Beiträge von Rex

    Umziehen ist heutzutage eben nicht so einfach für jeden. Erstens wegen innerer Blockaden und zweitens wg. dem Finanziellen.


    In München zum Beispiel zieht so schnell gar keiner um - außer man ist bereit , und das ist sowohl für den Mieter als auch für den Käufer so- deutlich tiefer in die Tasche zu greifen.

    Ja, das ist hier in Dresden nicht sehr viel anders. Ich habe da noch das Glück in einer Mietwohnung einer Wohnungsbaugesellschaft zu wohnen, bei der ich einmal einen Mitgliedsbeitrag bezahlt und die notwendige Anzahl an Genossenschaftsanteilen habe. Wenn es ginge, würde ich dann auch bei dieser Gesellschaft bleiben wollen. Das schränkt dann aber die Auswahl wiederum ein - die Gesellschaft hat Wohnungen im gesamten Stadtgebiet und die in Frage kommenden Wohnungen in der Umgebung müssten erst einmal frei sein.

    Umziehen bedeutet nicht nur neue Möbel (weil nicht jedes Möbelstück den Umzug schadfrei überlebt oder aufgrund anderer Abmessungen) und u. U. eine neue Einbauküche (Adieu, Ersparnisse!), sondern auch neues Vorrichten (ich habe meine Wohnung selbst vorgerichtet und damit Miete gespart), u. U. einen höheren Mietpreis (Neuvermietungen dürfen bis zu einem gewissen Rahmen steigen, was gern von so manchem Vermieter auch in der Phase der aktuellen Wohnungsnot hemmungslos ausgenutzt wird) sowie viel Buckelei. In meiner alten Wohnung hatte ich wenigstens noch einen Aufzug, jetzt nicht mehr. Halbwegs erträglich wäre der Umzug nur, wenn die neue Wohnung auch einen Aufzug hätte. Den haben in meiner Wohngegend aber auch nur die neu gebauten Häuser, die ensprechend von anderen Investoren vermietet werden und vermutlich eine deutlich höhere Miete aufweisen. Da geht mir der ganze Aufwand dafür echt zu weit, bevor ich nicht wenigstens noch andere Schritte eingeleitet habe, dass sich die Situation langfristig bessert.

    Aktuell sieht es halt immer noch so mies aus. Zu jeder Uhrzeit am Tag, also auch nachts um 2, 3 oder 4 Uhr, muss man mit diesen Geräuschen leben, die weder Anfang noch Ende kennen. Die eine Nacht war das echt hart, wenn du deswegen nicht einschlafen kannst. :mad:Seltsamerweise ging es die letzten Jahre immer noch ganz gut, da war es bei weitem nicht so schlimm. Da gab es mal ein paar Tage, aber die waren schnell überstanden. Meine Hoffnung ist ja, dass das, was war, auch wieder wird. Zwischenzeitlich gab es auch dieses Jahr unbedenkliche Tage. Ich wüsste halt gern mal, womit das zusammenhängt und welche Maßnahmen somit der Ursache bzw. den Symptomen entgegenwirken können. Ich kann mich nicht damit abfinden, dass das normal ist. :rolleyes:

    Sollte es so weit kommen, denke ich noch mal über einen großen Pickup und eine Jahreskarte für den Nürburgring nach...

    Habe ich auch schon drüber nachgedacht. Finde es aber sehr kritisch, da man dort ja mehr oder weniger ohne Versicherungsschutz unterwegs ist.

    Es gibt Policen, die den Nürburgring nicht ausschließen. Frag' mich aber bitte nicht, welche...

    Mein Senf zum Thema: entweder es stört Dich genug, dass Du etwas veränderst. Dann los und nicht lange fackeln. Oder Du bevorzugst die Bequemlichkeit. Dann darfst Du Dich nicht beschweren. Es wird niemand kommen und Dich in eine neue Wohnung tragen. Und auf natürlichem Wege wird sich das Problem wohl auch nicht lösen, oder ist der Nachbar alt, ähh ich meine XXX? ;)

    Das Problem ist, dass es eigentlich nur eine Lösung gibt, die für mich allerdings keine ist. Aus diversen Gründen. Dass man dann zögert, ist doch wohl eigentlich (selbst)verständlich. Man geht immer den Weg des geringsten Hindernisses...

    Es kommt auch immer sehr darauf an, wie intensiv das Problem ist. Es gibt Tage, da ist soweit Ruhe. Das ging selbst über einige Monate und Jahre oft problemlos. Wenn ich mal für kurze Zeit mit diesem Lärm konfrontiert werde, bringt mich das nicht aus der Fassung. In den letzten Wochen ist es nur eben meistens so extrem.

    Der Punkt ist auch, dass ich mich in meiner Bequemlichkeit kaum traue, einen "Angriff" zu starten, der es vielleicht nur noch schlimmer macht. "Verschlimmbessern" ist nicht mein Ziel. Meistens hält man es ja aus...

    Und ehrlich muss ich auch sein: In Sachen Lärm bin ich auch nicht immer so brav, ab und zu muss ich eben doch mal Gitarre üben. Meistens zwar nur akustisch, aber einen Verstärker habe ich auch, der genutzt werden möchte. :m: Bis jetzt gab es in den Jahren dazu auch keine Beschwerden, aber vielleicht hat sich da auch noch niemand getraut. :duw:

    Und warum darf ich mich nicht beschweren? Die hauptsächliche Intention des Threads war es, sich mal den Frust von der Seele zu schreiben. Niemand sonst weiß davon, der Thread hat diese Info weltexklusiv. :party:

    Glückwunsch. Nur interessehalber ohne nun den Wiki Artikel vom 8er zu kennen: gab's da ein Facelift bei dem vom M60 auf den M62 umgestellt wurde ähnlich wie beim E38? Der M60B40 wäre mir da deutlich lieber mit seiner Duplex Kette und weniger Gedöns. Scheint ja äußerst standfest zu sein. Auf ein wenig Hubraum müsste man natürlich verzichten... aber wenn hingegen beim M62 die Kette fällig wird dann eieiei!

    Ein Facelift hat der E31 in der gesamten Bauzeit nicht erlebt.

    Beim E38 wurde der M62 im Jahre 1996 doch auch lange vor dem Facelift durchgeführt. Laut Wikipedia war der 8er sogar etwas eher dran, der 840Ci hat bereits 1995 seine Hubraumerhöhung auf 4,4 Liter bekommen.

    Der M62TU folgte dann 1998 und diesmal zeitgleich mit dem Facelift des E38. Der 8er war von dieser Überarbeitung nicht mehr betroffen. Wahrscheinlich war damals das Bauzeitende aufgrund der schwachen Verkaufszahlen schon beschlossene Sache. Die Klappscheinwerfer, die heute so gefeiert werden, sind auch ein Grund gewesen, das Modell zu beerdigen. Man stelle sich nur mal ein Facelift des 8er mit normalen Scheinwerfern vor... *gruselig*

    Das ist immer noch der Fall aus dem Eingangsposting des Threads, oder?

    Unfassbar, dass du das schon so viele Jahre lang aushältst. Ich hätte längst aufgegeben und das ausziehen als Option auf den Tisch gebracht. Die Ruhe ist für mich so ziemlich das Wichtigste am Wohnen.


    Ich wüsste nicht, was wir dir da für anderweitige Tips auf den Weg geben könnten. So lange der Mann nicht selbstmordgefährdet oder gefährlich für die Allgemeinheit wird, wird man ihn nicht einweisen. Ich sehe da keinerlei Ansatz und kann dir aus eigenen Erfahrungen heraus auch nur berichten, dass man bei sowas leider selten eine Lösung im Dialog findet (selbst mit gesunden Menschen nicht).


    Tut mir leid, da nichts anderes zu schreiben zu können aber ich merke ja, dass es dir scheinbar nicht möglich ist, dich dauerhaft mit der Geräuschbildung abzufinden, was ich sehr gut verstehen. Aber welche alternativen Tips erhoffst du dir? Bauliche? Rechtliche? Ich hab echt keinen Ansatz....

    Ja, es geht noch direkt um das Eingangsposting.

    Ich bin da recht zäh und habe mich mit vielen Dingen bereits abfinden können. Die Sache ist aber auch die, dass ich selber auch mit der Psyche etwas zu kämpfen habe. Ich wüsste aktuell nicht einmal, wohin es mich verschlagen würde, würde ich umziehen wollen. Das würde dann tatsächlich nur den näheren Umkreis betreffen, da ich mit der aktuellen Wohnlage so wunderbar zurecht komme. Kurze Arbeitswege, perfekte Verkehrsanbindung, Vieles fußläufig erreichbar, verkraftbare Parkplatzsituation, bezahlbare Miete. Und ich bin einmal komplett eingerichtet inkl. extra dafür angefertigter Küche - die war auch nicht so billig.

    Ich bin durchaus kompromissbereit, aber auch das hat natürlich Grenzen. In diesem Fall ist es dieser eine unangenehme Kompromiss. Woanders lauern andere oder vielleicht sogar mehr Kompromisse. Darauf hätte ich auch keine Lust.

    Am liebsten würde ich mich mit der Person (oder seiner Mutter) auseinander setzen und auf diesem Weg eine Lösung erreichen. Da ich das aber für aussichtslos halte, habe ich es noch nicht in Angriff genommen. Eigentlich würde ich mir nur Hoffnung wünschen, dass es sich in Zukunft bessert oder diese Person vielleicht adäquater in einem Heim betreut wird. Mir liegt es nicht nahe, diese Person aus der Wohnung zu ekeln oder anzuschwärzen. Hoffnung und Verständnis sind mir wichtiger. Dennoch ist es natürlich verständlich, dass dies keine Dauerlösung sein kann.

    Ferner weiß ich nicht einmal, wie es um meine weitere Zukunft bestellt ist. Mit Familie usw. würde mir meine Zweiraumwohnung eben auch nicht mehr ausreichen, dann wäre der Umzug sowieso gesetzt.

    Der Mieter unter meiner Wohnung hustet sich seit Tagen (Wochen?) wieder mal die Seele aus dem Leib. Das Schreien lässt er weitestgehend sein, das wäre mir aber ehrlich gesagt lieber als das fürchterliche Husten/Röcheln. Dass dies keine medizinische, sondern psychische Ursachen hat, macht es nicht gerade besser... :rolleyes:

    Verdammt, was kann ich da tun? Wie gesagt, Ausziehen ist keine Option. :kotz: Lieber halte ich die Sache weiter aus und werde bis dahin komplett wahnsinnig... :sz:

    Ich denke auch, dass ist nur noch eine Frage der Zeit, leider!


    Sollte es so weit kommen, denke ich noch mal über einen großen Pickup und eine Jahreskarte für den Nürburgring nach...

    Habe ich mir auch schon vor einer Weile überlegt. Sollte es tatsächlich mal so weit sein, lege ich mir noch so ein Ami V8 Sofa zu

    Menno... und dabei wollen die grün angepinselten Moralisten, dass mit Tempolimit kleinere, sparsamere Autos gekauft werden. Also genau so, wie es schon in den USA oder der Schweiz ist... :m:

    Springbank 10 und Knockando 15 haben mich mittlerweile verlassen, wobei ich beiden ein gutes Urteil für den Schluss mitgeben kann. Der Springbank ist mit der Zeit immer besser geworden, hatte jetzt zum Schluss (geöffnet am 18.11.2018) seinen Zenit aber auch schon wieder überschritten. Der Knockando 15 hat über die Monate etwas Gunst liegen lassen müssen, präsentierte sich am Ende aber immer noch als ein sehr stimmiger und ausgewogener Malt mit Empfehlungscharakter. Für rund 34 € die 0,7-Liter-Flasche war er definitiv nicht überbezahlt. Um die 36-38 € würde ich dafür auch noch bezahlen - und dafür ist er aktuell auch noch erhältlich.

    Aber meine Sammlung, die in den letzten Jahren eigentlich nur eine Richtung kennt (der Platz wird langsam eng), möchte langsam auch mal wieder kleiner werden. Endlich sollte es mal wieder ein richtig Rauchiger sein und da fiel mein Augenmerk sofort auf den Laphroaig An Cuan Mor. Trinkfertige 48 % vol. Alkohol und ohne Altersangabe.

    Aber hey... das ist ein echter Laphroaig mit der typischen Nase nach Meer, Seetang, Jod und Salz. Und aufgrund des recht jungen Alters, das ich auf etwa 7-9 Jahre einschätzen würde, kommt noch richtig viel Rauch mit auf dem Weg. Nach seiner Reifung in recht jungen Ex-Bourbon-Cask ging die Reise weiter in Virgin European Oaks, die ihm die entsprechende Würze und Tannine verleihen. Das Ding ist schon ein Brett. Vielleicht probiere ich dann mal einen kleinen Dram...

    Allerdings hat er zwei Nachteile: Der Preis ist doch recht optimistisch. Aktuell werden Preise von 63 bis 90 € für die 0,7-Liter-Flasche aufgerufen. Ich habe ihn vor zwei Jahren mit 59,99 € kaum günstiger erworben. Für das Gebotene ein sportlicher Preis, denn der deutlich günstigere Triple Wood (aktuell ~37 € beim günstigsten Anbieter) zeigt fast noch größere Talente in der Gesamtbewertung, den ich ergo wohl auch vorziehen würde. Mir gefällt am An Cuan Mor (eigentlich ein Travel Value Exclusive) jedoch, dass er so kräftig und authentisch erscheint, wie man einen guten Laphroaig schätzt, er trotzdem seine eigenen Wege geht. Die Stinkigkeit des 10-Jährigen oder den eingepflegten Sherry-Charakter anderer Abfüllungen hat er nicht. Ich bin mal auf den Vergleich mit dem Lore gespannt. Manche Stimmen meinen, der ursprünglich deutlich günstigere An Cuan Mor wäre da eher noch die bessere Wahl.

    Da ich mit Talisker aber auch sehr viel anfangen kann und davon lange keine Flasche mehr offen hatte, musste die Tage auch endlich mal der 2002/2013 Distillers Edition angerissen werden, der schon geschlagene 6 (!) Jahre in meinem Portfolio darauf wartet. Was soll ich sagen? - Immer noch so toll wie in meiner seligen Erinnerung! :top: Definitiv ein Top-Malt!


    Ich liebe diese Pfeffrigkeit des Talisker, die beim DE durch süße Amoroso-Sherry-Noten abgerundet wird. Im Vergleich zum Laphi bleibt allerdings nicht viel Rauch hängen. Im Vergleich zum Rest, den ich noch offen habe (unter anderem ein HP12 Viking Pride, von dem ich in dieser Abfüllung aber stark enttäuscht bin, da er zu eintönig nach Heidehonig erscheint) ist der Talisker trotzdem noch einer von den Rauchigen. Zum zwischenzeitlich ebenfalls geöffneten Glenfiddich Age of Discovery Madeira Cask 19J berichte ich vielleicht ein anderes Mal. Meine bisherigen Eindrücke haben sich jedenfalls im Lob stark zurückhalten können. Schlecht ist er gewiss nicht, aber zu diesem Preis kenne ich schon spannendere und bessere Geschichten.

    Warum sollte die nicht echt sein? Münzen dieser Art wurden schon viele bei Ausgrabungen gefunden.

    Aber ich würde eher im Fachhandel kaufen und nicht bei ebay.

    Das muss sich doch nicht ausschließen. Viele Fachhändler sind auf eBay vertreten und dieser Münzhändler gehört eventuell auch dazu.

    Ein 8er von Ende der 90er Jahre (kurz vor Bauzeitende) mit der Optik Anfang der 90er Jahre - herrlich!

    Früher hat man die 840i/Ci doch eher verkrämt ignoriert, aber heutzutage ist selbst der kleinste 8er eine echte Bereicherung. Von solchen Schmuckstücken wie das Alpina B12 5.7 Coupé mal zu schweigen, die kosten heute im sammelwürdigen Zustand so viel wie ein gutes Einfamilienhaus.

    Stefan

    Den Einwand mit der Gretel verstehe ich nicht ganz. Der 8er wurde einmal gebaut und es ist besser, alte Autos länger zu fahren als ständig neue zu produzieren, die mal ein paar wenige % an CO2 einsparen sollen. Was sie je nach Fahrstil aber sowieso nicht tun, da manche die Mehrleistung gern auch generös ausnutzen. Der 840Ci mag zwar das Doppelte eines vernünftigen PKW verbrauchen, wird dafür auch nur zur Hälfte dessen bewegt. Und es ist ja nur der V8, der V12 gönnt sich noch ein paar Schlücke mehr...

    Im Mercedes werkelt sogar eine 9-Gang Automatik! Immer der richtige Gang! :top:

    Und dann gibt es sogar noch 10-Gang-Getriebe (z.B. Ford), die aber wohl eher ein Irrweg sind. VW hatte so etwas ja auch mal geplant, aber dann wieder verworfen.

    Kein 10-Gang-DSG von Volkswagen - auto motor und sport

    Von ZF gibt es ebenfalls ein 9-Gang-Getriebe. Vielleicht kommt das bei BMW irgendwann auch mal zum Einsatz. Bislang besteht aber noch kein Bedarf.

    Technik erklärt: 9-Gang-Automatik ZF 9HP - auto motor und sport

    Du müsstest mal mit ner modernen Automatik fahren, dass würde den Begriff Opamatik sofort aus deinem Wortschatz streichen...^^


    War auch lange ein Anhänger der Handschaltung. Seit nun bald 5 Jahren fahre ich grösstenteils sehr zufrieden die HP8 im F11. Gerade heute bin ich eine Strasse hoch ins Skigebiet, welche ich die letzten Wochen regelmässig mit einem Handschalter gefahren bin. Was soll ich sagen? Hatte heute trotz Frau und Kind im Auto mehr Spass beim hoch fahren, wie die letzten Male mit dem Handschalter. Und das lag nicht nur am R6, sondern zu grossen Teilen an der HP8 :cool:

    Spaß kann man mit der HP8 schon haben. Aber mir ist im manuellen Modus beim M240i immer aufgefallen, wie viel Wärme doch dann plötzlich das Getriebe abstrahlt. Für die Langzeithaltbarkeit ist das dann scheinbar auch nichts, da man mit Wippen völlig bedenkenloser die Gänge wechselt als man es mit dem Handschalter tun würde.

    Ich persönlich werde definitiv das Kupplungspedal vermissen, auf das (nasse) 7-Gang-DSG im Leon Cupra (ab März) bin ich trotzdem gespannt. Ich bin nie ein Freund des DSG gewesen - aber vielleicht werde ich es mal. Die ZF HP8 ist bei BMW natürlich nahe am Optimum. Die Eigenentwicklung von Mercedes (9G-Tronic) finde ich aber auch nicht schlecht.

    Schau mal meine Userpage an. An die Felgen muss man fast schon mit der Nase rangehen um zu checken dass das nur Radkappen sind wenn die Dinger sauber montiert sind. Das ist echt ein guter Griff von Opel gewesen. Für nicht mal 20€ kriegst nach Schrammen ne nagelneue "Felge" beim Händler. Und die Stahlfelgen sind dezent leicht, da kann sicher die eine oder andere ATU-Alu-Felge in der Größe nicht mehr mithalten. Müsste mal ein Sommerrad wieder komplett.

    Preislich wären die 20 € wirklich vertretbar. Hyundai wollte damals 40 € (!) pro 15"-Radkappe haben. Da fuhr er im Winter eben "nackig" rum. Mit dem Wechsel auf GJR gab es dann (wirklich) billige Radkappen mit bescheidener Qualität, die aber zumindest aus der (weiten) Entfernung wie Alufelgen aussahen. Eine Schönheit wäre aus dem i20 auch mit Alufelgen nie geworden, daher war ich da sowieso schmerzbefreit.


    Bei manchen Opel-Modellen hatte man sich da wirklich noch Mühe gegeben. Die sehen zum Teil echt wie normale Alus aus - was aber auch daran liegt, dass spezielle Stahlfelgen ohne das typische Lochmuster verwendet werden.


    Heute gibt man sich, speziell bei Audi, Mercedes und BMW, aber im negativen Sinne besonders viel Mühe, die Radkappen (egal, ob 15, 16 oder 17") besonders hässlich zu machen. Audi übertrifft sich da mit jedem Modell aufs Neue.

    Mann hat ja 40-50% im Jahr Winterrad drauf, warum sollen die nicht ansehnlich sein

    Bei mir waren es sogar 100 % (leider) - aber dafür sehen die Felgen ganz ansehnlich aus. Die nächste Saison bringt Ganzjahresreifen, was eben auch nur ein Kompromiss ist. Bei diesem "Winter" wäre ich bisher mit guten Sommerrädern auch völlig problemlos zurecht gekommen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind Sommerschlappen aber wirklich keine Freude mehr, ich habe das schon einmal unfreiwillig getestet (ohne Zwischenfälle, da ich sehr vorsichtig gefahren bin).

    Ich hab dann mal versucht mit nem ganz hartnäckigen zu wetten - aber anscheinend waren ihm die von mir gebotenen 1000DM wenn er passende Stahlfelgen findet doch etwas zu viel...

    Wie die Zeit vergeht... Mittlerweile bekommt man Stahlfelgen auch in 17". Vor 10 Jahren hatte ich mal einen X1 mit dieser "formschönen" Bereifung inkl. Radkappen. :D Dass die Radzierblenden (ab Werk) mittlerweile immer hässlicher werden, ist noch ein anderes Thema. Da wird man förmlich zu Alufelgen gezwungen, wenn man auf die Optik halbwegs Wert legt...

    Ein M3 mit Stahlrädern wäre aber wirklich eine Schandtat! :m:

    Kann ich jetzt für mich (ebenfalls im Süden) überhaupt nicht bestätigen (also ersteres, letzteres schon).

    Nachvollziehbar. Wenn ich mal im Süden unterwegs bin, wird tendenziell eigentlich nur geschlichen und die erlaubten 100 km/h selten ausgenutzt. Das sorgt dann immer für etwas Frustpotenzial bei mir. :D

    Die Gaskranken sind dann schon eher im östlichen Teil der Republik unterwegs. In Brandenburg wird nicht grundlos so gern geblitzt, weiter nördlich in MeckPomm ist es auch nicht wirklich anders. Wer meint, das sei schon schlimm, darf nicht nach Polen oder Tschechien kommen...

    Wenn man mit 130 einen LKW überholen will, müsste man den rückwertigen Verkehr bis zum Horizont frei haben, um niemanden einzubremsen, der meint, dass man im Verkehr so schnell fahren kann.

    Es kann mitunter vorkommen, dass aufgrund der Topografie keine optimale Übersicht möglich ist. Dann liegt es jedoch auch nahe, dass auf den dann eventuell nur zweispurigen Autobahnen nicht mit 250 km/h gefahren wird. Aber ausschließen kann man es natürlich nicht.

    Wer mit 130 km/h einen LKW überholen möchte, darf das auch gerne tun. Natürlich sollte die Vorfahrt des bereits sichtbaren Verkehrs berücksichtigt werden. Dazu gehört eben auch, dass man einen eventuellen Tempoüberschuss feststellt und deshalb ggf. eine geeignetere Lücke abwartet. Geduld gehört zum Autofahren auch dazu.

    Ich hätte da nur eben zwei Bitten: Nicht so früh die Spur wechseln, dass man den vermeintlichen Überholer sogar noch rechts überholen könnte. Der Punkt ist einfach, dass man aus eigenem Antrieb heraus den Überholweg so kurz wie möglich halten sollte. Und zweitens sollte auch während des Überholvorganges, der bei einem LKW eigentlich zügig abgeschlossen sein sollte, regelmäßig der rückwärtige Verkehr beachtet werden.

    Sollte sich dann etwas nähern, hat man zwei Möglichkeiten: Entweder die "Flucht nach vorn" - also beschleunigen (ich entscheide mich dann für Vollgas) -, was bei heutiger Antriebsperformance auch für das Durchschnittsfahrzeug eine machbare bzw. vertretbare Aufgabe ist (zumal zunehmend ein Automatikgetriebe den optimalen Gang bereit hält). Oder eben mal kurz zurückstecken, solange noch die Zeit dafür ist. Das habe ich auch schon gemacht, als ich gemütlich überholen wollte (ich fuhr übrigens ironischerweise ebenfalls ein 225d Coupé zu diesem Zeitpunkt) unerwartet ein Schnellfahrer kam. Ich habe dafür ein "Danke" (kurz Warnblinkanlage) vom Schnellfahrer erhalten. Mir ist kein Ast abgebrochen, die Situation im Sinne aller Beteiligten entschärft zu haben. Wer hier nun bei einem Unfall die Voll- oder Teilschuld hätte und in welchem Anteil, wäre mir in erster Linie egal. Ich will Stress und Unfälle vermeiden. Dazu zählt eben auch, dass man ggf. zurücksteckt.

    Eigentlich müsste auf Autobahnen auch vor jeder Auffahrt eine Geschwindigkeitsbegrenzung kommen.

    Ist ja schon heftig, wie viele meinen, sie würden Lebenszeit verschenken, wenn sie auch nur zwei Sekunden zu lange auf der rechten Spur bleiben würden. Und die Leute achten noch am wenigsten darauf, was für eine Tempo die linke Spur fährt.

    Man sieht die drohende Gefahr ja schon kommen. Und da dies der Fall ist, kann ich Ähnliches auch vom Auffahrenden verlangen. Generell sollte das richtige Auffahren wohl besser trainiert werden. Es ist schließlich eine Beschleunigungsspur und bei mindestens 90-100 km/h kann man sich in der Regel schon sehr elegant in den fließenden Verkehr einordnen. Sollte dies nicht der Fall sein, hat man oft kooperierende Verkehrsteilnehmer, die entweder durch Gaswegnahme oder Spurwechsel das Einordnen ermöglichen. Letzteres wird oft überstrapaziert und kann für Ärgernisse auf der linken Spur sorgen - daher ist es per se laut StVO auch nicht erwünscht. Gegen die Einfädelrambos kann man aber wirklich nichts machen und eigentlich nur hoffen, dass diese ihr Gaspedal dann auch gleich liebevoll behandeln und das Weite gewinnen. Gegen Opa Heinrich, der mit seinem 12 Jahre alten 80 PS-Corsa mit 3 km/h Überschuss ein polnisches Gespann direkt nach dem Auffahren überholen will, ist aber wirklich kein Kraut gewachsen...

    Aber wie gesagt: Bei mir fährt die Angst nicht mit. Salopp könnte ich sagen: Ich sehe nur Lösungen und keine Probleme. Gegen "senile" Autofahrer (die zum Beispiel Gas und Bremse verwechseln oder Geschwindigkeiten nicht mehr einschätzen können), hilft eigentlich nur eine striktere Kontrolle bzw. auch eine Überwachung der gesundheitlichen Eignung. Das klingt hart für alle Betroffenen, aber auch das rettet Menschenleben.

    Die Regel für den Sicherheitsabstand ist schon ein Zugeständnis an Raser weil der Bremsweg nicht linear steigt.

    Eine Regelverletzung eines anderen hebt nicht die Regeln für alle auf.

    Der Sicherheitsabstand ist in erster Linie dafür da, dass im Falle einer plötzlichen Vollbremsung des vor dir fahrenden Fahrzeuges ein Auffahrunfall weitestgehend vermieden werden kann. Der Sicherheitsabstand steht also hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Reaktionsweg, der eben linear mit der gefahrenen Geschwindigkeit steigt.

    Leider lässt es sich immer wieder beobachten, dass sich selbst in kleinste Lücken reingedrängelt wird. Das sind für mich die größeren Probleme. Permanentes Drängeln, also nicht nur für einen kurzen Moment, halte ich für ein absolutes Unding - jedenfalls sofern der Bedrängelte nicht auch selbst dagegen Abhilfe schaffen kann. Die Medaille hat oft zwei Seiten.

    Also die Erfahrung mache ich hier bei uns im Süden eher weniger.

    Trotz des starken Verkehrsaufkommens in München und Umland hab ich die Problematik noch nicht erlebt und das, obwohl ich maximal einige km/h überm Limit unterwegs bin.

    Es kommt wirklich auf die Strecken an. Es gibt wahre Rennstrecken, auf denen 100 km/h für manche einfach noch zu wenig sind.

    Und dann gibt es Leute, die vor jeder Kurve Panik schieben und daher aus Prinzip nur 40-60 km/h fahren. Die Krux: Ein gefahrloses Überholen ist nicht möglich. Oftmals kann man schon allein deshalb nicht überholen, weil derjenige auch nach Ankündigung (§5 StVO (4a, 5) - also Blinkersetzen und Hupen) nicht weiter rechts fährt (§2 StVO (2)). Einen solchen Härtefall hatte ich letztes Wochenende erst gehabt.

    Es wird immer nur Rücksicht gefordert, aber diese Rücksicht gilt für beide Seiten. Eine Behinderung "mehr als nach den Umständen unvermeidbar" ist nicht zulässig. Wenn man regulär schon die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ausreizt, ist dies natürlich nicht der Fall. Aber nicht selten erlebt man es eben, dass entweder unzulässig ein höheres Tempo durch Drängeln gefordert wird oder man durch seine Fahrweise andere unnötig behindert. Eine StVO sollte eigentlich zum Inventar jedes Autofahrers gehören.

    Psst, nicht so laut, sonst kommt ganz schnell Tempo 80 auf Landstrassen.

    Da hätte ich nicht einmal etwas dagegen. :sz: Dann wird eben auf der Landstraße nur noch 100 statt der heutigen 120 km/h gefahren... :m: Wer sich da brav an 100 hält, wird bedrängelt und überholt. Und manchmal würde ich mich schon sehr freuen, wenn die Leute wenigstens 70 oder 80 fahren...

    Shice, man.

    Und Du kommst echt nicht von alleine darauf, dass es den Leuten, die nur 130 fahren wollen, nicht um ein Tempolimit geht, weil sie sowieso nicht schneller wollen, sondern weil sie die Nase von den Dränglern etc. voll haben?

    Denke, dass selbst hier im Forum irgendwo Beiträge zu finden sind, die besagen, dass man auf ausländischen Autobahnen ganz entspannt fahren kann, weil einem dort keiner in den Graben drücken will, weil man nicht so schnell fährt, wie es der Hintermann gerne hätte.

    Da habe ich im Ausland (Tschechien) aber auch schon Anderes erlebt. Man selbst möchte zügig heim und reizt die erlaubten 130 km/h auf den teils sehr maroden Autobahnen (vor allem auf der rechten Spur) schon komplett aus mit GPS 138 km/h. Und dann hast du immer mal wieder diese Choleriker am Volant, die ultradicht auffahren und nach kurzer Geduldsspanne auf der Standspur (!) überholen. Wegen jedem Meter wollte man auch nicht immer nach rechts wechseln, weil die Spur nicht selten von LKW total zerfahren war und dies bei voller Zuladung einfach zur Tortour wurde.

    Generell gilt: Keine Reaktion ohne Aktion. Wer die linke Spur blockiert, muss sich zum Beispiel nicht wundern (und beschweren), rechts überholt zu werden. Wer ignorant überholt, darf sich nicht beschweren, dass plötzlich jemand seinen Kofferraum ausleuchtet. Manchmal ist es wirklich schon recht eng, obwohl man einige Sekunden vor der sich anbahnenden Situation dank Erfahrung vom Gas geht und der Fuß schon vorsorglich auf das Bremspedal wandert. Um das Fahrzeug dann nicht unnötigen Kräften (Negativbeschleunigung = Vollbremsung) auszusetzen, wähle ich das Maß der Bremsung sorgsam und auch nicht so stark, dass der Delinquent nicht einmal mitbekommt, dass er in dieser Situation etwas falsch gemacht wird.


    Ich komme mit der Sache klar, um sich darüber aufzuregen ist es eh schon zu spät und das Ausbremsmanöver kann man nicht rückgängig machen. Gern würde ich aber im Sinne aller anderen Autofahrer eine Läuterung erreichen. Das klappt naturgemäß nur bei sehr wenigen und könnte mitunter auch kontraproduktiv sein (weil sich manche Leute eben gern über Drängler und Rechtsüberholer aufregen - der klassische Wutbürger eben), aber so kann ich als dynamischer, vorrausschauender Fahrer die Sache deutlich besser verdauen und mitunter sogar das gefährliche Spurwechseln abwenden. Die Angst fährt bei mir nicht mit. Ähnlich wie Detlev lege ich aber gewiss keine aggressive Fahrweise an den Tag, sondern vielmehr eine sehr ausgeglichene. Trotz engem Zeitfenster bin ich zuletzt mit dem Diesel-5er in der Regel auch nur 130-160 km/h gefahren. Für mich war es sehr angenehm, die Spritkosten hielten sich in Grenzen, ich wurde für die kurze Fahrtzeit bestaunt (kein Stau!) und Beschwerden vom empfindsamen Mitfahrer gab es auch nicht. Früher wäre ich wahrscheinlich einfach so eher 160-200 km/h gefahren, weil ich privat mit dem untermotorisierten Kleinwagen einen ganz anderen Fahrstil hegen musste. Das sehe ich heute sowieso viel entspannter...

    Wir haben hier mittlerweile vor jeder Einmündung Überland ein Tempo 70 Schild stehen.

    So eine "Sicherheit" auf der einen Seite macht eigentlich klar, dass die gleichen Leute auf der anderen Seite nicht für freie Fahrt wären.

    Solche Limits werden in der Regel präventiv oder nach einer gewissen Gefahrenlage (Unfallhäufigkeit) angelegt und haben gewiss ihre Berechtigung. Das Risiko, auf Landstraßen zu verunglücken, ist in Relation zur Kilometerfahrleistung deutlich höher und auch die Mortalitätsrate ist aufgrund hölzerner Hindernisse auf einem dramatisch höheren Niveau. Das Sicherheitsbedürfnis kann auf Landstraßen nicht hoch genug sein. Der Vergleich zur Autobahn mit Schutzplanken, von einander getrennten überbreiten Einrichtungsfahrbahnen ohne Kreuzungspunkte und weitestgehender Abgrenzung von Wild hinkt also. Hundertprozentige Sicherheit gibt es natürlich auch dort nicht - auch nicht dann, wenn wir 100 km/h für Alle fordern, damit die Differenzgeschwindigkeit zu LKW und Bussen noch geringer wird...

    Wenn ich mich ins Auto setze, weiß ich: Auf der Autobahn wird mir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichts passieren. Auf der Landstraße schwebt die Sorge immer mit - vor allem dann, wenn ich gerade mit einem etwas leistungsstärkeren Fahrzeug unterwegs bin und "Freude am Fahren" genießen will. Auf der Autobahn ist mein Fahrzeug noch nie ausgebrochen (trotz teils sehr hoher Geschwindigkeiten), auf der Landstraße allerdings schon... Und sollte mal der Gegenverkehr großen Mist machen (was im Zeitalter des Smartphones immer wahrscheinlicher wird), dann hat man auf der Landstraße ziemlich schlechte Karten. Wohl dem, der einen großen, schweren SUV hat...

    Bei der Diskussion darf man übrigens nie vergessen: Es gibt kein generelles Recht auf Freie Fahrt! Einfach Schwachsinn, schließlich legt die Richtgeschwindigkeit den Maßstab fest - alles darüber ist also mit Vorsicht zu genießen. Die StVO reglementiert zudem die Geschwindigkeit nach den vorliegenden Randbedingungen. Es handelt sich zwar schon noch um eine Freiheit, aber sie ist eben eingeschränkt. Zumal zwischen den (teils sehr kurzen) offenen Abschnitten immer mal wieder Limits kommen und das Schnellfahren schnell seinen Reiz verliert, wenn man ständig ausgebremst wird.

    Und dann habe ich da selber noch meine "Riegelmechanismen", die auf der Autobahn auch auf offenen Autobahnabschnitten greifen: Hoher Spriverbrauch bei Höchstgeschwindigkeit, damit verbunden eine sinkende Reichweite (was bei immer weiter sinkenden Tankvolumina umso stärker auffällt) und die Beachtung der Motoröltemperatur (Warm- und Kaltfahren). Auf Langstrecke kann ich meinen Ibiza zum Beispiel nur dann betreiben, wenn ich mich am Gaspedal etwas zurückhalte und nur sehr selten Vollgas fordere - sonst reichen die 40 Liter nur mit großer Müh und Not. Unterwegs zu tanken, habe ich schon ewig nicht mehr gemacht und versuche ich auch stets zu vermeiden.