Beiträge von Rex

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    Soviel Kilometer im Jahr habe ich in meinem Autofahrerleben noch nie geschafft ^^

    Ich war auch schon deutlich drüber. Freiwillig. Mittlerweile habe ich mich aber auch immer um 10-20 k eingepegelt. Seitdem ich nicht mehr miete, fehlt die Lust für Ausflüge. Und großartig pendeln muss ich auch nicht, in der Woche kommen nur ca. 150 km zusammen (nur Arbeit). Man kommt also mehr als eine Woche hin.

    Beim Spritpreis achte ich zwar schon noch drauf, aber da ich ohnehin auf Super Plus angewiesen bin und ich gerne mal Ultimate tanke, greife ich nicht auf Billigsprit zurück und an den Billig-Tankstellen ist Super Plus oft sowieso nicht vertreten. Ich saufe auch nicht das schlechteste Zeug, da soll es mein guter alter Sechsender auch nicht schlechter haben.



    Ich stelle die zwei Preisverläufe mal so neben einander: :gpaul:

    Es ist was faul im Staate :rolleyes:

    Das ist normal. Wir haben Verwandte in Luxemburg und dadurch weiß ich, dass dort der Preis über eine Woche festgelegt wird. Da gibt es keine Schwankungen und an jeder Tanke klebt der gleiche Preis. Das ist kompletter Kommunismus!

    Die Früchte des Kapitalismus eben... flexible Preise, versteckte Preisabsprachen, Gewinne über Gewissen, ...

    Die Bilder kommen von Instagram:

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    Die Anzeige selber passt nicht zum Fahrzeug. Frozen Dark Silver ist es nicht laut Beschreibung, die Bilder zeigen Orinoco Metallic. Kann man also abhaken.

    Zu viel Druck an der VA kann zum Untersteuern, zu viel Druck an der HA zum Übersteuern führen.

    Und überall zu viel? Da schmiert man dann über alle vier Räder.

    Ich habe vor knapp zwei Wochen am Sonntag selbst gewechselt und im Anschluss natürlich auch wieder Luftdruck kontrolliert. Da war immer noch erstaunlich viel drauf auf den Winterrädern. Aktuell habe ich da relativ wenig eingestellt - ich bin sonst immer am oberen Limit -, aber mir kommt das momentan tatsächlich etwas wenig vor. Von 18"-Sommerräder auf 17"-Winterräder ist so oder so eine krasse Umstellung, da die Winterräder allgemein weniger Grip haben und meine Sommerräder vorn spätestens nächstes Jahr (idealerweise zu Beginn der Saison) erneuert werden und das Fahrzeug (inkl. breiterer, deutlich neuerer Hinterräder) damit eher untersteuernd war. Mit den Winterrädern genieße ich jetzt zumindest den besseren Abrollkomfort.

    Immer dran denken - es wird keiner gezwungen schneller als - das passende eintragen - zu fahren. Andersrum allerdings schon!

    Manche muss man aber offensichtlich dazu "zwingen" - siehe Ottis Schwiegersohn.

    Für die Masse der Gesellschaft ist es kein vorgeschobener Riegel, weil sie dieses Tempo ohnehin nicht fahren. Und wenn die Kiste nur abgeregelte 180 km/h schafft, werden auch Forscher wie ich nicht über dieses Tempo kommen. Die Enttäuschung sehe ich bereits im Fahrzeugschein.

    Ich persönlich hätte auch lieber die Freiheiten, aber da der Verkehr immer rücksichtsloser wird und ich keinen Bock darauf habe, regelmäßig die Wirkung meiner Bremsen zu überprüfen, wähle ich ein moderateres Tempo. Gestern bin ich auch nur maximal Tacho 180 gefahren und das hat gereicht. Okay, bei trockener Fahrbahn vielleicht auch etwas mehr, aber ich hatte einen empfindlichen Beifahrer.

    Die meisten anderen Kisten, die ich aktuell fahre, kommen eh nicht mehr ansatzweise in diese Regionen oder werden dann so verbrauchsintensiv, dass es einfach nur dumm ist. Einen 2025er Trafic dCi 130 habe ich immerhin auf (abgeregelte?) Tacho 188 gebracht bergab - mehr ging da also wohl wirklich nicht - und bei einem Zoe war bei lächerlichen Tacho 145 Schluss. Das ist einfach dämlich, dass man dann damit nicht vernünftig überholen kann. Für die aktuelle Verkehrssituation sind 180 km/h schon vergleichsweise gut, vor zehn Jahren hätte ich mich noch darüber aufgeregt. Aber immer mehr Hersteller ziehen mit und die äußeren Bedingungen (die über die Existenz und Befindlichkeit eines evtl. Beifahrers hinausgehen) geben es oft nicht mehr her. Hat man freie Bahn, hat man vielleicht auch nicht mehr die gute Sicht, weil es dunkel geworden ist. Bei Regen, Eis, Schnee und starkem Wind verbietet sich das Rasen sowieso, wenn man etwas an seinem Leben hängt. Von Verbrauch und Reichweite mal ganz abgesehen. Seitdem ich bei Spritmonitor bin, fahre ich etwas ruhiger.

    Irgendwie geht es hier thematisch wieder um Alles - nur nicht um Mazda oder Saugmotoren. :popcorn:

    Das ist ein Range-Extender ;) . Daher hatte ich von Antriebsmotor geschrieben.

    Ja, das habe ich nicht überlesen und auch nicht fehlgedeutet. Es ändert die Sache nur eben nicht gravierend, da auch kein anderer Hersteller auf die Idee kommt, einen Wankelmotor als Range Extender zu nutzen. - Okay, das liegt auch daran, dass sich diese Form des Hybriden nicht wirklich durchgesetzt hat. BMW hat für den i3 REx auch nur einen 2-Zylinder-Boxer aus ihrer Zweiradsparte genommen, den sie sowieso "rumliegen" hatten. Für Mazda ist der Einsatz im MX-30 eine Realitäts-Bewährungsprobe, sonst könnten sie es auch gleich sein lassen. Es gäbe auch andere Möglichkeiten für einen Generator. Entscheidend dürften da eigentlich nur zwei Dinge sein: Platzbedarf und Effizienz. Für Mazda war aber sicherlich auch die Tradition wichtig und dass die Hoffnung erhalten bleibt, so etwas wieder in einem Mazda-Sportwagen zu sehen. Also Marketing.

    Diese Einmotoren-Strategie scheint sich wie eine Seuche durch alle Mittelklasse-Marken zu ziehen.

    Es gibt wirklich viele Modelle unterhalb des Premium-Segmentes, wo motorseitig eine klare Reduktion stattfindet. Sogar Mazda musste beim MX-5 leider abspecken und den 2,0-Liter aus dem Programm werfen, übrig bleibt nur noch der 1,5-Liter.

    Nur einen Motor anzubieten, schränkt natürlich den Markt ein, jedoch kaufen die meisten Kunden dann trotzdem und müssen nicht erst ewig entscheiden, welche Motorisierung es denn sein soll. Die oder keine! Für den Hersteller ist Reduktion klar von Vorteil. Dieser beginnt schon bei der Homologierung, geht über Produktion, Teilelagerung, Vorproduktion und Vermarktung. Simpel und unkompliziert, für jeden Kunden auch klar kommunizierbar. Sport-Modelle mussten leider größtenteils aus dem Programm geworfen werden - ich trauere um jedes Einzelne, das ersatzlos gestrichen oder halbgar ersetzt wurde.

    Früher hatten selbst die Japaner mehr Motoren im Programm. Wobei auch schon in den 90er Jahren einige Modelle existierten, wo es tatsächlich nur eine einzige Motoroption gab. Das ist also nicht unbedingt ein neues Ding. Es gab aber mal eine Zeit, da wurden wir in Europa schon etwas verwöhnt bzgl. Vielfalt.

    HYUNDAI bietet den i30 / i30 Kombi auch nur noch mit einem einzigen Motor an, einem 1,5L mit 140 PS.

    Wenn man nicht gerade den N Line wählt, hat man noch die Option auf den von i10, i20, Bayon und Kona bekannten 1,0-Liter-T-GDI mit 100 PS. Ist beides nicht die Wucht. Ich hätte gern mehr Power. Der i30 N war wirklich witzig, aber für den Umstieg konnte ich mich nicht wirklich durchringen.

    und 180km/h sind schon Teufelszeug, wo kann man das noch fahren?

    Mit 180 km/h vmax kann ich noch leben, weniger als das ist aber schon demütigend.

    Den Wankelmotor hat MAZDA als Antriebsmotor schon seit 2012 beerdigt. Sie hatten einst von NSU die Lizenz für den Wankel erworben. Vermutlich haben sie deshalb so lange am Wankel festgehalten um japanisch "nicht ihr Gesicht zu verlieren".

    Den Wankel-Motor hat Mazda doch noch als Antriebsmotor: Er treibt platzsparend und vibrationsarm einen Elektromotor an im MX-30. :kasper: So ganz kann sich Mazda - als einziger Hersteller weltweit - nicht von diesem Konzept trennen. Sie forschen weiter und hängen an dieser Idee fest - so, wie VW einst am Rumpel-Düse-Motor oder am VR-Layout. Für mein Dafürhalten sind sowohl der "Diesotto" (Skyactiv-X) als auch der Wankelmotor ein Irrweg. Vom Kopf her gut gedacht und in gewissen Punkten auch sinnvoll, in Summe als Endergebnis aber unbefriedigend.

    Schaltgetriebe, moderne Saugmotoren mit Selbstzündertechnik und Elektrifizierung, eine vernünftige Bedienbarkeit mit Knöpfen und ein ergonomisches & hochwertiges Interieur (welches derzeit imo über BMW 1er oder VW Golf liegt).

    Das gibt es. Und es gibt den Mazda 6e, wo sie das alles über den Haufen werfen.

    naja, ich kenne die Details nur bei BMW und Porsche, da hast du Werkstattbindung UND die Kosten der jährlichen Garantieverlängerung.... und logisch, dass Toyota bei ner Garantie über 15 Jahre nicht gestattet, dass der Stadtflitzer bei Auto UNGER gewartet wurde ;)

    15 Jahre Werkstattbindung sind aber nun mal attraktiver für den Hersteller als 5, 3 oder gar nur 2 Jahre. Eine Freie Werkstatt kann deutlich günstiger und ähnlich gut sein, sofern sie sich gut genug auf diese Modelle spezialisiert hat (durch Wissen, Erfahrung und die notwendigen Prüf-/Messgeräte). Zur Markenwerkstatt geht man vorrangig für den Stempel. Zu ATU würde ich aber auch nicht gehen, wenn man Wert auf sein Fahrzeug legt.

    Da sollte man also aufpassen eben nicht diesen Weg zu gehen, da ich vermute, dass dann Dacia schnell Kunden verlieren wird. Aktuell gibt es mehr Konkurrenzmodelle für die Rumänen, als noch vor ein paar Jahren...

    Auch wenn hier die Diskussion gerade in eine seltsame Richtung führt, nur so viel: Damit hast du zwar Recht, aber Skoda wollte diesen Wandel auch aktiv begleiten ('Simply Clever' gilt ja weiterhin, der ehemalige Preisvorteil schmilzt nur eben dahin) und befindet sich aktuell immer noch in einer marktfähigen Lage. Auch ohne Citigo, auch ohne Roomster oder Yeti. Von oben wandern genug Käufer ab.

    Und genau das wird eben auch Dacia nutzen. Der Bigster verkauft sich gut, der Sandero ist immer noch ein Verkaufsschlager - wo dann von Basis bis Top-Modell mit "Vollausstattung" tatsächlich eine ordentliche Bandbreite nachgefragt wird. Dacia hat Design und Image spürbar verbessert, auch wenn mir das Ganze zu vernünftig vorkommt. Emotionen haben da maximal noch beim Duster/Bigster Platz, aber auch dort nur begrenzt. Den Bigster kann man nun zumindest erstmalig mit Panorama-Glasdach und elektr. Heckklappe ausrüsten. Man muss sich beim gewohnten Komfort-Standard also nicht unbedingt verschlechtern.

    Sauger gibt es halt trotzdem nur beim Hybrid - ähnlich wie beim Hyundai Kona. Dort ist es nämlich ein 1,6-Liter-Sauger. Dieser dürfte ziemlich blutleer sein, wenn die elektrische Unterstützung gerade im Charge-Mode ist. Da ist der Voll-Elektro einfach die konsequentere und dynamischere Option. Als Einstieg fungiert dort aber auch schon länger ein Turbo-Benziner. So, wie bei fast allen Dacia-Modellen auch schon. Der Einstieg mit 67 Sauger-PS macht keinen Spaß, der Hybrid ist solo mit 94 bzw. 109 PS auch nicht viel kraftvoller. Und als Hybrid hat man praktisch gar keinen Einfluss mehr als Fahrer. Die Fahrzeugelektronik entscheidet komplett alles. Das ist bequem, aber gleichzeitig auch die Vorstufe zum Beifahrer.

    Andere Sauger, außer noch bei Motor-Rebell Mazda? - Nicht wirklich relevant. Was schade ist, aber eben auch nachvollziehbar. Die hubraumreduzierten Turbobenziner sparen innere Reibung ein und sind vor allem auf dem Papier sparsamer. Okay, dort auch nicht mehr so sehr wie früher, aber auch 10 % Ersparnis zu einem vergleichbaren, am Ende dennoch weniger dynamischen Sauger sind heute richtig viel wert für die Hersteller. Auch der Kunde kann sparen, wenn er beim Gaspedal mehr als Stellung 0 und 1 kennt.

    man stelle sich vor, BMW gäbe 15 Jahre bzw 250.000km Garantie, die einzige Bedingung ist, dass man regelmäßig zum Service kommt

    15 Jahre Werkstattbindung? Genial! - Wobei: Andere Hersteller bieten (für nicht wenig Geld) auch lange Anschlussgarantien bis 200.000 km an. Der Kunde kann da frei entscheiden, ob er auf Nummer 'sicher' gehen will. Da ohnehin nicht ALLES abgedeckt wird und die allgemeine Qualität (über alle Hersteller hinweg) spür- & messbar besser geworden ist, sind Garantien eher ein Garant für zusätzliche Einnahmen.

    Hier ist viel mehr beachtlich, dass die HEV-Batterien doch so lange halten und wenig Probleme bereiten.

    Hier kommt zu Gute, dass Toyota (im Seriensegment quasi als "Pionier", auch wenn das nicht komplett richtig ist) schon richtig viel Erfahrung hat. Der Hybrid Synergy Drive wurde über die Jahre immer besser, der Sauger hat von 1,5- über 1,8- auf jetzt 2,0-Liter-Hubraum die richtige Größe bekommen. Man kann beim Saugmotor so viel bewegen (z.B. über eine Kombination aus homogener/geschichteter DI und Saugbetrieb, variabler Ventil-/Nockenwellenhub, Mehrfacheinspritzung, etc.), dass dieser auch im Teillastbetrieb sparsam sein kann. Relevanter für diese FHEV-Konzepte ist jedoch das Effizienzverhalten bei sehr hoher Last, da der Verbrennungsmotor dort (bei niedriger Drehzahl) in einem besonders effizienten Fenster ist und sowohl für den direkten Antrieb (via CVT oder Multi-Mode-Getriebe) als auch eben als Generator eine sinnvollere Rolle spielt als ein Turbo-Benziner.

    Und Turbo-Diesel sind sowieso tot wegen Diesel-Gate, sinkender Restwerte, nachlassendem Käuferwunsch und immer kostspieliger einzuhaltenden Grenzwerten. Alle Hersteller parallel oder unterhalb von VAG sparen sich diesen Dinosaurier Langstrecken-König ein und ersetzen ihn durch einigermaßen CO2-ähnliche Konzepte mit Hybridisierung, bei dem ein bewährter Benziner auf nennenswerte Elektrounterstützung inkl. kleiner (= leichter, kostengünstiger, platzsparender) Pufferbatterie trifft. Der FHEV verlängert also das Leben des Saugers, das (ohne Rebellen wie Mazda und Exoten wie Ferrari) schon längst beendet wäre.

    überspitzt: Dacia Resteverwertung Renault und Toyota Spitzenprodukte, die schicken ihre Ingenieure regelmäßig in die Rennsportabteilungen, um das maximale für die Massenproduktion rauszuholen

    Dass Dacia die Resteverwertung von Renault ist, war mal. Den neuen 1,8-Liter-Sauger-Hybrid gab es zum Beispiel zuerst bei Dacia und wird jetzt erst auf Renault (Symbioz, Captur, Clio VI) ausgeweitet. Im Gegensatz zu früheren Generationen basiert der Sandero auf der (noch) aktuellen Plattform des Clio. Technisch gibt es einige Parallelen, dafür sind die Preisunterschiede längst nicht mehr so groß wie früher. Klar - es muss jetzt auch ein Haufen mehr an Technik verpflichtend in die Fahrzeuge. Es wäre teurer, eine alte Plattform erst dafür umzubauen.

    Aber da Toyota weitaus mehr in Design und Materialqualität investiert, ist die Billig-/Preiswert-Marke Dacia nicht auf einem Level. Das ist dann eher etwas für Hartplastik-Fans. Abwaschbar, ohne Chichi und leicht. ;) Noch dazu hat Toyota die GR-Abteilung im Boot sowie höherwertigere Modelle. Konkurrenz ist da schon eher Hyundai oder Kia - oder eben Japaner wie Honda oder Mazda.

    keiner bietet längere Garantie als Toyota, warum fahren die ganzen Pizzaausfahrer kleine Toyota, weil die kannste treten bis 250.000km und das macht denen nix, ein Dacia fliegt beim TÜV nach wenigen Jahren auseinander, siehe TÜV Report...

    Die Pizzalieferanten hier fahren zum Teil tatsächlich Toyota (Aygo X), aber auch VW up! oder Renault Twingo. Der Pflegedienst ist gerne mal mit Spring unterwegs. Okay, ist mehr ein Chinese als ein Rumäne, aber halt günstig im Unterhalt. Auf Wohlfühlambiente kommt es bei solchen Kurzstrecken-Rutschen wirklich nicht an. Eher darauf, wer ein gutes Angebot machen kann.

    Was bei Dacia schon noch ein wenig bemerkenswert ist: Relativ hohe Restwerte, zum Teil bis rauf auf den ehemaligen Listenpreis (quasi null Wertverlust). Ob das immer noch so ist bei den deutlich gestiegenen Preisen der neuen Modelle, muss sich aber erst noch zeigen. Dacia liefert im Grunde ausgereifte, bewährte, vielfach verwendete Technik. Zum Teil (Sandero, Duster) ist die Zuverlässigkeit laut ADAC auch sehr hoch. Solche Statistiken sind aber immer auch mit Vorsicht zu genießen. Allerdings fällt auch negativ in die Statistik, dass Dacia-Kunden sehr preissensibel sind und auch mal eine anstehende Wartung verschleppen.

    Sauger versus Turbo... beides hat seinen Reiz. Aber vom Turbo mit knapp 400 Nm zurück zum Sauger mit 240 Nm wird schwierig sein.

    Den Turbo-Kick können Sauger nicht replizieren - und wenn, dann nur im oberen Drehzahlbereich durch eine "scharfe" Nockenwelle (spürt man echt gut beim Honda VTEC, aber auch bei meinem Valvetronic-R6 spüre ich das "zweite Leben" ab 4-5k deutlich). Allerdings kann man Diesel-Drehmoment nicht mit Benzin-Drehmoment vergleichen durch zwei Dinge: Viel längere Übersetzung, daher im Vergleich bei gleichen Motordrehmomenten eben deutlich weniger am Rad (und das ist ja dann auch das, was man spürt). Und 2.: Ein Turbo-Diesel ist deutlich stärker aufgeladen, um die 2 bar Ladedruck vs. um ca. 1 bar beim Benziner (jeweils +/-, nur als grobe Einordnung und natürlich immer abhängig von Motor und Ausbaustufe). Ein fairer Vergleich zu deinem Turbo-Diesel wäre ungefähr ein Motor zwischen VAG EA888 (333 PS) und dem 2-Liter-Vierzylinder aus dem A 45 AMG (360-421 PS). Gerade Letzterer muss sich auch erst über ein gewisses Turboloch bringen, ehe er zuschlägt. Im Unterschied zum Turbodiesel hat der Benziner allerdings einen langen Atem und dreht deutlich länger aus - so kommt er dann zur viel höheren Nennleistung. Aber den physikalischen Zusammenhang kennt man ja bereits.

    Wer turboverseucht ist, wird es mit Saugern etwas schwer haben. Oder man genießt einfach einen Sauger mit viel Hubraum. Bei mir liegen relativ frühzeitig echte 300 Nm an, so das ich relativ früh schalten kann und auf der Autobahn wie selbstverständlich immer der Overdrive eingelegt bleiben kann. "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Hubraum." Ist nunmehr auch nur noch zur Hälfte wahr - nicht nur, weil die Turboaufladungen immer besser geworden sind. So ein kräftiger E-Antrieb kann auch richtig versauen. Kein Turboloch, dafür spürbarer Schub in alltäglichen Situationen. Die gelieferten Emotionen sind natürlich andere und im Alltag beim täglichen Pendeln habe ich die auch beim Sauger nicht wirklich. Wenn der Motor kalt ist, quäle ich ihn nicht.

    Wo mir der Sauger eigentlich immer Spaß macht, sind bodenständige, reduzierte und nicht zu schwere Konzepte wie Mazda MX-5 oder Toyota GT/GR 86. Der Motor des GT 86 war wirklich nicht das Gelbe vom Ei durch sein großes, tiefes Drehmomenttal zwischen 3000 und 5000 U/min. Entweder müdes Cruisen oder permanentes Ausdrehen, dazwischen geht dann nix. Der GR 86 hat da mit dem 2,4 Liter Sauger den deutlich besseren Motor bekommen. Schade ist nur, dass wir solche Modelle nicht mehr lange sehen oder sie bereits wieder verschwunden sind. Den Sauger sauber und sparsam für die Zukunft zu bekommen, geht wohl nur als Drosselmotor mit Hybridunterstützung. Der neue 1,8-Liter-Hybrid bei Renault/Dacia bringt es zum Beispiel auf überschaubare 80 kW/109 PS, der 2,5-Liter-Reihenverier von Ford liefert stramme 152 PS. Das sind Werte aus den frühen 90er Jahren...

    Spannend finde ich, dass Du dem Golf das ausgewogenere Fahrverhalten attestierst. Die Optik finde ich für diese Klasse extrem krawallig, der M135i kommt da deutlich dezenter rüber...

    Die Plattform kenne ich durch Cupra Leon VZ und Formentor VZ wirklich gut. Die Kisten fahren sich schon extrem ausgewogen, flott und selbst am Limit (Vmax, Rennstrecke) ohne Zicken. Mir persönlich fehlen da ein bisschen die Emotionen, aber wer ohne viel Aufwand schnell sein will, muss zum Golf GTI (Clubsport) oder seinen Plattformbrüdern greifen.

    Zurück zum Thema: Im bezahlbaren Segment - also Ferrari und Gordon Murray zum Beispiel mal ausgeklammert - gibt es noch einige PKW mit Saugmotoren am Markt. Das sind dann allerdings kleine 1-Liter-Motoren (wie z.B. bei Renault/Dacia) oder eben Vollhybride (z.B. Toyota mit 1,8-2,0-Liter, Renault/Dacia mit 1,6-1,8 Liter, Ford mit 2,5 Liter, etc.). Die fahren sich auch wirklich gut, wenn man vorher weiß, was man zu erwarten hat. Der "Turbobumms" kommt abgemildert und harmonisch durch die zum Teil wirklich überschaubare Elektrifizierung. Sportlich sind diese Konzepte aber wirklich nicht - dafür halt sparsam und vergleichsweise kostengünstig.

    Motorentechnisch geht MAZDA, wie so oft (vgl. Wankel) eigene Wege: Die (letzten?) Saugmotoren! Die Grundmotorisierung wurde von 2,0 auf 2,5l Hubraum (140 PS) vergrößert. Richtig gelesen: Downsizing reverse! Daneben ist ein 2,0 (186 PS), auch als Allrad, erhältlich, der als "Skyactive" ein Mildhybrid und zudem ein Otto-Selbstzünder ist. Leider, leider ist ein 2,5L Turbo mit 230 PS nur für Nordamerika erhältlich.

    Leider habe ich den 2,5-Liter-Sauger noch nicht selbst testen können, doch sämtliche mir bislang bekannten Messwerte in Einzel- und Vergleichstests liefern ein eher mäßiges Bild für diesen Drosselmotor (56,27 PS je Liter). Einerseits braucht er trotzdem Drehzahl, andererseits ist er nicht sonderlich drehfreudig. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Aber ich finde die "Mir doch egal, was ihr alle macht"-Attitüde von Mazda schon echt cool, auch wenn ich zum Beispiel von der Idee des Kreiskolbenmotors (Wankel) immer noch nicht ganz überzeugt bin - die Laufruhe und Drehfreude ist zwar klasse, die Effizienz eher weniger und viel Drehmoment liefert er auch nicht. Aspekte wie Ölverbrauch und Haltbarkeit sind da noch ein weiteres Kapitel.

    Meinen Sauger fahre ich aus Überzeugung, aber dieser hat als 3-Liter eben nochmals mehr Hubraum und vor allem Drehmoment, was die Fahrbarkeit einfach verbessert. Als Sahnehäubchen kommt die Drehfreude dazu. Das Einsparpotenzial ist auch beim Skyactive-X dezent enttäuschend. Schade finde ich auch, dass es der 2,5-Liter-Turbo nicht zu uns schafft. So einen Motor mit knackiger 6-Gang-Schaltung... ich wäre dabei!

    Wovon ich auch positiv überrascht bin: Der 3,3-Liter-R6-Diesel, der es trotz viel Hubraum zu einem wirklich niedrigen Eco-Verbrauch schafft. Werte, die auch ein N57/B57 nicht unterbieten kann.

    Bei einem Lokal in meiner Nähe ist das auch so: Bargeld, sonst Pech gehabt.

    Hat natürlich gewisse Vorteile (für den Betreiber): Transaktionen sind nicht zwangsläufig nachvollziehbar - man kennt ja auch das Bild der konstant offenen Registrierkasse in bspw. Dönerläden - und man muss kein Geld in Lesegeräte und E-Cash-Gebühren abdrücken (Bargeld-Handling kostet allerdings auch Geld). Was man nicht hat, kann auch nicht ausfallen. Höhere Geldbeträge ohne E-Cash ist aber heutzutage absolut unüblich, da schreitet dann auch schnell das Geldwäschegesetz ein.

    Nicht nur "Mittlerweile". Das war bereits Anfang der 90er möglich. Es gibt je 1 oder 2 850CSi in giallo und rosso von Ferrari.

    Mit dem Unterschied, dass heute mit dieser Möglichkeit öffentlich geworben wird (siehe Konfigurator) und es früher wohl eine Sondergenehmigung seitens Ferrari bedurfte. Sind noch mehr als diese zwei Exemplare bekannt?

    Alpinweiß ist imo nicht die schlechteste Wahl für einen BMW:zf:! Hatte selbst mal einen 525i 12V E34 mit dem Lack. Damals war das noch ein reiner Unilack ohne Klarlack. Weiß harmoniert top mit Shadowline und schwarzen Felgen. Zudem heizt sich der Innenraum nicht so stark auf. Daher sind weiße Lackierungen auch in den Wüstenstaaten so beliebt.

    Mich nervt schon mal die Tatsache, dass sich Fliegen und andere Insekten so magisch von weißem Lack angezogen fühlen. :D

    Weißer Lack hat natürlich gewisse Vorteile und es gab 2005-2007 auch einen Trend zu weißen Autos. Heute ist es halt irgendwo Standard und komplett im Mainstream angekommen. Ergo: Langweilig. Und Transporter tragen weiterhin bevorzugt diesen neutralen Lack (auf dem sich Firmenwerbung besonders gut abhebt), obwohl es auch noch andere Optionen gäbe. Ein PKW darf gerne edler oder individueller wirken, bei Sportwagen oder sportlichen Fahrzeugen sind auch grelle Farben beliebt.

    Ich hatte tatsächlich bei meinen eigenen Fahrzeugen nie einen weißen Lack, weil es mir wohl einfach zu langweilig wäre. Einen ganz guten Kontrast zu Schwarz stellt auch Rot oder Gelb her. Und geht es darum, Kratzer oder Schmutz möglichst schlecht zu sehen, führt kein Weg an Grau oder Silber vorbei. Weiß kann da auch sehr undankbar sein. Und der Rest verspottet Weiß als Grundierung. Wobei ... dieses Uni-Grau erobert sich hier seinen Platz. :m: