Beiträge von Micha M3

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    Für Verbrenner werden dauerhaft mehr Rohstoffe gefördert und verbrannt.

    Für die Rohstoffe werden weltweit Kriege geführt.

    Es fahren cirka ein Drittel der Handelsschiffe nur für Öl.


    Klar ist da ein riesen Potential.

    Du hast meinen Punkt nicht verstanden.


    Dann wird es nochmals deutlich teurer

    Erst mal wird es deutlich günstiger, da die Batteriepreise deutlich nach unten gehen und in den nächsten Jahren noch gehen werden.

    Die Quintessenz des Beitrags kann man so zusammenfassen:

    Eine Wende weg von unserem derzeitigen Lebensstil und Ressourcenverbrauch ist notwendig. Kernsatz des Films: Wenn die Chinesen so leben wollen wie die Amerikaner, dann reichen dazu nicht mal fünf (!) Erden.

    Aber das Elektro-Auto ist nicht die grüne Mobilität, als die sie gepriesen wird. Im Ergebnis ist es kaum wirklich sauberer als ein Auto mit Verbrenner.

    Es ist aber politisch gewollt und wird gepusht. Die Quittung kommt irgendwann.

    Ich habe den Bericht noch nicht gesehen, werde mir ihn aber noch anschauen.


    Deine formulierte Quintessenz würde glaube ich jeder so zustimmen, der sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt.

    Aktuell hat ein E-Auto viele Probleme. Der jetzige Vorteil ist einfach die lokale Emissionsfreiheit, was den Städten gut tut.

    Aber, im E-Auto liegen noch viele Verbesserungspotentiale. Das fängt bei der Gewinnung der Rohstoffe an, für die es einige umweltfreundlichere Lösungen gibt, über die Herstellung in CO2 neutralen Batterie Fabriken bis zur Optimierung des Ökostromanteils im Strommix. An allen Themen wird bereits gearbeitet und wird das E-Auto umweltfreundlicher machen.

    Diese großen Potentiale gibt es im Otto und Dieselantrieb nun mal nicht mehr. Klar, Verbesserungen sind auch da noch möglich, aber nur noch in kleinen Schritten.


    Dennoch wird die Umstellung auf E-Mobilität das Grundproblem nicht lösen. Auch das ist klar.

    Ich habe vor kurzem in einer Sendung mal Zahlen gehört, die eindrucksvoll das Grundproblem aufgezeigt haben.

    Leider habe ich die Zahlen nicht mehr im exakten Kontext, daher hier schon mal ein sorry.

    Also, um die CO2 Ziele zum Pariser Abkommen seitens Europa noch einhalten zu können, hat jeder Mensch ein CO2 Kontingent von 80 Tonnen. Sorry, ich hab es jetzt nicht mehr im Kopf über welchen Zeitraum.

    Wenn du heute ein neues Auto kaufst, dann gehen für das Auto ca. 35 Tonnen CO2 drauf. Die komplette CO2 Bilanz über die Lebenszeit des Autos.

    Unter Ausnutzung aller Potentiale lässt sich zukünftig die CO2 Bilanz bei einem E-Auto auf ca. 25 Tonnen reduzieren.

    Um hier wirklich runter zu kommen, ist wirklich eine Mobilitätswende notwendig und das heißt weg vom Individualverkehr. Für mich die Horror Zukunft, aber irgendwann wohl nicht mehr vermeidbar.

    Ich war gerade auf der Heimfahrt am EnBW Ladepark in Rutesheim, von dem ich hier schon mal Bilder eingestellt habe.


    Was ich ganz süß fand, war ein älterer Herr, der mit seinem Mercedes 300de PHEV versucht hat zu laden. Er ist dabei von Ladesäule zu Ladesäule gefahren und hat einen passenden Stecker gesucht. Ich hing im Auto an meinen Rechner, da ich noch Mails zu beantworten hatte, und bin dann doch mal ausgestiegen, damit ich mit ihm sprechen konnte.

    Er hat sein Auto gestern erst bekommen, war also nagelneu. Er wollte es jetzt mal ausprobieren, wie das mit dem Laden funktioniert. Von den 6 Ladesäulen hat nur eine einen 22kw Anschluss, den er für sein Fahrzeug benötigt, alle anderen Säulen sind reine HPC Säulen.

    Ich habe ihn dann die passende Ladesäule gezeigt, den Anschluss, den er verwenden musste und ihm erklärt, dass er dafür sein eigenes Kabel verwenden muss, da die befestigten Kabel nur für das Schnelladen verwendet werden können und das bei ihm nicht passt.

    Er hat dann sein Typ2 Kabel aus der noch unberührten Verpackung befreit und das erste mal geladen. Und sich dabei richtig gefreut, jedenfalls hatte er ein breites Grinsen im Gesicht.


    Warum schreibe ich das jetzt. Ich fand es einfach süß, wie ein wirklich älterer Herr, definitiv über 75, ich denke eher über 80, sich auf die neue Technik einlässt und mit einer Freude und Neugier das alles jetzt ausprobieren möchte. Will sagen, es gibt auch Leute außerhalb der E-Nerd Blase, die da mit Freude dabei sind. :)

    Hi,

    danke für die Bilder. :top:

    Mal schauen, ob ich es morgen schaffe da vorbei zu fahren und mir die beiden live anzuschauen.


    Die Farbkombi vom M3 fixt mich an. Vor allem im Inneren erinnert es mich an meinen ehemaligen F32. :)

    Daher leider geil. :D


    Ich habe mir vor einigen Wochen beim Ungeheuer mal einen M440i angeschaut, der war Anthrazit. Da hat mir die Niere zwar nicht gefallen, aber es war auch nicht so abscheulich, wie es oft dargestellt wird. Für mich wäre die Niere zumindest kein Kaufhinderungsgrund.


    Wie sieht es bei dir aus, wird das dein nächster? Wobei du deinen aktuellen Beauty ja noch nicht sehr lange hast.

    Die B500 mit einem geschlossenen Auto ist aber auch nur der halbe Spaß.

    Hm, gestern hätte ich nicht offen fahren wollen. Nasskalt und teilweise in der Wolkensuppe.

    Verstehe aber was du meinst. Ein herrliches Stück Straße.


    Korynaut

    Wir haben das Auto aber auch geprügelt, als wir los gefahren sind, hatte das Auto eine Reichweite von 380km angezeigt. Aber alleine die 50km Autobahnfahrt hat uns ca. 150km Reichweite gekostet. :D

    Welcher Bäcker in Ettlingen ist dein Lieblingsbäcker? Ein guter Bäcker ist immer wichtig zu kennen. Gerne per PN.

    Ob das so glücklich ist, beim 992 einfach den "Turbo" für die größeren/stärkeren Motoren als Modellbezeichnung zu nehmen sei mal dahingestellt.

    Gerade bei Porsche war es bis dahin so, dass das was drauf stand auch drinn war.

    Genauso machen sie es beim Macan, Cayenne, Panamera und jetzt halt beim Taycan. Der Begriff Turbo steht für die leistungsstarke Variante, das ist jedem Porsche Fahrer so klar, wie das S für die leistungsstärkere Basisvariante steht. Das ist nun mal die Porsche eigene Bezeichnunssystematik.

    Eine Erhöhung der Taktfrequenz bei bestimmten Anforderungen oder früher in der Steinzeit des PC per Taste.


    Da der Taycan keinen mechanischen Turbo hat müsste er im Gegensatz zu dem ohne Zusatz einen stärkeren E-Motor haben.


    Ob das Wort Turbo da gerechtfertigt ist sei mal dahingestellt, weil das Synonym für eine höhere Geschwindigkeit gilt in vielen Bereichen - aber AFAIK bisher nie im Automobilbereich.

    Spätestens seit dem 911 991 steht das Wort Turbo bei Porsche nicht für die Technik (Turbos haben alle Porsche Motoren aller Modelle - bis auf wenige GT Modelle), sondern wird als Begriff für die stärksten Modellvarianten verwendet.


    Also, ein Familienauto ist das nicht. ;)

    Ich bin 1,93 groß. Vorne bin ich sehr gut gesessen, konnte eine perfekte Sitzposition zum Fahren finden. Hinten hätte ich mich rein setzen können, aber unbequem auf langer Strecke.


    Der Kofferraum ist ein tiefes Loch. Nicht sehr hoch, also sperrige Gegenstände damit zu transportieren eher nicht möglich. Aber Gepäck für 2-3 Personen geht gut rein.

    Ich sehe den Taycan eher als ein Sportwagen, als ein Alltagsfahrzeug. Wenn man Platz braucht ist der Panamera definitiv die bessere Wahl.


    Ich muss aber auch sagen, wir haben uns nicht sehr viel mit dem Platzangebot beschäftigt. Wir haben uns aufs Fahren konzentriert. ^^

    Was ist denn beim E-Auto der Turbo? Ein zusätzliches Lüfterrad am Motor, oder verschärfte Sitzbelüftung:)?


    Habe vor 2 Monaten einen im Einkaufszentrum stehen sehen, da war aber leider kein freundlicher Herr oder Frau Porsche dabei um das mal zu erfragen.

    Oh je, die olle Provokation. ;)

    Das Wort Turbo wird neben der Technik auch als Synonym für "Schnell" verwendet. Was ist bei einem Micro Chip der Turbo Modus?

    Ich hatte heute die Möglichkeit einen Porsche Taycan Turbo zu fahren.


    Was soll ich sagen. das war einfach nur der absolute Hammer.

    Zum Auto an sich: Form und Innenraum kennt sicherlich jeder hier. Was mich erstaunt hat, war die Leder Qualität. Obwohl der Testwagen das hochwertigere Leder hatte, welches glaube ich ca. 3.00€ Aufpreis zum normalen Leder kostet, fand ich das Leder nicht wirklich hochwertig. Irgendwie speckig. Da ist das Clubleder im 992, den ich ebenfalls vor ein paar Wochen gefahren bin, deutlich hochwertiger.

    Ansonsten ist der Innenraum Porsche typisch verarbeitet.


    Wir sind (waren zu zweit unterwegs) von Baden-Baden über die Autobahn nach Offenburg. Das sind ca. 50 km.

    Da die Strecke offen ist und der Verkehr es zugelassen hat, haben ich mehrmals die Beschleunigung von 100 - 260 km/h ausprobiert, naja, eigentlich war ich nur im Modus voll durchbeschleunigen, auf 100 km/h runter und wieder voll durchbeschleunigen unterwegs. :D Was dabei auffällt ist das die Beschleunigung bis 255 ohne das es spürbar nachlässt anhält. Erst ab 255 geht die Beschleunigung runter, so dass er bei 260 sanft in den Begrenzer läuft.

    Auch bei konstant 260 liegt das Auto absolut ruhig und satt auf der Straße. Das hohe Gewicht tut hier gut.


    In Offenburg sind wir dann runter von der Autobahn, in den Schwarzwald rein. Dabei sind wir über die Allerheiligen-Ruhestein-Hornisgrinde-B500 wieder zurück nach Baden-Baden.

    Die Bedingungen waren dabei herbstlich, sprich die Straße war nass, da es am Vormittag lange geregnet hatte und oben bei Ruhestein sind wir in der Wolkensuppe gefahren, was eine Temperatur im niedrigen 1stelligen Bereich zur Folge hatte.

    Ich bin im Schwarzwald nur im Sport-Plus Modus gefahren. Was in den teilweise sehr kurvigen Strecken mit vielen Spitzkehren natürlich zum tragen kommt, ist das Gewicht. Das Auto fährt absolut klasse und hat eine Dynamik, die einfach unfassbar ist, aber man spürt in den Kurven natürlich das Gewicht. Vor allem spürt man, wie die Reifen arbeiten müssen. Hartes anbremsen, schnell in die Kurve rein und vor allem der Druck am Kurvenausgang, mit dem das Auto aus der Kurve raus beschleunigt sind Schwerstarbeit für die Reifen. Aber das ist Jammern auf hohen Niveau.

    Was absolut brutal ist, ist der Druck, die Beschleunigung, die immer ansatzlos vorhanden ist. Kombiniert mit der sehr guten Traktion fährt man so gerade kurvige Landstraßen dermaßen schnell, da man nach jeder Kurve wieder voll aufs Gas kann und wieder in den Sitz gedrückt wird. Leichte Schlenzer lässt das Auto dabei wunderbar zu. Da die Straße wie gesagt nass war, konnte man damit sehr schön spielen.

    Ich vergleiche dabei die Dynamik natürlich nicht mit meinem E-Tron oder den 440i, den ich vorher gefahren bin, sondern eher mit Autos wie den Porsche 992 oder den AMG C63S, die ich vor ein paar Wochen auf gleicher Strecke gefahren bin. Der 992 S geht natürlich gut, aber der Taycan spielt in einer anderen Liga.

    Das Auto war auch das erste Auto, in dem ich nach einem Launch Control Start vom Gas musste, da sich bei mir alles gedreht hat. Meinen Beifahrer ging es in dem Moment nicht anders. 8|


    Insgesamt sind wir 140 km gefahren. Bezüglich Verbrauch lagen wir lange zwischen 40 und 45 kWh/100km. Erst als wir aus dem Schwarzwald dann wieder runter nach Baden-Baden sind, ist der Verbrauch auf 35 kWh/100km gefallen.

    Wir sind mit 100% Akku los gefahren und hatten nach den 140km noch 32% Kapazität. :crazy:


    Der Sound vom Auto macht auch sehr viel Laune. Im Sport-Plus Modus macht das Auto einen spacigen Sound, der an die X-Fighter aus Star-Wars erinnert. Sehr sehr lecker.


    Jeder, der daran zweifelt mit einem E-Auto Spaß haben zu können, sollte dieses Auto unbedingt Probe fahren. ^^




    Wenn BMW mit der Architektur BEVs entwickeln kann, die alle Vorteile einer reinen BEV Architektur bieten kann, dann ist der Weg sicher nicht falsch.

    Wenn die Architektur aber zu Kompromissautos führt, dann werden sie aus meiner Sicht mittelfristig ein Marktnachteil haben.


    Bei einem Einkaufszentrum 4 km von mir baut die EnBW gerade einen ihren urbanen Schnelladeparks auf. Mit 6 300 kW HPC Ladern mit jeweils 2 Ladepunkten, also 12 HPC Ladepunkte. Mit den aktuell bereits existierenden HPC Ladern, die EnBW bisher in der Stadt verteilt hat, haben wir jetzt 15 HPC Lader.

    Und das für eine mittelgroße Stadt wie Karlsruhe. Finde ich schon beachtlich und freue mich in direkter Nähe einen großen EnBW Ladepark im Zugriff zu haben. :)


    EnBW hat nun auch eine Partnerschaft mit der Toom Baumarktkette. Die geben echt richtig Gas, dass muss man schon sagen.

    Ich finde das Vorgehen von Tesla an der Stelle unverantwortlich. Da werden Risiken eingegangen, die im Straßenverkehr nichts zu suchen haben.

    Unabhängig davon ob in Europa SAE Level 3 oder 4 erlaubt sind oder nicht, wäre eine solche SW in Europa nicht Homolegationsfähig.

    Und das ist auch gut so, auch wenn dadurch einiges langsamer geht.

    Über die Japaner-Karren hat man auch gelacht und die haben längst ihren festen Platz gefunden.

    Haben sie, aber sie haben Ende der 80er und vor allem in den 90ern auch dafür gesorgt, dass die deutsche Autoindustrie aufgewacht ist und ihre Innovationsmaschine angeworfen hat. Die Chinesen werden über den Preis punkten und ihre Marktanteile bekommen. Aber erst mal müssen die neuen chinesischen Autohersteller sich nachhaltig platzieren. Da sprießen gerade viele neue Firmen aus den Boden, da E-Autos vermeidlich einfach zu bauen sind. Von denen werden die meisten aber auch wieder verschwinden, das passiert jetzt schon. Selbst ehemals gefeierte potentielle Champions wie Byton steht vor dem Aus. Andere werden ihren Platz finden. Sollte man aber als Ansporn sehen und keine Panik bekommen.


    Na ja, eine vernünftige Ladeplanung setzt Verfügbarkeiten voraus. Was nutzt die beste/anständige Ladeplanung wenn die Säule(n) entweder belegt oder gestört sind.

    Erst mal zeigt sie den Live Status an, ob die Säulen belegt oder frei sind, dass hilft schon mal. ;)


    Einen PHEV ohne eigene Lademöglichkeit würde ich mir schwer überlegen. Das Laden dauert einfach viel zu lange, um immer öffentliche Ladesäulen zu nutzen. Da ws auch nicht gewünscht ist, dass PHEVs für vergleichsweise wenig Strom stundenlang an der öffentliche Säulen stehen, breiten sich die Strafgebühren dafür immer mehr aus.

    In deiner Situation würde ich entweder gleich ein BEV kaufen, damit kann man dann auch schnell laden, oder beim Verbrenner bleiben.

    Das liest sich hier aber etwas anders.


    VDA warnt vor Schlangen an Elektroauto-Ladesäulen

    Was hat die Infrastruktur mit der Ladeplanung zu tun?


    Es ging um die Behauptung, dass in den deutschen E-Autos keine anständige Ladeplanung möglich ist. Das stimmt zumindest für den E-Tron definitiv nicht.


    Und bzgl. des Ausbaus der Infrastruktur in deinem verlinkten Artikel kann ich sagen, dass ich bisher nur einmal ein Problem in Frankfurt hatte.

    Wobei Frankfurt als Ladewüste bekannt ist. Ansonsten hatte ich noch keine Probleme mit belegten Ladesäulen. Im Gegenteil, an den Ladeparks ist man oftmals der einzige, der an den ganzen Ladesäulen steht.