Beiträge von Stefan

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    Genau so gut wie die Tatsache, dass die Leistung von E-Autos im Hinblick auf Reduktion der eingesetzten Energie vollkommen überdimensioniert ist. Da z.Z. ein Großteil des Stromes ja noch aus schmutziger Erzeugung gewonnen wird, würde ich sagen - wenn es den Befürwortern wirklich und konsequent um die Idee und nicht um ihre moralisierende und bevormundende Interpretation geht - da reichen auch max. 100 PS und eine V-max. von 130 km/h, Ende Gelände.

    Dachte ich auch früher. Letztlich ist es aber so, dass eine höhere Leistung auch stärkere Rekuperation zu lässt, man also mehr zurückgewinnen kann. Ein E-Motor ist ja nur ein Dynamo in rückwärts. In der Tat macht es ansich ja wenig Sinn z.B. so einen Stadthupfer wie den i3 mit 170 bzw. 184 PS auszurüsten, damit kann er aber halt ideal rekuperieren. Ob man jetzt natürlich irgendwelche Leistungen von 300, 400 PS und mehr braucht in einem E-Auto das dann mit 130 gefahren wird, das sei dahin gestellt. Aber nach der These müsste eigentlich dreiviertel der Karren auf der Autobahn irgendwelche 70-PS-Hobel sein. ;)

    Wenn es um Heizungen und Waermedaemmungen geht, habe ich nicht das Gefuehl, dass "philosophiert" wird, da werden recht kompetent Wissen und Erefahrungen ausgetauscht. Das kann man hier von einigen Ausnahmen, insbesondere Micha M3, abgesehen, nicht immer behaupten.

    Uh... ja... da warst Du glaub noch nicht in entsprechenden Foren... da ist ja... hier.. äh... Namen tanzen und Eierkuchen, nech :D


    Gab hier auch mal nen Thread... *dunkelerinner** :D

    Ja, man hat´s mal wieder vergeigt, wie wenn irgendwen die paar Mücken jucken würden. Dann können weiterhin immer topaufmerksame Autofahrer versehentlich 20 zu schnell fahren ohne irgendwelche Folgen :top: Zumal man hofft, das vielleicht noch vor der Bundestagswahl in Gesetzform zu kriegen. Also ist da noch nicht mal was gesprochen... wird schon noch wieder aufgeweicht werden. Irgendeiner der "aus Versehen" falsch parkt, zu schnell fährt und dann keine Eier hat findet sich immer.


    Aber guter Coup... kurz vor der Wahl... gibt genug Ein-Themen-Wähler... :hehe:

    Vor allem wenn wie bei uns sie Blitzer so aufgestellt werden dass man sie schin aus 3 km Entfernung sieht. Da brauch ich nicht Mal nen BlitzerWarner :boese:

    Die angeblich so aufmerksamen Autofahrer übersehen sogar aufgestellte Anhänger mit Leuchtstreifen und der Aufschrift "Polizei" :hehe:

    Grundsätzlich richtet sich der intelligente Bayer halt nach der Landkarte und fährt deswegen hoch nach Nemberch oder runter an den Gardasee und ich fahr (links) rüber nach Augsburg.

    In München, also bei echten Münchnern, fangen eh alle Ziele mit Z an... "z´Augsburg", "z´Nürnberg", "z´Regnsburg" :D

    Dann müssen wir uns überlegen wo der ganze Strom herkommt den man Nachts an der Laterne tanken will. Aus PV kaum.

    Man kann den ja auch tagsüber an einer Laterne tanken. :D


    Im Ernst. Wenn man sich die Strompreise ankuckt, dann ist nachts anscheinend recht viel über. Dass Laternentanken momentan allenfalls eine provisorische Lösung sein kann und das nur für wenige (also alle X Meter pro Laterne) sehe ich eigentlich als klar an. Würde mich jetzt auch nicht wirklich zum Kauf veranlassen bei so einer Aussicht. Bei gegebener Lademöglichkeit im Job und/oder zuhause ist das was anderes. Womöglich zum Laden erstmal für 2h irgendwo hinstellen und dann wieder abholen muss man schon sehr Enthusiast sein. Gleichzeitig "scheitert" aber auch einfach viel am schlichten deutschen "Brauchmernet". Nicht weil es nicht ginge weil es nicht geht sonder weil jemand nicht will. Das WEG wurde ja nicht zum Spaß (auch deshalb) geändert.

    Das ist die Frage. Ich denke mit EU6d sind wir an einem Punkt angelangt wo man an der Sauberkeit der Abgase kaum mehr sinnvoll drehen kann, das müsste jetzt wieder mehr in Richtung (deutlich) weniger Verbrauch oder sogar gar kein Verbrauch im Sinn von fossilem Treibstoff gehen. Die Verbesserungen der einzelnen EU-Stufen war ja schon ab 4 teils wie eine Schere und zuletzt ging es ja - je nach Schadstoff - um das Viertele vom my. Drum geht man auch immer mehr auf den Flottenverbrauch und da fallen die großen Motoren naturgemäß als erstes schlichtweg raus weil auf der WLTP-Runde halt der R4-Diesel weniger braucht als der R6-Diesel. Dass letzterer vielleicht bei 200 weniger braucht, das spielt dabei ja keine Rolle und ist im Alltag auch meistens unerheblich.

    Der Spaß mit den Filtern ist genau die Schere die ich meinte. Eines runter, dafür das andere rauf.


    Ich glaub ich weiß jetzt was Du meinst, das glaub ich sofort, dass das bis auf paar Spinner keiner freiwillig bestellt hat und von den 5% vermutlich auch die Hälfte mehr aus Versehen. :hehe:


    Das soll jetzt auch eigentlich nicht in einen Glaubenskrieg ausarten. Machen können wir - wie so oft - ohnehin nichts, außer das Beste daraus. ;)

    Das ist genau der Punkt.

    Ich weiß gar nicht, warum in Deutschland immer Geldverdienen als was Anstößiges und Schlechtes dargestellt wird. Natürlich wollen die Autohersteller Geld verdienen. Und natürlich wird nur in Dinge investiert, die vom Kunden honoriert werden. Alles andere wäre Liebhaberei oder betriebswirtschaftlicher Selbstmord.


    Diese Denke "Die Konzerne sind böse, weil sie Geld verdienen" ist doch kommunistische Kackschei$$e!

    Sorry, ich schreib mich gerade in Rage. :kpatsch::crazy:

    Das ist nichts Anstößiges, aber genau das erklärt ja eben obige Aussage in sich bereits, dass eben Dinge nur dann geändert werden wenn a) der Kunde es will und dafür auch bezahlt oder aber b) per Zwang angesetzt wird, weil der Kunde es (bis auf paar grüne Freaks die besser Fahrrad fahren sollten :p ) es weder wollen oder interessiert, geschweige denn dafür freiwillig zahlen würden.


    Ich schätze es wäre etwas weniger Rage im Spiel, wenn nicht alles gleich als persönlicher Angriff der Kommies gewertet werden würde. ;)

    Es mag Dich jetzt vielleicht kalt erwischen, aber als Realschüler habe ich so manchem Gymnasiasten 3 bzw. 4 Jahre Wirtschaftslehre und Rechnungswesen voraus. Und anscheinend manchmal auch die etwas sachlichere Sicht auf ein gewisses warum etwas per Zwang gemacht wird. Ich mein, Du stellst Deinen Kindern doch auch nicht den Zugang zum Süßigkeitenfach völlig frei oder sagst "Ach geh ruhig raus wie Du willst egal ob Deine Hausaufgaben gemacht sind". Ist letztlich nicht viel anders: "Süßigkeiten erst wenn gegessen wurde" oder "Raus, aber erst wenn Mathe gemacht ist". Genauso ist "Erst-Zulassung ab 1.1.xx nur mit EUx". Das eine finden Deine Kinder sch... und das andere die Hersteller und indirekt die Kunden weil es die Karren teuer macht.


    Nicht in ganz Deutschland, nur in dem linken Teil.:zf:

    Saarland, RLP und NRW? *Deutschlandkartebetracht** :D

    Mein lieber Stefan, das wird Dich jetzt komplett kalt erwischen und überraschen, aber:


    Geld zu verdienen und Gewinn zu erwirtschaften, ist das Ziel jeden unternehmerischen Handelns.

    Das ist absolut klar. Aber auch hier nur eine Bestätigung, dass keine solche Änderung ohne Zwang gemacht wird. ;)

    Dieser Satz ist aber schon grenzwertig, wenn man weiß welcher Aufwand in der Entwicklung bzgl. der Abgasreinigung betrieben wird.

    Und ja, warum sollte ein Hersteller etwas entwickeln was der Gesetzgeber nicht fordert, der Kunde nicht bezahlt und den HErsteller nur kostet?

    BMW hat ja damals für 3er/5er 20d mal (ich glaube) Euro 6 als Extra angeboten (ca. 1000€ Aufpreis) als es noch nicht erforderlich war.

    Bestellquote war unter 5%.

    Auch hier danke für die Bestätigung. Ohne Zwang keine Änderung von Dingen die dem Kunden nicht wichtig sind. Und wenn Zwang, dann nur genau soweit dass es reicht.


    Ich glaub das war damals die Fleet-Edition? Kann das sein?

    Warum dieser Vergleich Quatsch ist, wurde schon erläutert.


    Weder der Kat, noch die LED, noch die Einführung einer neuen Abgasnorm haben das Nutzungsspektrum des Produkts so dramatisch verändert wie die Umstellung vom Verbrenner zum BEV.

    Ein Argument wird nicht besser, nur weil man es ständig wiederholt.

    Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Dinge niemals so (oder zumindest so schnell) ohne Zwang gekommen wären. Genauso wenig wie ein Gurt, Kindersitze oder unverbleites Benzin. Das mit den Abgasnormen ist doch das beste Beispiel. Jedesmal exakt grad so an die Grenze hin entwickelt, ja kein Jota besser, tät ja Geld kosten und die Marge mindern. Jede Verschärfung der Abgasnorm, der Sicherheitsnorm war und ist mit Mehrkosten verbunden, sicher meist keine gravierenden Einschränkungen in der Nutzung, wobei das ja bei Einführung von Gurt, ABS, Airbag, bleifrei etc. etc. ja - die Älteren werden sich erinnern - mit teilweise hanebüchenen Argumenten versucht wurde abzuwenden. Strangulierung durch Gurte, längerer Bremsweg durch ABS, explodierende Airbags, Motorschäden durch E10, Augenschäden durch LED-Flackern etc. etc.

    Erzähle das aber mal den dienstlichen PHEV-Fahrern, die ihr Leasingauto nach 3 Jahren mit ungenutztem Ladekabel zurückgeben, nur um die 0,5% Versteuerung zu kassieren und meinen sie tun auch noch was für die Umwelt :kpatsch:

    Ich bin mir sicher, dass praktisch keiner denkt er täte was für die Umwelt damit. Das ist schlichtweg eine rein finanzielle Entscheidung des einzelnen und ich hätte das steuerlich anders gelöst. Nämlich so, dass es sich nur dann lohnt, wenn das auch genutzt wird, wie auch immer man das jetzt umsetzen mag, zumindest hätte ich bei PHEV das nicht mit 0,5 gemacht sondern eher in Richtung 0,8 oder 0,9. Dass das kein guter Plan war, das sieht man ja auch daran, dass die AG das wieder Abschaffen. Weil die haben ja die Tankkosten (in der Regel) am Hals und da sind nunmal 6l Diesel günstiger als 10l Super weil der MA das System nicht so nutzt, wie es eigentlich gedacht war.

    ...oder Futter für Pelikanalbatrosse verkaufen? :D


    Ich mein, ein Filter wie hier im Forum für ganze Wörter,ok, lass ich mir eingehen auch wenn das evtl. Reisetipps über Warschau erschwert, aber zumindest "Ich war schon dort" oder bei ebay "Paket war schön schnell da" sollte man schreiben können ohne dass die SW austickt.

    Das ist eine Unverschämtheit, die ich mir verbitte, vielleicht sollte man nicht immer von sich auf anderen schließen! Ich unternehme ständig Dinge, die mir der Staat in keiner Weise vorschreibt und von denen ich auch keine Vorteile habe.

    Wobei man sagen muss, dass der Kollega da nicht ganz unrecht hat. Viele Änderungen in dieser Richtung kamen nicht weil es besser war (und dann nur wenn gleichzeitig billiger ;) ), sondern weil es schlichtweg Pflicht wurde, auch wenn man sicher über einzelne Auswüchse streiten kann. Egal ob vom U-Kat bis zum heuten Euro6d, die ENEV, Glühbirnen oder andere Dinge die mittlerweile Standard sind. Will auch im Sicherheitsbereich garnicht wissen, wieviele heute (ohne Pflicht) bei Airbag, ABS oder auch Notrufsystem kein Kreuzle machen täten wenn das nicht (Zwangs)-Serie wäre, sondern was kosten würde.


    Und natürlich gab es schon immer Leute die ihrer Zeit voraus waren oder nicht nur von Zwölfe bis Mittag gedacht habe und von sich aus was gemacht haben. Egal ob Mähstreifen säen, das Auto auch mal stehen lassen oder vielleicht Holz statt Laminatreste verheizen. Ich würde daher obiges Posting nicht als persönlichen Angriff sehen, denn im Grunde betrachtet hat er eigentlich recht. Der einzelne Mensch ist intelligent, ein Haufen Menschen ist nur ein Haufen dummer Tiere wie das K in MIB genannt hat. Dazu brauchen wir bloß unsere versammelten Mitmenschen betrachten. Oder diverse Müllhalden in Autobahnauffahrten. Oder abgestellte E-Scooter. Oder oder oder oder oder....

    Sind da nur Programmieranfänger am werkeln, frag ich mich?

    Den Eindruck kann man durchaus haben. Ein großer deutscher Baumarkt hat seinen Shop meiner Meinung nach vom Cousin vom Praktikanten machen lassen. Will garnicht wissen, was das an Umsatz kostet wenn Du Sachen nur dann wirklich sicher findest wenn Du exakt richtig schreibst und nicht nur "Arbeitsplatte" oder sowas.

    Henry Hast Du die Beschwerde an alle bei Ebay weitergeleitet? :hehe:

    Von diesen banalen Scherzen hast Du den Kanal immer noch nicht voll, was? :p

    Bei europcar komme ich auf 918€ für nen Superb Kombi. Golf/Octavia-Kombi 863€. E-Klasse/5er/a6 Kombi 1105€. Ggf. plus Dieseloption und evtl. Ausschluss SB.

    Stimmt natürlich. Wir haben hier aber physikalisch seltsam anmutende Navigationsrichtungen. ;)


    Wir fahren in die Berge oder auch ins Allgäu "nei" (rein), egal wie hoch das geht.

    Wir fahren nach Italien "nunter" (runter), aber nach Österreich rein.

    Wir fahren nach Donauwörth "nauf" (hoch, rauf) obwohl das natürlich (die Donau) tiefer liegt, auf der nordgerichteten Karte stimmt die Richtungsbezeichnung natürlich.

    Wir fahren nach München "nüber" (rüber) obwohl die 100m höher liegen.

    Wir fahren in die Stadt "nei", aber nach Lechhausen (Stadtteil der auf dem Weg in die Stadt liegt) "nauf" obwohl der deutlich niedriger liegt wie die Stadtmitte.


    Deswegen kann man den Lech bei uns in beiden Richtungen auch rauf fahren :hehe:


    Augsburg – Wikipedia :hehe:

    Ein Zulassungsverbot ab 2030 würde bedeuten daß es schon ein oder zwei Jahre vorher schwierig werden dürfte noch einen halbwegs passenden Verbrenner neu kaufen zu können - die Hersteller und Händler werden ich ja kein unverkäufliches Lager hinstellen wollen.

    Und der Bestand ? Wird ein Problem bekommen. Es werden reihenweise Hersteller bzw Produktionsstätten spezifischer Teile schließen. Die (noch) vorhandenen Fahrzeuge überhaupt am laufen zu halten wird ziemlich schwierig werden.

    Hmmmm... ausgehend von den Meinungen hier im Thread kann ich mir das mit den unverkäuflichen Lagern nicht vorstellen. Keiner will E-Autos fahren weil unzulänglich wie man so liest. Ergo werden wohl die letzten Verbrenner weggehen wie Klopapier und Nudeln anno 2020 (und danach schwarz getauscht unter Nachbarn :hehe: ).


    Du kriegst heute noch z.B. Golf II-Teile überall. Wirklich spezifische Teile waren doch schon immer schwierig sobald mal 10, 15 Jahre einer Produktion rum waren, bestimmte Sachen wurden dann einfach selten. Du wirst Dich 2050 sicher mit einem Navi-Ersatzteil für nen G31 schwer tun. Ich habe habe aber wenig Bedenken dafür irgendwann keine Bremsscheiben mehr zu kriegen.

    Dann sollte man aber aufhören davon zu schwurbeln am liebsten gleich übermorgen den Verbrenner verbieten zu wollen


    Mag sein daß wir in 8 Jahren für 85% der Nutzer passable Lösungen haben, es bleiben aber noch 15% die dann wohl den Tipp bekommen "besorge dir einen W124, der hält ewig"

    Wer will denn das? Sehe ich hier im Thread keinen. :confused:

    Geplant ist, irgendwann mal und kaum vor 2030, eher später, die Neuzulassung zu verbieten. Letztlich wird das die Industrie entscheiden über Lobbyismus, siehe auch Euro7. ;)

    Wenn man so googelt, wollen selbst die aktuell strengsten und verbotseifrigsten Länder bis mindestens 2050 einen Bestandsschutz. Ich wäre dann 73 und habe auch jetzt wenig Bammel davor die nächsten 25 Jahre keinen Verbrenner mehr fahren zu können, wenn ich das dann überhaupt noch will.