nach Köln (ca. 15 km) als mein Oma zu Fuß weil er gefühlt alle 50 m einen Haltepunkt anfahren muss, könnte ja vielleicht ein Fahrgast zusteigen wollen. :rolleyes:


    Ich glaube da ist noch viel Luft nach oben für bessere Ideen vorhanden. :cool:

    Steht heute als Intro in der AutoBild:


    Ab 2035 sollen in GB nur noch E-Autos zugelassen werden, ok, kann man machen.


    Im Gegenzug fangen die Inder an das Auto zu lieben, was nach "Hochrechnung der Auto Bild - weltweiter Schnitt von 155 Fahrzeugen/1000 Einwohnern" rund 175 Millionen neue Fahrzeuge bedeuten würde. :m:


    Und da ich nicht glaube dass die alle sofort auf E-Mobilität gehen werden sollten wir schon mal nach neuen Erdölvorkommen buddeln.

    Hast du überhaupt mal darüber nachgedacht, was du da schreibst?

    Wen gefährdet man denn auf der landstraße, wenn man seine 120 fährt, weil man jeden tag die gleiche strecke fährt und zügig weiterkommen möchte?!

    Um 5 uhr in der früh?!

    Und genau diese Denke ist das Problem. :mad: Es gilt nun mal 100 km/h auf der Landstraße, ist ein demokratisch beschlossener Richtwert an den man sich auch um 5 Uhr in der Frühe zu halten hat. Für dich gilt hier die Ausnahme von der Regel, der nächste sieht ein Rotlicht als überflüssig an und wieder ein anderer glaubt Behindertenparkplätze seien für alle da. Es gibt kein Recht des Einzelnen auf zügiges Fortkommen sondern nur die Pflicht aller die Regeln und Gesetze der StVO einzuhalten.

    Sind es wirklich so viele, die sich nicht an das Tempolimit halten, meine Erfahrung ist das jedenfalls nicht. In der Stadt ist bei uns eher 30-50 üblich, auf der Landstraße 80. Selbst LKW oder Trecker werden kaum noch überholt. Ich kann mich nicht entsinnen, wann ich selbst bei Tempo 100 noch überholt worden wäre. Auf der Autobahn ist es ähnlich im Bereich 100-130.


    Die momentane Debatte um ein Tempolimit auf der AB ist für mich in erster Linie eine Stellvertreterdiskussion. Es geht gar nicht mal so sehr um das Tempo als solches, sondern vielmehr um das als unangenehm oder gefährdend gefühlte Verhalten der schnelleren gegenüber den langsamen und/oder unsicheren Fahrern (Stichwort Drängeln). Auf beiden Seiten fehlt die Bereitschaft, die jeweils andere Definition von z.B. der zHG zu akzeptieren, für die Schnellen die min. Grenze, für die Anderen die max. Grenze und darunter ist halt fast alles legitim. Und wenn dann - wie auf der AB - beide im höheren Tempobereich aufeinander treffen und der Schnellere sein Ansinnen durch dichtes Auffahren, Lichthupe, Blinken oder im extremen rechts überholen zur Kenntnis bringt erzeugt das (auch bei mir ) erst mal Verärgerung und je nach Eskalationsstufe auch ein gewisses Maß an Wut. Nun bin ich lange genug unterwegs um damit umgehen zu können, aber die meisten fühlen sich halt bedrängt und fordern aus ihrer Logik heraus ein Tempolimit. Ich bin ja auch bei MT registriert und da gibt es zum Thema "Straßenverkehr" einen Blog mit mittlerweile fast 132 tsd. Antworten, da wird u.a. dieses Thema extrem kontrovers mit teilweise absurden Thesen oder Meinungen diskutiert, ein genaues Spiegelbild dessen, was sich in der Bevölkerung abspielt.

    Ich kann also nur noch mein Ego streicheln indem ich andere nach meiner Pfeife tanzen lasse, und dazu dient die Gängelung - auch im Straßenverkehr. Einen anderen Grund kann ich nicht nachvollziehen

    Das sehe ich etwas anders, ich bin sicherlich kein Befürworter eines Tempolimits aber da sich heutzutage immer weniger Verkehrsteilnehmer an die bestehenden Regeln zu halten verpflichtet fühlen würde ich nicht nur auf der AB sondern vorm allem im städtischen oder ländlichen Verkehr noch ganz andere Regularien und "Gängelungen" befürworten.


    Das Problem sind wie immer die, die glauben für sich eine individuelle Interpretation der STVO leben zu können (z.B. 15 oder 20 km/h über Limit), würden sich alle - und zwar ohne Ausnahme - an die Regeln halten, gäbe es von politischer Seite weder Gründe noch Anlässe zu reglementieren. Den ideologischen Aspekt lassen wir mal beiseite, der ist eh nicht diskutabel.

    Kann man ja eine Dachbox installieren, der Q5 hat ja die Querträger serienmäßig dabei.


    Macht wohl wenig Sinn für 1-2 x Urlaub den Rest des Jahres mit einem Riesenschiff umher zu gondeln.