Beiträge von Westfale

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung

    Ich sehe es wie DocMonka, ein einzelnes Objekt kann ein erhebliches Klumpenrisiko darstellen, mit vollkommen unklaren Kosten aus energetischen Auflagen und Mieterschutz.


    Wenn es unbedingt eine Immobilie sein muss: "Lage, Lage, Lage", ich würde das Objekt nehmen, bei dem die Lage die bessere ist. Außerdem sollte man die laufenden Kosten der DHH und der Wohng mal vergleichen.


    Bei der Wohnung unbedingt die Protokolle der WEG der letzten Jahre einsehen. Ich würde es aber grundsätzlich vermeiden wollen, von den Entscheidungen anderer abhängig zu sein.

    Zitat

    Wenn ich mit Fossil oder Atom Strom erzeuge, dann muss der auch verbraucht werden.


    Kernkraftwerke lassen sich durchaus im Bereich 60% - 100% der Nennlast regeln, sogar recht schnell mit bis zu 10% der Nennleistung pro Minute. Es wird nur vermieden, da möglichst hohe Last wirtschaftlicher ist.


    Was der Solarenergie vollkommen fehlt ist die Momentanreserve, die zum Tragen kommt wenn unvorhergesehen Leistung ausfällt. Bei konventionellen Kraftwerken wird sie durch die in den rotierenden Massen der Generatoren gespeicherte Energie bereitgestellt. Windkraftwerke kann ich diesbezüglich nicht einschätzen, haben die üblicherweise Synchrongeneratoren?


    Kohlekraftwerke sind durchaus Bestandteil der kurzfristig verfügbaren Primärregelung, dafür werden im Netz Reservekapazitäten vorgesehen. Bei Solar und Windkraft wird das, zumindest ohne Speicher, nicht gehen, da nicht zuverlässig verfügbar.


    Die Anforderungen an Kraftwerke, die Regelleistung zur Verfügung stellen sind durchaus hoch, siehe hier: https://www.regelleistung.net/ext/static/prequalification

    Zitat

    Warst Du nicht einer von denen, die sich immer so radikal gegen die Impfungen / Folgen der Pandemie usw. geäussert haben? :idee: Tja...


    Jepp, sehr lustig, anderen Panik vorwerfen und dann diese Frage, auch das Posting zu "Zu arm" könnte man in diesem Zusammenhang noch einmal thematisieren...

    Zitat

    Tja da sind wir wieder bei der allgemeinen Erwartungshaltung an den Staat, das einige immer einfach voraussetzen das man sein persönliches Eigentum einfach im öffentlichen Raum lagern / abstellen darf.


    Ich habe selbst erlebt, dass die Stadt die Schaffung von Stellplätzen verweigert und das Zahlen der "Ablöse" deutlich bevorzugt hat. In dem Fall sehe ich auch die Stadt in der Pflicht, entsprechende alternative Stellplätze zu schaffen. Das wird aber in der Regel nicht gemacht, die "Ablöse" geht in den allgemeinen Haushalt.

    Zitat

    Sähe ich auch nicht. Eventuell spräche der aktuell irre hohe Gebrauchtwagenpreis dafür.

    Das kann in paar Jahren dann schon anders ausschauen.


    Aber dann müsste ich ja auch einen neuen Wagen kaufen, Neuwagen sind ja auch kein Schnäppchen... Hinzu kommt, dass mir der Wagen gefällt, was ich von den allermeisten Neuwagen nicht behaupten kann. Aktuell ist daher der Plan ihn zu fahren, bis die Reparaturen überhand nehmen. Bei 2TKM damit im letzten Jahr, was auch an Corona lag, kann das aber noch etwas dauern... Schätzungsweise würde auch jeder Neukauf mehr CO2 zu Folge haben, als den Vorhandenen einfach weiter zu nutzen.

    Zitat

    Aber dass ich bei einem Neuwagen die Türdichtung austausche, damit er nicht mehr so laut ist...


    Make America great again...


    "Made in America" gilt in den USA ja als Qualitätsbegriff, für mich kommt das aber eher direkt nach "Made in China", wobei ich den Chinesen damit wahrscheinlich unrecht tue...


    Aber trotzdem ein interessanter Erfahrungsbericht, danke Dir dafür :top: :top:

    Zitat

    Deswegen funktioniert E-Mobilität in Norwegen ja auch gar nicht.


    Richtig kalt wird es in Norwegen aber auch nicht, zumindest nicht dass, was ich unter richtig kalt verstehen würde... In Oslo wird es laut Klimadiagramm im Minimum bis -7°C, Trondheim -6°C Stavanger rund -2°C in Bergen kaum unter 0°C, um mal die drei größten Städte zu nennen. Die liegen halt voll im Golfstrom. Und wenn man sich mit Norwegern außerhalb der Städte unterhält ist da auch nicht alles eitel Sonnenschein, was Elektromobilität angeht.


    Persönlich bin ich bei Kabe, das passende Auto für den jeweiligen Anwendungfall kann ein Elektroauto oder ein Benziner sein und das sollte man dann halt nehmen. Die meisten Leute sind nicht in der Lage einen großen Fuhrpark zu unterhalten, die werden sich dann eher für den Benziner entscheiden, selbst wenn das Elektroauto für 80% der Fälle passt, nutzt nur nichts beim Rest. Warum sich jemand, außerhalb der Nutzfahrzeuge, für einen Diesel entscheidet kann ich aber nicht nachvollziehen ;);)


    Vom Nutzungsprofil könnten wir wahrscheinlich einAuto durch ein Elektroauto ersetzen, aber im Moment sehr ich keine Veranlassung einen gut funktionierenden Benziner mit mal gerade 40 TKM zu ersetzen. Sie viel wir wir die Wagen zur Zeit bewegen, kann das auch nicht einige Jahrzehnte dauern ;) Der Geländewagen könnte von der Streckenlänge auch elektrisch werden, aber da sehe ich zum einen das Gewichtsproblem bei großen Batterien, den sehr hohen Verbrauch im echten Geländeeinsatz und nicht zuletzt auch den Preis, ein Auto der 100TEUR Klasse werde ich jedenfalls nicht im Gelände verheizen. Gespannt bin ich, was in Sachen Wohnmobile passiert, auch da bin ich skeptisch. Zumindest bei einem Nutzungsprofil, bei dem man nicht jeden Tag auf dem Campingplatz steht.

    Zitat

    Es gibt ja zum Glück noch genug Young- und Oldtimer, die keine Verblödungs- oder Bevormundungs-Assistenten haben und zu allem Überfluss auch noch über richtige "Triebwerke" verfügen.


    Genau das, ordentliche Motoren und keinen Quatsch, denn ich nicht will… Der Mercedes einer Verwandten legt zum Beispiel regelmäßig eine Vollbremsung wenn sie rückwärts aus der Einfahrt fährt, irgend ein blöder Assistent, ist nicht abzustellen und Mercedes hat keine Lösung…


    Es gibt zur Zeit auch deutlich mehr ältere als Neuwagen, die mich reizen könnten…

    Zitat

    Aktuell sind es 13°. Gestern auch in die Richtung und die Soll Temperaturen in den Räumen, die z. T. bei 23° liegen, werden tw. erreicht. Dann haben wir wieder Zimmer, wo es 22° sein sollen, wo aber nur 21,7° stehen.


    0,3° Differenz dürften weit unter der Genauigkeit der Temperaturmessung liegen. Und selbst wenn die Thermometer das hergäben hängt dann viel vom genauen Aufstellort und z.B. der Luftströmung dort ab.


    Wenn die Temperatur in einzelnen Räumen stark unterschiedlich ist, stimmt etwas mit dem Abgleich der Anlage nicht. Das kann man versuchen mit den Stellventilen auszugleichen, dass ist aber nur die zweitbeste Lösung.

    Zitat

    Wenn es so ist wie beschrieben wofür gibt es an der Heizung die Option neben der Heizkurve auch noch eine Gradzahl einzustellen? Ich kapiere es einfach nicht......


    Man könnte auch einfach einen Drehregler mit "wärmer" und "kälter" vorsehen, denn genau das macht diese Einstellung , es ermöglicht einfach einen schnellen Eingriff in die gewünschte Temperatur. Bei einer korrekt eingestellten Heizung entspricht die Temperatur aber durchaus auch der Raumtemperatur, passt bei mir im Rahmen der Messgenauigkeit sehr gut.

    Zitat

    Der Vorteil bei der gezeigten Heizung scheint zumindest mal zu sein, dass die Innentemperatur gemessen wird und die Heizung daraus "lernen" kann.


    Eine korrekt eingestellte Heizung muss die Innentemperatur nicht messen. Das die eingestellte Temperatur der tatsächlichen entspricht erreichst Du durch eine korrekte Heizkurve und hydraulischen Abgleich in Verbindung mit der Messung der Außentemperatur. Wieviel Energie abgegeben wurde erfährt die Heizung aus der Differenz zwischen Vor- und Rücklauftemperatur. Letztere kann man auch nicht einstellen, die ergibt sich einfach.


    Zitat

    Ich bin erstaunt, dass unsere "dumme" FBH mit zentraler Wärmepumpe so pflegeleicht ist. Keine Homematic, kein Geschiss, simple Bimetall-Wand-Regler...

    Einmal auf die Mittelstellung eingedreht, passt die Temperatur eigentlich immer.


    Beim Renovieren vor gut 10 Jahren habe ich für alle Heizkörper die Möglichkeit für elektrische Stellventile vorgesehen, eingebaut habe ich davon bislang nicht ein einziges. Nachdem Heizkurve und hydraulischer Abgleich fertig waren gibt es dazu schlicht keine Notwendigkeit, auch die Thermostatventile sind immer voll aufgedreht.


    Natürlich gibt es Anwendungsfälle, wo eine Einzelraumregelung sinnvoll ist, z.B. wenn man keinen Zugriff auf die zentrale Steuerung hat oder in einem Raum deutlich andere Temperaturen fahren will, aber nur einen Heizkreis hat. Der Fall von Jan Henning wäre auch so ein Beispiel. In allen anderen Fällen ist das in meinen Augen her ein herumdoktern an den Symptomen.

    Zitat

    Ich bin handwerklich ziemlich fit, habe mich bereits gut eingelesen, brauche aber in diesem Fall Spezialkenntnisse, damit ich - ganz sicher und nicht 'ohne Gewähr' - das richtige Ventil verbaue.


    Ob dann die Frage in einem Forum der richtige Weg ist? Ich würde entweder per Mail bei Syr anfragen in den lokalen Großhandel gehen oder, bevorzugt, es über den Installateur meines Vertrauens bestellen.

    Ohne Gewährleistung dürfte der Druck 10 Bar sein, die Zahl ganz unten. Laut Datenblatt sind 6, 8 und 10 Bar Standardwerte.


    Aber bist Du Dir sicher, dass es überhaupt defekt ist? In den technischen Hinweisen steht „Bitte beachten: In unmittelbarer Nähe des Sicherheitsventiles muß an gut sichtbarer Stelle der beiliegende Aufkleber mit dem folgenden Text angebracht werden: Während der Beheizung muß aus Sicherheitsgründen Wasser aus der Abblaseleitung austreten! Nicht verschließen!“


    Vorausgesetzt natürlich, dass Wasser tritt nicht irgendwo seitlich aus.

    Zitat

    Warum genau?


    Eigentlich reicht es ja, denen mal zuzuhören, da ist sehr viel „Mathe konnte ich noch nie, aber ich erkläre Euch mal die Welt“ verbreitet.


    Zitat

    und warum Schauspieler und Sportler per se dümmer sind als der Rest, lässt sich so auch nicht erklären.


    Ich hatte auch nicht von Intelligenz sondern von Bildung geschrieben, das erste ist sicher Voraussetzung für letzteres, zumindest ab einem gewissen Niveau, aber der Umkehrschluss gilt halt nicht. Viele Themen heute sind aber so komplex, dass es ohne Einarbeitung halt nicht geht. Oder würdest Du Dir vom Fußballer erklären lassen, wie Du zu fliegen hast?


    Und was an der Ausbildung zum Profisportler oder Schauspieler einen dazu qualifiziert inhaltliche Aussagen zu komplexen Themen, wie z.B. der Energieversorgung, zu tätigen sehe ich jedenfalls nicht.

    Früher hätte man gesagt „Schuster bleib bei Deinen Leisten“. Ich habe noch nie verstanden, warum mich die Meinung von z.B. Schauspielern oder Sportlern zu fachfremden Themen mehr interessieren sollte als die meines Nachbarn…


    Ganz böse gesagt ist das ja auch noch eine Personengruppe, bei der man eher unterdurchschnittliche Bildung vermuten würde, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

    Seit Jahrhunderten war es normal, dass Frauen Kinder bekommen haben und Männer arbeiten. Heute wird das alles über den Kopf geworfen und man möchte die Biologie förmlich überlisten.......


    Wenn wir uns in der Beobachtung einig sind, dass Fachkräfte kaum noch zu finden sind ist es aber auch nicht unbedingt sinnvoll, die Hälfte der Bevölkerung per se zu Hause sitzen zu lassen. Mal davon abgesehen, dass nahezu alle Frauen die ich kenne, egal ob Studium oder Ausbildung, damit auch nicht zufrieden wären.