Beiträge von weberflo

    Dann macht doch 11kW draus. 11kW sind anmeldepflichtig, aber im Gegensatz zu 22kW ( mehr als 20A pro Phase) nicht genehmigungspflichtig. Der Netzbetreiber kann Dir den Ladepunkt nicht verweigern. Eine WEG hingegen kann das.
    Zugegeben, einfach verständlich ist das nicht.


    Realistisch gesehen werden Netzbetreiber irgendwann feststellen, dass Laden mit ferngesteuerter Last (z.B. via BMW DCS) total sinnvoll ist und Regelleistung spart (und die Spitzenleistung pro Gebäude/Gebiet begrenzt). Dann wird das zur Bedingung für jede Wallbox >11kW. Heute sind sie noch gut am Jammern.


    @ tom01: Du weisst aber, dass H2 ebenfalls mit Strom erzeugt wird (aufgrund der schlechten Wirkungsgrade 2-3mal so viel wie beim BEV) und Fahrzeuge wie dee MB F-Cell Plug-in Hybride sind?
    Da frag ich mich eher, wo der ganze Strom herkommen soll.

    Schwieger hamse ein Fass aufgemacht wegen lächerlicher 7,5kw vom Dach und Schieflast und jammer jammer… der brauchte drei Wechselrichter statt einem deswegen. Und ich schätze das wird bei solchen Bestandsimmobilien nicht so selten nicht sein. Klemm da mal heute weitere 11kw drauf was der Netzbetreiber dazu sagt. Einfach ein Kabel legen wird das nicht werden.


    Bitte... wenn Ihr offensichtlich nicht wisst worum es geht... Schieflast ist, wenn man das dreiphasige Stromnetz ungleichmäßig belastet, also auf einer Phase mehr als 20A zieht und auf den anderen beiden nicht. Selbst ein E-Auto, das 3x32A zieht (22kW), ist hingegen kein Problem.
    Versucht doch wenigstens die Dinge zu verstehen, bevor Ihr losnörgelt. Aber der BMW-Treff ist wohl wirklich (nicht nur hier) zum Stammtisch Ewiggestriger geworden. Schade drum. :(

    Ah, hier wird immer noch fachunkundig über Ladeleistungen fabuliert. Hab also nix verpasst ;) Finde es interessant, welche Strombedarfe ihr so habt. Ich lade 95% mit 10A an einer Schukosteckdose. Ich pendle pro Tag 100km und die dafür nötigen 15kWh sind in weniger als 7 Stunden (über Nacht) aufgeladen. Der durchschnittliche deutsche Pkw fährt übrigens keine 50km am Tag.


    Aber Ihr fahrt sicherlich alle 800km am Tag und müsst folglich zuhause mit mindestens 22kW laden. ;)


    P.S.: 22kW klappen auch mit 3x35A Anschluss. Lastmanagement heißt das Zauberwort. Ja, gibt es heute schon.


    P.S. 2: Tesla hat aktuell 9 Supercharger Standorte in Deutschland im Bau. Ich weiß, Ihr wisst dass das technisch gar nicht sein kann. ;)

    Das mit dem preiswerter kann natürlich auch noch einen anderen Grund haben, nämlich, dass die Politik Verbrennerfahren einfach viel teurer macht.


    Man muss es natürlich immer in Relation sehen. Ich gehe nicht davon aus, dass der Gesetzgeber plötzlich wieder Kat-lose Vergasermotoren erlaubt, eher im Gegenteil. Also werden Verbrennungsmotoren tendenziell eher teurer. Die Fertigungsverfahren für Batterien werden immer günstiger, auch kobaltfreie Batterien sind immer wieder im Gespräch. Irgendwann wird man sich also preislich treffen - nicht morgen, aber auch nicht erst in 20 Jahren.

    Leider sind autonome Kraftfahrzeuge dann immer noch nicht die einzigen, die am Verkehr teilnehmen, und genau die anderen sind das Problem.


    Politische Diskussion: werden einige Verkehrswege dann nur noch für autonom fahrende Fahrzeuge freigegeben? Schwierig...


    Aber das ist kein Tesla-Thema. Die Teslas sind bei Level 2 auf ähnlichem Niveau unterwegs wie andere OEMs. Im wesentlichen kann ein Model S nicht mehr oder weniger als ein aktueller 7er. Die öffentliche Wahrnehmung ist halt ein wenig verzerrt.


    - also mir würde das nicht ausreichen


    Ich weiß ja nicht was manche erwarten. Wenn ich mit dem BEV unterwegs bin, finde ich Ladesäulen immer leer vor. Außer irgendein ignoranter Verbrennerfahrer konnte mal wieder die Parkverbotsschilder nicht lesen und hat sich davorgestellt. Also bei der Auslastung sehe ich noch keinen Ausbaubedarf...
    Auch an der Autobahn jedesmal den DC-Lader angesteuert, direkt angesteckt und nach 30 Minuten weitergefahren. Als ich letzte Woche mit dem Verbrenner unterwegs war, musste ich an der Tanke erst mal 10 Minuten auf eine freie Säule warten.


    Konkret in Magdeburg: die Ladesäulen von den Stadtwerken sind übrigens kostenfrei. Ich würde Euch gern mal erleben, was Ihr alles für eine kostenfreie Tankfüllung in Kauf nehmen würdet....


    mueckenburg : es ist davon auszugehen, dass aufgrund fallender Speicherpreise im Laufe der 20er Jahre das BEV preiswerter ist als ein Verbrenner. Die Prognosen schwanken nur zwischen Anfang und Ende des Jahrzehnts...

    Was soll des dann werden, gibt es jetzt Zulassungbedingungen zum Thema oder was ?
    Zur Frage: ja, seit Ewigkeiten. Laden muß ich nicht, das machen meine Mitarbeiter. Das neueste Modell ist "Made in Germany" und heißt Still RX60-25


    Sollte Antworten habe ich erwartet. ;) Nein, es geht nicht um Zulassungsbedingungen, sondern um die Bestätigung meiner Annahme, dass die Negativ-Wortführer hier vor allem Theoretiker sind.
    Die Technologie nicht zu nutzen, weil sie fürs persönliche Einsatzprofil keine Vorteile bringt, ist ja legitim und sinnvoll. Nicht aber hier irgendwelche aufgeschnappten Falschinfos zu verbreiten und deswegen die Technologie pauschal abzulehnen. Nein, man muss dazu nicht unbedingt ein BEV fahren, aber man sollte wissen wovon man spricht.


    schecke : mit "gesundem Menschenverstand" haben die Menschen schon die Eisenbahn, das Auto oder elektrischen Strom verteufelt. Wenn Ihr Euch in die Reihe der Gestrigen einordnen wollt - bitte.

    Nein, weil es inzwischen Internet und intelligente Navis gibt. :rolleyes:


    Ich pendle täglich 50km einfach mit dem BEV, also >100km täglich insgesamt und dafür genügt eine Schukodose! Ich weiß ja nicht, was manche hier denken. Einige andere haben schon geantwortet, die Frage nochmal konkret an Euch Ulf325Ci, schecke, =Floi=, mueckenburg: schon mal BEV gefahren und geladen?

    Andersrum: wenn wir bei Null anfangen würden, wäre es ist wesentlich einfacher Elektrofahrzeuge zu laden als irgendwo Tankstellen mit den baulichen und technischen Anforderungen hinzustellen.
    Einem Elektrofahrzeug genügt eine Schukodose - ist zwar langsam, aber sie genügt.

    Dann kuck mal 5 Meter weiter nördlich. Ich will hier nix unterstellen, aber der Kartenausschnitt ist schon genau so groß, dass die umliegenden Säulen gerade nicht angezeigt werden.


    Kann leider grad kein Bild einfügen, weil der glumperte Bilderserver mal wieder nicht funktioniert.

    :rolleyes:


    Wird nicht besser hier. Lauter neunmalkluge Statements in allen Richtungen - weil ein Tesla teuer ist müssen das auch E-Mopeds sein? Und ein Moped ist in Indien/China kein geeignetes Verkehrsmittel? Lustig.
    Vorschlag: kommt mal alle runter und diskutiert über die Realität hier heute in Europa.


    Wer ist denn schon mal ein BEV gefahren, wer hat es sogar mal aufgeladen? Würd mich interessieren...

    VW: es geht darum, dass man mit E-Fahrzeugen Rennen fahren kann - was inzwischen auch VW erkannt hat (aber hier im Forum was völlig utopisches zu sein scheint).


    Kona: 2500 Einheiten sinds. Liegt aber dran, dass die Norweger weiterhin fleissig kaufen. https://insideevs.com/norway-p…increased-by-82-in-april/


    Die Diskussion hier kann man schön mit der Situation in Deutschland vergleichen. Hier führt man Sinnlosdiskussionen und Haarspaltereien, beschwört seitenweise Bedenken und Probleme. Während der Rest der Welt einfach macht.

    Ihr seid aber grad ganz schön weit weg vom Thema... :rolleyes:


    Was während Eurer Befindlichkeiten die letzten 2 Tage passiert, nur beispielhaft: Hyundai Kona Electric ist in Norwegen auch schon wieder ausverkauft, Cummins schwenkt von Dieselmotoren auf Batterien um und ausgerechnet VW übt mit einem elektrischen Rennwagen am Pikes Peak: https://www.youtube.com/watch?v=RSw2wYun7do


    Von mir aus betreibt Ihr hier weiteres persönliches Haarspalten, aber dann such ich mir ein anderes Forum.

    Martin , kann es sein dass Du beim Elektrothema neuerdings etwas dünnhäutig bist? ;)


    Der Durchschnitt sagt nur aus, dass die Masse der Pkw-Fahrer nicht täglich 1000km fahren muss. Und ob man sich ein E-Auto leisten kann, ist eine Frage des Geldbeutels und des Fahrzeugs. Geld scheint auch in der Stadt vorhanden, sonst würde in München nicht jede Mutti einen RR Sport für die besagten 5km verwenden. Andererseits haben die Koreaner inzwischen bezahlbare Elektrofahrzeuge im Angebot.

    Die wenigen Verkehrsteilnehmer, die täglich viele 100km fahren (müssen), werden kurzfristig noch kein entsprechendes elektrisch angetriebenes Angebot finden. Insofern sinnlose Diskussion, der Schwerpunkt liegt woanders. Ich pendle täglich eine Distanz von 50km einfach, Autobahn. Dafür reicht die Ladung an der Steckdose dicke.


    Akkutuning? Funktioniert genausogut wie sämtliche Tuning-Apps für Android oder iOS. Nämlich prima darin, dem Käufer ohne jegliche Funktion Geld aus der Tasche zu ziehen. :D
    Wie stellt Ihr Euch das vor? Liebe Batterie, Du lädst jetzt bis 430V statt 410V - davon abgesehen, dass das BMS das nicht zuließe, macht da bereits die erste Ladung den Akku unbrauchbar.
    Nein, Tuning wird künftig anders aussehen, ist halt nicht so primitiv wie beim Turbomotor. Aber bestimmt kommt irgendwann der erste Voodoo-Tuner, der Tuningmagnete an die Stromkabel hängt. :crazy:

    Wäre doch toll, wenn die Solaranlage und das Elektroauto auf Arbeit mit einer Art landesweitem Energieübertragungsnetz verbunden wären. Dann könnte das Elektroauto an einer Stelle das entnehmen, was die Solaranlage an einer anderen Stelle einspeist. :idee:


    Achso! Sowas gibts ja schon lese ich grad, nennt sich „Stromnetz“... ;)

    Woran machst Du das fest? Angeblich kommen ein Drittel aller weltweiten Patente zu Thema Elektromobilität aus Deutschland.


    Mir gehts nicht um die Hersteller oder Patente, sondern um den Markt.


    Die Frage ist nur, wie lange so ein Eingriff in den Markt dauern soll.


    Ich schätze, so lange bis die Technologie auch subventionsfrei wirtschaftlich ist. Wer das zuerst erreicht, hat gewonnen. Aber ob das Deutschland ist? Tipp: das weltweit meistverkaufte Elektroauto ist kein Tesla und kein i3. Sondern ein BYD.

    Der Kasten brummt nur beim DC-Schnellladen, beim AC-Laden wird das fahrzeugeigene Ladegerät genutzt - die Wallbox zuhause ist also mucksmäuschenstill. In der Tat ist es so, dass die DC-Schnelllader (bzw. deren Gleichrichter) ganz schön viel Lärm machen können - deswegen wird man die künftig auch nicht in Wohngebieten finden.


    Zur Studie: nur mal angenommen, Elektromobilität ist politisch gewollt und für sich genommen nicht wirtschaftlich. So gut wie jede Wirtschaftsmacht auf der Welt ist bei dem Thema weiter als Deutschland, so what? Wir können uns überlegen, auf die "unsubventionierte" Wirtschaftlichkeit unserer Verbrennungsmotoren zu pochen und damit absehbar in wenigen Jahren den technischen Anschluss zu verlieren. Oder wir versuchen zumindest Schritt zu halten.


    Andererseits zum Thema "persönliche Wirtschaftlichkeit" ein kleines Gedankenexperiment: mal angenommen, es gäbe eine Vorrichtung, mit der Ihr in Euren Benzinern zuhause langsam, aber extrem günstig tanken könnt. Also etwa 1 Liter pro Stunde für 60 Ct/Liter. Unterwegs gehts mit 25 Litern pro Stunde etwas schneller, kostet immer noch deutlich weniger als 1 Euro/Liter. Als Zuckerl kann man an vielen Stellen derzeit noch umsonst tanken. Der Haken daran: Euer Tankvolumen verkleinert sich je nach Modell auf 25 bis 40 Liter.
    Wer würde sich das nicht einbauen?