Beiträge von Westfale

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    Nein, die Mitarbeiter denken z. T., dass es sich um eine große Weltverschwörung handelt und dass "im Hintergrund" irgendwo "etwas Großes" vorbereitet wird, während das Virus und die Maßnahmen dagegen uns "ablenken" sollen. Das erzählen mir mit vollem Ernst erwachsene Menschen!


    Ich werde nie verstehen, wie Menschen auf solche Ideen kommen, wo man durch kurzes Nachdenken darauf kommen kann, dass die nicht plausibel sein können. Aber wie sagte Einstein so schön: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

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    Wenn die Maskenpflicht fällt, soll aber niemand glauben, dass der Abstand eingehalten wird. Das funktioniert einfach nicht


    Genau meine Erfahrung! Es nervt mich ja schon zu normalen Zeigen, wenn mir der hinter mir seinen Einkaufswagen in die Ferse schiebt oder sich jemand irgendwo durchdrängelt. Je nachdem, wie ich gerade drauf bin sage ich was, in der Regel stoße ich auf Unverständnis.



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    Bevor der Impfstoff großflächig für eine Grippeimpfung eingesetzt werden kann gehen 5-6 Jahre ins Land und bei dem Corona-Virus soll das alles in ein paar Monaten gehen 🤔

    Wenn dem wirklich so ist ist entweder das Virus doch nicht so schlimm oder der Impfstoff wird auf die Menschheit losgelassen ohne vorher ausreichend getestet worden zu sein


    Die Schwere der Krankheit hat ja zunächst nichts mit der Schwierigkeit der Entwicklung eines Impfstoffes zu tun, sonst hätten wir für den Schnupfen schon längst einen, für echte Männer immer noch die schlimmste Krankheit ;););)


    Und ich gebe Dir völlig recht, ein Impfstoff sollte ordentlich getestet werden, insbesondere, aber nicht nur, wenn es eine neue Gruppe von Impfstoff auf mRNA Basis ist.


    Solange Geld keine wesentliche Rolle spielt, und davon können wir bei Covid-19 wohl ausgehen, der mögliche Gewinn ist immens und es gibt substanzielle staatliche Unterstützung, gibt es aber schon einige Abkürzungen, die man nehmen kann, aber normalerweise nicht nehmen würde. Man kann mit Tierversuchen anfangen, bevor klar ist, wie aussichtsreich ein Kandidat ist. Man kann Produktionskapazitäten einrichten und produzieren, obwohl nicht klar ist, ob der Impfstoff etwas taugt, zur Not muss man den produzierten Wirkstoff vernichten.


    Man darf auch nicht vergessen, dass ein erheblicher Teil der Kosten für die Dokumentation entsteht, bei uns in der Medizintechnik rund 50%. teilweise mehr, bei Medikamenten noch deutlich mehr. Auch da kann man Sachen vorziehen oder mehr Leute dransetzen. Auch das Zulassungsverfahren kann parallel dazu schon starten, auch da geht es zu großen Teilen um Papier.


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    Wenn ich es richtig mitbekommen habe, war die letzte Grippeimpfung zu ca. 10% erfolgreich.


    Das Problem bei der Grippeimpfung ist, das der Virus extrem variable ist und sich ständig verändert, es gibt „die Grippe“ also eigentlich nicht. Deswegen wird ein Cocktail geimpft, der gegen 3-4 der in dieser Saison erwarteten Viren schützt. Un der Saison 2017/18 bot ein weiterverbreiteter Impfstoff keinen Schutz gegen den dann am häufigsten Auftretenden Virus, andere aber schon.


    In einer normalen Grippesaison wird die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren durch eine Impfung sicherlich um deutlich mehr als 10% reduziert, oder was soll dies Zahl sagen?


    Ob es ähnliche Probleme bei Corona geben wird kann noch keiner sagen, dass hängt davon ab wie der Virus sich entwickelt, es gibt ja auch jede Menge Viren bei denen das kein Problem ist. Vielleicht muss aber auch, wie bei der Grippe, jedes Jahr neu geimpft werden, dass wird die Zeit zeigen.

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    Gerade im Handel hätte ich keine Lust auf die Abschaffung der Maskenpflicht. Man ist jeden Tag mit einer vierstelligen Summe an Kunden konfrontiert. Natürlich ist die Maske nicht bequem, aber die Notwendigkeit ist doch gegeben so lange es keine wirksame Impfung gibt.


    Das finde ich interessant, weil eine der Begründungen ja gerade ist, es für den Handel angenehmer zu machen.


    Kann ich aber gut verstehen, meine Konsequenz wäre dann jedenfalls nicht wieder mehr einkaufen zu gehen sondern noch weniger und nur noch, was wirklich nötig ist. Der Rest dann noch mehr als jetzt schon online bestellen. Abstand kann ja keiner mehr halten, da ist die Maske dann wenigstens besser als nichts.

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    Hört sich super an. Wir hatten unsere Hochzeitsreise 2005 auf der Aida Blu Norwegen und Island. War super.

    Nehmt nur Winterjacken mit, das haben viele Vergessen und im Shop war dann die rote Aidajacke für 400€ der Runner 😉


    Aber nicht nur! In den Fjorden waren wir jetzt zwei mal, eine Winterjacke hätten wir bis hoch zum Nordkap allerdings nicht gebraucht. Kann aber natürlich passieren, insbesondere im Frühjahr. Wenn wir überhaupt mal eine Jacke gebraucht haben, hat uns immer die Fleecejacke gereicht, ggf. in Kombination mit einer leichten Regenjacke und ggf. Regenhose. Was sowohl für Island als auch für Norwegen wichtig ist sind Wind- und Regenschutz. Wir haben da mehrere Tage erlebt wo es morgens Bindfäden geregnet hat und nachmittags schönster Sonnenschein war.


    Ansonsten gute Wahl: Uns hat es dort auch sehr gut gefallen, wirklich wirklich schöne Landschaft!

    Das ist je letztlich genau der Grund, warum diversifizierte Portfolios auf ETF Basis in den letzten Jahren zu populär geworden sind. Und natürlich gibt es auch bei den Analysten solche und solhe.


    Aber schön, dass noch einmal so deutlich vorgeführt zu bekommen. Häufig ist es ja so, dass man sich nur an die erfolgreichen Vorhersagen erinnert!

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    Du meinst, die 700-1.000 € Wasserkosten pro Jahr machen den Kohl auch nicht mehr fett


    Der Brunnen ist ja auch nicht umsonst, braucht mit Sicherheit auch etwas Pflege und Unterhalt und den Strom für die Pumpe darfst Du auch nicht komplett unter den Tisch fallen lassen.

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    Ich kann über die Gemeinde eine andere Firma beauftragen, die ihrerseits Mondpreise abrechnen will, um den Asphalt auf 1m zu entfernen.


    Das Thema nervt mich auch immer wieder. Sobald es um Arbeiten im öffentlichen Bereich geht, darf ich die zwar bezahlen muss aber eine der wenigen von der Stadt freigegebenen Firmen nehmen. Wettbewerb sieht anders aus und das ganze ist weder dem preis noch der Qualität der Ausführung förderlich.

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    Wußte gar nicht, dass es Rasierer für über 900 € gibt ... :eek:


    Hast natürlich recht, ich hätte auch mal rechnen sollen... 250 EUR bei 16% macht 255 EUR bei 19%...


    So ein Mist, ich muss den Rasierer umtauschen ;)



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    Verstehe das allg. Gemeckere schon wieder nicht.


    Das Gemecker bezieht sich vor allem darauf, dass das ganze mit erheblichem Aufwand für einen zweifelhaften Nutzen verbunden ist.

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    Ein letztes Mal: Es geht nicht um Verkehrstote! Nicht! Nein! Wie man sich so an was verbeissen kann?! Es war nur ein Beispiel dafür, dass jemand, dessen Todesursache unzweifelhaft nicht Corona war, trotzdem in der Statistik auftaucht.


    Mal davon abgesehen, dass in in meinem Satz "Insgesamt haben wir in Deutschland 1.000.000 Tote im Jahr, bei 0,25% sind dass dann 2.500 infizierte, Stand heute werden aber schon 9.000 Tote durch Corona ausgewiesen." nicht nur um nur um Verkehrstote geht! Es spielt für die grundsätzliche Aussage der Statistik eben überhaupt keine Rolle, ob da ein paar Tote fälschlicherweise zugeordnet wurden. Insofern ist diese Diskussion ein Nebenkriegsschauplatz, mal davon abgesehen dass man auch mit erheblichem Aufwand immer einen Fehler haben wird. Diesen Aufwand sollte man dann besser in Dinge investieren, bei denen er wirklich nutz.

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    Wieviele Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung können sich denn europäische / japanische Produkte überhaupt leisten?


    Wie heißt es so schön, ich bin zu arm um billig kaufen zu können... Der Median des verfügbaren Einkommens liegt in den USA über dem in Deutschland, es wird also durchaus jemanden geben, der es sich leisten könnte. Die Frage dürfte aber auch sein, ab solche Produkte dann auch in Texas hinterm Busch verfügbar sind. Und dann dürfte auch häufig der Vergleich fehlen, wie es besser sein könnte.


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    Grundsätzlich wäre es ja heute eigentlich kein Problem, zuminidest simple Geräte so zu konstruieren, dass sie "life-long" halten (oder wenigsten 10-20 Jahre).


    Bei vielen simplen Produkten wäre das möglich, spätestens wenn Software im Spiel ist, die aufgrund von Schnittstellen nach außen gepflegt werden muss, wird es aber schwierig. Wobei es solche Produkte bei uns ja durchaus gibt. Meine Stihl Geräte halten ewig, ebenso der Sabo Mäher. Bei den Küchen- und anderen Haushaltsgeräten, außer der Kaffeemaschine, hatten wir in den letzten 10 Jahren auch keinen Defekt. Meine Optiken für die Jagd sind teilweise 40 Jahre alt, die könnte man sogar noch reparieren und von einem Hersteller habe ich letztens sogar noch ein kostenloses Ersatzteil bekommen, weil ein Gummiering nach 30 Jahren gerissen ist.


    Wobei dass dann dazu führt, dass ich irgendwann Sachen entsorge, die eigentlich noch perfekt funktionieren die ich nur aus irgendwelchen Gründen nicht mehr will, auch nicht schön. Selbst bei den eigentlich extrem Langlebigen Optiken gibt es sichtbare Unterschiede zwischen den aktuellen und denen aus den 70igern oder 80igern...

    Gibt es eigentlich inzwischen wenigstens eine Ausführungsbestimmung zu der Änderung?


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    Wobei die 3% ja das Kraut eigentlich nicht fett machen, oder?


    Ich muss doch sehr bitten, vor ein paar Tagen ist mein Rasierer kaputt gegangen und gestern habe ich einen neuen gekauft, da hab ich doch wirklich knapp 10 EUR gespart. Das ist doch Geld ;);)


    Ne, stimmt schon, ich mache davon ganz sicher keine Investitionsentscheidung abhängig. Ich freue mich, weil in diesem Jahr noch größere Handwerkerleistungen anfallen werden, aber das ist ein reiner Mitnahmeeffekt, beauftragt hatte ich die schon länger. Und selbst da spielt es, im Vergleich zu den Gesamtkosten, keine Rolle.


    Insgesamt denke ich, dass der Aufwand den Effekt nicht rechtfertigt und es wesentlich bessere Möglichkeiten gegeben hätte. Außerdem beglückwünsche ich mich wieder zu der Entscheidung, meine Buchhaltung nicht selber zu machen.

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    Schön, das dir zumindest die Unseriösität der Zählung aufgefallen ist, und du deswegen mal wieder diverse Nebenschauplätze aufmachst.


    Eigentlich halte ich die Diskussion, in welcher Statistik ein Unfalltoter auftaucht der vielleicht auch noch Corona hatte für einen Nebenkriegsschauplatz. In Deutschland waren bislang rund 0,25% der Bevölkerung infiziert. Bei, als Beispiel, gut 3000 Verkehrstoten im Jahr waren davon im Schnitt keine 10 infiziert. Wahrscheinlich sogar deutlich weniger, da man bei einem schweren Krankheitsverlauf kaum Auto fährt. Neben wir die häufigste Todesursache, Herz-Kreislauf mit 350.000 Toten im Jahr (wie viele mit Herzinfarkt wären eigentlich "eh demnächst" gestorben?), macht 1000 Infizierte. Aber da wird es dann schon schwierig, weil von denen wahrscheinlich viele ohne Corona überlebt hätten.


    Insgesamt haben wir in Deutschland 1.000.000 Tote im Jahr, bei 0,25% sind dass dann 2.500 infizierte, Stand heute werden aber schon 9.000 Tote durch Corona ausgewiesen. Und a, ich bin mir bewußt dass das hier keine seriöse Statistik ist, es zeigt aber doch klar, dass der Einfluss der "Verkehrstoten" auf die Coronastatistik wohl eher zu vernachlässigen ist.


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    Ich wünschte nur man würde das wissenschaftlich sauber Aufarbeiten als mit dem großen Faktor Angst der hohen Zahl zu spielen. Angst war noch nie ein guter Begleiter - in allen Dingen.


    Wobei mir immer noch keine schlüssig erklären konnte, warum jemand Interesse daran haben sollte Angst zu schüren und wem dies nutzen soll.



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    Wenn ich sehe, wieviele trotz eindringlicher Ermahnungen das Ganze ignorieren oder für eine Verschwörung halten, dann ist das "Angst-Szenario" vielleicht sogar notwendig um noch mehr daran zu hindern, ohne MNS unterwegs zu sein oder die Abstandsregeln komplett zu ignorieren.


    Auch da glaube ich nicht, dass Angst etwas nutzt. Ansonsten gebe ich Dir aber recht, ich war gestern Abend einkaufen, Abstand hält quasi keiner mehr und dann sind die Leute auch noch angekäst oder machen sich Lustig, wenn man sie daran erinnert. Dies "auf Tuchfühlung gehen" empfinde ich schon zu normalen Zeiten als unhöflich, im Moment ist es unverschämt und dämlich.

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    Zu Produkten aus den USA hat ein Kunde mal gesagt, die kämen aus "good enough country".


    Das ist jedenfalls eine nette Umschreibung und trifft es, denke ich, ganz gut!


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    Nachdem es in USA keine gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistungsfrist gibt, kann man als Hersteller in einer erzogenen Wegwerfgesellschaft die geplante Obsolenz natürlich gut ausreizen um den Umsatz zu steigern. Anders kann ich mir die z.T. echt windigen Konstruktionen nicht erklären. hier und dort 2 oder 3 ct mehr investiert und die Dinger würden länger als 1 Jahr halten.


    Wobei ja auch immer zwei dazu gehören, einer der den Mist baut und einer, der ihn trotzdem kauft ist aber vielleicht auch eine Sache der Gewöhnung. Jedenfalls kann ich immer nur lachen, wenn ich "make America great again" höre und dann auf den Jeep oder die anderen Sachen schaue...

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    Wenn irgendein Handwerker hier sowas abliefern würde, könnte er gleich wieder zusperren. Da räufeln sich mir jedesmal die Zehennägel hoch, wenn ich das sehe.


    Allerdings! Ich habe schon das eine oder andere Haus in den USA besichtigt und wundere mich weder über deren niedrigen Preise noch über die Schäden bei Sturm...


    Ab und an schaue ich bei Youtube Videos zum Schießsport. Einer der Akteure bringt jetzt auch immer mal wieder Videos von der Renovierung eines Hauses, dass länger leer Stand. Oh mein Gott, da ist mein Gartenhaus deutlich solider gebaut!

    In der Firma meiner Frau gab es vor ein paar Tagen ein Rundschreiben, was denn alles zu beachten ist, insgesamt 7 Seiten. Offensichtliche Sachen, so wie Abonnements oder Handwerksleistungen die im Juni bestellt und jetzt ausgeführt werden. Aber auch Sonderfälle wie z.B. ein Restaurantbesuch, der vor dem 01.07. beginnt und länger als bis Mitternacht dauert. Früher gab es für solche Fälle in den Ausführungsbestimmungen Vereinfachungen, aktuell wohl nicht.


    Jedenfalls sehr viel Effekt und Arbeitsbeschaffung für einen zu vernachlässigen Effekt.

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    Apple wäre auch ein Gegenbeispiel.


    Apple fertigt die meisten Sachen ja nicht in den USA und hat sogar mal gesagt, dass in den USA in entsprechender Qualität nicht gefertigt werden könne.


    Meine private Stichprobe ist da aber zugegebener Maßen auch nicht besonders groß, Jeep Wrangler, Weber Grill, einige Elektrowerkzeuge, Concept 2 Rudergerät, Jagdwaffen & Optik und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Was wir in der Firma so aus den USA bekommen, und da geht es um hochwertige Geräte im fünfstelligen Bereich bestätigt das aber durchaus. Ebenso mein persönlicher Eindruck, z.B. von Haushaltsgeräten in den USA. Ich glaube auch nicht, dass die das grundsätzlich nicht können, aber vielleicht, dass sie bei Dingen des täglichen Bedarfs vielleicht nicht so viel Wert darauf legen.