Beiträge von Frank

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    Ich habe mir das Video mal angesehen: "nicht kennen" ist hier aber relativ - er fährt z.Bsp. EXAKT DIE curbs die man auch mitnehmen soll/kann ( u.a. die Links vor Adenauer Forst oder Wippermann), und die Linie stimmt auch bei Stellen die man ohne Vorkenntnisse definitiv anders fahren würde.

    Kubica war an dem DTM-Wochenende das erste Mal an der Nordschleife, kannte sie bis dahin nur von der Playstation und bekam zuvor ein paar Tipps vom APEX-Instruktor. Einen Profi-Rennfahrer zeichnet aus, dass er neue Rennstrecken unheimlich schnell adaptiert. Das bewies einst schon Nicola Larini 1993 in der DTM. Das Video zeigt Kubicas 16. Runde. Misha bezeichnete diese "Rallye-Style" aufgrund der begrenzten Streckenkenntnis, sind ja immerhin ca. 20 Km B2G und 73 Kurven, die es zu merken gilt.


    Was ich nicht heruasgehört habe, ob Kubica die insgesamt 36 Runden an einem einzigen Tag gefahren ist. Das wäre in dem Stil nur mit einer Wahnsinnskondition, körperlich wie mental, möglich!


    Ich schätze Kubica sehr. Er ist mir in der F1 schon durch seine großartige Carcontrol aufgefallen. Drifts ohne Abflug im Regen im F1- Highspeed-Bereich usw. Nur folgerichtig, dass er dann in den Rallyesport gewechselt ist. Dennoch würde ich bei einer Runde mit ihm auf der Nordschleife den Helm überstreifen. Gerade im Touristenverkehr ohne professionelle Streckenposten erlebt man doch allerhand: Das reicht von ungesicherten Unfallstellen, wahnwitzigen Geschwindigkeitsunterschieden bis hin zu Betriebsmittel oder gar Personen auf der Strecke. Da haben schon die M Ringtaxis, die imo deutlich mehr Sicherheitsreserven lassen, gecrasht. Und da sitzen auch keine Nasebohrer hinterm Volant. Lokale Eifel-Größen werden imo auf jeden Fall schneller als Kubica auf der Nordschleife sein.

    Ich fahre ja aktuell den Michelin. Seit gestern im Schneeeinsatz. Ok, Nässe ✅ Trocken ✅ schon auf leichter Schneedecke ❌.

    Auf welchem Wagen fährst Du den MICHELIN Cross Climate+?

    Unter extrem winterlichen Bedingungen war ich mit den Pneus (aus 2019) bis dato nicht unterwegs. Aber auf schneebedeckten Straßen fühlte ich mich nicht unsicher. Freilich darf auch ich bei der Witterung mit einem (getunten) knapp 400 Nm manuell auf die Kurbelwelle wuchtenden 320d E46 mit dem Gasfuß nicht als Grobmotoriker unterwegs sein...

    Wenn ich dran denke, was PIRELLI einst als Asymetrico-Winterreifen veräußert hatte :rolleyes:. Das war im Vergleich zum MICHELIN CrossClimate eine Katastrophe!

    Meinst Du Ringtaxis der M GmbH oder gilt das auch für Vermieter wie APEX?

    Davon abgesehen, kann ich mir nicht vorstellen, dass APEX den Rennstrecken-Betrieb beim Verkauf verheimlichen würde. Das würde geradezu nach einem Rechtsstreit schreien. Teiletausch ist das eine, aber die Karosseriestruktur leidet doch auch sehr.


    Als Faustformel hieß es mal Nordschleife = Faktor 10 zum "normalen" Autoleben. Bei knapp 800 Km neue Radlager können da schon etwas überraschen. Auf der Straße halten die mind. 80 TKm.


    Am materialschonesten ist ein Fahrer zwischen Kubica und einem Anfänger. Kubica presst den M4 aus wie eine Zitrone. Er kennt die Nordschleife nicht, besitzt aber eine gigantische Carcontrol. Entsprechend der Worstcase für das Material ^^.


    Sehr schön übrigens die Aussage von Misha, dass die Serienleistung des M4 für die Nordschleife absolut ausreiche :top:. Imo ist das Gewicht die Stellschraube der Zeit! Panzer mit irrwitzigen PS-Zahlen gibt es mittlerweile genug.

    Danke fürs Einstellen @ Rumpel :top:

    Das Video zur großen Inspektion nach Kubicas Eifelflug kannte ich noch nicht. Nach 36 Runden alle 4 Radlager fertig (überrascht mich), die hochwertigen Beläge zu 50% dezimiert, die Semis fertig, die Heckschürze angekogelt usw. ^^... Vor dem Hintergrund erscheinen die EUR 7k, die Kubica an Miete abgedrückt hat, relativ. Sehr interessant auch die Aussage zum permanenten Bremseingriff und entsprechenden Belagverschleiß an der HA, wenn man die elektronischen Helferlein nicht, wie Kubica, deaktiviert hat.


    Meines Erachtens strapazieren Fahrer, die schnell fahren wollen, aber es nicht können, die Autos nicht viel weniger. Vom möglichen Einschlag ganz abgesehen.


    Filmfreund

    Mietwagen müssen mW beim Verkauf als solche deklariert werden. Aber freilich nutzen auch Privatleute solche Autos auf Rennstrecken. Das ist die Crux für Autoliebhaber wie Dich. Aber eigentlich sind die Kisten eher dafür bestimmt als für Autotreffen & Co....

    Ich bin beide Fahrzeuge gefahren, du auch?

    Beliebig auch auf YouTube nachzuschauen

    Bzgl. Der Argumentationsweise sitzt du im Glashaus, das merkst du selbst auch, oder?

    Jo nee ist klar, Du hast beide Fahrzeuge (Taycan und Model 3 Performance) ceteris paribus bezüglich Reichweite und Ladezeit ausgiebig probegefahren und damit Kenntnisse erlangt, zu welchen sämtliche halbwegs unabhängige Motorgazetten nicht kamen :crazy:.


    Okay macht mal weiter in Eurem Kinderparadies, ist mir derzeit zu blöd :rolleyes:. Auch wenn es schwer fällt: LEIDER LEIDER hat die deutsche Automobilindustrie das E-Auto BIS DATO komplett verschlafen.


    Der PORSCHE mag super verarbeitet sein, leider korreliert sein Antrieb keineswegs mit seinem Preis und dem Anspruch früherer PORSCHE-Modelle.


    Warten wir mal ab, was der kommende BMW i4 bietet.

    Die Vollgasfestigkeit von Taycan und Model 3 geben sich nach meinem Kenntnisstand nicht viel. Gibt es für Deine These irgendwelche Quellen, Florian410? Oder sind das alternative Fakten, die derzeit offenkundig wie Kraftausdrücke hip sind?


    Doc Monka,

    Dünnes Fell? Derartig unsachliche Diskussionen, fernab von technischer Sachkenntnis, gepaart mit schroffen, unverschämten Ton hat dazu beigetragen, dass Du und vielleicht 20 andere User hier aktiv in diesem Forum übrig geblieben sind. Leider :(! Macht so keinen Spaß mehr. Früher hatten wir dezidiert sachlich argumentiert. Heute geht es um Image und Status - um Themen aus den 1980ern :rolleyes:.

    Mmh, okay, also PORSCHE ist neuerdings top... bis auf die Antriebseinheit :confused:?

    Okay, die Schwerpunkte mögen sich mit den Generationen verlagern :p.


    PS: Kraftausdrücke wie "absoluter Quatsch" finde ich diesem Forum nicht würdig. Aber vielleicht liegt auch das im aktuellen Trend :rolleyes:.

    Man sollte, insbesondere bei E-Autos, vom altehrwürdigen Statusdenken abkommen. Die deutschen Hersteller hinken beim E-Auto dem Stand der Technik deutlich nach. Das ist dann vergleichbar mit 2000er S-Klasse versus 2020er 3er.

    Schon klar, dass der PORSCHE wesentlich besser verarbeitet ist. Nur hat PORSCHE bezüglich Reichweite, Verbrauch und Ladezeit den Mund imo zu voll genommen. Böse gesagt, Technik von gestern in Perfektion.


    PS: Das Model 3 ist derzeit technisch vor dem Model S.

    Der Verbrauch vom Taycan ist laut hiesiger Presse höher als von einem Model 3 Performance. Zudem würde der PORSCHE die versprochene Ladezeit in der Praxis bei weitem nicht realisieren. Offen gesagt, hat der PORSCHE ggü. TESLA übel verloren, vom Preis mal ganz abgesehen. Selbst wenn man beim TESLA ein "vernünftiges" Fahrwerk nachrüstet, ist sein P/L-Verhältnis noch sehr passabel.


    Aber zum Rasen taugen diese Autos noch nicht. Der Akku des Model 3 Performance schafft mit deaktivierter Rekurperation (welche Leistung kostet) ca. 2,5 Runden Nordschleife. Das sind rund 52 Kilometer.

    Danke :zf:!

    Weiß leider noch immer nicht wie man mit der neuen Forensoftware "Likes" verteilen kann 8|...


    Wer sich für SINN interessiert, sollte unbedingt auch mal bei GUINAND vorbeischauen, der letzten Firma von Helmut Sinn. Einst hatte Herr Sinn Gehäuse von GUINAND aus der Schweiz für seine Uhren eingekauft. Vor einigen Jahren hat Herr Klüh GUINAND in Frankfurt mit viel Herzblut übernommen. Sukzessive wird die Modellpalette ausgebaut, wobei der Schwerpunkt noch auf Uhren unter 42mm Durchmesser liegt.


    https://www.guinand-uhren.de/home.html

    Ich bin seit über 20 Jahren SINN-Kunde, teile jedoch leider die Meinung, dass das P/L-Verhältnis, zumindest bei einigen Modellen, in Schräglage gefallen ist. Zudem muss man das "Spezialuhren" im Firmennamen mittlerweile überdenken. Da werden Uhren im Video damit beworben, dass sie den Rückschlag von Kleinkaliber-Gewehren schadlos wegstecken :D. Zur Bullhead R500 muss ich leider konstantieren, dass die Drücker (Start und Stopp) für eine ergonomische Bedienung exakt verkehrt herum liegen. Bei jeder Handstoppuhr liegen sie aus gutem Grund exakt andersherum. Und wenn dann ein Ex-Copilot von Walter Röhrl die Ergonomie dieser Uhr im Werbevideo lobt, grenzt das imo schon an Volksver**schung. Aber ein Hingucker ist die R500 zweifelsohne und vermutlich werden die wenigsten Kunden die Stoppfunktion ernsthaft nutzen.


    Ich war unlängst übrigens von LACO in Pforzheim sehr positiv angetan. Ich habe mir eine Flieger Beobachtungsuhr Muster B "Friedrichshafen" gegönnt, war auch persönlich im Werk in Pforzheim. Mit 2 Sek. Gangabweichung pro Tag die präziseste mechanische Uhr, die ich bis dato besitze. Beratung, Qualität, Preis, Versand, After Sales Betreuung - alles :top:


    Da rechnet dann vermutlich das Milchmädchen, oder? Wenn der seine Fahrzeuge mehr als 15.000 km fährt, dann zahlt er ja alleine über die Spritmehrkosten (mehr Verbrauch + höhere Literpreise) die Förderung (mehr als ein Mal) zurück...

    EUR 6.750 Förderung willst Du auf 15 Tkm mit Spritkosten herausfahren? So stark wirkt sich der mitzuschleppende 2. Antrieb nun doch nicht aus.

    Kain Problem, Ökologen können gerne mit dem Lastenfahrrad all ihre Mobilitätsbedürfnisse erschlagen.:hehe:

    Und ob etwas unsinnig ist oder nicht, wird der Kunde entscheiden. Die kleineren E-Autos mit Reichweiten im 200-300 km Bereich werden ja auch gekauft.

    Ökologisch gesehen wäre es unsinnig. Das hat freilich nichts mit dem Markt (Angebot + Nachfrage) zu tun.


    Witzig fand ich übrigens, dass die Bundesregierung klammheimlich die Förderung von Hybrid-Plugin-PKW auf EUR 6.750 erhöht hat (reines E-Auto weiterhin: EUR 9.000). Also für PKW, welche rein elektrisch mind. 40 Km fahren können. Da hat die deutsche Autolobby offenkundig mal in Berlin angeklingelt. Unlängst war im TV ein Fuhrpark-Betreiber zu sehen, da waren alle Ladekabel noch originalverpackt. Der meinte, seine Außendienstler kämen mit 40 Km nicht weit. Auf die Förderung wollte er jedoch nicht verzichten. So werden dann bleischwere Autos mit 2 Antrieben ausschließlich im Verbrennermodus betrieben :p.

    Jetzt bin ich aber mal gespannt, was da von den Fans für Erklärungen und Relativierungen kommen. :hehe:

    Ich würde das Pferd anders aufzäumen: In D ist das vollständig autonome Fahren glücklicherweise ohnehin verboten. Zumindest ich benötige das nicht, fühle mich noch fit genug zum selbständigen Autofahren. Und angesichts des deftigen Aufpreises, welchen TESLA derzeit beim Model 3 für die "Vorbereitung für das autonome Fahren" in D optional aufruft, werden das vermutlich die wenigsten Model 3 in D besitzen.