Beiträge von Westfale

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    Das ist die Kurzfassung, stimmt.


    Etwas konkreter, zumindest für die Medizintechnik, man kann Schutzmaßnahmen auch in Software implementieren, das wird aber recht schnell sehr aufwändig. Vorzugsweise sollte man dazu dann einen separaten Rechner verwenden und den Funktionsumfang sehr begrenzt halten.


    Wäre mal interessant, die Reaktion des TÜVs zu sehen, wenn ich für die Blutpumpe noch ein Tetris für langweilige OPs vorsehe ;);) Aber lieber nicht, würde ich nicht machen...

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    Das mit der Tollwut kann ich nicht beurteilen, dachte das hätte man einigermaßen im Griff oder man stellt die Schilder schlichtweg nicht mehr auf. Apropos Tollwut: Rotluchs in den USA


    In Deutschland hat es seit den 80igern regelmäßige Impfaktionen durch das Auslegen entsprechender Köder gegeben. Den letzten bekannten Fall bei einem Wildtier hat es Mitte der 2000er gegeben, seit mindestens 10 Jahren gilt Deutschland als Tollwutfrei. Es gibt aber noch Vorkommen bei Fledermäusen und es bringt wohl auch schon mal jemand tollwütige Haustiere über die Grenze. In den USA ist die Tollwut wohl etwas mehr verbreitet, aber auch nicht sehr stark.


    Wobei ich meine Beteiligung an der Verteilung des Impfstoffes inzwischen als Fehler ansehe, da es auch zur starken Vermehrung der Füchse beigetragen hat, unter anderem zu Lasten der Bodenbrüter. Wirklich dramatische Zahlen beim Menschen hat es auch vorher nicht gegeben, insbesondere seit Einführung der Impfung, die mit den modernen Impfstoffen seit den 60igern auch gut verträglich ist.


    Der Patenonkel meines Bruders hat mit ein paar Freunden, direkt nach dem Krieg, versehentlich ein Tollwütiges Reh gegessen, mein Vater wurde in den 50igern von einem tollwütigen Fuchs gebissen (in der Garage). In beiden Fällen ist nichts passiert, mein Vater wurde direkt behandelt, beim Patenonkel auch ohne Behandlung nicht.


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    Es gibt eben auch zuviel Idioten die sich ohne Probleme einen Kampfhund zulegen können, ich verstehe eh nicht warum man diese Rassen nicht schon längst verboten hat.


    Stimmt wohl. Wobei viele Leute ganz offensichtlich auch nicht mit „normalen“ Hunden klar kommen, da muss ich nur schauen, was hier so durch die Stadt läuft. Oft genug geht da Hund mit Herrchen und nicht anders herum

    Da hat der Mann sicher nicht unrecht, wie ich oben schon geschrieben habe, es hängt viel vom eigenen Verhalten ab.


    Zwei Anmerkungen:


    Wenn Wölfe lernen, dass Menschen leichte und ungefährliche Beute sind, weil sie nicht rechtzeitig vergrämt werden und sich an den Menschen gewöhnen, dann wäre ich nicht sicher, ob aus Sicht des Wolfes Schaf und Mensch nicht ähnlich attraktiv sind. Keine Ahnung, was ihm besser schmeckt ;)


    Und warum er ausgerechnet die Tollwut erwähnt verstehe ich nicht. In Deutschland ist die, bis auf Reservoirs bei Fledermäusen kaum noch bis gar nicht verbreitet. Außerdem wird sie vorrangig durch den Biß infizierter Tiere übertragen. Wenn ich von einem Wolf gebissen werde ist die Tollwut aber vermutlich nicht mein größtes Problem. Da würde ich eher an die diversen Wurmerkrankungen denken, die alle Caniden übertragen können. Ist aber sicher für den normalen Spaziergänger auch keine wirklich erwähnenswerte Gefahr.

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    Geht doch eh' nur im Stand, insofern ist das doch völlig egal...:sz:


    Wie gesagt, keine Ahnung welche Maßstäbe für KFZ gelten. Aber auch diese "Schutzmaßnahme" muss sauber dokumentiert und getestet werden, den Nachweis, warum die Funktionalität sich nicht auf die übrige Software auswirkt eingeschlossen. Wenn die Systeme sauber getrennt sind geht das noch recht leicht, wenn nicht wird das beliebig aufwändig...

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    Nen LiPo-Akkubrand hab ich auch schon gehabt, das war... beeindruckend. Mich erstaunen die Leute, die sich so was in großer Dimension als Stromspeicher ins Wohnhaus bauen. Käme mir persönlich niemals in den Keller.


    Wir haben mal Tests mit Lithium-Ionen Akkus gemacht und die dabei bewusst zerstört und kurzgeschlossen. Ich sag mal so, im Wohnzimmer würde ich das eher nicht machen ;), war jedenfalls interessant.

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    wenn ein Verbrenner Feuer fängt, dann brennt er binnen Minuten bis auf das Gerippe ab. Habe ich selbt gesehen und gestaunt. Das wird in einer TG massive Schäden anrichten. Insofern ist da wenig Unterschied zum BEV. Die "Nachsorge" ist da dann noch das geringere Problem.


    Kann mich noch entsinnen, wie das vor Jahren beim Golf II einer Verwandten passiert ist. Am Straßenrand geparkt, da war nach sehr kurzer Zeit nur noch ein komplett ausgebranntes Wrack übrig.

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    Für mich stellt sich eher die Frage ob so etwas in einem Auto wirklich als integrierter Bestandteil sein muss.


    Nein, ganz sicher nicht. Mich würde da mal die Risikoanalyse interessieren, verbunden mit der Frage welche Richtlinien es eigentlich für die Zulassung von KFZ gibt. Das Schadenspotential dürfte regelmäßig größer sein als z.B. bei Medizinprodukten und da wäre so etwas vollkommen undenkbar.

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    Es macht 0 Sinn ein Wandertier das der Wolf offensichtlich ist irgendwo paar 100km weiter westlich zu fahren. Was soll das Sinn machen? Zumal gezüchtete Wölfe absolut gegen jede BUND-Logik wären, weil genau DAS vermutlich am ehesten Tiere wären die aufgrund Gewöhnung an Menschen Probleme machen würden.


    Wobei der BUND ja nun nicht immer konventioneller Logik folgt ;)


    Das das ganze im großen Stil passier glaube ich auch nicht, aber dass ein paar verquere militanten "Tierschützer" auf solche Ideen kommen könnte ich mir wenigstens vorstellen.


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    Ich sehe nur keinen Markt für Wölfe (im Gegensatz zu Hundewelpen)?!


    Es gibt wohl Leute, die Wolfshybriden als Haustiere halten. Ansonsten: Wolfsberater, Seminare und Zertifizierungen, "Wolfkrankenwagen", Vorträge. Da entwickelt sich schon eine gewisse Wirtschaft und das Thema wird von einigen mit Sicherheit nicht nur altruistisch betrachtet.

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    Interessanter Aspekt. Hier begegnet mir gelegentlich jemand, der seinen Hund ausführt. Muss den bei Gelegenheit mal anhauen, was das eigentlich ist. Aber ganz ehrlich, wenn ich dem alleine im Wald begnet wäre, hätte ich wahrscheinlich auch geschworen, ich hätte nen Wolf gesehen.


    Optisch Unterscheiden kannst Du die sicher nicht, letztens habe ich auch irgendwo gelesen, dass das Halten von Wolfshybriden als Haustier sich zu einem neuen Trend entwickelt. Genau wissen tut es aber wohl keiner und die Schätzungen schwanken stark. Eine Art bei der die Mischung mit Haustieren inzwischen ein Problem ist ist die echte Wildkatze, ein Tier auf der roten Liste. Durch die "Einkreutzung" von Hauskatzen vermischt sich der Genpool so sehr, dass irgendwann von der Wildkatze nichts mehr übrig bleibt.


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    Das erinnert mich an die Story mit dem "Kofferraumwolf"


    Solche Geschichten gibt es immer wieder, die meisten werden wohl nicht war sein, dass stimmt. Meine persönliche Meinung, die aber wirklich nur das ist, Belege habe ich keine ist die, dass ich es zumindest nicht ausschließen würde. In den letzten Jahren hat man z.B. immer wieder von Merkwürdigkeiten im Ausbreitungsverhalten berichtet. Wenn man Gewissheit haben wollte, müsste man eine großangelegte Untersuchung der Verwandtschaftsverhältnisse durch Genanalyse starten. Je stärker das (finanzielle) Interesse beim Wolf wird, um so stärker ist jedenfalls auch die Motivation zu so etwas, wie in allen anderen Bereichen auch.

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    Und deswegen lässt Du jetzt Deine Kinder nicht mehr in den Wald? Und daran sind auch noch die Städter schuld? Ok, kann man vermutlich so sehen und Panik haben.


    Ich persönlich hätte jetzt auch keine Sorgen selbst in den Wald zu gehen oder Kinder dort spielen zu lassen. Man sollten ihnen natürlich das Richtige Verhalten bei Begegnungen beibringen, so wie man auch das Verhalten im Umgang mit Hunden lernt. Genau das ist übrigens häufig ein Grund, warum es zu Verletzungen durch Hunde kommt. Allerdings denke ich auch, dass es hier irgendwann zu Angriffen auf Menschen kommen wird. Dazu muss man sich nur anschauen, was in "traditionellen" Wolfsländern passiert, nicht besonders häufig aber regelmäßig. Im Unterschied zu und versucht man dort den Wölfen aber "beizubringen", dass Menschen "gefährlich" sind. Sicher wird auch dann z.B. die Fahrt zum Wald gefährlicher sein als der Waldspaziergang, aber auch Einzelfälle haben das Potential, eine solche Diskussion ganz schnell entgleiten zu lassen...


    Ich bleibe aber dabei, dass eine Gruppe von der Natur entrückter Städter meint der Landbevölkerung erzählen zu müssen, wie sie zu leben hat. In der Regeln ist das auch nicht die Gruppe mit den größten Sachkenntnissen. Das wird an vielen Beispielen, aber eben auch am Wolf deutlich. Wenn wir uns wundern, woher die bei uns immer wieder angemerkte Spaltung der Gesellschaft in den USA kommt, genau so etwas sind die Ursachen, wobei dort der Stadt-Land Konflikt noch wesentlich ausgeprägter ist.



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    Welche Begründung? Ein Wildtier das ausgerottet war breitet sich nach der Maueröffnung wieder aus. Was soll man dazu sagen? U


    Ausgerottet war der Wolf ja keineswegs, wenn die Art in irgend einer Form bedroht wäre, würden viele das wohl anders bewerten. Richtig ist, das die Art sich wieder ausbreitet. Wie viele davon reinrassige Wölfe und wieviele Mischungen zwischen Hund und Wolf sind, was für die Art letztendlich auch ein problem wäre, steht zur Zeit in den Sternen. Und es gibt immer mal wieder begründete Vermutungen, dass der Ausbreitung mit dem Aussetzen von Wölfen nachgeholfen wurde. Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, aber zumindest sollte man nicht vergessen, dass sich auch um den Wolf inzwischen eine "Ökoindustrie" mit handfesten finanziellen Interessen gebildet hat.


    Persönlich würde ich mir wünschen, dass wir nur einen Bruchteil des Aufwandes, den wir für den Wolf treiben, in andere Projekte, z.B. zum Schutz von Bodenbrütern, investieren würden.

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    Und den Schäfer einfach mit 300€ pro Schaf entschädigen, wäre ja dann eine Lösung.

    Nein!


    Hast Du jemals selbst Tiere gehabt oder kennst Du Landwirte mit größeren Beständen? Das finanzielle ist das eine. Aber, glaub es oder nicht, Landwirte haben durchaus eine Beziehung zu ihren Tieren, auch wenn sie irgendwann geschlachtet werden. Da sagt keiner „prima, 300 EUR“, wenn er neben 30 oder mehr gerissenen Schafen steht. Und die wenigsten werden sich das mehrfach antun wollen


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    Hier in der Gegen sind da auch Bison und Wisent unterwegs. Es gibt auch Rinder die zur Beweidung eingesetzt werden können.


    Hast Du mal Flächen gesehen, auf denen Rinder unterwegs waren, die dürften kaum zum Deichschutz geeignet sein. Außerdem haben Rinder eine etwas andere Nahrungsauswahl als Schafe. Rinder reißen Nahrung mit der Zunge und kommen damit nicht runter wie Schafe.


    Alles in allem also kein echter Ersatz und außerdem werden durchaus auch Rinder vom Wolf gerissen.

    Gerade im W&H Forum gelesen, passt hier aber:


    "In Frankreich starben im Jahr 2020 bei Wolfsangriffen 11.307 Weidetiere (Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde) und 59 Herdenschutzhunde. Die größten Verluste (85%) gab es hier vor allem in den „alpinen Regionen“, wo die Wolfsdichte am größten ist und die Herden behirtet werden, weil Zaunbau im alpinen Bereich keine wirkliche Alternative darstellt.
    Quelle: Données sur les dommages - DREAL Auvergne-Rhône-Alpes (developpement-durable.gouv.fr)

    Die Beweidung von Flächen durch Schafe, zum Beispiel im Deich- und Landschaftsschutz, haben einen gesellschaftlichen Nutzen, der weit über einen ev. Verkaufserlös hinausgeht. Wenn das wegfällt, weil sich das keiner mehr antun will, einige haben schon aufgegeben, haben wir ein Problem, natürlich nicht in den Städten.


    Und wenn der Schäfer an seiner gerissenen Herde steht ist der finanzielle Schaden zwar vorhanden aber vermutlich erst mal zweitrangig.

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    Glaub mir - spätestens wenn Deine beiden Grazien mal im Tiehnätscheralter sind und am Wochenende auf die Piste gehen und unter der Woche für den Schulschwarm schön sein


    Wenn die Töchter mit Männern heimkommen, wie man früher selber einer ear, oh oh ;):duw:

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    Eben, die 3 Wochen liest man überall und die hatten wir ja auch damals beim Bau. Aber das ist halt in Neubauten, alles noch "soichnass" vom Keller bis zum Dach ist und nicht eine kleine Fläche von 80x80cm in einem trockenen belüfteten DG-Raum mit Heizung.


    Hängt auch vom Estrich ab, es gibt wohl welche mit Zusätzen, damit sie schneller trocknen. Und dann die Frage, was nachher drauf kommt.


    Als wir die Küche neu gemacht habe ist da auch neuer Estrich reingekommen, vorher lagen da Natursteinplatten in einer Sand-Mörtel Mischung. Der Fliesenleger meinte damals, dass der Untergrund sehr trocken sein müsse, da sich sonst die ausgesuchten schwarzen Granitplatten mit Metalleinschlüssen verfärben könnten. Ich weiß nicht mehr wie lange das gedauert hat, aber sehr deutlich länger als 4 Wochen, ich schätze mindestens 8 Wochen.


    Zwischendurch hat der Fliesenleger immer wieder die Restfeuchte gemessen, was mir die sinnvollste Variant zu sein scheint. Dass uns dann ein anderer Handwerker den Raum kurz vor dem Verlegen noch mal unter Wasser gesetzt hat, was das ganze noch einmal deutlich verlängert hat, war ein anderes Problem...


    In einem anderen Raum wurde ein Estrich mit Zusatz verwendet, aber selbst der hat bestimmt 6 Wochen gebraucht, bis die gemessene Restfeuchte für Parkett Ok war. Allerdings wurde der Raum auch komplett neu verputzt, so dass da insgesamt eine hohe Feuchte war.


    Langer Rede kurzer Sinn, auf 4 Wochen solltest Du Dich mindestens einrichten und im Zweifel die Restfeuchte messen.

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    Die angeblich so aufmerksamen Autofahrer übersehen sogar aufgestellte Anhänger mit Leuchtstreifen und der Aufschrift "Polizei" :hehe:


    Vor Jahren bin ich mal an einer festen Kontrolle geblitzt worden, an der ich zu der Zeit täglich vorbeigefahren bin... So was passiert halt, hat geschneit, ich war abgelenkt ;):duw:



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    ABER: Ein einzelner Artikel eines Virologen, von dem ich noch nie zuvor etwas gehört habe, könnte mich nicht zum Sputnik V-Fan machen;)


    Eigentlich ist der Russische Impfstoff mit den verschiedene Viren als Vektor für die Erst- und Zweitimpfung ja ganz clever entwickelt. Setzt aber halt auch voraus, das sie liefern was sie behaupten zu liefern und daran scheitert es zu hapern. Die politischen Fragen kommen dann für mich noch dazu.


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    Ist Argentinien, die sind eigentlich permanent pleite. Interessant ist deren Waehrungsentwicklung:D


    Traurig ist ja, das Argentinien eigentlich keine schlechten Vorraussetzungen hätte und Anfang des letzten Jahrhunderts eines der reichsten Länder der Welt war, es gab sogar mal die Redewendung „reich wie ein Argentinier“... Das ist ein Musterbeispiel staatlicher Misswirtschaft.