Beiträge von HanZ

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    Was immer schön ist: abendliches, sommerliches Tankstellen- und Waschanlagen-Feeling, einfach mal kurz durch die Waschanlage fahren und dann weiter und das saubere Auto zu Hause abstellen. Da freut sich das innere Kind in mir.


    Das normale Fahren tagsüber ist meist nicht mehr schön: Die Fahrzeugdichte ist gestiegen, Fahrspuren sind weggefallen und der motorisierte Individualverkehr wird zumindest in Berlin an allen Ecken und Enden drangsaliert. Es etabliert sich außerdem langsam aber sicher eine kulturfremde rücksichtslose Fahrweise und immer öfter sieht man Idioten in Carsharing-Fahrzeugen rumrasen (und verunfallen), die vor zehn Jahren nicht einmal in die Nähe solcher Fahrzeuge gekommen wären (Mini Cooper S, 220i etc. beispielsweise von DriveNow).

    Man sieht auch in Berlin immer noch sehr wenige Elektrofahrzeuge auf den Straßen. Zwar erblickt man hin und wieder mal das "E" am Ende des Kennzeichens (immerhin sieht man das E-Kennzeichen öfter als das Wechselkennzeichen :crazy:). Aber der Schein trügt, denn auch ein 225xe Active Tourer bekommt das E-Kennzeichen und sein Halter eine 2.000 Euro-Förderung der Steuerzahler.


    Um zurück zum Thema zu kommen: ich habe mir mein erstes Diesel-Fahrzeug gegönnt. Es ist zu allem Überfluss auch noch ein Fahrzeug der Abgasbetrüger von VW (Passat B8) :crazy:. Die Monatsrate (Leasing) ist unschlagbar niedrig und das Damoklesschwert der Fahrverbote verleiht dem Ganzen einen Hauch von Spannung. Ich hoffe, das war keine falsche Entscheidung.

    Das wird so eine Senkung sein wie die "Nicht-Erhöhung" im Jahre 2005(?), als Merkel gegen Schröders geplante 2%-Erhöhung wetterte und eine Beibehaltung des MwSt.-Satzes von 16% versprach. Nach den Wahlen und der Bildung der großen Koalition trug Merkel die Erhöhung der MwSt. um 3% mit.

    Im März gab es über einen Online-Vermittler 118i mit Advantage-Paket und Sitzheizung für einen Leasingfaktor von 0,62, 120i mit Advantage-Paket, Sitzheizung, Sportsitzen, Sportlenkrad für einen Leasingfaktor von 0,60:


    118i, BLP 27.330, Rate bei 36/10/0: 169 €
    120i, BLP 31.470, Rate bei 36/10/0: 189 €


    Je "nackter" das Auto, desto besser war das Angebot, denn jede Sonderausstattung schlug mit ca. 1,48% des Listenpreises zu Buche, sprich: 1000 Euro Sonderausstattung = zusätzlich 14,80 Euro monatliche Leasingrate.


    Diese Raten sind zur Zeit wohl nicht mehr machbar, ein Leasingfaktor von 0,7 wäre aktuell sehr gut. In Deinem Angebot liegt er bei 0,83. Das ist auch nicht schlecht, vor allem in Anbetracht der kostenlosen Überführung und des Service-Pakets (in 3 Jahren ist das aber normalerweise nicht mehr als 1x Ölwechsel! TÜV musst du nach 3 Jahren eh selbst zahlen). Die Überführungskosten, die gewöhnlich zwischen 500 und 1000 Euro liegen, würden auf den Monat gerechnet ca. 14 bis ca. 28 Euro ausmachen.

    Letztens bei der DEKRA hat ein übermotivierter Prüfer ("B. Sc.") auf Biegen und Brechen immerhin einen Mangel gefunden!


    "Umweltplakette: Kennzeichen fehlerhaft" :kpatsch: (Habe mich bisher um den Austausch gedrückt, weil ich Angst vor Kratzern auf dem Glas hatte)


    Davor inspizierte er ungelogen 20 Minuten lang die Hinterachse mit einer Art Mundspiegel vom Zahnarztbedarf. Alle vier Reifen drehte er Zentimeter für Zentimeter ein Mal um 360 Grad, um sich die Lauffläche von oben anzusehen. Zeitbedarf insgesamt: 60 Minuten!


    Ich gebe zu, dass ich sehr pingelig bin mit meinen Autos, aber das geht zu weit.


    Den LF bin ich mir nicht sicher ob man das da so einfach bei diesen Fahrzeugen rechnen kann. Aber wer mag, kann ja gerne mal. 0 Anz., 1 J., 25tkm, 139€... für nen A6 3.0TDI quattro mit üblichem Business-Paket (gr. Navi, BT etc.), TV-Funktion, AHK, Leder, side-lane-assist etc.,
    A4 avant 2.0 TDI, wie oben nur ohne Leder und AHK -> 0/1/25tkm 109€. :crazy:


    Das ist wirklich arg günstig. Ich kenne für die personengebundenen Dienstwagen (ab mittlerer B-Besoldung) des Berliner Senats und der Bezirksämter Beträge von ca. 200 Euro pro Monat für E-Klasse, 5er und A6, jeweils mit 2 Liter Diesel und "Businessausstattung" bei 0 Anzahlung und 1 Jahr Laufzeit (Kilometer pro Jahr habe ich vergessen).


    Da sieht man mal, wie stark die Hersteller Fahrzeuge zu Repräsentationszwecken subventionieren. An solche Raten kommt kein Leasingschnäppchenjäger ran.

    Wäre mal interessant zu wissen, wie viele verschiedene Schlüssel-Schloss-Kombinationen es bei den abschließbaren Fenstergriffen gibt. Das Schloss nützt ja nichts, wenn der Einbrecher einen passenden Schlüssel bei sich hat. Bei den BMW-Felgenschlössern gab es ja AFAIK ca. 50 verschiedene Nüsse, korrigiert mich, wenn ich falsch liege.


    Für die Außentüren kann ich KESO Schließzylinder empfehlen. Die Omega 2000 bzw. 4000 Serien habe ich verbaut ( http://www.schliesszylinder-te…00s-omega-profilzylinder/ ). Dazu schöne Sicherheitsrosetten. Bringt aber alles nichts, wenn die Tür oder die Türbänder das schwächste Glied der Kette sind. "Normale" Türen habe ich mit Metallplatten verstärkt, die Eingangstür ist einbruchhemmend und hat Panzerglas.


    Diese Entwicklungen haben IMHO nur noch wenig mit dem Gebrauchtmarkt zu tun.


    Womit denn sonst?


    Gehören also nur Fahrzeuge unter 20 Jahren zum "Gebrauchtmarkt"? Dann würden ja bereits die ersten 1997er E46 328i nicht mehr dazu gehören, sondern wären als kommende Klassiker einzustufen?


    Selbst stinknormale E34 520i 24V als Kassenausstatter werden - halbwegs gepflegt - mittlerweile für 4.000 Euro oder mehr angepriesen. Für 540er muss man bereits fünfstellig hinblättern.


    Wie es beispielsweise bei den E60- und E90-Modellen aussieht, weiß ich aus dem Kopf mangels Interesse nicht. Aber zumindest der Threadersteller sieht keinen Preisverfall in den letzten sieben Jahren. Das kommt einer Preissteigerung gleich, denn in der Zwischenzeit haben die Fahrzeuge durchschnittlich mehr Kilometer drauf und mehr Vorbesitzer als vor sieben Jahren.


    Aus eigener Erfahrung: Im Jahr 2004 bekam man einen 1999er 528i mit absoluter Vollausstattung (Listenpreis über 100.000 DM) aus 1. Hand (Deutsche Bank Firmenwagen) vom Händler für 14.000 Euro. Ein Jahr früher war es ein 1999er 523i mit M-Paket für 18.000 Euro. Zeig mir ein vergleichbares Fahrzeug für einen vergleichbaren Preis heute. Gibt es nicht mehr.

    Ja, das ist schon erstaunlich, wie sich die BMW-Gebrauchtwagenpreise entwickeln. Mir ist das vor einigen Jahren das erste Mal aufgefallen.


    Aus dem Kopf, ohne Quellen, will ich ein paar Zahlen in den Raum werfen:


    E38 740i Facelift: heute muss man für ein gepflegtes Exemplar mir vertretbarer Laufleistung immer noch so viel hinblättern wie vor ca. 10-12 Jahren


    E39 M5: Heute tendenziell teurer als vor 10-12 Jahren


    E31: deutliches Anziehen der Preise in den letzten 5 Jahren. Ganz schlimm beim CSi, dessen Preise sich mehr als verdoppelt haben.


    E36: Großer Motor und Handschalter -> Der Preis steigt. Ein Beispiel: 1995er 328i ohne Klima und ohne M-Paket: 11.500 Euro http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=243488570


    Letztens habe ich ein stinknormales 2.8er Z3 Coupe im erbärmlichen Zustand gesehen. Verkaufspreis laut Aushang in der Scheibe: 25.000 Euro :kpatsch:. Das geht alles zu weit meiner Meinung nach und zeigt nur die Entwertung des Geldes auf.

    Auch von mir einen sehr herzlichen Dank für die geleistete Arbeit! Seit fast 15 Jahren, einer für das Internet fast unfassbar langen Zeit, ist das hier ein Forum, das ich immer gern lese mit netten Usern und einem tollen Team.

    Zitat

    Anne Hidalgo, die sozialistische Bürgermeisterin von Paris, hat sich schon seit längerem der Kampf gegen Umwelt- und Luftverschmutzung auf die Fahne geschrieben.

    Zitat aus Wikipedia:

    Zitat

    Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin studierte sie in Paris und entdeckte als Inspektorin zur Überwachung des Arbeitsrechts für sich den Feminismus


    Das spricht für sich. Mehr braucht man zu dieser ahnungslosen Auto- und Männerhasserin nicht zu sagen.

    Ich würde das Vermerken eines in Wirklichkeit nicht bestehenden Mangels beanstanden. Zum einen aus Prinzip, zum anderen, weil es schon aus verkaufstaktischen Gesichtspunkten vorteilhaft sein könnte, bei einem Youngtimer lückenlos mängelfreie HU-Berichte nachweisen zu können. Das bilde ich mir zumindest ein.


    Mein E36 328i z.B. wurde in meiner Stammwerkstatt letztes Jahr vom mobilen DEKRA-Prüfer geprüft. Der Meister stichelte spaßeshalber, der Prüfer brauche hier gar nicht so genau hinzuschauen, er würde eh keinen Mangel finden, ich würde alles schon austauschen lassen bevor es defekt sei :D. So blieb es auch, keine festgestellten Mängel, obwohl der "Jagdinstinkt" des Prüfers geweckt war.

    Das ist doch ein Witz! Kann niemand schön finden, der ein Gespür für Ästhetik hat.


    Die Sparmaßnahmen bei den elektrochromen Spiegeln sind mir schon vor Jahren ins Auge gefallen. Mindestens der E39 hatte noch vollwertige elektrochrome Spiegel. Irgendwann so ca. um das Jahr 2005 herum kamen dann die elektrochromen Spiegelgläser, deren äußerster Rand nicht mehr abgeblendet wurde. Sah unschön aus und kann im Extremfall doch zur Blendung führen. Eine völlig unnötige Verschlechterung. Dass jetzt im Ernst nur noch das Fahrerspiegelglas abgeblendet wird, ist einfach nur lächerlich. Weiß jemand, ob sich das wenigstens preislich bemerkbar macht?

    Falls es wen interessiert, es gibt Neuigkeiten zum präsidialen Reifenplatzer :crazy::


    Wie von mir vermutet, handelte es sich um die Standardbereifung der Werkspanzer. Der Stützring auf der Felge ist wohl aus Metall und nicht aus Kunststoff. Das corpus delicti, der Michelin-Winterreifen, hatte allerdings die DOT-Nummer 4310, war damit also weit über fünf Jahre alt. Bei V12-Heckantrieb, fast 4 Tonnen Leergewicht und wahrscheinlich hoher Jahresfahrleistung ist das kaum zu glauben! Sollte das noch die Erstbereifung gewesen sein?


    Interessante Detailaufnahmen des defekten Michelin-PAX-Panzerrades gibt es hier, ab ca. 25 Sekunden: http://www.tvn24.pl/wideo/z-an…38.html?playlist_id=19512 .

    Reifenplatzer in VR7/VR10 gepanzertem BMW 760Li (Werkspanzer) des polnischen Präsidenten bei voller Fahrt auf der Autobahn:


    Polens amtierender Präsident Andrzej Duda wurde heute über die polnische Autobahn A4 chauffiert, als in voller Fahrt vermutlich der linke hintere Reifen platzte. Der 7er kam sofort ins Schleudern, wurde aber vom Fahrer abgefangen und landete nur im Graben:



    Hier ein Dashcam-Video von der Gegenfahrbahn: https://www.youtube.com/watch?v=AVM7W6oJCSY



    Wie kann das passieren? Schließlich handelt es sich um quasi schusssichere Räder mit einem 10kg schweren Kunststoff-Stützring auf der Felge, der ein Weiterfahren bei völligem Druckverlust viel besser als ein Runflatreifen ermöglichen soll, siehe ETK: http://www.leebmann24.de/bmw-e…204872&select=36106782912


    Was meint ihr?