Beiträge von Klaus316iC

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    Dankedanke. Bilder kommen noch sobald ich alles gesichtet und bearbeitet habe. Eine wichtige Erkenntnis der letzte 36 Stunden lautet auch, dass er auch bei zivilem Tempo Spaß macht dank präziser und direkter Lenkung und dank des plakativen Sounddesigns. Schade nur, dass letzteres bei den normalen BMW-Modellen fast überhaupt nicht zum Tragen kommt (328i=Rasenmäher).

    So, nun ist es soweit, am 05.04. habe ich meinen neuen M135i in der BMW Welt abholt. Zunächst mal war ich ziemlich angetan von der Premium-Abholung mit Rundum-Versorgung (Freundliche Hostessen, Buffet, Aufenthaltsbereich in der Lounge) und dann natürlich die Präsentation im Abholbereich! Mein Kleiner stach ziemlich heraus in Estorilblau neben den ganzen 3ern, X3 und X5 in schwarz, weiß und silber.

    :cool:

    Der zuständige BMW-Mitarbeiter war sehr nett und zumindest nach seiner Erzählung genau so ein Reihensechser-Heckantriebs-Handschaltungs-Nerd wie ich.


    Aber das Auto: Gut, 1er-Karosserie hatte ich mir ja schon genau angesehen, knapp geschnitten aber ausreichend Platz, von der Optik in Estorilblau war und bin ich geflasht, auch das Cockpit mit dem neuen M-Lenkrad ist genial! Was im Vergleich zum Xdrive mit ZF-Automatik auffällt, ist die viel stärkere Präsenz des Motors bei Autobahntempo (sei es nun natives Geräusch und/oder Synthetik-Soundkompostion). Bei 3.500 /min (Einfahrlimit 160 km/h) summt der Motor permanent und beim Beschleunigung faucht er auch im 6. Gang wie es mein M54 auch im 2. Gang bei 80 km/h nicht annährend gemacht hat und schiebt dabei auch noch mächtig an. Als Reisewagen mag das für manchen nervig sein, da ich zu 95% aber Kurzstrecke fahre, ist mir diese Konzentration auf den Antrieb sehr recht.
    Die Federung hatte ich mit adaptivem Fahrwerk etwas geschmeidiger erwartet, muss aber noch mal den Reifendruck checken. Es ist okay so, aber Wunderdinge sollte man auch von adaptiven Dämpfern bei einem M-Fahrwerk nicht erwarten. Schön finde ich dabei, dass man den Sport-Modus nach Belieben konfigurieren kann, so dass Sound und Gaspedal-Kennlinie im Sportmodus bleiben und Fahrwerk und Lenkung in Komfort-Abstimmung.
    So genug der langen Reden, ich mache noch mal ein Update nach Ende der Einfahrzeit und den ersten Erfahrungen im Berufsverkehr.

    ;)

    Die Kinder sollten nicht nur ein halbes Jahr, sondern so lange wie möglich im Reboard-Sitz bleiben, da die Abstützung vor allem der Kopf- und Nackenpartie beim Frontalaufprall wesentliche besser ist. Je nach Größe und Gewicht des Kindes ist es dann nach 12-18 Monaten aber Zeit für einen Sitz der Klasse II. Es gibt aber von einigen Herstellern auch klassenübergreifende Sitzmodelle. Ich würde, wenn es das Fahrzeug hergibt, auf jeden Fall Isofix empfehlen. Die Fixierung des Sitzes am Fahrzeug ist einfach besser, teilweise (z.B. beim MaxiCosi Cabriofix von 2007 war das so) liegen beim selben Modell zwischen Normalmodell und Isofix-Modell 1,5-2 Noten in der Crahstestbewertung. Der umständlichste Sitz ist eigentlich der 2. Kindersitz, weil er durch das eigene Gurtsystem schwerer und sperriger ist als die Babyschale davor und der Kindersitz ohne eigenen Gurt danach.


    Wir haben die Reihenfolge so gehabt:
    bis 15 Monate MaxiCosi Cabriofix
    bis 3,5 Jahre Brittax Römer Safefix Plus
    ab 3,5 Jahre Cybex Solution X2-fix
    Die Sitze waren/sind alle top und lassen sich auch gut gebraucht wieder verkaufen. Habe zwischenzeitlich wegen einer Überschneidung von einem halben Jahr den Römer gebraucht nachgekauft und letztlich ist durch den Wiederverkauf meine Tochter ein halbes Jahr für 10 Euro in dem Sitz gefahren.

    Ich denke, dass sich das Hybrid-Thema auch bei den Premium-Herstellern schon in Richtung "untere" Modelle fortsetzen wird. Aber vordringlich ist nun mal die Verbrauchssenkung bei den großen Kisten. Natürlich hat so ein 918 mit dem Flottenverbrauch überhaupt nichts zu tun, aber wenn es mal gelingt, bei Panamera und Cayenne mit dieser Technologie eine Verbrauchssenkung um 30% zu erreichen, dann wirkt sich das stärker aus als beim Boxster, wo die Unterbringung der Komponenten auch noch mehr Probleme bereitet.

    Ich finde auf Sportauto.de keinen Supertest zum neuen Golf7...?!?
    18,1 ist mit Allrad und geübtem Fahrer vom technischen her durchaus möglich.


    Die 24s sind vom Golf6 R...


    Ich meinte den Supertest vom M135i, der Testwagen hatte nämlich im Gegensatz zu den Exemplaren in den Vergleichtstests Handschaltung und logischerweise Heckantrieb. Die 0-200-Messwerte mögen für viele Zeitgenossen wirklichkeitsfremd wirken, sie haben aber IMHO den Vorteil dass sie den durchschnittlich anliegenden Dampf an der Kette besser wiedergeben, bei 0-100 spielen ja Faktoren wie Traktion oder Gangreichweite im 2. eine größere Rolle. Der Anzug über 200 km/h spielt für mich keine so große Rolle, auf unseren überfüllten Autobahnen in der Kölner Bucht kann man schon von Glück reden, wenn man mal eben auf 180 oder 200 sprinten kann. :flop:

    G
    Wie viel Sekunden braucht ein M135i eigentlich von 0-200 Km/h? Ich habe mittlerweile aufgeschnappt das der Golf R 7 mit 300 PS um die 24 Sekunden liegen soll. Um diesen Wert liegt auch ein 330d E90 mit 245 PS. Der bleischwere (1.735kg) 550i E60 mit 367 PS braucht für die Übung unter 20 Sekunden. Kompaktwagen besitzen i. d. R. eine schlechtere Aerodynamik als (längere) Limousinen. Aber ist bei einem solchen Spurt die Aerodynamik derart ausschlaggebend und das Gewicht zweitrangig

    :confused:

    ? Oder liegt es an der Getriebeübersetzung?
    Im Grunde ist diese Sekundenzählerei Schwachsinn, aber mittlerweile wurde meine Neugier geweckt :crazy:...


    Im Sportauto Supertest mit Handschaltung 18,1 s, also haargenau Gleichstand mit dem E46 M3. 24 s beim Golf R kann ich mir nicht vorstellen, weil der GTI mit Performance-Paket (+10 PS) es schon in der Zeit schafft.

    Wenn es bei BMW nur den 125i mit M-Paket gäbe, wäre der GTI wirklich eine Alternative, über die es nachzudenken lohnt. Gegen den M135i ist vor allem preislich im Moment kein Kraut gewachsen. Sicher werden auch viele mit einem A45 oder S3 glücklich werden, aber am Golf GTI fand ich in den letzten Generationen immer das Preis-Leistungsverhältnis sehr überzeugend. Nur der M135i hat micht davon abgehalten, die Äpfel in Augenhöhe zu pflücken, wenn die saftigen Feigen nur einen halben Meter höher hängen...

    :cool:

    Meine beiden sind aus dem Kinderwagenalter schon wieder raus und ich gehe jetzt von E46 touring auf F20 5-Türer. Wobei ich einschränken muss, dass ich die Kinder nur an 3 Tagen in 2 Wochen chauffiere, ich sicher bin, dass vorerst keine mehr dazu kommen und der Beifahrersitz für Krempel frei bleibt.


    Aber das Thema viel Platz+Fahrspaß+bezahlbar ist und bleibt die Quadratur des Kreises. Aber da ist ein gebrauchter Touring IMHO ein guter Mittelweg. Klar hat ein MPV oder SUV mehr Platz, aber früher sind Familien auch mit Käfer und Golf 1 zurecht gekommen. Man muss auch nicht für alle 3 m Fußweg in der Stadt einen Teutonia oder Hartan Geländekinderwagen mitnehmen. Ein PegPerego in Liegeposition + weiche Tasche oder MaxiCosi + Quinny täte es auch oft.

    :rolleyes:

    Ich denke, interessanter als die individuelle Fertigung dürfte tatsächlich der konstruktive Zuschnitt in Bezug auf sportliche Höchstleistungen sein. Bei einem S5x-Motor im E36 oder E46 M3 konnte man auf die Serientechnik nur bedingt zugreifen, so entrückt waren die Vorgaben, was Drehzahl und spezifisches Drehmoment anging. Bei den Turbomotoren kann man mehr schummeln. Klar, die Feinabstimmung ist immer noch M-spezifisch, aber bei einem Hochdrehzahlkonzept wie auch im Honda S2000 oder bis heute im Porsche GT3 oder bei Ferrari muss man davon ausgehen, dass ein Großteil der Bauteile auf Höchstleistung optimiert sein muss, damit es funktioniert. In den 90ern habe ich mal aufgeschnappt, dass ein S50-Motor des M3 um die 35.000 DM neu kosten soll. Was der Motor BMW kostet, darüber können sich die Betriebswirte sowieso lange streiten.

    Naja wir reden von Toyota. Wenn hier ein Dacia im Gespräch wäre, würde ich den Einwand ja verstehen. Dort gibt es für 12t (fast) nagelneue Kombis.
    http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=189125827
    http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=185946212

    ;)


    Ich möchte ja nicht in Abrede stellen, dass es bei Toyota qualitativ gute Autos gibt, die ihr Geld wert sind. Aber mit Fahrvergnügen hat das nichts zu tun. Da regiert einfach nur Langeweile. Der GT86 bildet die erste rühmliche Ausnahme und im Zuge der zukünftigen BMW- und Toyota-Kooperation wird es wahrscheinlich noch mehr interessante Angebote geben. Dacia verstehe ich auch nicht, da ist jeder gebrauchte Seat, Skoda oder Kia besser.

    Es bleibt eben die Frage, ob man ein Auto möchte (oder das, was sich ein BMW-Fan darunter vorstellt) oder einen Gebrauchsgegenstand, der so emotional besetzt ist wie eine Waschmaschine. Ein Toyota Avensis kommt in der Rangfolge für mich kurz vor Grabstein aussuchen. Dann lieber, wenn es so praktisch sein muss, ein Skoda Octavia.

    Hi,


    habe die letzten 6 1/2 Jahre mit einem gebrauchten E46 330i touring zugebracht, von 84.000 bis 170.000 km. Ein großes Risiko war allerdings nicht dabei, da ich den Wagen erst mit meinem Vater zusammen konfiguriert und dann nach Leasing-Ende übernommen habe. Die Funktionalität für die Fahrt mit zwei Klein- bzw. Schulkindern finde ich gut, wenn auch nicht vergleichbar mit einem *würg* Van. In den letzten 2 Jahren sind die Reparaturkosten allerdings empfindlich gestiegen, Wasserpumpe, Lichtmaschine, Fensterheber und Xenonscheinwerfer kaputt. Ansonsten geht und dreht er noch wie ein Junger, Ölverbrauch ist ein bisschen nervig (inzwischen ~1 Liter/1500 km). Für 12.000 Euro würde ich aktuell aber eher einen E91 nehmen.

    Die Absicht, das künstliche Koma aufzuheben, ist nur insofern eine gute Nachricht, dass Kreislauf und Beatmungssituation dafür stabil genug sein müssen. Leider heißt das nicht, dass bezüglich der befürchteten Hirnschäden mehr Hoffnung besteht als vorher. Es kann eben sein, dass er ohne Narkosemittel genauso im Koma bleibt wie zuvor oder dass nur vegetative (also automatische) Körperfunktionen sich erholen. :flop:

    :heul:


    Trotzdem Daumen drücken und hoffen, dass er wenigstens soweit hergestellt werden kann, dass er ein gutes Stück Rest mit Motivation und Willensstärke selbst bewältigen kann. Denn letzteres müssen ihm auch seine Kritiker zuerkennen. Aber dazu muss er erst mal zu Bewusstsein kommen.

    Da muss sich der Vertrieb bei BMW wirklich fragen, wieviele Kunden man effektiv noch erreichen will. Wenn man nicht auf der Rennstrecke fahren möchte, lohnt da der Allradantrieb schon eher. Und auch mit Heckantrieb ohne Differenzialsperre ist man dann 95% der Zeit mit viel Fahrspaß unterwegs und für die paar Mal im Monat wenn im Straßenverkehr doch das ASC/DSC eingreift, kann man sich ein paar gesparte Euro als Entschädigung auszahlen. :kpatsch:


    Angesichts des M135i und ähnlicher Modelle halte ich das Lamentieren vom angeblich letzten richtigen BMW jedenfalls für ziemliches Geschwätz (und ich fahre ein ebensolches Modell).


    Das Einzige, was den M135i IMHO in der Marktposition vom E36 M3 in seiner Zeit unterscheidet, ist eine Image- und Geschmacksfrage. Stimmiges Gesamtpaket sowie Fahrleistungen incl. Rundenzeiten auf dem Niveau der letzten 911-Generation sprechen da eine eindeutige Sprache. Es bleibt ja bei dem permanentem Streben nach Höheren bei den klassischen M-Modellen auch nicht aus, dass auch die Nachrücker von sich reden machen dürfen.



    Ob man den Schritt beim 3er/4er auch gehen wird, wage ich allerdings zu bezweifeln. Dort dürfte das HA-Argument schon aufgrund des deutlich höheren Anteils an kräftig motorisierten Modellen für deutlich mehr Kunden ziehen. Zudem macht die Konkurrenz in diesem Umfeld keine Anstalten, den Hinterradantrieb (Benz, Lexus) oder zumindest den Längsmotoreinbau (Audi) wegfallen zu lassen.


    Die Gefahr sehe ich auch nicht. Dazu müsste man die MINI-Plattform auch zu weit fassen, da ist die Anbindung an den 5er einfach logischer, für den M3/M4 muss ja auch noch eine vernünftige technische Basis bleiben. Ich hätte aktuell auch sehr sehr gerne einen F31 335i genommen, aber mit M-Paket und einigen teuren Gimmicks liegt man da schnell 12kEuro über dem M135i und das sind mir 135 Liter Kofferraum und 5 cm Sitzraum nicht wert. Darin sehe ich auch die größere Gefahr für die Zukunft, dass der 3er zwar ein "richtiger" BMW bleibt, aber in interessanter Ausstattung und Motorisierung nicht mehr erschwinglich ist.

    Der E87 war mit seiner spitzen und knackigen Abstimmung auch nicht das Gelbe vom Ei vor allem wegen des hölzernen Fahrwerksgefühls in Kombination mit den RF-Reifen der ersten Generation. Das Serienfahrwerk im M135i-Probefahrtwagen fand ich beileibe straff genug, deswegen habe ich jetzt auch das adaptive Fahrwerk bestellt. Bei TopGear oder in den Chris Harris-Tests wird als Zugeständnis an die Straßenqualität auf der Insel immer wieder auf die Notwendigkeit des Maßhaltens mit der Federhärte hingewiesen und auch bei uns wird oft der Asphalt nicht so schnell ausgebessert wie er zerbröselt. Alles auch Geschmackssache, aber im Gesamtbild finde ich die neueren BMW-Fahrwerke deutlich stimmiger als vor 10 Jahren, da stört eher noch die elektrische Servolenkung...

    Natürlich stimmt es, dass das Antriebskonzept das Fahrgefühl ingesamt beeinflusst, aber der Mehrzahl der Käufer ist das zumindest im 1er-Segment leider egal. So wie sich das allgemeine Interesse weg von der Mechanik und dem puren Fahrerlebnis hin zu Gadgets und Infotainment verschiebt, so nimmt BMW natürlich auch eine Prioritätenneuordnung bei der Baureihenplanung vor. Inzwischen mehren sich ja auch die Medienberichte, dass es zunehmend junge Erwachsene gibt, die sich überhaupt nicht mehr für Autos interessieren, die ihr Leben im urbanen Bereich ohne Auto organisieren und das Geld lieber für Elektronik und Reisen ausgeben. Das Desinteresse am Fahren selbst merkt man natürlich auch im Miteinander auf der Straße...

    :rolleyes:

    Dass BMW aktuell im 1er den Allradantrieb nach vorne bringen möchte, ist, denke ich, Teil einer Strategie, demnächst die antriebsseitige Abgrenzung innerhalb der Baureihe vorzunehmen. Das Problem ist, dass sich die internationalen Verkaufszahlen von 1er und 3er so stark vom Kundenverhalten im 3er-Bereich vor 20-30 Jahren abheben, dass sich BMW zum Großteil in der Pflicht sieht, antriebsferne Präferenzen bei den Fahrzeugeingeschaften zu bedienen. Wer interessierte sich bei E21 und E30 schon für Rücksitzraum und Kindersitz-Kompatibilität? Man sieht es ja auch im Forum, 116d, 118d, 120d soweit das Auge reicht. Wer lässt da in der Kurve die Hinterräder qualmen?

    :rolleyes:


    Nach meiner Vermutung sieht es in 5 Jahren so aus: 114i-118i und 114d-120d Frontantrieb, 118i, 118d und 120d fakultativ Allrad, 125i (3-Zylinder), 125d und M128i (4-Zylinder) serienmäßig mit Allrad...


    Deshalb: F20 M135i kaufen und Spaß haben

    :top:

    :crazy: