Beiträge von Westfale

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    Wenn man allerdings die Berichte hört von zunehmender häuslicher Gewalt, vermutetem verstärktem Kindesmissbrauch und Menschen mit psychischen Problemen - die sozialen Auswirkungen des Shutdowns sind nicht zu unterschätzen, neben den wirtschaftlichen.


    In unserer Lokalzeitung wurde berichtet, dass Fälle von häuslicher Gewalt erstaunlicher Weise sogar abgenommen haben, da hatte keiner mit gerechnet.


    Natürlich auch z.B. Einbrüche, als Grund wurde genannt, dass die osteuropäischen Banden nicht unterwegs seien, dazu darf die Polizei in NRW aber aktuell wohl keine offiziellen Statistiken veröffentlichen.

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    Es ist doch z.B. unlogisch, dass man sich in eine volle Straßenbahn auf engem Raum quetschen darf - aber in der Pizzeria nicht draußen auf der Terrasse sitzen darf, wo die Tische weit auseinander stehen.


    Grundsätzlich gebe ich Dir schon recht. Das Problem dürften drei Sachen sein:


    1. Die Abgrenzung und klare Kriterien, wer aufmachen darf und wer nicht, ohne das man für jeden Laden erst ein Gutachten schreibt.


    2. Die Gleichbehandlung, wenn Pizzaria A aufmachen darf, B aber nicht


    3. Je mehr Geschäfte aufhabe um so mehr Leute sind halt auch unterwegs.

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    Wie Dominique schon geschrieben hat, es werden ganze Stationen in den Krankenhäusern freigehalten und das Personal in die Kurzarbeit geschickt um für Corona Infizierte Plätze freizuhalten die wahrscheinlich gar nicht kommen werden.


    Ob es wahrscheinlich ist oder nicht sei einmal dahingestellt, auf jeden Fall wäre es zu wünschen. Jedenfalls ist es besser verschiebbare Dinge auch zu verschieben als nachher dumm zu gucken. Entweder, weil es bei dem vermeintlich einfachen Eingriff doch Komplikationen gab und sich keiner drum kümmern konnte oder weil der Platz dann für die schweren Fälle doch nicht reicht.

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    Die meisten wollen einfach nur das tun, was mit den Masken möglich ist, nämlich ANDERE nicht anstecken. Zum Eigenschutz taugen die - da wird in allen Medien ständige betont - nämlich nicht. Es geht nur darum, die eigenen Aerosole möglichst bei sich zu behalten.


    Der "Hysteriker" schützt zum Beispiel durch sein Verhalten auch denjenigen der sich "bei dem Anblick immer kaputtlacht" und der gleich nochmal bereits wie viele Herzinfarkte oder infarktähnliche Vorfälle in seinem Leben hatte? :rolleyes:


    Genau das, mehr muss man dazu nicht sagen und vielleicht möchten sie die Masken auch einfach nicht mit den Händen ausziehen, mit denen sie vorher etwas anderes angefasst haben. Eigentlich beweisen sie dadurch doch nur, dass sie mitdenken.


    Zu dem oben verlinkten Video: Sorry, aber echte Argumente kann ich da nicht finden, eher Aussagen der Art „Pharmalobby“, „Lügenpresse“, fehlt eigentlich nur „militärisch industrieller Komplex“ Ich wollte auf seiner Internetseite mal nach seinen Qualifikationen schauen, Webseiten gehören jedenfalls nicht dazu, auf dem iPad nicht lesbar.


    Da vertraue ich jedenfalls lieber Leuten die jahrelange Expertise in dem Feld nachgewiesen haben und davon gibt es international genug, beileibe nicht nur den Drosten aus Berlin, die erstaunlicher Weise zum überwiegenden Teil sehr ähnliche Ansichten verkünden.


    Aber ich Idiot glaube ja auch, dass die Erde eine Kugel ist und das die Amerikaner wirklich auf dem Mond waren...


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    Man muss sich immer wieder vor Augen führen: Die Bevölkerung ist Opfer von Versäumnissen derer, die beauftragt waren, sie zu schützen.


    Ich lobe unsere Bundesregierung ja wirklich nicht oft, aber alles in allem ist es bei uns, auch im Vergleich zu anderen Staaten, wahrlich nicht schlecht gelaufen. Das Fehler gemacht werden ist in einer solchen, neuen, Situation vollkommen normal und nicht zu vermeiden.

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    Ich arbeite für eine 5.200 Mitarbeiter grosse Fa. Bundesweit aufgestellt, vom Servicetechniker bis SW-Entwicklung, Beratung usw. Wir hatten 9 Erkrankungen, davon noch 3 in Krankheit und jetzt noch 12 mit bestätigter Infektion. Bisher kein ernsthafter Verlauf. Passen diese Zahlen zu einem Shutdown, der in 4 Wochen vermutlich dafür sorgt, dass die ersten Hauskredite platzen?


    Auch die Mitarbeiter dieser Firma werden von den Maßnahmen geschützt. Ist also wohl eher eine selbsterfüllende Prophezeiung...

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    Es gibt nur 60/67% Kug. Den Rest kann der AG aufstocken. Was spricht dagegen? Geht auch beim Krankengeld.


    Das gilt aber nur für die Zeit, in der wirklich Kurzarbeit gemacht wird. Schätze mal gemeint war, dass die Arbeitszeit auf 90% arbeiten, 10% Kurzarbeit reduziert wurde. Dann gibt es 90% des normalen Bruttos und 60/67% von 10% des Nettos. Kurzarbeitergeld ist übrigens nicht zu versteuern, steht aber unter Progressionsvorbehalt.

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    Ähhh übrigens, Herr Dyson ist Brite, nicht Ami, soweit ich weiß.


    Stimmt zwar, die Beschreibung von Stefan war aber trotzdem gut ;) Der Dyson passt gut zu einigen anderen "hochwertigen" amerikanischen Geräten, die ich hier so habe.

    Zur Zeit dürfte die Börse auf die staatliche Unterstützung bauen, hinzu kommt, das bei immer weiter steigenden Kursen einige Angst haben, den Einstieg zu verpassen und vielleicht muss sich auch der eine pder andere Leerverkäufer eindecken.


    Persönlich rechne ich mit einem Eibruch, wenn die Zahlen zu den Erkrankten aus den USA noch schlimmer werden und die Quartals- und Arbeitslosenzahlen veröffentlicht werden.

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    Nur um das jetzt völlig wertfrei festzuhalten: Bis jetzt lese ich nur von überwiegend über 80-Jährigen mit Vorerkrankung, die diese Form der Erkrankung nicht überleben. Die zählen für mich zum großen Teil nicht zu den Mitarbeitern und Kunden, die das System am laufen halten, oder wieviele MA hast Du davon? Und halt Menschen aus Risikogruppen, zu der auch ich mich zähle.


    Ich bin mir sicher, dass mein Vater mit seinen 81 weitaus mehr Restaurantbesuche oder z.B. IT-Dienstleistungen (um bei den Kleinbetrieben zu bleiben) in Anspruch nimmt, als die meisten 20 jährigen, von Urlaubsreisen, Handwerken uns zig anderen Sachen nicht zu reden. Ja, ich glaube, dass die Altersklasse eine relevante Größe beim Konsum darstellt, einfach weil sie über das Geld dazu verfügen und vieles nicht mehr selber machen wollen oder können.


    Davon abgesehen sollten sich auch die Jüngeren nicht so sicher fühlen und vor allem daran denken, dass sie viele Kontakte zu älteren, z.B. den eigenen Eltern, kaum vermeiden können.



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    Gleiches Spiel von vorn? Wie oft? Bis wir auf dem Stand des BIP von 1948 sind oder alle Grundrechte abgeschafft sind, whatever comes first?


    Die Grundrechte, z.B. auf körperliche Unversehrtheit, gelten auch für die Alten, nur mal am Rande. Und ja: Wenn die Mehrheit der Deutschen nicht in der Lage ist, mit einer teilweisen Lockerung umzugehen, dann wird es wieder zu Schließungen kommen müssen. Schöner wäre es natürlich, die Mehrheit würde sich vernünftig verhalten und die Neuinfektionen wären so gering, dass man mit sie identifizieren und in Quarantäne bringen könnte.


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    Ich frage mich gerade nur warum wurde das System nicht runtergefahren als es im Jahr 2018 die 25000 Grippetote innerhalb von 8 Wochen gegeben hat 🤔


    Und schon wieder der Vergleich mit der Grippe, hört das eigentlich nie auf? Gegen Grippe gibt es eine halbwegs funktionierende Impfung mit der die Risikogruppen halbwegs vernünftig geschützt werden könnten, wenn es nicht so viele Impfverweigerer gäbe. Corona scheint ansteckender zu sein, hat wahrscheinlich eine größere Letalität und ist vor allem auch dann ansteckend, wenn der Infizierte selbst von der Erkrankung kaum bis gar nichts merkt und deswegen weiter unterwegs ist. Und auch im Jahr 2018 wurden die Toten in Italien nicht mit LKWs abtransportiert.



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    Den tausenden Einzelhändlern, Friseuren und Gastronomen ist eine Lieferkette aus China egal. Die wären froh über ein "isoliertes" Hochfahren.


    Die machen sich, denke ich, da etwas vor. Selbst wenn morgen alle Restaurants wieder offen wären hätte ich, auch bei Schutzmaßnahmen, kein Verlangen da hinzugehen, schon um die Risikopersonen in meinem Umfeld zu schützen.

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    Gibts weitere Erfahrungen? Empfehlungen für was kabelloses?


    Wir haben hier einen Dyson V10, grundsätzlich sind wir zufrieden. Meine Frau nervt, dass man nicht das ganze Zubehör am mann hat, um mal gerade beim Saugen z.B. ein Spinngewebe mit wegmachen zu können. Mich nervt, dass Akku und Staubbehälter nicht für das ganze Haus reichen und das das Entleeren, wenn man sich - wie ich - ungeschickt anstellt eine ziemlich staubige Sache sein kann... Außerdem ist die Verarbeitungsqualität für den Preis eher nicht angemessen, letzteres allerdings ohne Auswirkung auf die Funktion.


    Wollte ich einen neuen kaufen würde ich mir mal den Miele Triflex anschauen, dazu gab es vor einiger Zeit ein Artikel in der FAZ, der las sich ganz vielversprechend.

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    Die maximale Geschwindigkeit bei der Telekomleitung hat auch nichts mit Stadt oder Land zu tun, sondern mit dem Alter der verbuddelten "letzten Meile"-Kabel und der dazugehörigen Verteilerkästen.

    Abgeschirmte Leitungen waren für analogen Sprechverkehr halt damals nicht nötig. Für eine 100er+ DSL Leitung aber schon.


    Entscheidender Faktor für die nutzbare Geschwindigkeit ist die Dämpfung des Signals, die, neben anderem, maßgeblich durch die Entfernung zum DSLAM und die Dicke des verwendeten Adernpaares bestimmt wird. Deswegen werden immer mehr Outdoor-DSLAMS aufgestellt. Die Schirmung der Leitung spielt eine untergeordnete Rolle.

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    Da bin ich auch gespannt. Und dazu muss es auch eine Verpflichtung geben die zu kaufen, damit das nicht nur beim Hersteller oder Staat gebunkerte Reserveware bleibt auf die man zwar gerne panisch zurückgreift während man ansonsten gerne die günstige Ware aus China bestellt.


    Die Lager müssten eh regelmäßig rollieren, damit der Bestand nicht abläuft. Es wäre also wahrscheinlich besser, Großhändler zu einem Mindestlagerbestand zu verpflichten und sie ggf. dafür zu vergüten.


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    Wohl eher organisieren zu lassen.
    Mit 8-10 Jahren wird sie kaum selber ein Schwein oder Hasen geschlachtet haben schätze ich mal.

    Mein Vater war am Ende des Krieges 7 Jahre alt. Sie hatten Glück weil sie auf dem Land lebten und dort, mit großem Garten vieles möglich war. Unter anderem wurden plötzlich Tiere angeschafft, vom Kaninchen bis zum Schaaf und im vorherige reinen Ziergarten Gemüse angebaut. In der Zeit hat mein nicht nur gelernt, wie man aus Obst Schnaps brennt sondern auch wie man Kleintiere schlachtet. Das war auf dem Land, selbst zu meiner Jugend, aber auch völlig normal.

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    Edeka Märkte sind freie Kaufleute, quasi Franchisenehmner

    Und, um Haare zu spalten, es gibt Edeka Märkte an denen die Edeka selbst eine Beteiligung und E-Center an denen Kaufleute eine Beteiligung halten...


    Wir kaufen grundsätzlich nicht beim Discounter, auch weil wir einige von deren Geschäftspraktiken nicht unterstützen wollen. Damit bleiben vor Ort eigentlich nur noch Rewe und natürlich kleine Einzelhändler. Rewe und die Einzelhändler sind aber alle durchaus brauchbar. Manche Sachen kaufen wir zudem gerne auf dem Markt.


    Beim Edeka hängt die Qualität halt sehr am jeweiligen Kaufmann, da kenne ich alles von schrecklich bis sehr gut. Grundsätzlich gehe ich eigentlich am liebsten zum Edeka, auch weil es da in meiner westfälischen Heimat viele regionale Produkte gibt. Hier allerdings ist der nächste ordentliche Edeka knapp 15km entfernt, hat dafür dann aber eine bessere Auswahl als der Rewe.

    Zu den Lehrern: Pauschalurteile sagen häufig über den Beurteilenden mehr aus als über den Beurteilten... Wir haben auch einige Lehrer im Bekanntenkreis und der Familie und ja, manche von denen ticken schon deutlich anders als der Rest der Welt. Faul, ja gibt es, aber das ist keine Besonderheit der Lehrer, die sehe ich in anderen Berufen auch. Sicher gibt es Jobs, wo man eher mit durchschlüpfen kann als in anderen, aber auch da hab ich einige Kollegen bei denen ich mich regelmäßig beherrschen muss, klappt nicht immer...


    Ganz sicher kann ich aber sagen, dass ich den Job eines Lehrers bei heutigen Eltern nicht machen wollte. Bei den Geschichten, die ich da so höre, hätte ich wahrscheinlich irgendwann ein Disziplinarverfahren am Hals.


    Zum Filmfreund: Schwierige Fälle habe ich in der Familie auch. Es hat geholfen darauf hinzuweisen, dass Beerdigungen zur Zeit ohne Gäste stattfinden und das man, wenn wenn man eine solche Beerdigung haben wolle, nur so weiter machen solle.


    Schwierig finde ich dabei, auch bei den Jugendlichen, dass man die Entscheidung das Risiko einer Erkrankung einzugehen ja nicht nur für sich selbst trifft. Andere leben im gleichen Haushalt, es gibt Kontakte beim Einkaufen oder weil man versorgt wird. Wenn man erkrankt oder stirbt muss sich einer kümmern und unter Umständen nimmt man einem anderen das Intensivbett weg. Da sollte man dann schon seine eigenen Interessen etwas nach hinten stellen und Verantwortung zeigen.


    Beim Ramadan kann ich nur sagen: Da müssen die dann wohl durch und das wird sicher auch mal gehen. Die Christen müssen zur Zeit ja auch ohne Gottesdienst und Ostermesse auskommen. Stört mich sicher nicht so, andere aus meinem Bekanntenkreis aber sehr.


    Wir hatten hier ja schon ein paar mal die Frage, ob simple Beatmungsgeräte besser sind als keine. Die Frage hab ich in der letzten Zeit schon ein paar mal gestellt bekommen, da ich ja aus der Entwicklung von Medizingeräten komme. Allerdings habe ich bislang keine konkrete Erfahrung mit Beatmungsgeräten. Daher hab ich in den letzten Tagen mal etwas zu dem Thema gelesen und bin auf ein Youtube Video gestoßen das, wie ich finde, die Sache gut erklärt. Leider auf Englisch, aber gut verständlich: A Guide To Designing Low-Cost Ventilators for COVID-19 - YouTube

    Allerdings! Ich habe in den 80igern mal alle Plattenläden der Stadt abgeklappert weil eine Freundin eine Platte von ihm haben wollte und nicht bekommen konnte ^^ Damals hab ich seine Musik kennen gelernt und manche Sachen gefallen mir immer noch sehr gut!

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    Ein Friseur zB ist sicherlich nicht mehr Risiko, oder ein Eisverkäufer? Warum darf MCD Eis verkaufen aber meine Lieblingseisdiele nicht.


    Ein Friseur hat schon recht lange Kontakt und Abstand lässt sich da auch nicht einhalten. Bei der Eisdiele dürfte eher das Problem sein, dass die Leute da dann auch sitzen wollen.


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    Ich denke, da kann nur Hirn helfen. Weiterhin Hände waschen. Keine Haltegriffe im Bus abschlecken. Kontakte nicht unnötig ausdehnen. So tun als wäre nichts gewesen ist sicher nicht zielführend. Langsam die Geschichte wieder hochfahren.


    Und genau daran wird es scheitern: Ich rechne eher damit, dass alle wieder agieren wie vorher sobald ein Bereich freigegeben ist.


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    Und ihr als Risikogruppe mittendrin....man muss ja auffüllen? Warum auffüllen, wenn jetzt Zugladungen um Zugladungen Nudeln kommen? Warum dieses horten von Gütern? Völlig unnötig! Sorry....


    Das versuche ich der Verwandschaft auch zu erklären. Wir kaufen ja für die älteren ein, es war aber schon ein schwerer Weg denen beizubringen, dass man nur 1x pro Woche geht, nicht für jedes Päckchen Butter einzeln geht und auch nicht den günstigsten Preis sucht sondern möglichst versucht alles in einem Laden abzuwickeln. Für uns kein Problem, all diese Punkte haben wir schon immer so gehandhabt, aber für manche eine echte Umstellung. Ist vielleicht eine Generationenfrage.


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    Es ist auch komisch in der Stadt keinen Platz für Abstand zu schaffen (Falschparker abschleppen, Straßenbenutzung durch Fußgänger erlauben, Schrittgeschwindigkeit in Nebenstraßen, Hauptstraßen 30 wären eine mögliche Lösung). aber gleichzeitig die Möglichkeiten einzuschränken außerhalb der Stadt auf Abstand zu gehen.


    Ja, dass hab ich auch schon ein paar mal gedacht.

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    Eine größere Lebensversicherung wäre nämlich bei mir 2027 zur Auszahlung fällig, habe wirklich schon darüber nachgedacht mir jetzt das Geld auszahlen zu lassen und dies dann zum Beispiel in Schweizer Franken anzulegen. Dann kann der Euro crashen und das Geld wäre trotzdem nicht kaputt


    Das ist natürlich Kaffeesatzleserei. Vermutlich würden Umrechnungskurse für Verbindlichkeiten in Euro festgelegt, viel würde aber wohl nicht übrig bleiben. Beim Franken wäre ich mir aber auch nicht sicher, ob der solche Verwerfungen im Euro überstehen würde, dazu sind die wirtschaftlichen Verflechtungen zu stark.


    Die Frage ist halt, wie wahrscheinlich ein Szenario wie bei einer Währungsreform 1948 ist. Ich würd eher damit rechnen, dass einige Länder aussteigen und es weiter einen "Rest-Euro" gibt. Für noch deutlich wahrscheinlicher halte ich aber ein Szenario mit Euro-Bonds und einer Inflationsrate von 8-10% für 10 Jahre und mehr. In diesem Fall wären wir wieder bei der weltweiten Streuung und den Sachwerten.


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    DB: die Zukunft wird rosig, alles Übel ist einmal vorbei, wer heute kauft, wird sich in einigen Jahren freuen über viele 100%


    Optimistisch bist Du ja ;)

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    Zahlst Du echt schon Negativzinsen? Bei Privaten bisher doch die Ausnahme.


    Natürlich noch nicht bei allen Banken bei den ich Kunde bin, teilweise aber schon und andere werden absehbar folgen.


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    Glaubt man tatsächlich an einen großen Crash und den Zusammenbruch systemrelevanter Banken, dürfte man gar kein Giralgeld halten, denn einen Ausfall mehrerer großer Banken hält das System nicht aus und die Einlagensicherungsfonds (egal wie sie heißen, es gibt verschiedene Systeme) kann man dann vergessen.


    Genau das ist Teil des Problems!