Beiträge von weberflo

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    Wer aus der Regierung äußert sein Misstrauen? Welche „dramatischen“ Werte hat der Unternehmer gemessen? Wieder lauter ungenannte „Experten“ und es ist von vorneherein klar, da muss jemand absichtlich betrogen haben.


    Da ignoriert man doch gerne die völlig plausible Erklärung von BMW. Auch wenn so ein menschlicher Fehler zugegeben reichlich dämlich ist.


    Aha. Und warum werden nicht die Fahrzeuge zurückgerufen, die in den betroffenen Werkstätten waren?



    Weil Du nicht sicherstellen kannst, dass sich jemand nicht undokumentiert das selbe Update aufgespielt hat. Es gab offenbar einen Datencontainer mit dem fehlerhaften SCR-Treiber (ich nenns mal so). Also lieber alle Fahrzeuge mit dem Motor flashen und sicherstellen, dass der alte Stand nicht mehr drauf kann.

    Genau lesen: es geht um die M50d-Varianten seit 2012, und da ist erst in der laufenden Serie 2014 offenbar der falsche „Treiber“ für die Abgasnachbehandlung ins aktuelle Datenpaket gerutscht. So wie wenn ich privat das falsche Soundsystem codiere. Funktioniert zwar, aber halt nicht richtig.


    Eine Absicht kann man damit ausschließen, schließlich funktionierte die Abgasreinigung vorher ja.

    zinn2003: Du bist ja hier der Experte, was?
    Ich verrate Dir was: der HV-Interlock ist optisch nicht sichtbar. Die Trennung am Service Disconnect hingegen schon (und da berühren sich auch nicht versehentlich durchgeschnittene Adern).
    Auch beim Tesla wird das Hochvoltsystem durch massive Schütze im Speichergehäuse getrennt und nicht durch ein mikriges Kabelschläufchen - das ist nur ein möglicher Auslöser (von mehreren).


    Und jetzt bitte erst mal HV-Grundlagen lesen, bevor Du irgendeine Meinung zu unbekannten Tesla-Komponenten loslässt.

    Bei einem Crash ist das auch nicht erforderlich. Wie der Name Service Disconnect schon sagt, schaltet der Stecker das HV-System sicher aus, um daran arbeiten zu können.
    Im Crashfall ist das HV-System ohnehin aus.


    Die Tesla-Kabelschlaufe versteh ich insofern auch nicht. Es sei denn man will das Kabel bei jedem Service ersetzen?

    Ah ok, ich ging davon aus dass die Aussage ernst gemeint war. ;)
    Den Service Disconnect hat jedes EV. Allerdings durchaus besser ausgeführt als beim Tesla - beispielsweise in Form eines Steckers bei BMW. Den kann man dann sogar wieder einschalten. ;)

    So ist es. Stefan: man gewöhnt sich ans One-Pedal-Feeling, auch der Umstieg vom/in den Verbrenner stört mich inzwischen nicht mehr. Man könnte auch sagen, es nervt beim Verbrenner immer zwischen zwei Pedalen hin und her springen zu müssen. ;)


    Na klar, auch mit Reku ist ein BEV kein Perpetuum Mobile. Ich will damit nur veranschaulichen, dass sich der Gewichtsmalus beim EV weniger bemerkbar macht als beim konventionell angetriebenen Fahrzeug.

    Ohje... Leute, langsam nervt mich das schon ein bisschen. Es ist ja legitim, beim Thema E-Mobilität kein breites Fachwissen zu haben. Aber man sollte keine Schlussfolgerungen auf Halbwissen basieren, gerade zum Thema Rekuperation habe ich die letzten paar Beiträge nur Blödsinn gelesen.


    „Die Rekuperation“, also das vom E-Motor aufgebrachte Bremsmoment, ist natürlich verstellbar, beim i3 eben über das Fahrpedal. Man stelle sich vereinfacht den am Fahrpedal einstellbaren Drehmoment bereich der E-Maschine von -200 bis +200Nm vor, entsprechend liegt dann irgendwo in der Mitte die 0 - das ist dann genauso Segeln wie beim Verbrenner. Je weiter ich das Fahrpedal loslasse, umso stärker das Bremsmoment und die momentane Rückspeisung in die Batterie.


    Ob man das jetzt mit einem Fahrpedal macht oder wie Tesla mit Zug auf dem Fahrpedal und Verzögerung (auch elektrisch) auf dem Bremspedal, ist lediglich eine Frage der Bedienung und Geschmackssache.

    Sorry, aber wenn man keine Ahnung hat... ein E-Antrieb ermöglicht es, bis zu einer gewissen Verzögerung „elektrisch“ zu bremsen und in den Akku rückzuspeisen - anstatt Bewegungsenergie in Wärme umzuwandeln. Das hat weder mit Fahrstil noch Verkehrsbedingungen zu tun und ist mit ein Grund, warum E-Antriebe im dynamischen Betrieb so effizient sind.

    Abwarten, solche Spekulationen nützen nichts. Tesla ist gut darin wenig zu kommunizieren, u.U. freuen die sich in Fremont, dass die ganze Welt denkt, man könne kein Massen-BEV wirtschaftlich bauen. Tesla bald pleite, Elektro lohnt nicht... seit 10 Jahren die selbe Leier.


    Zum Gewicht: die aktuellen Lithiumspeicher sind sackschwer. Dazu aber zwei Aspekte:
    - dem Langstrecken-BEV ist Gewicht weniger wichtig als einem Verbrenner. Anstatt Energie über Bremsen zu vernichten, gewinnt das Elektrofahrzeug durch Rekuperation zurück - bei höherer Masse entsprechend proportional, genau wie bei der Beschleunigung.
    - ich persönlich vermute, dass wir irgendwann in 5-20 Jahren einen Technologiesprung sehen, wenn die Festkörperspeicher mit anfangs wohl dreifacher Energiedichte zum Li-Ion produzierbar werden. Spätestens dann ist Reichweite kein Thema mehr.
    Fraglich nur, wer die Technologie zuerst hat.

    Denn brauch es den Tonnen Luxus den wir immer umherschieben?



    Das war ja der Gedanke am i3. Im Gegensatz zum Tesla sehr viel leichter und mit kleinerer Batterie. Die Batterie beim Tesla-Einstiegsmodell ist doppelt so groß wie die Top-Variante des i3. Trotzdem ist der i3 - was Einige immer noch nicht glauben - ein erstaunlich geräumiges Fahrzeug für 4 Personen und Gepäck mit gut und gern 200km Reichweite.
    Allerdings kann der i3 seinen Effizienzvorteil nur bis Landstraßentempo nutzen, darüber egalisiert sich das und die Teslas erzielen die bekannt höheren Reichweiten.


    Ist also die Frage, was macht Sinn? Schwere Brummer wie Tesla bauen? Die verbrauchen immer noch weniger Primärenergie als ein Verbrenner und befriedigen jeden Fahrleistungswunsch. Oder das reduzierte leichte BEV wie ein i3, das die Effizienzpotentiale des E-Antriebs wirklich nutzt?

    Beim E-Bike sehe ich neben der Modeerscheinung tatsächlich Potential. Schließlich kann man damit Lasten befördern, die mit „konventionellem“ Antrieb zu schwer oder auch zu beschwerlich wären. Beispiel: Urban Arrow, für (noch) 4k Steine ein zweirädriger Lkw - hat schon was.

    Ich halte sehr wenig von Tierversuchen, aber hier ist mir die Aufregung auch nicht ganz klar. Die Methode ist was ich so gelesen hab weltweit so üblich. Egal ob es um Luftschadstoffe aus Kfz- und Industrieabgasen, Druckertoner oder Kunststoff-Ausdünstungen geht, zur Erforschung der Schädlichkeit werden Säugetiere dem Schadstoff ausgesetzt.
    Das find ich moralisch fragwürdig, nur sollten wir halt allgemein über solche Tierversuche sprechen und nicht nur die 10 EUGT-Affen.
    Komischerweise entschuldigt sich jetzt auch der Müller für die "abstoßenden" und "unethischen" Versuche. Ich meine, entschuldigen darf man sich bei VW für vieles, aber was soll das Geseier?


    Der Zweck hinter den Versuchen und die Besetzung dieser EUGT mit dem Herrn Greim, das ist ein anderes Kapitel.

    Und wenn Du dann in den Urlaub fährst musst Du bei Tank&Rast hinter den Mülltonnen dir eine Ladesäule mit 3 Autos teilen und dafür, wenn die anderen ihren Wagen geladen haben, 10,- pro Stunde bezahlen.


    Ok, wenn man einen Tesla kauft hat man wenigstens nicht das Problem mit den überfüllten, kaputten und versifften Ladesäulen.:crazy:



    Wer von Euch fährt ein Elektroauto? Also, dann bitte auch keine unqualifizierten Kommentare. Danke.


    Ich bin mit dem BEV (nebenbei das einzige Fahrzeug im Haushalt) schon quer durch die Republik gefahren und kann solche Aussagen nicht nachvollziehen.
    Ja, es gibt (selten) defekte Ladesäulen - Warten auf die Säule hab ich persönlich noch nicht erlebt. Und versifft ist schlicht falsch. In der Regel stehen die Säulen privilegiert direkt vorm Eingang der Raststätte oder der jeweiligen Örtlichkeit, zu der der Parkplatz gehört.


    Was nervt:
    - schlechte Verzeichnisse. Das verbreitete Unwissen hier liegt sicher auch daran, dass es kein universales Ladeplatzverzeichnis gibt. Goingelectric ist brauchbar, Chargemap inzwischen auch halbwegs, der Rest ist Schrott. Explizit auch das Navi im i3. Völlig unbrauchbar zur Ladesäulensuche.
    - Verbrennerfahrer, die Ladeplätze zuparken. Entweder passiert es aus Unwissenheit, Unfähigkeit die Ladesäule oder das Parkverbot zu erkennen, oder es ist Bosheit.
    - die geringe Modellvielfalt. Ernsthafte Elektrofahrzeuge sind der i3, Renault Zoe, Nissan Leaf und die bekannten Teslas. Alles andere ist halbgarer Quatsch. Einen praktischen e-NV200 gibts seit 2018 endlich mit brauchbarer Batterie, aber er fährt immer noch mit in Europa ungeeigneten Ladebuchsen rum (CHAdeMO und Typ1, wie in Japan üblich). Auch DARUM kauft das keiner. Und nein, das Thema Ladestecker wäre so kompliziert nicht. In Europa gibt es CCS zum Schnellladen und Typ2 (=CCS ohne Gleichstromkontakte) für den Rest, das wars. Sogar Tesla fährt in Europa mit Typ2 rum.
    - Faktenverdreher: Schuko-Laden mit 2,5kW, ohje ohje, da dauert die Urlaubsfahrt ja ewig... aber für das „Problem“ des Netzausbaus gehen wir einfach davon aus, dass jeder zuhause eine 150kW Ladestation hat. Und niemand gibt sich die Mühe, das Thema zumindest mal halbwegs zu verstehen.

    Ja, die müssen wir jetzt nicht alle aufzählen. ;) Seit dem G30 und dem Einzug des NBTevo in andere Baureihen gehts bei BMW drahtlos über Wifi. Und Carplay ist nicht gleichzusetzen mit Bluetooth-Verbindung, also im Auto die richtige Verbindung wählen. ;)