Beiträge von Stefan

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung

    Ein nicht ganz so falscher Kommentar wie ich finde:



    Als Trophäe mitnehmen darf die SPD die Familienprämie von 300 Euro pro Kind. Sie ist nur auf den ersten Blick eine feine Sache. Wer sie bekommt, freut sich, doch viele brauchen sie schlichtweg nicht. Und werden das Geld nicht etwa zur Ankurbelung der Konjunktur ausgeben, sondern aufs bereits gut gefüllte Konto legen. Eine vorgezogene Abschaffung des Solidaritätszuschlags hätte Familien mehr genutzt, doch die kommt nicht.

    [...]

    Unter den Tisch fiel hier eine nicht ganz unwesentliche Frage: Wer für die Prämie wohl bezahlen wird? Genau. Exakt die Kinder, die jetzt ein „Geschenk“ bekommen, mit Zins und Zinseszins. Das gilt für alle Wohltaten aus dem Paket – sie mehren die Schuldenlast der kommenden Generationen. Wenn die Niedrigzinsphase dann doch irgendwann endet, kann diese Last schnell erdrückend werden.

    Klar, die 600€ nehm ich sicher gerne mit, aber es hätte wohl unzweifelhaft bessere Möglichkeiten zur Entlastung von Familien gegeben.

    Was haltet ihr von den 300EUR pro Kind für die Familien?

    Ich find das Gieskannenprinzip da jetzt nicht so toll. Ich bin mir sicher, eine Alleinerziehende die in der Gastro gearbeitet hat und jetzt arbeitslos geworden ist kann das Geld sicher besser brauchen als jemand mit 100k€ Jahreseinkommen bekommt.

    Stirnrunzeln. Nicht dass mich 600 Euro nicht freuen täten, aber erstens zahlen das die irgendwann zurück die es jetzt kriegen sollen, also die Kinder. Und zweitens ist der untere Einwand von Florian410 nicht ganz unberechtigt, wenn gleich ich nicht ganz so mit dem Holzhammer draufbashen würde. Es soll gerüchteweise durchaus Beamte und Arbeitnehmer geben die nicht 100k€ im Jahr haben und die 600€ sicher brauchen können. Und auch Sozialhilfeempfänger hatten es sicher in den letzten Monaten nicht ganz so leicht mit der eh schon nicht gerade üppigen Kohle auszukommen und dann womöglich noch nen PC für die Kinder anschaffen zu müssen.

    Genau.


    Im Focus war die Tage von einer Reporterin zu lesen, welche von einem Kellner per WA angemacht wurde, nachdem sie sich in eine "Liste" eingetragen hatte.


    Den Laden würde ich vom zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten einbestellen lassen.

    Krass. Das kann ein teurer "Flirt" :rolleyes: werden und ich hoffe, das wird er auch. :thumbdown:

    Ist ein Witz in meinen Augen.

    Das hätten diejenigen bekommen sollen, die wirklich Einbußen durch Corona hatten.

    Warum einen Bonus für Sozialhilfeempfänger, Beamte, Arbeitnehmer welche keine Einschnitte hatten?

    Warum nicht ausschließlich an Kurzarbeitbetroffene oder Neu-Arbeitslose, dafür dann in größerer Höhe?!

    Wie willst das festmachen? An den Einnahmen? An den Ausgaben? Was ist mit denen die trotz Abo aus bekannten Gründen den ÖPV gemieden haben und mit dem Auto gefahren sind und entsprechende Kosten hatten? Was ist mit zu erwartenden kommenden Einbußen? Was mit den Kurzarbeitern deren Chef KG geholt hat, die aber 100% gearbeitet haben? Was ist ein Neu-Arbeitsloser? Und warum nicht der, der vorher schon arbeitslos war? Der wird erst recht nichts finden. Müssen dann Supermarktbesitzer oder andere Krisengewinnler was zurückzahlen?


    Ca. 4,8 Milliarden wird dieses Gießkanne den Steuerzahler kosten. Wieviel davon wieder in der Wirtschaft landet ist wohl schwer abzuschätzen. Bei der H4-Familie sicher das meiste, bei den Gutverdienern wird das eher bei den Assets landen.

    Doch, Detlev hat da schon recht. Der Buchwert wäre ja angenehm, erkennt das FA aber natürlich nie an, die sind ja nicht doof. Sonst gäbe es auch kaum Leasing und jeder Selbständige tät sich seine Karre kaufen und nach 6 Jahren für nen Euro der Frau verkaufen. ;)


    Letztlich sehe ich das so, dass es mir praktisch egal sein kann was nach den 20 Jahren ist. Die Anlage ist längst amortisiert und hat ordentlich Milch gemacht. Angebot über die Entsorgung einholen und quasi zu dem Wert +1€ sich selber verkaufen und Einnahme versteuern. Dann als Privaterzeuger zum Eigenverbrauch ohne FA und Gedönse handeln, sprich den Überschuss verschenken. Wär auch wurst, weil längst bezahlt.

    Gibt ein paar Varianten was man machen kann. Man könnte genauso für x Cent weiter volleinspeisen. Muss man dann halt ausrechnen was Sinn macht. Ich mach mir da noch keinen bis wenig Kopf, wer weiß welche Sau nächstes Jahr durchs Dorf getrieben wird oder gar in den fünf Jahren bis zu Dir oder den 8 bis zu mir.

    Da stimme ich uneingeschränkt zu. Es müssen offensichtliche Fehlangaben oder unleserliches ausgesiebt werden.

    Ich frage mich, warum du und ich mit 10sec Nachdenken neben der Arbeit drauf kommen das es einzelne Blätter mit Entfernen der Blätter geben muss und die Politik nicht? Ob Eiwanger dazu mal irgendwann eine Rede ähnlich der Händl oder Kumpel Rede hält?


    Ich glaube, das Ding mit "Liste" ist eher was, was die Wirte nicht so recht verstanden haben:

    Zitat
    ist eine Dokumentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit (Telefonnr. oder E-Mail-Adresse bzw. Anschrift) einer Person je Hausstand und Zeitraum des Aufenthaltes zu führen. Eine Übermittlung dieser Informationen darf ausschließlich zum Zwecke der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden erfolgen. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten sind nach Ablauf eines Monats zu vernichten. Der Gastgeber hat den Gast bei Erhebung der Daten entsprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 DSGVO in geeigneter Weise zu informieren

    Also schließt allein der Text eigentlich eine Liste (die auch mein Lokal hat :rolleyes: ) schonmal grundsätzlich aus.


    Na, und was will er machen wen ich da Thomas Müller eintrage? Wie will er das kontrollieren? Klar, bei offensichtlichem, wie deinem Beispiel. Das dürften die allerwenigsten Fälle sein.

    Ich denke mal 99% haben keinerlei Problem damit da ihren korrekten Hannes einzutragen und ne Handynummer.

    Ich musste bisher noch nie den Ausweis vorlegen und hätte also beliebig ausfüllen können.

    Ja. Hättest Du. Hast Du aber nicht. Wie vermutlich der Großteil der Leute die ebenfalls keinen Aluhut aufhaben.

    Wir waren am Samstag essen, da war es genau so: Ein ca. DinA5 großer Zettel pro Haushalt, der dann vom Wirt eingesammelt wurde. Also kein DSGVO-Problem.

    Aber die Senkung der Mwst ist doch echter Schmarrn. Wie soll das in der kurzen Zeit überall eingepflegt werden?

    Und am Ende steht der gleiche Preis für mich als Verbraucher dran. Und ab 1.1.2021 dann ein höherer Preis, weil dann wird ja die Mwst wieder angehoben nech...

    So wäre es wohl korrekt. Wir verwenden A4 und die kann man sich sogar auf der Heimseite vorab runterladen. Kein Zettel = kein Eingang. Inkl. Ausweis hier sogar, aber das schon vorher.


    Das mit der Mehrwertsteuer sehe ich auch relativ sinnlos, dann soll man gleich sagen, das soll der Wirtschaft direkt zukommen und nicht labern mit "Bürger entlasten". Der Bürger wird da nix merken. Und ab 1.1. drauflegen.



    EDIT: Coronavirus: So müssen Wirte mit den persönlichen Daten ihrer Gäste umgehen | Augsburger Allgemeine

    Das kommt in 5 Jahren dann auf. :hehe:


    Ist die Frage ob man das einfach "umklemmen" kann auf Eigenverbrauch oder ob das FA dann ankommt und sagt "Jaaaaaaaaa, da müssen sie sich selber jetzt aber die Anlage abkaufen und das als Einnahme versteuern" wenn sie die künftig selber nutzen und nicht nur als Volleinspeiser. Irgendein Schmarren wird sicher sein. Zum Glück gibt´s bis dahin schon einige Fälle die genau das Thema durch haben.

    Für falsch ausgestellte Listen gibt es IMO keine Strafen. Ist am Ende das Problem des Gesundheitsamtes, siehe Göttingen, wenn die Leute auch einfach nicht reagieren. Die Liste ist eher ein Selbstschutz, damit du eine Nachricht bekommst. Das könnte man aber in der modernen Welt auch einfacher und sinnvoller ohne Verstoß gegen den Datenschutz lösen.

    DA würde ich jetzt nicht drauf wetten wenn ich meine Bude gerade 2 Monate zu hatte:


    baymbl-2020-304.pdf

    aenderung-der-bekanntmachung-corona-pandemie-hygienekonzept-gastronomie-25.-mai.pdf


    Der Wirt ist verantwortlich für die Einhaltung des Hygiene-Konzeptes, damit dürfte vermutlich auch drunter fallen, dass da nicht Micky Mouse zum Essen war. Kann man sich jetzt ja überlegen als Wirt ob man nicht nen Blick drauf wirft ob das jetzt stimmen kann, zumindest in offensichtlichen Fällen. Die Listen sind insofern bescheuert weil Datenschutz und nachfolgenden Gast natürlich nicht angeht, wer da vor ihm rein ist. Insofern muss eigentlich jeder ein eigenes Blatt ausfüllen das der Wirt dann umgehend geschützt verstaut.


    Letztlich will ich aber als Gast auch, dass die von mir besuchten Lokale keine Scherereien haben und dann bin ich halt mal unlustig und gebe meinen richtigen Namen an. Schon aus Eigenschutz evtl. auch nicht ganz verkehrt falls sich rausstellt, dass es über das Lokal zu einer Infektion kam. Ok, kann einem natürlich auch egal sein, dass man selber den Mist unbemerkt weiterverbreitet. Aber dann auch bitte kein Mimimimi hinterher von wegen Wand und überhaupts.

    Wenn nur 90% richtige Angaben machen ist das doch gut. Die einzelnen Witzbolde fallen da eh nicht auf.

    Wenn man Witzbolde durch verantwortungslose Assis ersetzt, dann trifft es das besser. Zumal vielen Hans Meisern wohl nicht ganz klar ist, was sie mit ihrer ach so lustigen Heldentat ggf. ihrem Lieblingslokal da antun können... :idee:


    Klar nervt mich die Maske auf den 8m im Freien in unserem Stammlokal vom Eingang mit Liste zum Tisch, von der Sinnhaftigkeit im Freien und bei der mehr als großzügigen Bestuhlung mal ganz abgesehen. Nur ist mir auch klar, dass mein Lieblingswirt ne Menge Schnitzel verkaufen muss um die Geldbuße wieder drin zu haben, die er zahlt wenn davon irgendein missgünstiger Nachbar den der Biergartenbetrieb schon seit Jahren stört hinter seiner Gardine raus ein Foto von der Szene macht. Und das mit Uhrzeit und dann steht auch noch Helmut Kohl auf der Gästeliste. :top: :top: :top:

    Es geht um die andere, durchaus mögliche Strategie:

    Isolierung der Hochrisiko Gruppen - und der Rest kann weiter die Wirtschaft am Laufen halten...

    Du meinst so wie die Leute von Webasto? Ja, das ist natürlich dann ein Plan. :idee:


    Wir reden hier nicht von einem Bus-Unfall mit 50 Beteiligten, davon 2 schwer, 23 leicht und 25 garnicht verletzt. Klar kann man da am nächsten Tag die 25 in die Arbeit schicken, so eine Unfallverletzung ist ja nicht ansteckend.

    Und wieviele sind schwer krank geworden?

    Spielt das eine Rolle wenn der Mist auch von Leuten verteilt werden kann die nicht "schwer krank" geworden sind?



    Filmfreund: Was beim Verbraucher ankommen wird? Zum 1.7. nicht wirklich etwas. Zum 1.1.2021 dagegen eine Erhöhung der Preise, schließlich geht ja die MWSt rauf. Die Mövenpicksteuer hat auch nur Taschen vollgemacht oder kann sich irgendwer erinnern, dass irgendwas günstiger wurde deswegen? ;)

    Dass man die USt. nicht mehr abführen muss (aber auch bei Reparaturen/Anschaffungen nicht mehr erstattet kriegt). Das macht für die alten Anlagen aber null Sinn sondern nur für die neuen mit Eigenverbrauch. Vereinfacht gesagt.


    Drum bringt das auch nix. Nur findet man dazu kaum noch was im Internet weil sich alles nur noch um Eigenverbrauchsanlagen dreht anscheinend und irgendwie vergess ich den Umstand regelmässig bis dann einer wieder das aufbringt und ich ins Grübeln komme. :gpaul:

    Da regt sich doch Widerspruch bei mir.


    Die vernünftigen Stimmen, die Maßnahmen mit Augenmaß gefordert haben, wurden auch hier niedergemacht bzw wurde versucht.


    Sich nun hinzustellen und zu sagen: Jaaaaaa, konnte doch keiner wissen finde ich etwas schmal. Und nichtzuletzt hat der heilige Heiland der Virologen in der Vergangene Woche noch erbost zurück gepöbelt, sein Kritiker solle doch erstmal selbst was veröffentlichen.

    Aus damaliger Sicht klang da einiges nicht sehr vernünftig und vieles davon stellt sich frühestens im Nachhinein als "hätte man anders machen können" raus. Gewusst hat keiner was und am wenigsten die, die am lautesten gerufen haben, aber keinerlei Verantwortung dafür hätten übernehmen müssen.

    Ja, das darf man so sagen. Es war genug und es hätte scheixxe ausgehen können. Jetzt muss allerdings auch wieder alles auf den Prüfstand und im Rahmen der Neuerkrankungen jeweils entschieden werden. Ich halte es für sinnvoll Hotspots weiterhin geschlossen zu halten und, bei lokalen Ausbrüchen, lokal zu handeln. Man kann Stadt- oder Landkreise sinnvoll quarantänisieren. Es muss nicht das ganze Land an die Wand gefahren werden. Augenmaß in beide Richtungen ist das Maß der Dinge, sollte man daraus gelernt haben.

    Jepp. Ich hoffe auch, dass man aus allem gelernt hat.

    Andererseits ist das im Nachhinein immer leicht gesagt.

    Im Nachhinein sagt sich in der Tat immer vieles leicht. Eine Menge Länder bezahlen jedenfalls die Coolness ihrer Anführer mit einer Menge Menschenleben, medizinische Systeme hin oder her. Wenn der Chef tönt "alles nur ein Grippe, Party on Wayne", dann kann man das daraus resultierende nicht auf "die haben ein viel schlechteres Medizinsystem" schieben weil, sich dann halt mit dieser Ansage eben keiner die Pfoten wäscht, Abstand hält und nicht mehr auf Großveranstaltungen geht.


    Ich denke, mit allen Einschränkungen sind wir im Vergleich gesundheitlich mit einem blauen Auge davon gekommen, wirtschaftlich wird sich noch rausstellen, aber auch da stehen wir sicher deutlich besser da als viele andere Länder dieser Welt (die es auch getroffen hat und die schon ohne C schlechter da standen als wir mit...).

    So geht Wissenschaft:

    Würde man mit dem heutigen Wissensstand auf dieselbe Erkrankung stoßen, läge der richtige Weg seiner Ansicht nach zwischen dem schwedischen und dem, den der Rest der Welt eingeschlagen habe, sagte Tegnell.


    Ich denke, man wird mit all den Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monate durchaus differenzierter wissen, was man bei einem (hoffentlich nie stattfindenden) erneuten größeren Ausbruch tun muss und in welcher Reihenfolge. Egal in welchem Land.

    Das ist schon klar. Aber wenn man bedenkt wo die noch vor nem Monat standen und dann teils schon über verdoppelt wieder gewesen und die Tendenz zeigt wohl aufwärts.