Beiträge von Blue Rabbit

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    Zitat

    Original geschrieben von Hauke
    Was haben denn andere Steuerzahler damit zu tun, das wir Pendler einen kleinen Teil der Aufwendungen wieder bekommen, die ohne das Pendeln gar nicht entstehen würden?


    Dein Arbeitgeber (du siehst es vermutlich auch so) sieht es als völlig normal an, das er seine Aufwendungen, die er braucht um seinen Laden aufrecht zu halten, steuerlich geltend machen kann. Nichts anderes macht der Pendler. Er hat höhere Aufwendungen um sein Erwerb nach zu gehen und das mindert seine Steuerlast.


    die pendlerpauschale stellt eine ausnahme dar, viele andere aufwendungen beruflicher natur sind nicht steuerlich absetzbar (z.b. fall christiansen -> arbeitskleidung). unsere steuergesetze sind viel zu komplex und daher letztlich ungerecht (letztlich entscheidet die qualität deines beraters über die zu zahlende steuer und nicht die fakten). es wäre besser wenn es eine einfache gesetzgebung ohne ausnahmen gäbe, dafür der steuersatz allgemein gesenkt würde. leider konnte sich herr kirchhoff mit seinen ideen nicht durchsetzen.
    es gibt vermutlich kein land auf der welt, was derart viel leistung in einem papierkrieg verschwendet, wie deutschland.


    mir kommt es so vor, als hätte es noch keine regierung vorher geschafft so häufig ihre gesetze von (verfassungs)richtern beurteilen lassen zu müssen - das ist sehr bedenklich. entweder lässt die qualität der politiker extrem nach, oder unsere demokratie müsste dringend reformiert werden.


    btt:
    die pendlerpauschale wird imho ersatzlos gestrichen werden.

    Zitat

    Original geschrieben von Cosmic
    Bleib' einfach bei Deinem GLAUBEN... :D


    nichts anderes tue ich - jedem tierchen sein pläsierchen. ;)
    ich bekomme immer nur dann stress mit dem thema, wenn irgendwelche missionare auftauchen und versuchen ihre sicht der dinge mir als die wiederspruchslose wahrheit zu verkaufen, bzw. der glauben als machtinstrument mißbraucht wird.

    Zitat

    Original geschrieben von Cosmic
    Komisch, dass es gerade Wissenschaftler von höchstem Ansehen gibt, die dies anders sehen. ;)


    "Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, die Religion ohne Naturwissenschaft ist blind."


    Albert Einstein


    einstein war nicht religiös - die kirche spielte für ihn keine rolle (z.b. änderte/verleugnete er seine konfession um den anforderungen diverser universitäten nachzukommen).
    vermutlich hat er ein bild gottes, das sich nicht mit dem der kirche deckt.
    aber selbst wenn dem nicht so wäre, kann doch nicht die existenz gottes dadurch belegt werden, das einige hochrangige wissenschaftler daran glauben. dieser argumentation bedienen sich nur unseriöse missionare (s.o.)
    im übrigen hat sich auch einstein fundamental mit seiner beurteilung der quantentheorie geirrt.
    einer studie nach sind über 90% (ich glaube es waren soger 99%) der wissenschaftlichen nobelpreisträger atheisten.


    vermutlich habe ich mich mißverständlich ausgedrückt - mit meiner aussage "....eine art konkurrenz religion..." wollte ich die inkompatibilität dieser verschiedenen sichtweisen hervorheben. ich weiss was wissenschaft ist.


    Hauke
    man müsste den begriff religion in diesem zusammenhang ersteinmal definieren. wissenschaft hat definiv nichts mit einer offenbarungsreligion gemeinsam. für religionen ist die wissenschaft insofern eine "tödliche" konkurrenz, als dass sie dinge plausibel erklärt, deren definition die religionen zuvor für sich in anspruch nahmen. damit "wildert" die wissenschaft im terrain der religionen, was für die meisten menschen jedoch nicht unbedingt transparent ist, bzw. viele auch kein problem mit einer paradoxen weltsicht haben. bei dieser thematik werden häufig auch dinge verwechselt die zu falschen annahmen führen, z.b. die vermengung zwischen wissenschaft und technik.


    die wissenschaft kommt nicht der religion in die quere, umgekehrt ist es aber sehr häufig der fall (creationisten, intelligent design, ...).
    die naturwissenschaft beschäftigt sich seit geraumer zeit "gezwungenermaßen" zunehmend mit philosophischen problemen, die sich u.a. durch die großen theorien des letzten jahrhunderts ergeben haben. Das ist z.b. die frage nach intelligenz und bewustsein, die sich nicht zuletzt aus der quantentheorie ergeben hat (schrödingers katze, chinesisches zimmer etc.).

    Zitat

    Original geschrieben von Danny M3
    ...
    Es MUSS andere Probleme geben bzw. die serienreife ist eben doch nicht so einfach gegeben!


    es gibt schlichtweg keinen "elektrischen" energieträger mit vergleichbarer energiedichte, abgesehen vom schlechten systemwirkungsgrad, d.h. wenn der strom wiederum aus fossilen energiequellen kommt.


    die derzeit zukunftsträchtigsten konzepte sind erdgas, fahrzeugmasse und redurzierung aller fahrwiederstände. wir werden imho auch noch in 15 jahren hauptsächlich mit petrochemischer energie unsere individualmobilität bestreiten.
    sollte der unwahrscheinliche fall eintreten, dass die kernfusion, oder sonnenergie den durchbruch erleben, dürfte sehr schnell wasserstoff andere energieträger verdrängen.

    Hauke
    es geht darum den machtapparat aufrecht zu erhalten - mit "paradies" hat weder die kirche, noch sonstirgeneine religiöse institution viel am hut - der glauben ist mittel zum zweck.


    @oax
    wenn man diese gemeinschaft auflöst, werden dann die menschen schlechter?


    menschen sind immer so "gut" wie ihre angeborenen eigenschaften, ihre erziehung und bildung es zulässt.

    Zitat

    Original geschrieben von 3.0CS
    ...
    Wissenschaft und Religion müssen nicht in einem Widerstreit stehen - das ist für beide begrenzend. Wissenschaft darf nur nicht zum Glauben Zuflucht nehmen - das wäre systemfremd; aber es gibt durchaus viele Wissenschaftler die religiös sind, weil Sie wissen dass die letzten Fragen ( was ist jenseits unseres Universums, wie ist es entstanden und evtl.: WARUM?) eben NICHT wissenschaftlich beantwortet werden können.
    ...


    EINSPRUCH - wissenschaft und religion sind absolut sind nicht kompatibel. der machtverlust der kirchen ist den erkenntnissen der wissenschaft zu verdanken. letztlich ist die wissenschaft eine art konkurrenz religion, allerdings eine sich stets erneuernde. viele unserer modernen grundwerte kommen aus der (geistes)wissenschaft und sind nicht wie häufig angenommen relikte des christentums, d.h. wir brauchen keine religionen um ethisch/moralisch zu handeln.
    die begriffe religion und gott sind in bezug auf wissenschaft genauer zu definieren. unter modernen naturwissenschaftlern einschliesslich mathematikern und philosophen ist herkömmliche religiosität so gut wie nicht vorhanden. häufig werden wissenschaftler jedoch von religionen instrumentalisiert um dem einfachen menschen ihre kompatibilität zu beweisen, z.B. "Gott würfelt nicht" (Einstein). unter medizinern (in meinen augen ist die medizin allerdings keine echte wissenschaft) ist herkömmliche religiosität relativ verbreitet.
    wenn jedoch ein mathematiker von gott spricht, meint er damit wahrscheinlich das die menge der zahlen frei von raum und zeit existieren kann (platonische sichtweise) und damit ihr etwas göttliches anhaftet. dieser "philosophische" gott ist nicht der gott den die religionen u.a. als mittel ihrer machtausübung verkaufen.


    Claas
    die ausnahme bestätigt die regel ;) - ich habe mich jetzt nicht mit heisenbergs religiosität beschäftigt, d.h. was er unter gott versteht, allerdings ist diese aussage unwissenschaftlich. wie ich oben bereits erwähnte, werden gerade solche aussagen von missionaren gerne verwendet, um manipulatorisch menschen, deren bildung oder charakter eine differenzierte sicht der welt nicht zulässt, von der wahrheit ihres glaubens zu überzeugen.

    Zitat

    Original geschrieben von Monaco
    zinn2003: nichts gegen (Deine) Argumente, aber Deine Quelle ("Bund Konfessionsloser und Atheisten") ist fuer eine objektive Entscheidungsfindung doch eher fragwuerdig :rolleyes:
    ...


    ... weil es ja nichts objektiveres als die religion gibt !!!


    unter atheisten findet man mehr objektivität als bei irgendeiner religiösen glaubensgemeinschaft, sofern man objektivität irgendwie mit wissenschaftlicher denkweise in verbindung bringt.


    den einzigen nachteil den ich beim austreten aus der kirche erkenne, ist das womöglich irgendein durchgeknallter politiker vom schlage $Schäuble mal auf die idee kommt diese personengruppe als potentielle terroristen zu brandmarken.
    ansonsten kann man nur hoffen, das der politische einfluss von religion zukünftig irgendwann bedeutungslos wird.


    das hier sagt eigentlich schon alles:
    http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,595336,00.html

    was mich wundert ist, warum sich SSchäuble so auf die terrorgefahren fixiert.
    ein viel triftigeren grund für die gewünschten gesetzesänderungen bietet eigentlich das organisierte verbrechen (imho auch eine grössere gefahr für den staat als die terroristen) - die tragen nämlich keine bärte und nutzen moderne kommunikationsmittel für ihre machenschaften.
    naja, vielleicht will SSchäuble ja nicht den geldkofferträgern ans bein pinkeln :rolleyes:

    man sollte auch berücksichtigen, dass eine gesalzene nasse strasse deutlich weniger grip hat als eine ungesalzene. leider wird sehr häufig unnötigerweise gesalzen, was nicht gerade zur sicherheit beiträgt. die starnberger sind da echte salzweltmeister - die sieht man im winter regelmäßig bei bestem hochdruckwetter und sonnenschein salzen - das zeug muß halt raus :flop: kaum hat man die kreisgrenze überfahren, sind die strassen schön trocken weil salzfrei.

    Zitat

    Original geschrieben von tobi0976


    Das bei minusgraden ein sommerreifen besser ist bezweifle ich doch stark, die sommerreifen werden bei kälte doch schon merklich härter im gegensatz zu winterreifen - merke ich immer beim reifenwechsel und die wechsel ich nicht bei minusgraden.


    ein sommerreifen ist auch bei -20 grad und trockenheit besser als ein winterreifen. die außentemperatur ist nicht ausschlaggebend, sondern die reifentemperatur.
    um es richtig zu machen müsste man eigentlich je nach witterungsbedingungen, fahrstrecke etc. den richtigen reifen montieren.


    btt:
    der polizist kommt mit seiner behauptung imho nicht durch. wenn mir das passiert wäre, würde ich es darauf ankommen lassen.


    @lame
    :top: man erinnert sich an die threads mit den problemen beim e46 wenn nur die hinterreifen gewechselt wurden ... - das war kriminell, lag aber an der auslegung des dsc. das problem war wohl, dass die höheren profilblöcke sich mehr verbogen.
    aber diese winterreifendiskusion ist ähnlich wie die runflat diskussion und die profil diskussion. faktisch gibt es keinen besseren reifen im sommer bei stabilem hochdruckwetter, als einen reifen mit 100% profil positivanteil - dennoch ist man der depp wenn man erwischt wird. das ist eben diskriminierung von minderheiten ;)


    EDDING!!!


    letztlich ist der sicherheitsverlust der winterreifen beim grossteil der strassenverhältnisse im winter, dennoch gegenüber dem sicherheitsgewinn bei matsch, eis und schnee, in kauf zu nehmen.
    mir geht es immer so, dass ich bremswege etc. nach dem wechsel ersteinmal wieder neu "lernen" muss, das macht einem klar wieviel schlechter winterreifen unter normalbedingungen sind. richtig schlecht sind allerdings meine runflat winterreifen auf dem 1ser - die konnten nichteinmal mit den 18" 255ern meiner m3 winterreifen mithalten. ich bleibe mit denen stecken, wo ich mit dem m3 trotz viel geringerer bodenfreiheit problemlos durchfahren konnte.

    Zitat

    Original geschrieben von HAEUPTLING
    Oh man, du kannst dir nicht vorstellen was ich gerade durch gemacht habe, hatte vorher den Härter mit einer Spritze abgemessen, leider hatte die Länge der Spritze nicht mehr gereicht und so musste ich selber abschätzen, war die letzte Lage, nachdem das Ding dann angefangen hat zu qualmen hab ich alles stehen und liegen lass und das Ding raus gestellt :eek:


    ich habe früher in ferienjobs surfbretter und kajaks gebaut/repariert - da habe ich immer pi*daumen den härteranteil gemessen. laminat wird immer ein bischen warm beim aushärten - gequalmt hat es bei mir allerdings nie.
    das teil kannst du imho entsorgen.

    hier die auflösung der geschichte - ein historischer aspekt, der seinerzeit nur 1 mal in der tagesschau gesendet- und danach von unseren nachrichtensendern nie wieder erwähnt wurde (zumindest habe ich es nicht mitbekommen)


    Operation Desert Shield:
    ... Außerdem hat der Irak nicht vergessen das Kuwait vor der Abtrennung durch die Briten ein Teil des Irak war.
    Ein anderer Streitpunkt zwischen den beiden Staaten war die Festlegung der
    Wüstengrenze zwischen den beiden Staaten, aber der eigentliche Streitpunkt war das Ölfeld von Rumalia das unter der Grenze verlief. Nachdem der Irak Wirtschaftlich geschwächt war, ersuchte er Kuwait um einen Schuldenerlass, nachdem die Kuwait aber ablehnte, zog der Irak starke Truppenverbände an der Grenze zusammen.
    Als dies bekannt wurde gab die Pressesprecherin des US- Verteidigungsministeriums zu verstehen das es keine speziellen Sicherheitszusagen an Kuwait gibt. Auch die US-Botschafterin im Irak ,April Glaspie, versicherte Saddam Hussein wiederholt das „innerarabische Konflikte wie ihrer mit Kuwait uns nichts angehen.“ ...


    wie die geschichte weiterging ist ja bekannt.
    es gibt imho keinen hauptschuldigen in diesem konflikt, dazu ist die historie zu komplex, aber man hätte die eskalation verhindern können - letztlich sind vermutlich an direkten und indirekten folgen eine halbe mio. unschuldige in den folgenden 15 jahren gestorben.

    man sollte bei dieser diskussion allerdings nicht übersehen wo die ursachen der piraterie liegen. angeblich haben grosse internationale fischfangflotten dort illegal das meer so leer gefischt, das den lokalen fischern die grundlage ihrer existenz geraubt wurde - das ist genau genommen ebenso piraterie. den lokalen fischern blieb daher keine wahl als mit piraterie ihre existenz zu sichern. bei illegalem fischfang wäre auch mal marineeinsatz gefragt. jetzt sind es mittlerweile natürlich nicht mehr nur die mittelosen fischer, sondern eine regelrechte piratenindustrie die dort entstanden ist. das prekäre an der situation: dieser piratenstamm gehört zur regierung, die wiederum im kampf gegen die islamisten in somalia vom westen unterstützt wird.
    es gibt immer zwei seiten und vielschichtige probleme sind selten trivial zu lösen. mit rein militärischen mitteln lassen sich nur die symptome beheben - letztlich subventionieren wir jetzt mit unseren steuern illegale fischerei.

    Zitat

    Original geschrieben von Enduser
    Nun sag schon für was dein Vergleich herhält. ;)


    geduld, wir sind ja noch nicht am Ende.


    Es ging folgendermaßen weiter:


    Der Mann erzählte nach Rückkehr in die Klink seinen Kollegen von der Sache. Der Chef entschied daraufhin, das man es nicht dabei belassen konnte. Dem Kleinen mußte unbedingt geholfen werden, erstens verfügte er über genügend Geld für eine Ärztliche Behandlung und zweitens hat er für guten Umsatz gesorgt. Der Grosse war in der Vergangenheit zwar protegiert worden, war dem Klinkchef aber in letzter Zeit ein Dorn im Auge, weil er unter anderem mit Drogen dealte, die das Blut der Spender verunreinigte. Er hatte aber versprochen die Drogen die er aus der Klinik hatte nicht im "Bluteinzugsgebiet" zu verkaufen.
    Also wurde der Krankenhauswachdienst damit beauftragt den Kleinen Jungen zu holen und dem Großen eine Lektion zu erteilen.


    ... das war aber erst der Anfang ...


    @Lame
    Srebrenica war wirklich Grausam - vor allem weil es so nah war. Ich kann mich noch an die TV Bilder von damals erinnern - Wahnsinn. Man kann nur ahnen was gerade in Afrika abgeht, Srebrenica * 1000.

    Zitat

    Original geschrieben von RMS
    Keine Gefahr von den Kindern aus, wohl aber die eines Hinterhaltes oder wütender Angehöriger die die Situation als Pöbelei seitens des Touris mitbekommen. Oder oder oder..


    Edit: OK dann ist er aber kein Tourist!


    ja - kein richtiger Tourist, aber eben kein Einheimischer, sondern nur begrenzte Zeit dort aus beruflichen Gründen.
    Man muß auch noch hinzufügen, daß der Kleine wohl auch so eine große Klappe hatte weil er davon ausging, daß er von der Klink, wegen seiner guten "Umsätze", einen gewissen Schutz genießt, währendessen der Grosse in letzter Zeit wegen einiger Eskapaden unangenehm aufgefallen war.