Beiträge von Rex

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    Ich dachte hier, dass ein reinrassiger M340i oder M340d fahrwerkstechnisch noch härter abgestimmt ist, als wenn ich einen 330i, e ,d gegen Aufpreis mit dem M-Paket ordere.

    Das liebe ich so an den Kaufberatungen... Im Laufe der Diskussion kommen immer mal wieder Aspekte zu Tage, die ein ganz anderes Licht auf die Empfehlungen werfen. :p

    Ja, die M Performance Modelle - ich nenne da als Beispiel mal den 1er oder 2er (im 3er oder 4er bin ich noch keines gefahren - da empfehle ich nur mal die Testberichte aus Sport Auto oder AMS) - sind schon spürbar härter abgestimmt. Ohne Adaptivfahrwerk ist so ein M140i selbst für meine Begriffe ziemlich knüppelig. Mit Adaptivfahrwerk und Setting auf Comfort kommt man etwa auf die Normal- bis Sport-Stellung (eher Sport) eines normalen 1er mit M Sportpaket (bei natürlich vergleichbarer Bereifung). Der M340i/d will offenbar auch zeigen, dass er sich seiner Sonderstellung als "halber M" bewusst ist. Dafür brilliert er auf dem Rundkurs oder auf der sportlich gefahrenen Landstraße besser als der kommod abgestimmte 340i, der sich zum Beispiel von der Sport Auto auch schon genug Kritik anhören musste.

    Natürlich ersetzt nichts eine Probefahrt (bevorzugt mit dem Vorstand), um zur perfekten Wahl zu kommen. Ich fasse zusammen, dass es sportlich, aber nicht zu sportlich sein sollte. Dann könnte der 330d xDrive touring mit M Sportpaket tatsächlich den Nagel ziemlich gut treffen. Ein "schwerer Brocken" ist auch dieses Fahrzeug, aber gute Reifen und ein gutes Fahrwerk können mittlerweile schon viel Speckansatz korrigieren.

    Klanglich musst du nach dem schön bis krawallig klingenden C 43 natürlich stark sein. :m: Aber auch die neuen Performance-Modelle klingen "dank" OPF nicht mehr so befreit. Eher dumpf und künstlich, wenn du mich fragst.

    Es ist gar nicht so einfach auch als Autonarr das richtige Auto zu finden. Die eierlegende Wollmichsau gibt es auch bei BMW nicht.

    Das auf jeden Fall. Ich bin auch noch auf der Suche und ich bin mir da auch noch nicht so schlüssig, wohin da die Reise gehen soll. Zum Teil bin ich der Auffassung: Früher war mehr Lametta.

    Mit einem aktuellen 3er mit Reihensechser kann man kaum etwas falsch machen. Mit etwas mehr Geld im Geldbeutel winkt auch der Alpina (der natürlich Geschmackssache ist). Den Benzinern (z.B. N55/B58) kann ich sehr viel abgewinnen, aber seit dem B57 hat mich BMW auch beim Diesel abgeholt. Der Motor erscheint umso besser, wenn man mal einen aktuellen Audi "50 TDI" gefahren ist. In Sachen Effizienz macht man BMW so schnell nichts vor. Der Diesel kann was und ist bei Bedarf sehr sparsam. Eine 5 vor dem Komma sollte auch beim 330d xDrive touring noch realisierbar sein. Ansonsten geht er halt den Fahrleistungen entsprechend - fast so gut wie der alte 335d xDrive touring (F31), der mir schon echt Spaß gemacht hat. Wie gesagt... Diesel mag ich eigentlich nicht so...

    Dass die Diskussion Diesel vs. Benziner immer wieder aufkommen muss, hat einfach mit der Vorprägung zu tun - es ist eine Glaubensfrage. Bei deiner jährlichen Laufleistung käme (ohne spitzen Bleistift gerechnet) beides in Frage. In Sachen Restwert (dank des VW-Abgasskandals) steht der Benziner jedoch nunmehr sogar besser da. Wenn du also ein gutes Angebot für einen M340i xDrive finden solltest, würde ich den mal noch nicht abschreiben. Rund 100 Mehr-PS machen sich dann halt auch wieder beim Grinsfaktor bemerkbar, vom Sound ganz zu schweigen. Vernünftiger ist der 330d fraglos, da man akustisch und optisch damit besser untertauchen kann. Lange Strecken meistert er mit Bravour, beim Benziner braucht es dann halt schon Disziplin. Das stelle ich ja immer wieder bei meinem Benziner fest. Es macht zwar Spaß, mal draufzutreten. Aber dann geht auch für den kurzen Spaß der Durchschnittsverbrauch brutal nach oben. Lange Strecken halte ich da nur im Eco-Modus durch...

    Das kann ich nicht bestätigen.

    Ich fahre oft am Wochenende 630km (einfache Strecke) mit Tempomat 180km/h und oft kick-down. Dabei brauche ich nicht tanken o.ä. und der Bordcomputer sagt meistens 9,2....9,8l/100km. Also ich finde den Verbrauch beim 540i (G31) als genial.

    Worin unterscheiden sich unsere Aussagen nennenswert? Bei meinem oben genannten Geschwindigkeitsbereich liegt der Verbrauch irgendwo um 9 Liter oder gar knapp darunter. Den 540i xDrive Touring bin ich auch gern mit kaum mehr als 8 Litern gefahren. Bedenken sollte man eben nur, dass der 530d deutlich sparsamer (2 bis 3 Liter) ist und der Verbrauch bei viel Vollgas nicht so dramatisch anwächst wie beim Benziner. Daher der Einwand mit der Disziplin. Mit einem 540i war ich mal über ca. 200 km auf einer freien, leeren Autobahn und musste mich dann halt doch beherrschen, sonst wäre es mit der Reichweite nichts mehr geworden - die schrumpft bei 250 dann doch erheblich. Spaß hat es gemacht, sonst hätte ich ihn über etliche Kilometer nicht so getreten.


    Wenn es um den Spaß geht, würde ich vom Touring-Modell und xDrive abraten. Gerade auf der Autobahn fühlt sich die hinterradangetriebene Limousine deutlich durchzugsstärker an und belohnt alternativ mit dem niedrigeren Verbrauch. Spaß im genügenden Maße generieren schon die Diesel - insbesondere beim 40d kann man nicht klagen. Für Zielsetzung 200 km/h reicht der 30d auch locker. Dieser Motor hatte zuletzt selbst im X3 keine schlechte Figur gemacht. Ab 210-220 wurde es halt zäh durch den SUV-Aufbau.

    Vermute ich auch, aber ob der vernünftiger ist wage ich zu bezweifeln :).

    Vernünftiger in Bezug auf Variabilität und Platzvolumen. Und noch dazu ist er für mich günstiger. Auch wenn dieser Kostenvorteil beim Spritverbrauch dann wohl wieder aufgefressen wird...

    Zu viel Komfort erwarte ich nicht, aber ich bin diesbezüglich auch nicht sonderlich empfindlich. Ich fahre den Cupra auch gern mal in härtester oder zweithärtester Fahrwerkseinstellung. Man kann es ertragen...

    Bedienschwächen hat auch der Cupra. Wie gesagt der Kartenzoom ohne Drehregler. Dazu der unterirdische Fernlichtassistent, der nur sehr ungern abblendet sowie die Speed-Limit-Anzeige, die aus übertriebener Vorsicht gern dauerhaft 30 anzeigt, obwohl man schon längst wieder auf der Landstraße (100 km/h) ist.

    Enttäuschung kommt von falschen Erwartungen... ;)

    Der 5er (G30/G31) ist in erster Linie eine sehr gediegene, angenehme Reise(kombi)limousine, der man auch mal eine sportive Hatz über die Landstraße durchaus zutrauen kann. Mit der Abstimmung von xDrive und IAL stehe ich - vor allem mit der oft draufgezogenen Pirelli-Sottozero-Bereifung (18"-Winterreifen) - etwas auf Kriegsfuß. Im Grenzbereich wirkt er damit sehr verspannt. Meine "Teststrecke" (Serpentinenstrecke) hat ein aktueller E 400 d 4MATIC mit 19"-Bereifung deutlich sportlicher gemeistert und auch der schwere A6 50 TDI quattro war trotz suboptimaler 18"-Winterbereifung nicht wirklich schlechter als der 5er. Früher hat BMW die Benchmark beim Handling vorgelegt - auch in den höheren Klassen -, mittlerweile läuft die Konkurrenz aber den Rang ab.

    Für die Langstrecke kenne ich trotzdem nichts Besseres als einen 5er oder 7er mit R6-Diesel. Bei den Benzinern muss man sich halt etwas in Disziplin üben, sonst wird der Verbrauch nie einstellig. Wem 150-170 km/h reichen, der kann problemlos auch zum Benziner greifen, sofern die Jahresfahrleistung moderat bleibt. Auf der Landstraße ist der Benziner tendenziell durch die bessere Gasannahme und weniger Gewicht im Vorteil. Nicht zu verachten sind hierbei auch die Vierzylinder, die von Haus aus ca. 50 kg weniger Gewicht auf der Vorderachse mitschleppen. Um AdBlue muss man sich beim Benziner auch nicht kümmern...

    Vor etlichen Jahren bin ich mal von einem F11 auf einen F20 umgestiegen. In Sachen Agilität war das ein Unterschied fast wie Tag und Nacht. Viel direkter, mehr Lenkgefühl, sauberes Einlenkverhalten. Der 5er ist dann doch eher bedacht und gemächlich im Vergleich dazu. Ich selbst bin mit dem Handling des 5er insgesamt trotzdem zufrieden, da auf der Gegenseite der tolle Komfort sowie das Wohlfühlambiente stehen. Wer öfter in der Stadt unterwegs ist, erfreut sich natürlich an den kompakteren Ausmaßen des auch nicht mehr ganz kompakten 3ers (mittlerweile das Format eines 5er E34).

    Hatte ich ja noch gar nicht verlinkt, daher mal mein "Track Day" am Bilster Berg mit dem Cupra (zum Glück nicht mit meinem), um mal wenigstens so annähernd das Potenzial zu zeigen. Es waren einfache Contis aufgezogen, die nicht viel konnten und am Ende auch wirklich am Ende waren. Ich wollte keinen Bockmist machen und bin die Sache eher zögerlich angegangen. ESC war immer an, Brake Assist auch. Erst im letzten Durchlauf habe ich ESC Sport ausporbiert.

    [Externes Medium: https://youtu.be/fEuEHlFng8M]


    Mein Nachfolger wird etwas vernünftiger (und praktischer), aber kaum weniger sportlich. Vierzylinder, Turbo, Frontkratzer... diesmal aber nicht aus Spanien, sondern aus Köln. Bin sehr gespannt!

    Daraus entnehme ich wohl, dass xDrive gesetzt ist... :p


    12-15kkm sind wirklich nicht viel an Jahresfahrleistung. Normalerweise würde mein Rat auf den 530d oder 330d fallen, da mir diese Modelle (als jemand, der eigentlich Benziner in der Regel bevorzugt) außerordentlich gut gefallen. 530d xDrive touring hatte ich schon etliche, ein 540i xDrive touring war auch schon dabei. Mir gefallen beide Modelle sehr gut und bei deiner Laufleistung käme natürlich auch der 540i absolut in Frage. Der M340i xDrive touring wäre ein Leckerbissen, wenn man ein paar kleinere Abstriche bei Platz, Komfort und Ambiente machen kann. Dieses Modell bin ich noch nicht gefahren, aber die von Fremden genannten Eindrücke (einschließlich eines Kumpels, der mal einen als Mietwagen hatte) sind durchaus positiv. Den aktuellen 3er hatte ich bislang leider nur einmal kennenlernen dürfen - als 330i, der hier wohl nicht zur Debatte steht, aber bei meiner persönlichen Auswahl wohl ziemlich weit vorn stünde.

    In erster Linie sollte man sich also erst einmal entscheiden, ob der 3er reicht oder ob es doch lieber der 5er sein soll. In Sachen Preis/Leistung gibt es für den G31 Pre-LCI schon echt gute, verlockende Angebote.

    Die PHEV sind durchaus interessant, überwiegend aber für Firmen. Wenn du öfter Kurzstrecken und nur wenige Langstrecken fährst, dabei natürlich über regelmäßige und planbare Lademöglichkeiten verfügst, kann das eine Alternative sein. Meine Erfahrung mit dem 330e (F30) hat mir gezeigt, dass ich (mit meinen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und meinem Fahrprofil) nicht reif für dieses durchaus interessante Konzept bin. Der 330e ist nichts anderes als ein 320i mit E-Boost, der ihn bei der Fahrleistung (sofern noch Saft im Akku ist) auf das Niveau des 330i katapultiert. Beim Handling muss man Abstriche machen, da macht ein 330i schon mehr Spaß. Und ist der Akku leer, käme auch ein 320i besser (sportlicher & tendenziell sparsamer).

    Heute gibt es Champagner. Und da es ein schäbiges Jahr war, reicht einer vom Aldi für 9,69 €. ^^ Mal im Ernst: Ich bin gespannt, wie gut oder schlecht das Sprudelwasser ist. Mit gutem Sekt kann ich was anfangen, mit schlechtem Sekt kann man mich jagen...

    Sehr schöne Beschreibung, vielen Dank dafür! :top:


    Die Erfahrung, dass der Whisky, je nach Tagesform, unterschiedlich schmeckt habe ich auch schon gemacht.

    Gerne!

    Ich mache es ja auch für mich, sozusagen als "Tagebuch", damit ich es in einem halben Jahr zumindest noch schwarz auf weiß habe. Man wird ja nicht jünger... :hehe:

    Generell mache ich mir zu den Malts aber keine Tasting Notes (ein flexibles Punkte-Ranking-System reicht mir hier zur groben Einordung), die natürlich eben auch von Tag zu Tag variieren können. Das kenne ich so auch schon vom Bier, wobei man es dort sehr oft auch einfach mit einer anderen Charge zu tun hat und sich dadurch die Unterschiede erklären kann - bei einer Whisky-Flasche bleibt die Charge natürlich gleich. ;) Den Aberlour A'bunadh Batch 58 hatte ich jetzt bisher nur an zwei Abenden im Glas, aber diese Eindrücke (erst ziemlich negativ, dann sehr positiv) waren absolut reproduzierbar über einen längeren Zeitraum und auch durch das beigeträufelte, perfekt temperierte Wasser nicht zu erschüttern gewesen. So krass hatte ich das tatsächlich noch nie (zumal nur ein Zeitraum von wenigen Tagen vergangen ist), daher fand ich das erwähnenswert. Beim Talisker 10 macht sich auch eine leicht positive Entwicklung bemerkbar, die mich hoffen lässt. Denn: Für das Geld (27,99 € mit zwei Gläsern in der Geschenkbox) finde ich den Talisker 10 ("Chili Catch") wirklich genial und sollte ich mich mit überschaubarem Budget auf einen Single Malt beschränken müssen, wäre das meiner. Der Ersteindruck hat mich allerdings erschüttern lassen und praktisch vom Glauben abgebracht.

    Natürlich werde ich das weiter beobachten und irgendwann - wahrscheinlich eher nächstes Jahr - wird dann mal der Glenmorangie Lasanta 12 probiert. Oder doch erst der Ardmore 20 Jahre Vintage 1996? :confused:

    Bunnahabhain 12 Jahre - definitiv besser als der 12er von Tomatin, aber irgendwie ist das trotzdem nicht meiner - die Flasche wurde extra für mich frisch geöffnet, mir erschien er etwas zu alkoholisch. Vielleicht gönne ich mir irgendwann trotzdem mal eine Flasche.

    Und genau das habe ich in den letzten Wochen mal gemacht, als dieser im Angebot war beim Hotte. Wieder einmal etwas für den Vorrat, aber ich bin mal gespannt, ob sich der Whisky im Langzeittest dann wirklich behaupten kann. Denn eine Erfahrung habe ich gemacht: Vom ersten bis zum letzten Schluck schmeckt ein Whisky einer 0,7-Liter-Aufüllung nur sehr selten gleich. Manchmal können sich sogar sehr große Unterschiede aufmachen, was einfach zum Beispiel mit einer gewissen Nachoxidierung zu erklären ist. Wenn mir ein frisch geöffneter Whisky sofort hervorragend schmeckt, baut er meistens mit der Zeit ab. Finde ich ihn am Anfang nichtssagend oder dezent furchtbar, gewinnt er mit der Zeit.

    Letzteres war zuletzt beim Aberlour A'bunadh Batch 58 der Fall, den ich am 01.12. geöffnet habe. Der Ersteindruck: Schwierig, sehr schwierig. Durchweg hatte ich schwere Noten von Tabak, altem Leder und Gummi in der Nase sowie auch im Geschmack - doch so kannte ich den Batch 58 gar nicht, als ich ihn 2017 probiert hatte. Das war ein totaler Ausfall, der sich auch durch Beimengung von Wasser (was bei 61,1 % vol. Alkohol durchaus empfohlen ist) nicht beheben ließ.

    Keine Woche später zeigte sich ein völlig anderes Bild. Hier war er auf einmal (ohne weitere Maßnahmen meinerseits, kein Lüften/Umfüllen etc.) wieder so wie in meiner Erinnerung. Einfach heftige Sherrynoten und mit hervorragend eingebundenen Alkoholnoten, die ich sogar im puren Zustand als sehr angenehm empfinde. Ein paar wenige Tropfen können da trotzdem nicht schaden. Qualitativ würde ich den A'bunadh (als NAS Whisky) tatsächlich sehr, sehr nahe am Aberlour 18 sortieren und sollte ich irgendwann mal wieder Whisky bestellen, wird eine neue Flasche (von einem neueren Batch - aktuell müsste #68 der neueste Batch sein) geordert.

    Beim einer frisch geöffneten Flasche des Talisker 10 war ich anfangs auch massiv enttäuscht. Der war längst nicht mehr so gut wie die beiden Flaschen davor. Am Alter der Flasche (Abfüllung von 2017 oder evt. sogar noch eher) soll es eigentlich nicht liegen, denn der 2013er Distillers Edition war von Anfang bis Ende wirklich super und auch kein bisschen schlechter als der 2011er D.E., in den ich mich 2012 (also in einem frischen Zustand) verliebt hatte. Super PLV, daher habe ich einen 2020er direkt nachbestellt. Aber auch dieser betagte Talisker 10 findet nun langsam wieder dahin, wo er mal war: Feiner Rauch gepaart mit einer lockeren, leichten Trockenfruchtsüße und der markanten Pfeffrigkeit im Abgang. Letzteres hatte ich allerdings auch etwas stärker in Erinnerung...

    Mit dem Laphroaig Lore habe ich einen weiteren NAS-Whisky geöffnet als "Nachfolger" der geleerten An Cuan Mòr, der ja ebenfalls ein NAS-Whisky ist (d.h. keine Altersangabe, da es ein Vatting aus verschieden alten Fässern ist, worunter eben auch recht junge Fässer fallen). Der An Cuan Mòr war schon ein ziemlich guter, ehrlicher Laphroaig, der mir fast so gut gefiel wie der Triple Wood. Der Lore hat in der ersten Probe einen noch besseren Eindruck hinterlassen und ist der bis dato beste Laphroaig, den ich probieren durfte (worunter 18er, 25er und 30er leider nicht zählen). Der Lore enthält zum Teil auch 15- oder 21-Jahre alten Malt und holt sich dadurch eine gewisse Komplexität, über die jüngeren Fässer (viele davon 7-9 Jahre) holt er sich den rauchigen Brennereicharakter und die Frische.

    Als "Daily" (also Einsteigermalt, den man praktisch jederzeit trinken kann ;) ) hatte ich im November noch den Aberlour 10 "geköpft", den ich als ziemlich solide werte. Als Kontrast zu den älteren oder stark nachgereiften Whiskys halte ich es gern so, auch mal einen simplen Malt (gern ein Speysider oder Highlander) zur Verfügung zu haben, der dich auf ein entspanntes, unangestrengtes Level bringt. Und der sozusagen auch noch im Sommer genießbar ist. Die Abfüllung stammt laut Prägedatum auch schon von August 2017, ist also auch schon etwas betagt. So langsam muss ich wohl erst einmal meinen Bestand reduzieren...

    So ganz hat das leider nicht geklappt. Ich wollte eigentlich erst einmal keinen Whisky mehr kaufen, hinzu gekommen sind dieses Jahr allerdings Arran 21, Arran Amarone Cask Finish, Arran Sherry Cask Strength, Deanston 12 Un-Chill Filtered, wie erwähnt der Talisker Distillers Edition 2010/2020 und der Bunnabhain 12, noch mal ein Laphroaig Triple Wood und Talisker 10 zum guten Kurs, ein Caol Ila Distillers Edition 2007/2019 in schicker Geschenkbox und ein Macallan Double Cask 12 Jahre. Ich bin für einige Jahre nach dem Brexit bestens versorgt. :hehe:

    Verabschiedet hat sich zumindest endlich mal der Glenfiddich Age of Discovery Madeira 19 Jahre, der sich nach annähernd einem Jahr im geöffneten Zustand am Ende das Urteil "gut" auf seine kunstvoll gestaltete Pappbox nageln lassen kann. Kein herausragender Malt, aber großartig hatte ich nichts daran auszusetzen und mit dem Alter wurde er auch immer noch ein kleines Stückchen besser. Ein feiner, dezenter Malt, dem etwas mehr als die 40 % vol. Alkohol aber sicherlich auch gut getan hätten. Etwas schade fand ich, dass die Flasche komplett schwarz und damit blickdicht ist. Daher konnte man den Füllstand immer nur schätzen...

    Aktuell halte ich es ja so, dass nur 4-5 Flaschen gleichzeitig geöffnet sind, die nach Möglichkeit natürlich geschmacklich ziemlich abgrasen sollen. Sind die dann geleert, geht es mit dem Bestand weiter. So selten, wie ich trinke, halten die Flaschen jeweils dann aber auch ein Jahr oder länger.

    Ist ein Streckenverbot und gilt so lange bis es entweder aufgehoben wird oder du die regulierte Strecke verlässt z.B. durch Abbiegen.

    Ist ja auch auf der AB so, wenn du Tempo 120 hast und es kommt eine Auffahrt bleibt die Beschränkung für dich bestehen.

    Das ergibt für den Auffahrenden dann allerdings den Sinn, dass für ihn Richtgeschwindigkeit 130 km/h gilt und sonst nichts. Natürlich müsste dann die zulässige Höchstgeschwindigkeit wiederholt werden. Der Auffahrende hatte an keiner Stelle ein anderes Zeichen gezeigt bekommen. Und mit dem Zeichen 330 (lt. StVO) ergibt sich generell nur der erste Satz.

    In kleinen Ortsdurchfahrten habe ich es schon öfter beobachtet: Das einmal gezeigte Tempo-30-Schild gilt solange, wie es durch ein Tempo-50-Schild aufgehoben wird. Man verzichtet hier verständlicherweise auch darauf, die Geschwindigkeitsbeschränkung nach jedem kleineren Feldweg zu wiederholen, wobei es durchaus mal wiederholt werden kann. So ganz blicke ich da auch nicht durch - vielleicht wiederholt man dann auch eher unnötig, um Klarheit zu schaffen. Auf den Seitenstraßen innerhalb dieses Bereiches wird dann die Tempo-30-Beschränkungen nach dem Abbiegen wohl ebenfalls mitunter angezeigt, beim Wiedereintritt in die Hauptstraße allerdings nicht, weil sich das Tempo nicht ändert. Oder ist das generell der falsche Denkansatz?

    In Städten wird eher mit Zonen gearbeitet, daher fehlt mir hier um nahen Umkreis ein passendes Beispiel.

    Jetzt ist es offiziell: Mick Schumacher hat sich den Titel geholt. Im Hauptrennen hat er erfolgreich Schadensbegrenzung betrieben und mit diesem Vorsprung im Sprintrennen seinen direkten Konkurrenten zum Sieg verdonnert, von dem er aber weit entfernt war. Das Sprintrennen sah erst gut aus für Mick, der nicht eingeplante Reifenwechsel durch seinen Flat Spot hat ihn aber wieder ans Ende des Feldes gespült. Egal... man kann seinen Titel auch vom 18. Platz aus feiern...

    Ich denke, Mick Schumacher hat bewiesen, dass er mehr ist als nur der Name. Er hat im Laufe seiner Karriere dazu gelernt und ist jetzt durchaus reif für die F1. Weniger optimistisch bin ich bei seinem zukünftigen Team-Kollegen Nikita Mazepin, der ein neuer Maldonado werden könnte. Sein starkes Abwehrverhalten im Sakhir-Hauptrennen war ziemlich abenteuerlich und gefährlich.

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    Ich mache mir echt Sorgen um die explodierenden Zahlen in Sachsen - vor allem bezugnehmend auf das sich gerade im Aufbau befindliche Immunsystem meiner Mutter nach der Krebsbehandlung. Die erwähnte Sorglosigkeit kann man selbst heute noch teilweise erkennen. Trotzdem bin ich noch etwas sprachlos, wie schnell und wie stark die zweite Welle gerade über Sachsen rollt. Auffällig ist immerhin, dass vor allem die ländlichen Regionen betroffen sind, wo die Leute schon immer ein wenig enger stehen und sich jeder beim Namen kennt. In der Stadt geht man sich ja freiwillig aus dem Weg...

    Achso, ÖPNV geht natürlich nach wie vor. Dafür dürfen wir aber Masken auf leeren Parkplätzen aufziehen :D

    Das gilt (zumindest in Sachsen) für Haltestellen und natürlich in den Fahrzeugen aber schon länger...
    Der ÖPNV gilt der Daseinsvorsorge und bringt viele Arbeitnehmer (darunter auch Pflegekräfte) zur Arbeit und Schüler (für die Home Schooling wohl auch keine Option ist) zur Schule. Wenn ich mir die Busse und Bahnen aktuell so anschaue, ist aktuell sowieso wenig los - und für Dezember sogar sehr wenig.

    Generell sehe ich die Maskenpflicht sehr zwiegespalten: Auf engstem Raum, wo keine Abstände realisierbar sind, bringt sie was. Ansonsten ist es doch eine einzige Maskerade...

    Ah, jetzt muss der Koch herhalten - Veganer sind mir schon immer suspekt ^^

    Ich kenne jetzt nicht alle Spinner beim Namen, aber so ein Attila Hildmann ist medial einfach schon ein Begriff. Man muss schon echt hinterm Berg wohnen, um ihn und sein Gesülze nicht zu kennen. Die kleinen Ausschnitte bei Oliver Kalkofes Videobotschaften reicht mir da schon, um zu wissen, wie verstrahlt doch manche sein können...

    Gilt das dann auch für die, die Drosten, Lauterbach, etc. folgen? :)

    Man kann von denen halten, was man will, aber immerhin sind es Experten auf einem relevanten Gebiet. Von anderer Seite gibt es nur selbsterklärte Experten wie etwa den veganen Koch, dessen Worte eine zerstörerische Wirkung haben. Merke: Wenn sich ein gewisser Oliver Kalkofe über dich lustig macht, war wohl irgendetwas ziemlich daneben. Die panischen, mahnerischen Worte eines Karl Lauterbachs sind sicherlich auch nicht das Wahre, aber allemal näher dran an der Wahrheit. Keine Ahnung, was er alles so von sich gibt... ich schaue keine Talkshows...