Beiträge von mea

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    Was kostet an nem Kesseltausch 16-18K? 8|


    Noch ne praktische Frage: Wie ist das ab 2025, Ölheizungen dürfen ja dann nicht mehr eingebaut werden? Dürfen sie repariert werden? Falls ja, ist bei Ölheizung der Kessel das relevante verbotene Teil?


    Weil mit einem 3-Jahre alten Effizienz-Dingsbums Raketenbrenner würde ich eher in andere Dinge investieren, um das ganze vorzubereiten und später dann auf eine tagesaktuelle Technik umzusteigen. Damit meine ich konkret Solarunterstützung und PV. Letzteres muss man durchrechnen was man mit dem Strom so anstellt.

    Das ist, wie basti313 korrekt vermutet, inkl. dem ganzen Drumherum, Heizkreisverteiler, Verrohrung, WW-Speicher usw. Das macht die WP dann eben auch wieder interessanter, weil das alles bei ner WP mitgefördert wird, inkl. Spülen der FB-Heizung. Reiner Ölkessel kostet so ca. 10K.

    Und klar dürfen die ab 2025 noch repariert werden, neuer Kessel zählt aber als neue Heizung (die Idee hatte ich auch schon ;) ). Unsere Chefstrategen sind wohl gerade dabei, das Verbot noch ein Jahr nach vorne zu ziehen, dafür soll auch die erlaubte Laufzeit von Heizungsanlagen auf 20 Jahre beschränkt werden, also auch von WPs). Es gibt ja aber auch noch die Austauschpflicht für Altanlagen max. 2 Jahre nach Kauf, danach sind wir sowieso dran. Bestandsschutz gibt es für EFH und Privatpersonen (na klar) keinen.

    Letztendlich hängt das aber davon ab, wie entspannt der Schorni ist und wie gut er diese ganze BEG-was-auch-immer-Geschichte kennt. Wir haben offensichtlich Glück, denn zu 1: Sehr. Und zu 2: Überhaupt nicht^^. Aber trotzdem, bisschen Umweltbewusstsein haben wir ja auch, deswegen wäre uns schon wichtig, dass die Anlage einigermaßen auf dem Stand ist.

    Wichtig ist nur Brennwert oder nicht. Wenn nicht braucht man eigentlich nicht diskutieren.

    Ja, ist ein Brennwertbrenner. Die Anlage ist vor 2 Monaten gewartet und vor 3 Wochen "geschorntsteinfegert" worden, jeweils mit Topergebnis.


    Beim Ausbau war klar, dass das alles Mega Lücken hat weil die Wolle halt zum Teil zusammengefallen war.

    Heute sieht man einen massiven Unterschied, vom Frost her und wie lange er bei uns stehen bleibt (heute Früh war unser Dach als einziges weiß und wir heizen das DG im Gegens

    Das ist bei uns mit Sicherheit auch so. Wir haben das Haus im April bei Frost gesehen, es hat den schönen "Sattel des Grauens" von zusammengerutschter Dämmung im Firstbereich. Die Dachdämmung ist definitiv ein Thema.

    Vielen Dank für die ganzen Antworten. Super! Ich versuche mal in der Reihenfolge zu antworten:

    Erdwärme? Meintest wohl dass Tiefenbohrung nicht geht. Was ist mit einem einfach zu realisierenden und kostengünstigen Ringgrabenkollektor?

    Genau, meinte ich. Alles andere als Tiefenbohrung ist dann (bei uns, Kölner Ecke) auch nicht viel effizienter als den LWP.


    Neuer Kessel mit Brenner gleich teuer wie ne komplette LWP, mit Einbau? Puh....


    Hast du Platz für PV?

    Habe ich vergessen zu schreiben: Der Brenner ist ein Effizienz-Dingsbums Raketenbrenner und erst 3 Jahre alt. Der Kessel ist halt schon nen paar Tage Älter.


    Und der Preisvergleich Ölheizung vs LWP bezieht sich auf die Kosten unterm Strich: Ölheizung knapp 16K-18K, LWP knapp 36K-40K, aber halt mit 50% Förderung vom Robert. Kommt dann umterm Doppelstrich so ca. auf die gleiche Summe.


    Zumal bei sowas in der Regel vermutlich auch noch 80kg-Gusseisen an den Wänden der Zimmer in den damals üblichen NIschen hängen.


    Bei der SM steht auch irgendwann ein Tausch der Heizung von 1990 an.

    Ich würde glaub eher bei sowas zu Flüssiggas mit Tank im Garten tendieren weil da muss der Rest einfach auch dazu passen. Ok. Heizkörper gegen neue, effektivere tauschen geht, aber WP-Temperaturen brauchen halt Fläche Fläche Fläche wenn das effektiv sein soll. Und dann hast noch das Problem mit dem Warmwasser. Irgendwann bist dann bei 80k€ für das Rundumpaket mit WP und Solar und dann hast aber immer noch bis auf die Heizung ne Bude aus den 70ern.

    Meinst Du jetzt mich oder Deine SM? Wir haben, wie gesagt, ne Fußbodenheizung. Dämmung ist auch schon auf nem besseren Stand als in einer typischen 70er-Jahre-Butze, mit Sicherheit weit entfernt von KW-irgendwas, aber eben auch nicht nix. Und die 80K... habe ja die letzte Zeit ein paar Preise gehört wo ich mal kurz nachfragen musste, ob die Währung wirklich EUR ist, aber Komplettangebot für WP und Solar ist so bei knapp 60K (ungefördert, also knapp 40 gefördert). Ja, ich weiß, die Förderei ist sche***, aber aus edlen Motiven 40K liegenlassen... da ist selbst mir die Jacke ein Stück näher als die Hose.

    Da musst Du bei manchen Häusern schon sehr sehr alt werden, damit sich das irgendwie rechnet.

    Genau so sehe ich das auch. Auch deswegen hatten wir ja überlegt, einfach wieder ne Ölheizung einzubauen. Auch weil ich jetzt nicht unbedingt schlechte Erfahrungen damit gemacht habe, nicht jeder durch's Dorf getriebenen Sau hinterherzuhetzen.


    WWP ist ein guter Hinweis, Danke. Das hatte noch niemand erwähnt (habe ja auch erst mit zwei Handwerksmeistern gesprochen) :rolleyes:

    Wir wohnen im Speckgürtel zwischen Köln und Düsseldorf, ziemlich direkt am Rhein. Richtigen Winter gibt es bei uns - üblicherweise - nicht.

    Und die 70K... wo kommen die her? Stefan hatte was von 80K geschrieben, das war aber wohl für seine Schwiegermutter.

    Du glaubst, das ändert sich mittelfristig?

    Da glaube ich auch überhaupt nicht dran. Das Spiel geht so weiter und vor allem die Wärmepumpen- und Solarpreise werden noch unverschämter werden. Die sitzen ja aktuell auf einem noch höheren Ross als (manche) Automobilhersteller und die Lieferzeiten sind jenseits von Gut und Böse.


    Auf die Schnelle geht momentan wirklich nichts.

    Ganz genau. Deswegen habe ich auch die Bremse reingeworfen (OK, gab nicht viel zu werfen, das läuft echt zäh) und wollte erstmal das Forum befragen.


    Vielen Dank für Euren Input, ist echt sehr hilfreich ein paar Meinungen zu hören.

    Ich hab diese Heizungsspezifische Frage mal in den richtigen Thread geschoben.

    Danke!


    FB ist tatsächlich vorhanden, gedämmt ist auch, für das Baujahr gar nicht schlecht (Dach, Mauerwerk ist KS Zweischalig mit 6 cm Dämmung im Zwischenraum. Gas liegt nicht in der Straße, ursprünglicher Plan war Erdwärmepumpe, geht nicht weil wegen Umweltauflagen. Bliebe dann nur Luftwärmepumpe und das finden wir aus verschiedenen Gründen (Effizienz, Strompreisentwicklung) nicht so dolle. Unser Heizungsmensch hat mir spontan das "Du" angeboten, als ich gefragt habe, ob wir nicht einfach ne neue Ölheizung reinlöffeln sollen statt ne Wärmepumpe. Kostenfaktor ist so ~ gleich zur Wärmepumpe (da sieht man mal, was die Subventionierei bringt, nämlich nix).

    Aber wie Detlev schon sinngemäß sagte, was "wir" in D alles nicht für die Heizung nehmen sollen:

    - kein Gas

    - kein Öl

    - keine Kohle

    - keinen Atomstrom

    So habe ich es auch verstanden. Aber um es mal über die typische FDP-Antwort hinaus konkret zu machen: Was machen wir denn jetzt mit der Ölheizung Baujahr 1986 in unserem gerade gekauften Haus?

    OK, gebe zu, viel zu konkret die Frage für Politik & co, wäre ja noch schöner, wenn wir Bürgern mal sowas wie Planungssicherheit geben würden. Anderseits auch wieder eine sehr theoretische Frage, weil in den nächsten 8-12 Monaten eh nix lieferbar ist.

    Und wieder mal ein Habeck, es ist unfassbar:


    https://www.hogapage.at/nachri…-gas-soll-gesenkt-werden/


    Denken wir mal kurz scharf nach. Ein zur Umsatzsteuer optierender Unternehmer (das dürften mal die meisten sein, von denen man hier redet) holt sich die Vorsteuer wieder. Auch vom Gas.

    Ich hab so langsam den Eindruck, dass die Chefstrategen es wirklich einfach nicht besser wissen. So dumm kann man doch einfach nicht sein... Umsatzsteuerreduzierung zur Entlastung von Unternehmen :kpatsch:

    Das wäre ja schön wenn es so wäre. Die Umlage wird dann konform gestrichen und du bekommst genau nix zurück, wetten? Oder jeder darf es selber einklagen.

    Also dieses Gesetze/Verordnungen/was auch immer erlassen und dann danach mal klären zu lassen, ob die überhaupt gesetztes-/verfassungskonform sind, ist wirklich ganz übel eingerissen. Und irgendwie finden das alle ganz normal mittlerweile.

    Das ist nun die noch größere Gurkentruppe an der Regierung als vorher.

    Schlecht vorstellbar, aber wohl wahr. Und leider auf relativ breiter Front.

    Im Gegensatz zu dir, scheinbar:

    Verstehst Du Posts eigentlich immer absichtlich falsch oder liest Du einfach zu schnell? Es ging doch gar nicht darum, ob Holz sauber verbrennt, sondern darum, dass Du geschrieben hast, die Förderung von Pelletheizungen ist ein alter Hut. Und da habe ich mich (dummerweise) hinreißen lassen, Dir drauf zu antworten und Deine Aussage zu korrigieren. Habe mich sonst besser im Griff.

    Das gilt schon lange.

    Na ja, bis 14.08.22 gab es noch 45 bzw. 50% Bafa-Förderung bei Austausch einer Ölheizung gegen eine Pelletheizung und für besonders tolle Pelletheizungen nochmal 5% obendruff, also mehr als für die allheilsbringende Wärmepumpe. Aber Du hast schon Recht (das ich das mal schreibe [SCNR]), bei unseren Chefstrategen sind 4 Wochen Planungshorizont eine halbe Ewigkeit.

    Eben an der Tanke:

    2,25€ Diesel

    1,90€ E10


    Wow..... also die Differenz.

    Bei uns ähnlich. Was war jetzt nochmal genau der Grund dafür, dass Diesel nach wie vor über E10 und Super liegt? Habe nix mitbekommen, vermutlich mussten die Mineralölkonzerne wegen der knappen Margensituation jetzt die Märchen-Erfind-zur-Preiserklärung-Abteilung abschaffen. Da sollte man vielleicht mal über ein paar Staatshilfen nachdenken.

    Ist es mittlerweile üblich, dass Handwerksbetriebe für eingesetzte Geräte eine Maschinenpauschale

    verrechnen?

    Rechnung ist noch nicht da, aber auf dem Regiezettel.


    GP

    Habe ich auch letztes Jahr überlegt, als der Heizungsmensch beim Einbau eines neues Heizkörpers sein Vereisungsgerät für 20 EUR "Einsatzpauschale" berechnet hat. Ich sehe das schon so wie Miracoli, letzendlich kommt es drauf an, was unten rechts auf der Rechnung steht, aber die Frage nach der Einsatzpauschale für seine Unterhose (wie von Martin angeregt ;) lag mir irgendwie auch auf der Zunge.

    Das ist genau wie unsere Situation mit dem Gasanbieter (hatte ich im Energiekrise-Thread kurz beschrieben). Klassische 50/50 Entscheidung, mit allen Unwägbarkeiten aber schon sehr auf Glaskugelniveau. Ich habe leider bei diesen Dingern immer die Tendenz, die falschen 50 % zu nehmen ;-). Im Moment tendiere ich aber auch dazu, den Grundversorger zu nehmen - gibt vielleicht wenigstens ein paar Karmapunkte...

    Bin bei Vattenfall.

    Wir auch. Und bei uns geht es auf 0,2193 EUR /kw/h, also eher wie bei Otti . Nur bei uns noch geschmeidige 21.90 EUR im Monat an "Grundgebühr".


    Ich bin ziemlich unsicher, ob wir zur Grundversorgung zurück sollen, die erhöt die Preise zum 1.10. und ist trotzdem gute 0,08 EUR kw/h und 8 EUR im Monat günstiger, dafür keine Preisgarantie. Stellt sich die Frage, was die "Preisgarantie" in Zukunft noch wert ist (alleine das man sich damit auseinandersetzen muss, dass ein abgeschlossener Vertrag mit Fixpreis plötzlich nicht mehr gilt... ich könnte echt :kotz: ) und ob wahrscheinlicher ist, dass die Preisgarantien gekippt werden oder die Stadtwerke die Preise in den nächsten Wochen/Monaten nochmal erhöhen.

    Gerade ist hier eine kleine Mitteilung vom Gasversorger aufgeschlagen: Erhöhung von 0,066 EUR/kw/h auf 0,2193 EUR/kw/h. Kosten bislang 504 EUR (inkl. Bonus bei Abschluss im letzten September), in Zukunft dann 2.386 EUR. Und das innerhalb von nicht ganz 1 Jahr. Das ist für uns mehr als ärgerlich und aber machbar, aber ich kenne schon ein paar Leute, die könn(t)en das einfach nicht zahlen. Und beim Strom gibt es ja ähnlich gute Nachrichten, beim Benzin war ja auch irgendwas. Wenn ich das mal zusammenrechne...