Beiträge von Westfale

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    Ich habe jetzt drei Personen in der Verwandtschaft, die es geschafft haben einen Impftermin zu vereinbaren. Mein Vater Mitte Februar für die erste Impfung, die beiden anderen erst Ende März, allerdings sind es unterschiedliche Landkreise.


    Die Server scheinen allerdings deutlich überlastet gewesen zu sein (positiv gesehen, es wollen sich viele Impfen lassen), allerdings bezweifle ich, dass viele aus der Altersklasse ohne Hilfe Online einen Termin vereinbaren können...

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    Es gibt genug Personal in Kurzarbeit, welches sich schnell rekrutieren liese.


    In einem Land, in dem es riesige Diskussionen gibt, ob Leute, die von Hartz IV leben zur Arbeit zwangsverpflichtet werden können glaubst Du, dass sich das so einfach durchsetzen ließe? Hinzu kommt, dass viele nicht zu 100% in Kurzarbeit sind, sondern nur tage- oder sogar stundenweise.


    Ich selbst habe überlegt, mich freiwillig zu melden. Dann mit zig Personen in einem Großraumbüro zu sitzen wollte ich aber nicht, da ging bei mir der Eigenschutz vor. Von zu Hause aus hätte ich es gemacht.


    Das Personal ist aber nur Teil des Problems, die Infizierten müssen mitspielen.


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    Das es in der Chip-Produktion klemmt ist mir neu, gibt es da eine Quelle?


    Wir hatten schon lange vor Corona erhebliche Schwierigkeiten manche Halbleiter, z.B. Prozessoren zu bekommen. Lieferzeiten von mehreren Monaten bis zu einem Jahr war völlig normal. Inwieweit das Bauelemente aus "normalen" PCs betrifft kann ich nicht sagen.

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    Was will man heutzutage noch mit (Staats-) Anleihen? Ich bin kein Experte, aber ich dachte, die rentieren mittlerweile auch alle negativ...


    Wertaufbewahrung. Kurzläufer (oder Fonds darauf) sind zwar auch im Minus, aber zumindest nicht wesentlich über den Negativzinsen der Banken. Dafür sind die Anleihen (oder Fonds) im Depot bei einem Konkurs der Bank geschützt.

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    Massive Aufstockung des Personals und natürlich alles so schnell wie möglich digitalisieren, aber das ist ja nicht nur hierbei ein Problem.

    Das wäre definitiv machbar und angesichts der Dringlichkeit mit hoher Priorität umzusetzen.


    Nur bringt das Überhaupt nichts, wenn die Leute sich nicht erinnern, wen sie getroffen haben. Und man kann sich durchaus wundern, aber das gibt es nicht wenige die auf 30-70 Konatakte in der Woche kommen...

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    müsste man doch alle möglichen Hebel in Bewegung setzen, damit man eine deutlich höhere Infektionszahl nachverfolgenn kann, da dies einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Bekämpfung ist.


    Ja, bin ich bei Dir.


    Eine Verwandte meiner Frau hat jetzt eine Zeitlang aushilfsweise im Gesundheitsamt gearbeitet um bei der Kontaktverfolgung zu helfen. Woran es dann nur häufig scheitert sind die Infizierten selbst. Oft kommt erst mal "ich habe doch keinen getroffen", auf weitere Nachfrage kommen dann mehr als nur ein paar Kontakte zu tage. Eine Liste führen die wenigsten, so dass auch die Angaben der willigen bestenfalls lückenhaft sind. Und so ein Telefonat dauert auch schnell mal 15min und länger.


    Also, wie genau willst Du das erreichen?

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    Und was wäre schlimm, wenn die Aktien plötzlich nur 50% hätten? Oder 70%?


    Üblicher weise ist die Aufteilung auf Aktien und Anleihen (unter anderem) eine Stellschraube um das Risiko des Gesamtdepots zu bestimmen. Un das sollte man schon im Blick haben, auch weil die meisten Menschen nicht unendlich lange Leben und das Geld irgendwann ausgeben oder vererben wollen... Beim Vererben kann es ganz blöd laufen, wenn die Aktien nach dem Tode plötzlich einbrechen, die Steuer aber auf das Vermögen zum Todeszeitpunkt zu zahlen ist.


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    Will sagen, es gibt so viele Unsicherheiten, dass man ohne Kristallkugel lieber die Finger von der Börse lässt.


    Ich empfehle, sich mal mit der modernen Portfoliotheorie zu beschäftigen, dafür gab es 1952 sogar einen Nobelpreis, die praktischen Grundlagen sind aber nicht wahnsinnig kompliziert. Die zielt genau darauf ab, das Verhältnis von Risiko und Ertrag zu optimieren. Das Buch von Oliver ist da ein ganz guter erster Einstieg, empfehle ich auch gerne.

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    ging es aber um ETF Sparpläne. Thema leicht verfehlt.


    Auch bei ETFs habe ich einige, die inzwischen mehrere Hundert Prozent im Plus sind. Da gilt genau das gleiche, eine Struktur die aus Risikoüberlegungen mal vor ein paar Jahren aufgebaut wurde ist ohne Rebalancing irgendwann aus dem Ruder gelaufen.


    Aber jeder wie er meint...

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    Also wird unter der Woche doch meistens nur die Apple getragen. Habt ihr vernünftige Lösungsvorschläge?


    Für mich hat die Apple Watch im Alltag auch viele kleine Dinge, die ich sehr nützlich finde. Und jetzt mit der Series 6 kann ich zudem auch oft das Telefon zu hause lassen, was manchmal auch sehr praktisch ist.


    Beide Uhren gleichzeitig würde ich nicht machen. Ich suche die Uhr nach Gelegenheit aus, was dann tagsüber oft, aber nicht immer, auf die Apple Uhr hinausläuft

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    Freunde haben sich jetzt die EQ6 Plus S700 gekauft und sind auch sehr zufrieden damit.


    Die ist es bei mir im Frühjahr auch geworden. Kurz gesagt, würde ich wieder kaufen! Allerdings nervt etwas, dass gefühlt der halbe Wassertank in der Tresterschale landet, irgendwer hatte hier auch eine Erklärung dazu geschrieben. Zweiter Kritikpunkt ist der zu schmale Wasserbehälter, in den man beim Spülen nicht vernünftig hineinkommt.


    Bei der Siemens kann man die Brühgruppe herausnehmen, die Maschine hat aber auch ein Reinigunsprogramm.


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    ch habe jetzt nach 10 Jahren Benutzung die Brüheinheit meiner Jura S70 getauscht, da der Trester immer sehr feucht (nass) war.


    Da hätte ich auf zu grob gemahlene Bohnen getippt, hast Du mal probiert das Mahlwerk feiner zu stellen? Wobei der Trester bei der Siemens manchmal auch recht feucht ist.


    Georg

    Otti hatte mir damals mit diesem Link geholfen: https://www.coffeeness.de/kaffeevollautomat-test/


    Vielleicht ist da etwas für Dich interessantes dabei.

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    Wie gewichtet man denn "richtig" ohne die berühmte Kristallkugel?


    Nach der Strategie, die man sich vorher überlegt hat...


    Eine durchaus sinnvolle kann z.B. die Aufteilung auf verschiedene Regionen der Welt gemäß deren Anteil am BIP der Welt sein. Interessant ist auch die Aufteilung nach Anlageklassen, z.B. Aktien, Renten & Bargeld. Wenn man da nicht irgendwann eingreift wird der Aktienanteil mit Sicherheit deutlich höher sein als man sich das irgendwann mal überlegt hat.


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    Wildes Umschichten bringt anscheinend keinen nachhaltigen Erfolg.


    Nein, aber 1x pro Jahr ein paar Sachen zurecht rücken ist jetzt ja auch weit vom "wilden Umschichten" entfernt.


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    Warum sollte es ein Privatmensch besser hinbekommen, als die Profis?


    Bekommt er nicht, aber was an meiner Aussage hat den Eindruck erweckt, dass er es versuchen soll?

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    Liegenlassen und Finger weg ist definitiv die beste Strategie


    Kann ich so nicht unterschrieben. Ich habe eine Positionen im Depot, die 1300% ! im Plus liegt, dazu recht viele die bei mehreren 100% Plus liegen. Da muss man sich schon irgendwann fragen, ob die Gewichtungen noch stimmen und ob man das so lassen will. Oder nimm China, wer das in den letzten 20 Jahren nicht beachtet hat, hat China mit Sicherheit deutlich untergewichtet.


    Man muss da nicht täglich und auch nicht jeden Monat schauen, aber ein mal im Jahr sollte es schon sein.


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    Ich will auch keine 'zig Freistellungsaufträge bei diversen Kreditinstituten und Onlinebrokern ständig hin und herschieben.


    Ich sag mal so, wenn die Notwendigkeit besteht, die Freistellungsaufträge auf mehrere Depots aufzuteilen, sehe ich auch nicht unbedingt die Notwendigkeit mehrere Depots zu haben...

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    Es wird eine R500 - Titan - limitiert und wie ich finde sehr ansprechend.



    Sehr schöne Uhr, schon mal viel Spaß damit! :top: Aber musstest Du den Link unbedingt posten, jetzt wird sie mir die nächsten tage nicht mehr aus dem Kopf gehen ;)


    Die Meinung über die Preisentwicklung bei Sinn teile ich allerdings, schöne Uhren durchaus auch mit technischen Besonderheiten, inzwischen aber (teilweise) in sehr ambitionierten Preisregionen.

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    Der Unterschied zwischen 13 und 12% bedeutet 0,86 kWh.


    Die Bestimmung des aktuellen Ladezustand ist eine Kunst für sich. Natürlich kann man „Energie rein“ und „Energie raus“ vergleichen, dass ist aber halt auch nur Teil des Problems. Ich bezweifle, dass man da überhaupt diese Genauigkeit erreicht.


    Außerdem haben die Messungen im Auto und an der Säule eine Toleranz und bei den Strömen dürften auch die Verluste in der Zuleitung zum Auto eine Rolle spielen, wird die beim Laden warm?


    Jedenfalls sehr interessant, hier mitzulesen, danke für die Zahlen und Deine Berichte!

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    Um das Zwischenmenschliche trotzdem pflegen zu können, haben wir seit dieser Woche probeweise 2x die Woche eine virtuelle Kaffeepause. Da kann sich jeder per Teams einklinken wenn er Zeit und Lust hat und dann wird zusammen gequatscht.


    Ein Freund von mir arbeitet bei einem großen Softwareunternehmen schon seit Jahren fast ausschließlich im Homeoffice, wie alle seine Kollegen auch. Die machen das ganz genau so, es wird über alles gequatscht, nur nicht über die Projekte. Halte ich auch für eine gute Idee.

    Detlev

    Deinem Schwiegervater von mir, unbekannter Weise alles Gute, ich hoffe, dass wird schnell wieder! Aus meiner Verwandtschaft musste vor kurzem auch jemand in die Klinik, da wurde ein erheblicher Aufwand bezüglich Infektionsschutz getrieben, ich denke das wird gut gehen!


    Dominik

    Die Punkte kommen noch hinzu, das Wissen was abfließen würde darf man nicht unterschätzen. Und nicht jeder Unternehmer ist asoziel, auch wenn das manchmal unterstellt wird.


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    Auch die Allianz ist ein gutes Beispiel: Home-Office war vor 2019 da eher ein Fremdwort oder auf max. 1 Tag/Woche limitiert.

    Mittlerweile hat man dort so gute Erfahrungen damit gemacht, das HO überhaupt kein Problem mehr darstellt und das Modell auch über Corona hinaus Bestand haben soll lt. deren Perso.


    Die Freu eines guten Freundes arbeitet 1 Ebene unter Vorstand in einer anderen großen Versicherung. Dort genau das gleiche, die Mitarbeiter, sie selbst eingeschlossen, haben damit überhaupt kein Problem. "Ihr" Vorstand kommt lieber ins Büro und wundert sich, dass keiner freiwillig kommt...


    In vielen Bereichen, in denen es grundsätzlich möglich wäre, offenbaren sich beim Umgang mit dem HO erhebliche Führungsprobleme, die jetzt halt zutage kommen.