130 km/h auf der BAB wieder in der Diskussion

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  • ....das liegt wohl daran, weil Deine Rußschleuder das nicht packt, woll?...;):D:D:D

  • Zitat

    Original geschrieben von Frederic
    Ach, nur weil ein paar parteipolitische Hinterbänkler von der Union so ein Tempolimit unterstützen, ist das doch noch lange nicht Parteilinie.



    Bei der Europawahl kann man diesbezüglich unbesorgt die Union wählen. Ich jedenfalls lasse mich nicht abschrecken und wähle - wie immer - die CSU. :top:


    ....seh ich auch so..:).........die FDP ist aber vehement dagegen..........ah.....neues Profil als Autofahrerpartei....?!..;)...sehr löblich..:D

  • IMHO:
    In einem Land, wo ein Daniel Küblböck bei den 100 wichtigsten Deutschen auf Platz 16 gewählt wird und wo ein Großteil der Bevölkerung die rot/grünen Blindflieger bereits zum zweiten Mal gewählt hat, wohl wissend, dass die Bande unser Land auf den letzten Platz in Europa befördert hat, mache ich mir keine Hoffnungen mehr. Dies alles war auch nur deshalb möglich, da die Mehrheit unserer Presse leider auch links angehaucht ist (Stichwort Medienkanzler). Hoffentlich schickt die CSU Führung den Goppel oder Göppel (egal) mit einem Hollandfahrrad in die Wüste. Dort kann er wenigstens nichts kaputt machen. Bei uns steht wirtschaftlich gesehen zuviel auf dem Spiel.


    Ciao X-Al


    PS: Bin gespannt wie sich der ADAC verhält!

  • Zitat

    Ich würde mich nicht verrückt machen, weil sowohl die Spd wie auch die Cdu weiß, das man im autofanatischen Deutschland sich zig Millionen Feinde bzw. Anderswähler macht, wenn man das durchzusetzen versucht. Wenn ein paar Leutchen mal wieder auf sich aufmerksam machen wollen, sollen sie das tun, aber ich bin mir sicher, das beide großen Parteien das schnellstens wieder dementieren werden. Ich denke mal, auch Schröderlein wird noch einsehen, das er die Autofahrer schon genug verärgert hat (Ökosteuer, etc.) und bevor die Stimmung ganz gegen ihn umschlägt, wird er dagegenrundern. Hoffen wir, das er wenigstens einmal vernünftig handelt...


    Leider gibt es aber auch erschreckend viele Autofahrer, die ein Tempolimit begrüßen. Dieses Klientel können wir uns natürlich denken (Mein Lateinlehrer z.B. : Grünenwähler, fährt Lupo 3L TDi). Das so jemand sich wenig in Autoforen des Internets herumtreibt, sollte ja auch klar sein. Daher kann man sich leider nicht auf die Meinung von hier verlassen.


    Aber wen interessiert eigentlich die Meinung des Volkes? Ich habe den Euro nicht gewollt :o . Vor der Einführung die Mehrheit auch nicht. Heute ist das zwar wieder anders (Nur 1/3 fanden dei D-Mark besser), aber da dreht sich die Meinung beim Plebs eben wie der Wind. :rolleyes:


    Die ganze Globalisierung geht einfach zu weit. Aber darunter wird leider auch das Tempolimit fallen. Ich höre schon wieder einen Politiker sagen, dass wir uns es einfach nicht als einzigstes Land in der Welt erlauben können, kein Tempolimit zu haben und uns gefälligst nach unseren EU-Nachbarn richten müssen. :gpaul:

  • So unsinnig die Forderung nach den 130 auf Autobahnen ist, so schnell hoffe ich, verschwindet sie wieder.
    Es wurde zuvor ja schon treffend angemerkt, daß der heutige Verkehrsfluß und die überwiegenden Steckenverbote eine höhere Geschwindigkeit nur noch selten zulassen.
    Wozu dann noch eine Regelung? Ganz einfach: Weil in D alles reglementiert wird. :mad: Anders können wir scheinbar gar nicht. :(


    Die Gelegenheiten, schneller zu fahren, sind gering. Aber wenn man denn mal zu einer Zeit unterwegs ist, bei der auf einer zurückzulegenden Strecke von beispielsweise 500 km nahezu durchgehend 160 - 180 gefahren werden kann, so ist man doch froh darüber, zügig und trotzdem ohne jegliche Gefährdung vorwärts zu kommen.
    Von daher könnte man noch meinen, eine höher liegende Begrenzung würde Sinn machen.


    Aber auch das verhindert lediglich, daß einige wenige Leute, die erstens das passende Fahrzeug haben und dann noch zum richtigen Zeitpunkt unterwegs sein müssen, Geschwindigkeiten weit jenseits der 200 fahren können und dürfen. Wie selten sich diese Gelegenheiten wirklich ergeben, weiß ich noch aus der Zeit meines 540er.


    Sinn macht also eine Beschränkung in keinem Fall. Auch ein Drängeln bestimmter Fahrer vermeidet man damit nicht.
    Wann wird denn überwiegend gedrängelt? Seltener, wenn jemand zügig mit 130 einen Lkw überholt, der ca. 90 fährt. Zumeist aber dann, wenn Fahrzeuge auf der linken Spur mit Geschwindigkeiten um oder mit weniger als 100 km/h unterwegs sind; ganz gleich, ob die 100 freiwillig oder aufgrund der Verkehrsverhältnisse (Verkehrsdichte) gefahren werden.


    Die Verkehrsdichte wird aber mit einem Tempolimit nicht beseitigt. Ob sie wirklich ansteigt, wie zuvor jemand bemerkte, das lassen wir mal dahingestellt. Auf jeden Fall erscheint es mir im Sinne einer erhöhten Sicherheit sinnvoller, für einen besseren Verkehrsfluß Sorge zu tragen. Aber dafür fehlen die finanziellen Mittel, welche die Autofahrer eigentlich jährlich erbringen, die aber anderweitig verpuffen. :(


    Der zugegebenermaßen höhere Spritverbrauch bei steigenden Geschwindigkeiten steht jedoch in einem krassen Mißverhältnis zu den enormen Mehrverbräuchen aufgrund eines zu hohen Verkehrsaufkommens, bzw. den damit verbunden Staus, etc.
    Nur ist diese Tatsache politisch nicht gewollt, also existiert sie auch nicht. :( Lieber versucht man uns unter dem Deckmantel der Umweltfreundlichkeit auf Autobahnen einzubremsen.


    Ich hoffe dennoch, daß es sich bei diesem Thema mal wieder um den Beginn des üblichen Sommertheaters handelt, bei dem sich einige sonst weniger in Erscheinung tretende Politiker und die Parteien, die diese Richtung vertreten müssen, in den Vordergrund spielen. Hoffen wir, daß sie bald wieder in der Versenkung verschwinden, aus der sie hervorgetreten sind (die Personen, die Parteien werden es wohl leider nicht ;) ).


    Die Abstimmung auf der Seite von NTV spricht übrigens eine deutliche Sprache: Derzeit 37% für ein solches Limit, 63% sind dagegen. Auch wenn wir uns hier in einem Automobilforum bewegen, so ist dies bei NTV ja nicht der Fall und ich schätze, daß diese Zahlen u. U. annähernd die tatsächliche Meinung der Bürger darstellt. Allerdings hat diese Meinung in letzter Zeit oft sehr wenig interessiert. :(

  • Ich verstehe euch alle und hoffe auch, dass diese Debatte zu nichts führt, da ich einfach zu gerne schnell fahre.


    ABER: Wenn man die Emotionen raus nimmt, muss man umunwunden zugeben, dass die Tempolimitbefürworter recht haben. Bei Tempo 130 oder 120 spart man eine ganze Menge Sprit!!!!!!!!!!!!!!
    Auch die Sicherheit steigt bei einem Gleichmäßigen Tempo auf der Autobahn. Die Unfälle, die uns alle in Erinnerung sind (z.B. der Raser Rolf aus den letzen Sommerloch) entstehen alle duch zu große Geschwindigkeitsunterschiede, egal wer die Schuld am Unfall trägt.
    Auch das Argument, das man eh nicht mehr schnell fahren kann, stimmt so nicht. Das ist ASusrede, sorry. Ich fahre täglich eine der am stärksten befahrenen Autobahnabschnitte in Deutschland und kann ganz legal täglich Geschwindigkeiten >200 fahren. Wenn es so wäre, dass man sowieso nichtm ehr schnell fahren kann, dann bräuchte man sich über ein allgemeines Tempolimit auch nicht ärgern, aber jeder hier weiß, dass dies ein vorgeschobenes Argument ist! Und ich merke es sofort am Spritverbrauc h, ob ich einfach im Verkehr mitschwimme, oder versuche so schnell wie möglich unterwegs zu sein.


    Wie schon oben erwähnt. Ich bin auch gegen ein Tempolimit, aber ich gestehe mir ein, dass dies einfach daher kommt, dass ich gerne schnell fahre. Die Argumente für ein Tempolimit sind richtig!!!

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "

  • Zitat

    Original geschrieben von Wolfhart
    Die Abstimmung auf der Seite von NTV spricht übrigens eine deutliche Sprache: Derzeit 37% für ein solches Limit, 63% sind dagegen. Auch wenn wir uns hier in einem Automobilforum bewegen, so ist dies bei NTV ja nicht der Fall und ich schätze, daß diese Zahlen u. U. annähernd die tatsächliche Meinung der Bürger darstellt.

    Jain. Nachdem Raser-Vorfall waren bei der NTV-Umfrage ca. 70% für ein Tempolimit :eek:
    Ich habe mir das so erklärt, indem ich Rückschlüsse auf die Intelligenz derer Personen zog, die 50ct für einen Umfrageanruf, bie dem man nix gewinnen kann, blechen :D


    Zitat

    Original geschrieben von Micha M3
    Wenn man die Emotionen raus nimmt, muss man umunwunden zugeben, dass die Tempolimitbefürworter recht haben. Bei Tempo 130 oder 120 spart man eine ganze Menge Sprit

    Stimmt, aber ich finde jeder soll noch selbst das Recht haben, dies zu entscheiden. Demnach müsste man auch die Spritfresser-SUV's verbieten, bevor man sich ans Tempolimit macht.


    Zitat

    Original geschrieben von Micha M3
    z.B. der Raser Rolf aus den letzen Sommerloch) entstehen alle duch zu große Geschwindigkeitsunterschiede, egal wer die Schuld am Unfall trägt.

    OK, angenommen wir hätten Tempolimit. Irgendso eine Mondkuh fährt 120 auf der linken Spur. Und ein anderer ist über das Tempolimit gestresst und regt sich tierisch auf, dass er nicht 150-160 fahren kann und fährt mal etwas auf. Diese Frau ist, wegen dem Tempolimit natürlich auch nicht gewohnt, dass jemand so dicht und schnell auffährt und stolpert über die Leitplanke. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich dieses Szenario öfters ergeben könnte bei einem Tempo-Limit.
    Außerdem: Zu keiner Zeit waren die Autos so sicher (aktiv + passiv), wie heute.
    Und: Die meisten Länder mit Tempolimit haben mehr Unfälle auf der AB.


    Ich sehe keinen, aber auch wirklich keinen Grund ein Tempolimit einzuführen. Da könnte man vorher Tabakverbot und die Prohibition einführen, das wäre vernünftiger als Tempolimit.



    Aber die jetztige Diskussion halte ich für Panik-Mache: Die Grünen waren eh schon die Ganze Zeit dafür und gerade mal 2 Hanselen von den Schwarzen sind dafür und die Presse schreibt: "Rot-Grün-Schwarz ist für Tempolimit" - Panikmache.
    Also, die FDP ist jedenfalls dagegen, d.h. wir haben noch eine Partei, die wir wählen können ;):)

  • Wieviel Sprit man spart, hängt aber auch ganz davon ab, wie man sich im Verkehr fortbewegt. Versucht man immer die höchtmögliche Geschwindigkeit zu erreichen, steigt der Verbrauch natürlich enorm an.
    Fahre ich z. B. mit meinem Diesel durchgehend 130, dann liegt der Verbrauch bei ca. 6,7 l, bei durchgehend 160 komme ich auf ca. 7,3 l. lt. BC. Der gute halbe Liter weniger rettet die Welt sicherlich nicht. ;)
    Wenn ich natürlich versuche, immer so schnell wie möglich unterwegs zu sein (mit ständigem Beschleunigen und Bremsen), dann kann ich selbst bei dem Diesel den Verbrauch auf mehr als 10 Liter steigern, ohne wirklich meßbar schneller am Ziel zu sein.
    Bei meinem 540er konnten bei solch unterschiedlichem Fahrverhalten auch schnell mal 7 - 8 Liter Differenz entstehen. Das kann ich aber auch erreichen, wenn ich zwischen normalerweise möglichen 100 - 110 ständig versuche auf 130 - 140 km/h zu kommen und dann wieder zum Abbremsen gezwungen bin.
    Hier ist eher die Vernunft gefragt.


    Ein gleichmäßiges Tempo steht nicht gleichzeitig für mehr Sicherheit. Die Niederlande haben nicht umsonst ihr Limit von einst 100 km/h auf 120 km/h erhöht. Mit ein Grund dafür war die größere Unfallgefahr bei der niedrigeren Geschwindigkeit. Die Fahrzeugführer werden erheblich schneller unaufmerksam.
    Natürlich sind die Folgen eines Crashs bei 100 km/h meist geringer, als wenn man sich in Bereichen jenseits der 200 km/h bewegt. Nur ist dies doch recht selten der Fall und stellt nicht den Hauptanteil der Unfälle auf BABs dar.
    Im Zusammenhang mit der Diskussion um ein Tempolimit auf das Medienspektakel des vergangenen Sommers zu verweisen, ist nur populistisch. Da fehlt mir die Sachlichkeit.
    Große Geschwindigkeitsunterschiede bergen natürlich ein höheres Risiko. Aber warum wird die Ursache nur immer in der Geschwindigkeit gesucht?
    Der Unterschied zwischen 80 und 130 ist auch nicht zu verachten und wird sicherlich weitaus häufiger vorkommen, als zwischen 130 und 250. Den erstgenannten Unterschied kann man auch mit einer Beschränkung nicht beseitigen.
    Einige wenige "Hochgeschwindigkeitsunfälle" könnten sicherlich vermieden werden. Dafür kommen andere Unfälle hinzu, die sich ursächlich auf die geänderten Verkehrsabläufe beziehen werden. Die Auswirkungen der Unfälle werden natürlich unterschiedlich sein.


    Natürlich kann man schneller fahren, wenn man jede noch so kleinste Gelegenheit nutzt. Das macht selten wirklich Sinn und bringt einen - wie bereits erwähnt - nicht wirklich schneller ans Ziel.
    Wenn man hier nicht auf die Vernunft der Leute zählen kann, so müssen eben ggf. "intelligente" Verkehrseinrichtungen den Verkehrsfluß und damit die Geschwindigkeit steuern. Auf der A4 zwischen Aachen und Köln funktionierte dies (bis dort jetzt kräftig gebaut wird) eigentlich ganz ordentlich. Viel Verkehr bedeutete eine Reduzierung, wenig Verkehr eine Freigabe der Geschwindigkeit.


    Würden wir nicht gerne schneller fahren, als so mancher andere Verkehrsteilnehmer, dann bräuchten wir uns in der Tat nicht über eine Begrenzung auf Autobahnen aufzuregen. Und hier und da mögen die Argumente ansatzweise Berechtigung haben.
    Genauso kann man aber - und ich überziehe jetzt ganz bewußt und sehr maßlos - im Sinne der Sicherheit und der Umwelt neben einer Beschränkung dafür plädieren, daß jeder nur noch einen 3-L-Lupo fahren darf. Man schlägt mit einer Klappe - wie man so schön sagt - gleich mehrere Fliegen: Absolut niedriger Verbrauch, also Ernergieersparnis und Schonung der Erdölvorkommen, "Chancengleichkeit" für alle, im Falle eines Unfalls, kein Neidfaktor mehr auf den Straßen, kein Imponiergehabe, eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen ist fast schon überflüssig, weil erheblich mehr als 130 sind mit einem solchen Fahrzeug ohnehin nicht möglich, usw.
    Im krassen Gegensatz zu diesem unmöglichen Beispiel stehen die Nachteile, die aus verschiedenen Gründen nicht akzeptabel wären.


    Ich bleibe dabei, daß die Argumente für ein Tempolimit sicherlich hier und da richtige Ansätze zeigen, genauso aber auch in die falsche Richtung gehen, bzw. entkräftet werden können.
    Wir sollten etwas mehr Vernunft zeigen, unser Gehirn einsetzen und den verkehrsbedingten Gegebenheiten entsprechend fahren, anstatt uns mit Reglements von staatlicher Seite zwangsweise überziehen zu lassen, wie eine Herde dumpf dahin ziehender Schafe, die hofft, daß der Hirte immer ausreichend grüne Wiesen findet. Geschoren werden wir zuguterletzt ohnehin.

  • Zitat

    Original geschrieben von Micha M3
    Auch die Sicherheit steigt bei einem Gleichmäßigen Tempo auf der Autobahn.

    Das sehe ich, aus eigener Erfahrung als beruflicher Viel- (und gerne auch Schnell-) fahrer, etwas anders: Vor allem bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten (z.B. im Kolonnenverkehr) sinkt bei mir die Aufmerksamkeit rapide, ich döse praktisch mit offenen Augen ein.


    Bei hohen Geschwindigkeiten bin ich dagegen immer hellwach und voll konzentriert. Selbstverständlich ist das Risiko schwerer Verletzungen bei einem Unfall bei bei hohen Geschwindigkeiten größer, aber ein Argument für ein Tempolimit ist das nicht.


    Gruß


    Ruler

  • Selbst wenn ein Tempolimit eingeführt werden würde, würden sich wahrscheinlich sehr viele nicht daran halten. War/ist bei der Gurtpflicht doch geanuso.


    Und wenn ich schon täglich erlebe, dass teilweise auf der Landstraße schon 150 km/h gefahren werden, sehe ich schwarz für die Einhaltung von 130 km/h auf Autobahnen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Wolfhart
    ...durchgehend 130, dann liegt der Verbrauch bei ca. 6,7 l, bei durchgehend 160 komme ich auf ca. 7,3 l. lt. BC.


    Ja, stimm ich dir größtenteils auch zu. Da ich oft in Frankreich bin, kann ich sagen, Tempomat 150: ~ 6,4 l/100 km, Durchschnittsgeschwindigkeit dabei ~ 140 km/h. Ist wohl auch etwas schneller als erlaubt, wird aber noch grad so akzeptiert. Das nenn ich allerdings effektiv. Nur ist dieses Beispiel nicht auf Deutschland zu übertragen, da dort in F Aufgrund der Bevölkerungsanzahl/km² und der Autobahngebühren eine wesentlich niedrigere Verkehrsdichte herrscht und auch die LKW's auf den Autobahnen schneller fahren dürfen. Trotz Tempolimit kämen wir nie auf die Verhältnisse in Frankreich. Selbst wenn ich mich in D nur an den Verkehr anpasse, sind solch niedrige Verbräuche fast nicht möglich, weil der Verkehr einfach nicht so flüssig läuft. An die dabei erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit mag ich gar nicht denken...


    Zitat


    Ein gleichmäßiges Tempo steht nicht gleichzeitig für mehr Sicherheit....


    Ach hier siehe Frankreich: Trotz des geringen Verkehrs passieren überdurchschnittlich viele Unfälle auf Autobahnen. Wohl meistens nur einzelne oder ganz wenige Fahrzeuge verwickelt, doch relativ viele. Deshalb hat man in Frankreich auch ein "Rahmenprogramm an den Autobahnen installiert. An den Böschungen sind bunte Kugeln, Tafeln, Dreiecke etc. nur um Abwechslung für den Fahrer zu bringen und um die Aufmerksamkeit zu erhöhen.


    Zitat


    ... daß jeder nur noch einen 3-L-Lupo fahren darf. Man schlägt mit einer Klappe - wie man so schön sagt - gleich mehrere Fliegen: Absolut niedriger Verbrauch, also Ernergieersparnis und Schonung der Erdölvorkommen, "Chancengleichkeit" für alle, im Falle eines Unfalls, kein Neidfaktor mehr auf den Straßen, kein Imponiergehabe, eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen ist fast schon überflüssig, weil erheblich mehr als 130 sind mit einem solchen Fahrzeug ohnehin nicht möglich, usw.
    ...


    :D:top:


    Bis auf die schonung der Umwelt und der Erdölvorkommen hatten wir das doch schon einmal.


    klick hier


    Das hat einem nicht wirklich weitergebracht.


    cu


    2fast&2furios

    ich sach immer:


    Wer später bremst ist länger schnell!


    Meiner

  • Heute früh waren auf Bayern 1 einige Höreranrufe zu diesem Thema.
    Die meisten waren für das Tempolimit. :eek:


    Anrufer: Das wird endlich mal Zeit. Man muß nicht so schnell fahren. Ich fahre seit 1960 nicht so schnell.
    Moderator: Wie schnell fahren sie denn?
    Anrufer: So 80 - 110 km/h. :gpaul:

    Frederic

  • Zitat

    Original geschrieben von Frederic
    Heute früh waren auf Bayern 1 einige Höreranrufe zu diesem Thema.
    Die meisten waren für das Tempolimit. :eek:


    [...]


    Stellt sich die Frage, welches Klientel sich hauptsächlich genötigt fühlt, hierzu Anrufe zu tätigen und ob die Medien ggf. wieder eine gewisse Steuerung der angeblich vorherrschenden Meinung betreiben.
    Ich glaube da keinen Umfragen, ganz gleich, in welche Richtung sie gehen.

  • Der Individualismus soll zurückgedränkt werden und das alles ohne Sinn und Verstand.
    Wir regen uns hier alle auf, und wenn die Preise wieder runtergehen, dann ist das Thema eh vom Tisch. Ich habe jetzt 17 Jahre den Führerschein und bestimmt schon 50 solcher Ankündigungen gehört. Da passiert eh nichts.


    Beim Tempolimit Gedanken spielt auch viel Neid, Missgunst, Machtbesessenheit und Dummheit eine Rolle.

  • Zitat

    Original geschrieben von Frederic
    Heute früh waren auf Bayern 1 einige Höreranrufe zu diesem Thema.
    Die meisten waren für das Tempolimit. :eek:


    Frage : Welches Zuhörerprofil hat Bayern1 ?
    Damit ist die Zustimmung geklärt.


    Mach einfach eine Gegenumfrage, am besten in einem Porsche oder BMW-Autohaus. Oder unter allen 18-25 Jährigen auf dem Örtlichen Schloßplatz.
    Das nennt sich dann Repräsentativ.
    Gruss
    MM

    Mich zu mögen ist ein Talent, das nicht jeder hat! :sz::zf:

  • Ich wüsste nicht, warum ich mir dann noch ein 50.000 € Auto leisten sollte.


    Ich brauche den Führerschein, kann mir also keine Eskapaden (bei Tempolimit weiter schnell fahren) leisten.


    Also würde ich mir dann das viele Geld sparen. Die Autoindustrie wirds danken.


    Es wird von 18.000 Dieselruss-Toten gesprochen. Wir haben knapp 6.x00 Verkehrstote. Wo Handlungsbedarf ist, sollte aus diesen Zahlen doch hervorgehen ....


    Oder die Haushaltsunfälle: die 6.000 Toten jährlich - müsste man nicht die Haushaltsleiterhöhe auf 0,5m beschränken ?

  • Zitat

    Original geschrieben von MDK
    Oder die Haushaltsunfälle: die 6.000 Toten jährlich - müsste man nicht die Haushaltsleiterhöhe auf 0,5m beschränken ?


    Nein, das wäre politisch nicht korrekt. Statt dessen wird sich folgende Regelung durchsetzen: Leitern dürfen witerhin in beliebiger Höhe gebaut und auch verkauft werden (Industrielobby!). Die Benutzung einer Leiter setzt jedoch den Erwerb eines Leiterscheins voraus. Dieser wird auf Antrag und nach Absolvierung einer Prüfung ausgegeben und berechtigt zur Benutzung der untersten 3 Stufen einer handelsüblichen Leiter. Bei der Prüfung muss vor allem nachgewiesen werden, dass der Antragsteller bis 3 zählen kann.
    Die Benutzung aller weiteren Stufen einer Leiter ist nur Beamten im Einsatz gestattet, wenn im konkreten Fall von der Einsatzleitzentrale Sonderrechte eingeräumt wurden, und die Beamten mit einer blauen Rundumleuchte und Martinshorn ausgestattet sind. :D


    Gruss
    Andreas


  • Ups, dann will ich dich in einer Kolonne nicht hinter mir haben. ;)
    Nein, was einschläfernd ist, sind so Zustände wie z.B. in Frankreich, bei denen man eine leere kerzengerade Autobahn hat und nicht schneller als 130 km/h fahren darf. Einer der wenigen Gelegenheiten, bei denen man ein Tempomat verwenden kann. Das ist einschläfernd.
    Aber solche Zustände wird es bei uns selten geben, da die deutschen Autobahnen ein viel zu hohes Verkehrsaufkommen haben. Und Kolonnenverkehr erfordert eine genauso große Aufmerksamkeit, wie Hochgeschwindigkeitsfahrten. Ansonsten hängt man eben mal im Kofferraum des Vorausfahrenden, passiert ja oft genug. Ich will gar nicht zählen, wie oft ich schon nach links oder rechts ziehen musste, damit mein Hintermann noch genug Platz zum bremsen hat, da er im Kolonnenverkehr nicht aufgepasst hat.
    Aber das sind Bagatellschäden, die jetzt schon passieren, an denen sich durch ein Tempolimit nichts ändern wird. Was sich ändern wird, sind die Unfälle, die sich aus hohen Geschwindigkeitsdifferenzen ergeben. Und es ist nunmal ein Unterschied, ob ich aus von 250 km/h auf 100 km/h abbremsen muss oder von 130 km/h auf 100 km/h. Das ist ein sehr grosser Unterschied.


    Wie schon gesagt, ich bin auch gegen ein Tempolimit, aber die Pro Argumente konnte für mich bisher noch keiner Widerlegen. Das es für jedes Contra Argument mindestens ein Pro Argument gibt.

    Gruß Micha


    "Wenn du glaubst alles unter KONTROLLE zu haben, bist du noch nicht schnell genug... "