Beiträge von Kai

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    Also die obige Aussage mit den falschen Meßstäben scheint zu stimmen. Ich habe einen neuen Stab bestellen müssen, da am alten das untere Plastikteil anfing zu zerbröseln. Anhand der Fahrgestellnummer kam eine andere Teilenummer raus (11431436293) und dieser Stab sieht zwar genauso aus wie der alte, ist aber locker 5 mm kürzer. D.h. der zeigt mind. einen halben Liter weniger an! Wer mit dem alten mißt und die Füllmenge immer an der oberen Grenze hatte, braucht sich keine Sorgen über zu geringe Füllmenge zu machen, das entspricht knapp der Mitte des Neuen. 3-4mm über Max. bei den alten Stäben entspricht dem Max. "des mittleren Anzeigefeldes" (darüber und darunter sind ja so Aussparungen von 2 mm), ist also ok. Sofern die Theorie mit den falschen Stäben stimmt, aber irgendwo muß der fehlende Liter ja versteckt gewesen sein ;)

    Hallo,


    ich habe seit Monaten einen Wackelkontakt im vorderen rechten Abblendlicht. Anfangs hatte ich das Kabel in Verdacht, weil wenn man dran zog, ging's wieder. Wenn ich alles durchmesse, komme ich aber auf 5 kOhm am Kabel, paar Hundert in der Lampe, aber keine erfolgreiche Widerstandsmessung an den Steckkontakten am Lampenträger, Lampe drin natürlich (kann man das überhaupt so messen?). Der Lampenträger sieht unter der ausgebauten Lampe auch etwas verbrutzelt aus :D
    Kann man daraus schließen, daß der Lampenträger defekt ist? Gibt's den überhaupt einzeln und was kostet der?


    Vielen Dank und schönen Sonntag noch
    Kai

    Zitat

    Original geschrieben von tor
    Wieso kann man das verstehen, wenn die Stadt einen Baum ersetzen will, der nachweißlich noch lebt, wir sind hier ja nicht auf der Bundesgartenschau.


    Weil da Pilze eindringen können oder die nächste Trockenheit den Baum dahinrafft. Da können die ja nicht warten, bis das schadensstiftende Ereignis verjährt ist. Der Baumwert wird meist nach der "Methode Koch" berechnet; ein Teilschaden liegt hier so oder so vor. Kannst ja mal bissel googeln, das zweite Stichwort heißt "Anfahrschäden".

    Na den haste aber tüchtig geschält. Ich denke, da kann man sich nicht beschweren, wenn die Stadt den ersetzen will; da ist ja unten fast die halbe Rinde weg. "Leicht berührt", wie Du schriebst, scheint das ja nicht gewesen zu sein :D


    Edit: Die Stadt hätte die beschädigte Stelle mit einer Folie "wundversorgen" können; weiß aber nicht, ob darauf ein Anspruch im Sinne der Schadensminderung besteht.

    Na hier soll's aber doch ein "kleiner Händler (kein Autohaus)" sein; da dürfte eine Gewährleistungsreklamation in der Praxis ähnlich erfolglos sein wie bei einem Privatkauf. Der Preisunterschied zwischen privat und freier Händler ist auch merklich geringer als der zum Vertragshändler. Und gedrehte gibt's auch bei Autohäusern. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von tor
    Hi,
    was soll dass denn heißen? Entweder hat die Stadt mir gegenüber einen rechtlich abgesicherten Anspruch oder nicht und wenn die Stadt einen Anspruch hat, wird die Versicherung ja wohl zahlen müssen. Die werden ja wohl kaum Regulierung aus dem Bauch heraus ablehnen können und ich bleib auf dem Schaden sitzen. (Hoffe ich zumindest :D )
    tor


    Problematisch ist ja hier die tatsächliche Seite, also ob der Baum durch Deinen Aufprall irreparabel geschädigt wurde. Offenbar behauptet die Stadt das ja nur. Die Versicherung entscheidet dann eben, ob sie die Behauptung für begründet hält oder nicht. Wenn nicht, wird der, der sich für geschädigt hält, in der Praxis die Versicherung verklagen. Denn die Haftpflichtvers. enthält auch die Abwehr unbegründeter Schadensersatzansprüche. Der Schädiger bleibt also nie auf einem gegen ihn gerichteten Schadensersatzanspruch sitzen.
    Die öfftl. Hand fordert bei Unfallschäden meist recht großzügig ein. Da ist an einer Leitplanke nur ein bißchen Lackabrieb, aber muß natürlich neu, obwohl das Altteil 40 Jahre alt und schon rostig ist. Oder umgefahrene Leitpfosten, die werden tlw. zu Fantasiepreisen veranschlagt. Bei Grünzeug wird auch gerne pingelig vorgegangen, wie man hier sieht. Naja, die beschäftigen halt viele teure Angestellte, Steuermittel sind auch häufig knapp, da wird halt gerne mal ein Versicherungsfall mitgenommen.

    Die Haftpflichtversicherung hat die sog. Regulierungshoheit. D.h. die entscheiden selbst und wirksam, welche Ansprüche sie anerkennen und welche nicht. Man kann (tlw. auch muß) natürlich selbst der Versicherung Beweise beibringen. Zwingen, in einem bestimmten Fall nicht zu regulieren, kann man sie allerdings nicht. Auch die Rechtsschutzversicherung bezahlt keine Verfahren über die Abwehr von Schadensersatzansprüchen.


    Edit: Gibt übrigens sog. Baumgutachter; die kosten allerdings paar Hundert Euro für ein Gutachten, ob das eine evtl. Rückstufung wieder reinholt und 'ne Garantie, daß das Gutachten positiv ausfällt, gibt's ja auch nicht.

    Ich würde auf jeden Fall die linke Hinterachsaufnahme von jemandem checken lassen, der weiß, wie die beim E46 aussehen, wenn sie anfangen auszureissen. Tendentiell würde ich überhaupt keinen E46 vor Bj.(!) 3/2000 nehmen (ab da wurde die Hinterachsaufhängung verstärkt). Ich finde das Angebot auch nicht übertrieben günstig. Neulich hat dieser Moneycoach Requardt im WDR einen 328i Touring Bj. 9/99 mit 134.000 km privat für 7.400 verscherbelt. Ok, der war innen recht dreckig, aber so teuer ist einen Innenraumaufbereitung nicht. Ausstattung war ähnlich, das einzig relevante, was der vorliegende hat, ist das Schiebedach.

    Ja, aber in der OBD überbrücken - ich weiß nicht, was alles passieren kann, wenn man die falschen PIN's erwischt oder zu lange oder was sonst noch. Die meisten BMW-Werkstätten stellen auch gratis zurück und selbst bei freien Werkstätten habe ich schon die alten Rücksteller gesehen. Beim Conrad gibt's die für 40 Euro, passen für fast alle BMW-Modelle von ca. 1982-2000.

    Selber rückstellen geht bei den ersten Baujahren (bis ca. 2000) nicht; erkennbar an der runden Diagnosedose mit Schraubverschluß im Motorraum. Ansonsten muß man nur wie bei allen BMW beachten, daß man vor dem Ablassen den Ölfiltergehäusedeckel etwas aufschraubt, damit sich selbiges auch entleert. Die zwei kleinen Dichtungen im Ölfilterdeckel müssen separat gekauft werden, sind nicht im Ölfilterpaket dabei. Man kann die alten auch dranlassen, aber irgendwann reissen sie.

    Youngtimer sind i.d.R. zwischen 20 und 30 Jahre alt, da sie bis letztes Jahr dann mit dem 07-Kennzeichen gefahren werden konnten. Ab 30 Jahre kann man ja so oder so als Oldtimer (H-Kennzeichen) anmelden (bei entspr. Zustand).

    Um mal etwas Butter bei die Fische zu tun: ich rechne bei mir die tatsächlich angefallenen Reparaturkosten auf den km um und komme auf genau 4 Cent. Ohne Verschleißteile, Inspektionen und alles was BMW auf Kulanz übernommen hat. Deshalb rechne ich die ersten 3 Jahre gar nicht (auch nicht die km), weil BMW da alles bezahlt hat. Und ich hatte auch danach nicht gerade wenig Reparaturen. Macht also z.B. 400 Euro auf 10.000 km. Kann jeder selbst für sich entscheiden, ob das für ihn ok wäre.

    Zitat

    Original geschrieben von Petar
    AFAIK war der teuerste Unfall in Deutschland der Dealer der den Tanklaster von der Brücke gedrängt hat. Ich glaube inkl. Brückensanierung waren es 4,5Mio. €


    Na das war schon bissel teurer. Die Sanierung hat alleine 7-8 Mio gekostet, aber nur, weil die mit großem techn. Aufwand nur ein Brückenfeld ausgetauscht haben. Dazu kommen die Kosten für den Tanklaster, evtl. Renten für die Angehörigen, etc. Hätte die ganze Brücke neu gebaut werden müssen, wie zunächst vermutet, hätte der Schaden bei geschätzen 32 Mio Euro gelegen.