Krieg auf Deutschlands Autobahnen?

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  • Ganz einfach: Dann hätte man es dem Hintermann nicht so richtig gezeigt.

    Eben. So schaut´s aus. Dem hat man es gezeigt, dem Raser. So geht´s ja nicht.

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

  • Wie lange dauert so eine Aktion? 1 Minute, 2 Minuten?
    Und wie lange dauert es, zügig einen LKW zu überholen und wieder rechts einzuscheren? 10 bis 20 Sekunden?


    Also LKW + Sicherheitsabstand = 110m
    LKW macht bei 85 kmh 23,6m
    Ich mach bei 130kmh 36,10m
    Bin also nach 10-12s vorbei, wenn nur ein LKW bzw zwischen beiden wenigstens 50m Platz.


    Du behauptest, so zu handeln, weil Du "nicht sterben" willst. Wenn das stimmen würde, würdest Du die gefährliche Situation nicht noch künstlich in die Länge ziehen.


    Du wenn ich ein Auto unterm Hintern hätte, mit dem ich in der Situation ernsthaft beschleunigen könnte, würde ich es tun. Ich hatte bei solchen Aktionen des Andrängens aber auch schon andere vor mir. Mit Flucht nach wäre da nichts gewesen. Bin nicht der einzige auf der AB nicht nicht >160 fahren kann bzw. will.

    Ich halte Deine Begründung für vorgeschoben und bin überzeugt, dass Du aus anderen Motiven handelst. Welche das vermutlich sind, ist Dir hier ja schon gesagt worden.


    Soll ich jetzt darüber spekulieren, warum ihr mir verzweifelt den Oberlehrer in die Schuhe schieben wollt? Möglicherweise um die Schuld des Dränglers zu relativieren? Wie oft schiebst du so auf jemanden drauf, ohne hinterher wieder ne halbwegs brauchbare Lücke zu lassen? Wie wo oft war es dabei so, das davor die linke Spur eh voll war, dich es "nur" angekotzt hat, das die lahme Ente da noch die Seite wechselt? Hättest du auch draufgehalten wenns ein Porsche gewesen wäre? Nein? Wer wollte denn da gerade jemanden zum rechts bleiben erziehen? Möglicherweise ein Oberlehrer?

  • wollte mich hier eigentlich raushalten, aber sorry, bei sowas fehlen mir die Worte :eek:

    wieviel wäre denn dann angemessen um einen LKW (der max. 90 fährt!) zu überholen? :confused:




    Ich finde, man kann sich an der s.g. Richtgeschwindigkeit von 130 km/h orientieren,
    ich denke das tut keinem weh.
    Wenn man jedoch vor hat, dies mit ca. 110 zu tun, dann hat man auf der Autobahn
    allemal die Verpflichtung sich vor dem Überholvorgang ausreichend zu vergewissern,
    dass man beim Überholen keinen unnötig behindert oder gar gefährdet.
    Wie ich schon in einem älteren Post sagte, sollte man sich bei solchen Geschwindigkeiten
    auf die Landstraße begeben, die Autobahnen sind extra dafür gebaut worden, dass
    man etwas schneller fahren kann. :)

    Gruß
    schecke

    Gruß
    schecke

  • Interessante Meinungen, ich weiß schon, warum ich auf 2-spurigen BAB selten über 200 fahre.


    Zurück zum Thread, es ist natürlich ein Unterschied, ob ich mit wenig PS (so 50-70) oder besser motorisiert überhole. Da kann es schon einmal etwas länger dauern. Aber auch mit einem langsameren KLFZ muß ich schauen, was von hinten kommt.


    Ich das Gas-Lupfen verstehen,wenn ich in einer Kolonne fahre und es nicht schneller geht, von hinten fährt mir jemand bis an die Nackenstütze.


    Immer locker bleiben


    Gruß

  • Zurück zum Thread, es ist natürlich ein Unterschied, ob ich mit wenig PS (so 50-70) oder besser motorisiert überhole. Da kann es schon einmal etwas länger dauern. Aber auch mit einem langsameren KLFZ muß ich schauen, was von hinten kommt.

    Was nur eine Ausrede ist. Ich behaupte jetzt mal, es gibt nix langsameres als nen T3 Diesel mit Wohnwagen hintendran. Trotzdem hatte ich weder mit noch ohne Bumscontainer am Heck jemals das Gefühl, ich hätte jetzt jemand behindert auf der AB. Aber man muss halt auch mal in Spiegel schauen ob wer kommt bevor man rauszieht. Auch wenn´s zu Lasten des eigenen Verbrauchs geht wenn man dann halt mal nicht rauszieht. Wenn das Bremsen tippen schon als notwendig erachtet wird auf der linken Spur, dann kann man das eigentlich auch auf der rechten Spur tun und drei Sekunden später rausziehen. ;)

    Mozarella schmeckt ja ganz gut, etwas salzig, aber ansonsten lecker. Aber was zur Hölle macht man danach mit dieser weißen Kugel die mit in der Tüte ist? :idee:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Man kann sehr viele auch beobachten, die eine heftige Bremsung des schneller
    fahrenden auf der linken Spur bewusst in Kauf nehmen, nur damit sie selbst nicht mal kurz vom Gas gehen, bzw. leicht bremsen müssen.

    Und dieses Verhalten kann man auch asozial nennen.

    Gruß
    schecke

    Gruß
    schecke

  • Wenn das Bremsen tippen schon als notwendig erachtet wird auf der linken Spur, dann kann man das eigentlich auch auf der rechten Spur tun und drei Sekunden später rausziehen. ;)


    :top:


    Ich finds ehrlich gesagt schade, dass einer "von uns" Linksspurbremser ist.

  • Man kann sehr viele auch beobachten, die eine heftige Bremsung des schneller fahrenden auf der linken Spur bewusst in Kauf nehmen, ...


    War es nicht so, das man da 5s wartet, statt rechtzeitig Gas wegzunehmen um dann in die Eisen zu steigen?

    ... nur damit sie selbst nicht mal kurz vom Gas gehen, bzw. leicht bremsen müssen.


    Was soll ich machen wenn aller 500m links eine kommt? Muss ich da rechts bleiben?

    Und dieses Verhalten kann man auch asozial nennen.


    Diejenigen die kein Gas wegnehmen und bis paar cm draufrutschen sind asozial.

    :top:
    Ich finds ehrlich gesagt schade, dass einer "von uns" Linksspurbremser ist.


    Wie gesagt, leicht bremsen musst ich in meinen 20 Jahren nur 2x.
    Meist reicht das Aufleuchten des Bremlichtes doch als Erinnerungsstütze das da gerade irgendwas nicht stimmt.

    Richtig, mit 110 Überholen aber die Sekunden bis der Hintermann vorbei ist kann man nicht abwarten.:idee:


    Leseschwäche?
    Ich beschleunige das was meine Kugel her gibt. und hab sich in Höhe des Führerhauses vielleicht 130 drauf.
    Wenn es die Verkehrslage zulässt, versuch ich natürlich rechts Fahrt aufzunehmen. Klappt aber zwischen zwei LKW höchst selten.
    Das bekommt nur die Feuerwehr mit Bulli + Wohnanhänger hin.;)


    Nochmal die Frage an alle die auf mich einschlagen. Wieviel Platz soll ein Kleinwagen hinter sich haben, wenn mit 85 aus einer LKW-Lücke in die linke Spur geht. Was haltet ihr denn da so für angemessen wenn ihr so mit V-Max durch die Kante jagt?

  • Richtig, mit 110 Überholen aber die Sekunden bis der Hintermann vorbei ist kann man nicht abwarten.:idee:


    Da muss man eben mal in den sauren Apfel beißen und sich wieder (schnellstmöglich) nach rechts einordnen oder eben alternativ das Tempo während des Überholvorganges erhöhen (optimalerweise natürlich schon vor dem Spurwechsel nach links, aber dafür muss man Geschwindigkeiten und Abstände einschätzen müssen...). Ich bin auf (wohlgemerkt offenen) Autobahnen teilweise auch schon recht langsam gefahren (Richttempo 120 km/h), aber 110 km/h auf der linken von zwei Spuren (einer optimalerweise dann auch noch recht kurvigen/unübersichtlichen Autobahn) sind grenzwertig. Da ich immer damit rechnen muss, dass sich von hinten ein Fahrzeug mit > 200 km/h nähert, muss ich dies beim Überholvorgang einberechnen.

    Es gibt allerdings die seltene Spezies, die sich mit (anscheinend) vollem Tempo nähert und erst sehr spät und stark abbremst. Mein Eindruck ist jedoch, dass dies lediglich täuscht und der Linksfahrer eben nur vom Gas geht, sobald er das Hindernis (was es bei 110 km/h im Vergleich zu seinem Tempo eben definitiv ist) sieht - in der Hoffnung, dass er ohne Abbremsmanöver weiter fahren kann, weil das rollende Hindernis (Wer ist das schon gerne außer unsere allseits geliebten Oberlehrer?) die mögliche Benutzung der rechten Spur erkannt hat.

    Wer klug überholt, behindert oder gefährdet andere Fahrer nur in Ausnahmesituationen, bei denen der Schnellfahrende nachweislich einen großen Schuldanteil trägt. Allerdings darf ich die Auswirkung der Fehler anderer Verkehrsteilnehmer unter keinen Umständen noch begünstigen! Wenn sich nun also jemand schnell nähert und den Sicherheitsabstand für unwichtig erklärt, dann ist sein Interesse mehr als eindeutig. Und nicht selten muss man aufgrund deutlich ersichtlichem Fehlverhalten des Langsamfahrenden eingestehen, dass sein Verhalten nachvollziehbar ist - wenn eben auch nicht verzeihlich. Die besondere Verantwortung im öffentlichen Straßenverkehr tragen beide, jedoch dürfen auf Fehler des Einen keine (mutwilligen) Fehler des Anderen folgen. Ein Antippen der Bremse und damit eine mutwillige Verlangsamung des mäßig schnell Überholenden ist da schon fast kriminell (ich würde es als fahrlässig werten), genauso wie das dichte Auffahren in diesem Sinne auch. Ohne Not verringere ich den Abstand noch weiter, ist es das, was ich will?! :confused:

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

    4 Mal editiert, zuletzt von Rex ()


  • Was soll ich machen wenn aller 500m links eine kommt? Muss ich da rechts bleiben?



    Na selbstverständlich, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz erkennbar zu groß ist.
    Alles andere nennt man, glaube ich, Vorfahrt erzwingen. Das dann der Hintermann
    schlechte Laune hat und ab und zu aggresiv reagiert (auch wenn er das nicht sollte)
    ist menschlich und verständlich.
    Ich bin auch schon sehr oft mit PS-schwächeren Autos auf der Autobahn
    unterwegs gewesen und bin im Zweifelsfall immer lieber rechts geblieben!!
    Da ich die Situation auch von der schnelleren Seite kenne.
    Ich glaube, es ist auch eine Frage des Charakters.

    Gruß
    schecke

    Gruß
    schecke

  • Na selbstverständlich, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz erkennbar zu groß ist.
    Alles andere nennt man, glaube ich, Vorfahrt erzwingen.




    Je nach Richter sieht er es ganz genau so.................................






    ............................dass der Linksspurfahrer sich die Vorfahrt erzingt!;)


    Wir sind wieder an dem Punkt wo man es je nach Sichtweise einmal pro und einmal contra einordnen kann.

    Im Endeffekt geht´s eben nur miteinander.

    Gruß Udo

    ______________________________________
    Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

  • Hört sich für mich eher nach dem VW-Fahrer Standardmanöver deinerseits an: Lücke für Überholenden zuknallen weil sich da einer reinzudrängeln droht.
    Wären alle in der Schlage so dicht wie du am Vordermann gefahren hättest du keine Vollbremsung ohne Massenkarambolage hinlegen können.

    Gruß
    g.h.



    Ich weiß zwar nicht, was an meinen Ausführungen derart misszuverstehen war, aber damit selbst Du es verstehst, noch der Hinweis, dass ich den Wagen erst gesehen habe, als er in meinem linken Augenwinkel auftauchte. Der Mensch in dem Wagen hinter mir sah das Unheil glücklicherweise vor mir (kein Wunder, er wurde ja offenbar zuerst überholt) und hat offenbar schon mal für den Typen im ML mitgebremst. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich aus dem Alter, in dem ich mich mit Verkehrsrowdys messen muss, raus bin - und das nicht erst seit unser Kind mitfährt.

  • Ich lese hier jetzt schon eine Weile mit und wundere mich ein wenig. Ich bin jahrelang langsame Autos gefahren, entweder weil ich keine schnelleren hatte oder weil es eben einfach ein langsames Auto war - zB. ein Landy, oder ein alter Mercedes G Jeep, oder ein Lastwagen beim Umzug.


    Die von zinn2003 geschilderte Situation habe ich noch nie erlebt. Klar, ich habe mal eine Ente gehabt, die konnte im Windschatten der Lkw recht schnell sein, und wenn man dann ueberholte, kam ich bis auf Hoehe des Fuehrerhauses, konnte dem Lkw-Fahrer mal kurz winken, bis ich mich durch den Fahrtwind wieder langsam zurueckfallen lassen musste (die Gesichter in den schnellen Autos hinter mir gebe ich hier mal nicht wieder...)... aber ich habe auch mit der Ente immer darauf geachtet, dass ich keinem, der von hinten schnell daherkommt, die Fahrt nehme.


    Wenn ich rechtzeitig in den Rueckspiegel schaue, kann ich durchaus auf die linke Spur wechseln, und den Lkw ueberholen, ohne beim Hintermann eine harte Bremsung auszuloesen.


    Wenn kein Platz ist, oder es kommt jemand von hinten schnell daher - was ja meist eher der Fall ist, wenn auf zB einer 2spurigen Autobahn nicht so viel los ist - dann warte ich rechts, oder gehe leicht vom Gas, bis ich mit Schwung den Ueberholvorgang durchfuehren kann. Aber ich ziehe doch nicht einfach rueber ?!


    Seit ich schnellere Autos fahre, beobachte ich manchmal dieses Verhalten, dass jemand einfach rueberzieht, und ich weiss jedesmal nicht, soll ich jetzt Absicht unterstellen (und damit alles zwischen Noetigung, Verkehrsgefaehrdung, Erzwingung der Vorfahrt, etc.) oder einfach nur Unfaehigkeit den Rueckspiegel zu verwenden. Oder, noch schlimmer, eine Trotzreaktion, nach dem Motto "jetzt brems Du mal schoen, ich habe auch das Recht hier zu fahren".


    Jedenfalls, wer das so macht, riskiert nicht nur sein, sondern auch das Leben des Hintermannes. Und ich persoenlich trete lieber mal auf die Bremse, als Leben zu gefaehrden.


    Es wird nie zu vermeiden sein, dass ein schnellerer mal wegen eines langsameren bremsen muss, das ist halt so. Aber es ist ein Riesenunterschied, ob man als Schnellerer die Moeglichkeit hat, langsam die Geschwindigkeit zu verringern, oder ob man durch ploetzliches Ausscheren eines Vollpfostens, der den Rueckspiegel nicht kennt, gezwungen wird voll in die Eisen zu treten.


    Ich kann dieses Verhalten nicht verstehen. Zinn, entweder du beschreibst dein Verhalten hier nur unzureichend, oder das, was du da machst, ist hochgradig gefaehrlich - oder trotzig. Muss ich leider wirklich sagen.

  • Was soll ich machen wenn aller 500m links eine kommt? Muss ich da rechts bleiben?



    §7(5) StVO: In allen Fällen darf ein Fahrstreifen nur gewechselt werden, wenn eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Jeder Fahrstreifenwechsel ist rechtzeitig und deutlich anzukündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.

    Wenn Du also nicht auf die linke Spur wechseln kannst, ohne andere zu gefährden, dann musst Du rechts bleiben. Klingt komisch, ist aber so.

    Das hängt natürlich von der Differenzgeschwindigkeit zwischen Dir und dem Fahrzeug auf der linken Spur ab. Wenn derjenige auf der linken Spur aber wegen Deines Spurwechsels stark bremsen musste, hast Du ihn wohl durchaus gefährdet.

    Marcus

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • So, haben sich alle wieder etwas entspannt.
    Ihr habt gerade wunderschön erklärt, warum es die Mittel-/Linkespurschleicher gibt.
    Nicht weil die euch erziehen wollen. ;)
    Nein weil ihr die erziehen wollt. :D
    Ihr sprecht ihnen fast jeglichen Recht zum Überholen ab.
    Weil...
    Ich brauche bis zum Beenden eines Überholvorgangs mit ca. 130kmh aus 90kmh heraus, einen freien Bereich von 0,5km damit der "arme" Schnellfahrer nicht vom Gas muss.
    Immerhin passen bei der Denke gleichzeitig 25.000 Schnellfahrer auf die deutschen Autobahnen.
    An unübersichtlichen Stellen, darf der Schnellfahrer zwar schnell fahren, der Langsamfahrer hat, um ihm die schnelle Durchfahrt zu ermöglichen, gänzlich auf Überholvorgänge zu verzichten.
    Einige scheinen die Duldung von >130 mit dem Recht auf >130 zu verwechseln.
    Ja aber nun wisst ihr warum die links fahren. Wenn sie einmal dort sind, dürfen sie das ziemlich lange (Lücke 20s). Euer kulantes "fordern" doch auch in kleine Lücken zu wechseln, widerspricht sich völlig mit der Forderung, links niemals mit 110 fahren zu dürfen. Weil raus dürfen die fast nie, es sei der Kollege ist gerade zufällig auf einer wirklich wenig befahrenen AB unterwegs. Dies sollte aber schon deshalb nicht stimmen, weil er sich ja gerade in eine Lücke quetschen sollte.
    Eure fehlende Bereitschaft, durch einfaches Lupfen des Gaspedals, einen Überholvorgang eines anderen gefahrlos beenden zu lassen, ohne ihm Oberlehrerhaft im Rückspiegel zu demonstrieren, das ihr angepisst seid, weil ihr gerade 2s verloren habt, bewegt die Leute dazu, viel zu lange auf der linken bzw. mittleren Spur zu verweilen.


  • Eure fehlende Bereitschaft, durch einfaches Lupfen des Gaspedals, einen Überholvorgang eines anderen gefahrlos beenden zu lassen, ohne ihm Oberlehrerhaft im Rückspiegel zu demonstrieren, das ihr angepisst seid, weil ihr gerade 2s verloren habt, bewegt die Leute dazu, viel zu lange auf der linken bzw. mittleren Spur zu verweilen.

    Nenn mir bitte ein Beispiel, in dem hier jemand beschrieben hat, dass er sich so verhält.

  • Dichtes Auffahren auf der Autobahn ist aber Realität. Auch (und gerade?) BMW-Fahrer tun sich hier hervor. Kann natürlich sein, dass hier nur die Vorbildlichen angemeldet sind, die sich nicht so verhalten. ;)

    Meiner Beobachtung nach hängt das auch stark vom Auto ab, dass man gerade fährt. Ich würde mal sagen, ich fahre immer ungefähr gleich schnell (um die Richtgeschwindigkeit herum), egal welches Auto ich gerade fahre. Dennoch werde ich mit dem 5er eigentlich nie bedrängt. Mit dem Honda schon eher. Ganz krass ist es, wenn man mal mit einem Smart oder Polo unterwegs ist, da hängen die Dreier und Passats einem permanent im Kofferraum herum.

    Insofern kann ich Zinns Ausgangsposition schon verstehen und ebenso, dass viele hier das Phänomen des dichten Auffahrens bestreiten, die dies vielleicht gar nicht erleben. Ich halte es für absolut glaubhaft, dass es Fahrer gibt, die sich von dem 3-L-Schild irgendwie angepisst fühlen und solche Autos von der linken Bahn scheuchen wollen.

  • Du willst also allen ernstes behaupten, dass 110 km/h eine angemessene
    Geschwindigkeit ist, auf der Autbahn einen LKW zu überholen.
    Mit dieser Aussage wird eigentlich alles klar, da braucht man wirklich nicht
    mehr weiter mit Dir zu diskutieren. :apaul: Gruß schecke



    An LKWs fahre ich auch selten schnell vorbei, schon alleine aus Angst vor Steinschlägen und kaputten Scheiben.

    Früher bin ich da auch immer voll vorbei und hatte schon nach einem Jahr unendlich viele Steinschläge und eine, manchmal zwei kaputte Scheiben.

    Deshalb fahre ich werktags nur auf der Autobahn, wenn es nicht anders geht, an Wochenenden, wenn LKWs Fahrverbot haben, bin ich schon mal eher auf einer Autobahn unterwegs und ich muß eingestehen, daß ich mich noch vor ein paar Jahren niemals für eine Geschwindigkeitsbeschränkung ausgesprochen habe, ich fahre auch jetzt manchmal noch gerne schnell, wenn sehr wenig Verkehr ist, aber grundsätzlich hätte ich nichts gegen eine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 3-spurigen Autobahnen von 160 km/h und auf 2-spurigen Autobahnen von 130 km/h, damit kommt man auch nicht viel später an sein Ziel.

    Habe das schon ausprobiert, Tempomat auf 145 gestellt und 400 km nach Bayern rollen lassen, man kommt entspannter an, weil man sich nicht über jeden Blockierer aufregt, allerdings hat man dann wieder viele Idioten, welche beim Einscheren vor dem Auto die Stoßstange abfahren möchten, habe dafür schon oft genug bremsen müssen und festgestellt, daß langsames Fahren teilweise noch mehr Aufmerksamkeit erfordert.

    Der Abstandstempomat hilft da gar nicht, da die Lücken so groß sind, daß da jeder Kleinwagenfahrerdepp hineinfährt und man vom Abstandstempomaten immer weiter zurückgedrängt wird, da der den Abstand für den nächsten Depp wieder vergrößert, so gesehen kann auch langsames Fahren mehr nerven, als schnelles Fahren.

    Nur ist es immer wieder erstaunlich wieviel Streßfreier man doch auf italienischen Autobahnen unterwegs ist, scheinbar sind die Italiener, obwohl heißblütiger, bei Weitem nicht so große Deppen, wie die kaltblütigen Deutschen. :rolleyes:

  • Der Abstandstempomat hilft da gar nicht, da die Lücken so groß sind, daß da jeder Kleinwagenfahrerdepp hineinfährt und man vom Abstandstempomaten immer weiter zurückgedrängt wird, da der den Abstand für den nächsten Depp wieder vergrößert, so gesehen kann auch langsames Fahren mehr nerven, als schnelles Fahren.


    Siehste, wechselt die "lahme Ente" wieder schnell nach rechts, um jemanden den "Durchflug" zu ermöglichen, ist es auch wieder Mist.
    Komisch das das aber dir überhaupt passiert ist? Wenn man hier das Gejammer hört, scheinen die alle nur in Lücken größer 1km zu wechseln.;)
    mueckenburg
    Da ich natürlich versuche so zu überholen, das die armen Schnellfahrer nicht vom Gas müssen, passiert mir das doch eher selten. Aus der entspannten Position rechts beobachte ich aber eben oft andere bei ihren Überholmanövern. ;) Du kannst wunderbar beobachten, wie trotz der offensichtlichen Absicht, dem rechtzeitigen Blinken, weiter das Bodenblech durchgetreten wird, um zum Schluss die Gefährdungslage eben als eigene Rechtfertigung zu haben, weil dann eben doch stark gebremst werden muss. Vielleicht hat der Aufschließende immer die irrige Hoffnung das der wieder nach rechts fährt.
    Ich kenne auch einen persönlich der immer so fährt. Ich hab es bei ihm noch nie erlebt, das der vom Gas gegangen ist. Der hält immer drauf, bremst dann stark und regt sich über den auf.
    Es gibt in meinem Bekanntenkreis auch immer mehr das "ichwilldentempomatnichtdeaktivierensyndrom";)