Beiträge von Pandur

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    Mein Wechselrichter lag bei 1500 EUR, das passt also ungefähr, Notstrom ist ein Zusatznutzen, den viele Batterien nicht bieten.

    Aktuell zahlt man in der Regel 900 EUR pro kWh, bei deinen 17,5 kWh wären wir da bei > 15000 EUR. Bei einem Aufpreis von 6700 EUR für 17,5 kWh hätte ich sofort unterschrieben.

    Hier mal ein Artikel dazu: https://www.solaranlagen-porta…taik/stromspeicher/preise

    Dort wird eine Studie von 2019 verwendet, das passt ja gut für deine Situation:

    Zitat

    Ein Untersuchungsbericht der RWTH Aachen ("Speichermonitoring 2019") weist nach, dass die Preise für Speicher pro Kilowattstunde mit zunehmender Größe sinken.

    • Bis zu einer nutzbaren Speicherkapazität von 5 kWh liegt der spezifische Preis bei 1.747 €/kWh (inkl. MwSt.),
    • bei 5 bis 10 kWh bei 1.348 Euro und
    • bei 10 bis 200 kWh bei 1.212 Euro.

    Da das Brutto ist, wären wir bei ~1000 EUR Netto pro kWh. Wie du auf ~380 EUR Netto kommst, kann ich nicht nachvollziehen.


    Die Anzahl der Zyklen ist häufig nicht das Problem bei den Speichern, sondern die Alterung des Speichers.


    Ihr könnt meine obige simple Rechnung ja gerne mit euren Parametern so anpassen wie ihr wollt (Batteriedegradation habe ich ja schon weggelassen, auch hört man gerne mal von deutlich > 10% Umwandungsverlusten, wenn nur mit relativ geringen Strömen geladen werden kann, ich habe das alles zu "euren" Gunsten ignoriert).


    Übrigens: Jeder Solateur wollte mir einen Speicher verkaufen und keiner ist auf mein Angebot eingegangen mir bitte vorzurechnen, wie sich dieser rechnen soll. Die wissen schon selbst, dass es finanziell mal zumindest schwierig aussieht. Ich wäre im optimalen Fall auf eine schwarze Null gekommen.

    Es wird doch jetzt schon daran gearbeitet, die Strompreise zu senken (EEG-Umlage), da man erkannt hat, dass diese so für die Bevölkerung nicht tragbar sind. Mehr Vollzyklen muss man erstmal erreichen. Auf wie viele kommt ihr denn so?


    Den Spielerei-Punkt kann ich übrigens gut nachvollziehen, da hätte ich auch Spaß dran. Ebenso finde ich den Punkt "Notstrom" interessant.

    Beispiele von mir:


    2019 hat die E3DC-Anlage mit 17,5 Kwh NETTO-Kapa ca. 14.500 € gekostet

    2022 kostet die gleiche Anlage knapp 16.000 €.

    Beides incl. Installation

    Im sehr unwahrscheinlichen Fall, dass der Speicher 20 Jahre hält, würde das bei 200 Vollzyklen also auf das folgende rauskommen:


    14500 EUR / (200 Vollzyklen * 20 Jahre * 17, 5 kwh * 0,9 Verluste) = 0,23 EUR/kWh


    23 Cent plus Einspeisevergütung, die lag 2019 bei etwa 10,5 Cent. Ergibt also etwa 33,5 Cent.

    Wenn der Speicher nur die oft angenommen 10 Jahre hält eben 56,5 Cent.


    Ob sich das am Ende rechnet? Ich wäre skeptisch, aber ist ja nicht mein Geld.

    Wäre vielleicht auch gut, wenn Du mal vorrechnest, wie DU auf die >30 ct kommst...... ;)


    Das sind immer alles so hingerotzte Behauptungen, ohne darauf einzugehen, wie man zu dieser Behauptung überhaupt kommt.

    Hier mal ein Beispiel:


    10kwh-Akku kostet inkl. Einbau ca. 10000 EUR.


    Hält der Speicher 10 Jahre:

    10000 EUR / (200 Vollzyklen * 10 Jahre * 10kwh * 0,9 Verluste) = 0,56 EUR/kWh


    Hält der Speicher 20 Jahre:


    10000 EUR / (200 Vollzyklen * 20 Jahre * 10kwh * 0,9 Verluste) = 0,28 EUR/kWh


    Zu den 28 bis 56 Cent kommt dann noch die entgangene Einspeisevergütung von aktuell ca. 6 Cent. Weiter negativ wirkt sich die nachlassende Kapazität des Akku aus.


    Liege ich mit den obigen Annahmen irgendwo komplett daneben? Wir können das ja gerne mal mit deinen realen Zahlen rechnen.

    Ohne Speicher rentiert sich PV doch erst recht nicht?!

    6,x Cent Einspeisevergütung bei 10 bis 13 Cent Gestehungskosten - da muß man untertags schon viel Strom verbrauchen, dass sich PV rentiert...

    (So war zumindest mein Gedankengang.)

    Wie kommst du auf diese hohen Gestehungskosten?

    Die Kw/h aus dem Speicher kostet in aller Regel >30 Cent. Wenn die Strompreise oben bleiben funktioniert das vielleicht, aber bisher ging es nicht aus. Bin selbst bspw. aktuell noch bei 24 Cent.

    Ohne Kartenzahlung werdet ihr mit mir dann keinen Umsatz machen. In aller Regel habe ich kein oder kaum Bargeld dabei. Sorry, wir haben immerhin 2022, da könnte man auch in Deutschland mal langsam aufwachen.

    Zum Heiraten in weiß braucht man nun wirklich keine Kirche mehr. Wir hatten eine tolle Freie Trauung unter freiem Himmel, die von einem ehemaligen Pfarrer geleitet wurde, der selbst ausgetreten wurde 😉. Kann ich nur empfehlen.

    Blackbox? Hochgehen? Du hast also überhaupt keine Ahnung wie ein Kernkraftwerk funktioniert. Wie soll man da diskutieren. Mach dich vielleicht als erstes mal mit der Funktion des "Moderators" in einem unserer AKWs vertraut.

    Du kannst jederzeit eine Wallbox hinbauen lassen. Die Möglichkeit (!) der "Fernsteuerbarkeit" muss nur für die Förderung vorhanden sein. Du kannst die gleiche WB auch ohne Förderung randübeln und bist damit quasi "out of control". Bis 11kw geht das keinen was an. Würdest Du 22kw haben wollen, dann bedarf´s einer Genehmigung des Netzbetreibers. Wobei ich nicht ganz den Unterschied sehe zwischen 22kw und 2x11kw. Aber nun gut.

    Wir haben zwei Wallboxen je 11kw montieren lassen und der Netzbetreiber hat uns die Auflage gemacht, dass beide gleichzeitig nur 11kw liefern dürfen. Nach meinem Kenntnisstand wird 2x11kw wie 1x22kw behandelt und muss genehmigt werden.

    Das gängige Vorgehen ist wohl, die ersten 5 Jahre Umsatzsteuer auszuweisen, um die sich diese für die Anfangsinvestition wieder zu holen und danach in die Kleinunternehmerregelung zu wechseln.

    So habe ich es auch vor, die Anlage ist auf dem Dach bzw. Keller und wir warten auf den Anschlusstermin.

    Mit Vollzyklen wird meinem Verständnis nach nur gerechnet, die treten so in der Realität natürlich selten auf, aber 4 Viertelentladungen sind eben auch wieder wie eine Ganze.

    Was ich so rausgelesen habe, müsste man in den Bereich von 200-300 Euro pro KW Batteriekapazität kommen, damit sich das lohnt. Das geht heute wohl höchstens mit Förderungen.

    Wie gesagt, wäre interessant mit der Zeit von euren Erfahrungen zu hören.

    Also bei mir wurde ein 10kwh Speicher für 7,5k€ netto angeboten.


    Wobei es da heißt dass es 10 Jahre Garantie für 100% der o.g. Kapazität gibt. Und „ausgelegt für bis zu 20 Jahre…“

    Wobei es da einige Fälle im Forum geben soll, wo die Garantie nichts wert war. Ich habe da aber keine Details, man sollte nur aufpassen.

    Ihr dürft das natürlich gerne so machen, wie es für euch am besten passt.

    Ich vertraue da als Laie tatsächlich eher den "Spezialisten".

    Grundsätzlich fände ich so einen Speicher aber schon cool, ich mag solche Statistiken und Co.

    Interessant wäre natürlich eine Wirtschaftlichkeitsberechnung von euch. Also in etwa wieviel hat der Speicher gekostet, wieviel konntet ihr im Jahr speichern bzw. entnehmen und was kostet die kWh dann rechnerisch.

    Die Haltbarkeit ist dabei natürlich ein großes Thema. Sind das eher 10 oder 20 Jahre? Die Zeit wird es zeigen. Die Degradation der Batterie dürfte aber nicht linear gehen, sondern mit der Zeit immer mehr Zellen ausfallen, oder?

    Ich würde einen "Speicher" mit 4 Rädern empfehlen. Dafür gibt es überall Fördermittel.


    ^^

    Ist tatsächlich bereits geplant, Ende des Monats werden schon mal zwei Wallboxen installiert.


    Bzgl. Speicher: Wenn die absoluten Befürworter der Photovoltaik hier sehr pauschal davon abraten, dann sollte man das schon ernst nehmen.

    Es gibt im Photovoltaikforum auch Beispielrechnungen dazu, zum Beispiel hier:

    Totaler Neuling will PV Anlage aufs Dach bauen - Seite 4 - Allgemeine Anlagenplanung - Photovoltaikforum

    Dabei kommt man immer auf abenteuerliche Preise für eine kw/h aus der Batterie.

    Siehe zum Beispiel auch hier, wenn auch schon etwas älter:

    https://www.verbraucherzentral…-wirtschaftlichsten-34542