Sammelthread: Kuriose Zeitungsmeldungen...

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  • Die werden erst überhaupt nicht mehr gebaut. Und wenn, nur noch Großparkanlagen am Stadtrand und ansonsten Lastenrad. ;)

    Das dürfte m. E. gar nicht zugelassen werden, dann sollten die Bauherren verpflichtet werden zu mindestens öffentlich vermietbare Tiefgaragenstellplätze mit Parkautomaten darunter zu bauen, damit es auf öffentlichen Straßen mehr Platz gibt.....

  • Das Autoverbot im Vertrag wird wohl keine gerichtlichen Hürden überleben. Ansonsten muss man da ja nicht hinziehen.

    Erinnert mich an das hier:

    Heidelberg: Nur jede zweite Wohnung im PHV soll einen Auto-Stellplatz bekommen
    Der Gemeinderat beschließt die Vorgaben für das Patrick-Henry-Village. Diese rechnen damit, dass für jede zweite Wohnung ein Stellplatz zur Verfügung steht.
    www.rnz.de


    Eigenheim rules......

    "Und stehst du nackt im Odenwald, dann werden dir die Hoden kalt"
    Unbekannter Philosoph

  • Das Autoverbot im Vertrag wird wohl keine gerichtlichen Hürden überleben. Ansonsten muss man da ja nicht hinziehen. Erinnert mich an das hier:

    https://www.rnz.de/region/heidelb…id,1623244.html

    Eigenheim rules......

    Verrückt, 1986 musste ich 2 Stellplätze nachweisen, habe 1 Garage 6m, dahinter 1 Stellplatz 7 m, außerdem 1 Querstellplatz 5,5 m in Spielstraßenverlaufsrichtung am Vorgartenrand.

  • Wobei es mittlerweile doch eine Bevölkerungsgruppe - unabhängig vom Einkommen - gibt, die so etwas begrüßen würde.

    Daher denke ich, dass auch solche Wohnsiedlungen aufgrund der immer noch hohen Nachfrage in vielen Städten problemlos vermietet würden und das nicht von Leuten, die dort hin ziehen weil sie nix anderes finden und dann jammern, sondern von denen die bewusst lieber Lastenrad oder ÖPNV fahren.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • die bewusst lieber Lastenrad oder ÖPNV fahren.

    Ein Hoch auf Jutesack und Batiktuch! :duw:

    „Inflation ist das erste Wundermittel des schlecht geführten Staates. Das zweite Wundermittel ist der Krieg.

    Beide führen zu zeitweiligem Wohlstand, und beide führen zu völligem Zusammenbruch.“
    (Ernest Hemingway)

  • Diese dann vielleicht als neue Bewohner:

    Wollen Bürgergeld-Empfänger gar nicht arbeiten? Studie mit klarem Ergebnis
    Ein Institut untersucht, wer aktiv nach einem Job sucht – und wer nicht. Doch Kritiker warnen vor einer Fehlinterpretation der Studie.
    www.morgenpost.de
  • Hier planen sie auch gerade ein Wohngebiet mit solchen Ideen und noch einigen anderen merkwürdigen mehr. Sollen sie machen, ich muss da ja nicht hinziehen. Ob das in einer ländlichen Gegend erfolgreich sein wird wage ich auch zu bezweifeln, dazu ist der ÖPNV hier viel zu schlecht. Wollte ich mit dem Bus in die Firma fahren würde ich 1h + 2km Fußmarsch brauchen, mit dem Auto 15min.

    Häufig wird ja im Sinne von maximalem Vermögensaufbau zu mieten und stattdessen das Geld für das Haus anzulegen.

    Und dem Aspekt Vermögensaufbau ist das vermutlich sogar richtig. Aber das eigene Haus sehe ich als Luxus, den ich mir halt leiste und den ich nicht unter dem Aspekt Gewinnmaximierung betrachte. Alleine tun und lassen zu können was ich will und andere auf ausreichend Abstand zu halten ist mit Geld nicht zu bezahlen.

    Darüber hinaus bin ich inzwischen aber auch überzeugt, dass ich nicht vermieten möchte!

    Früher war ich ein großer Freund von Betongold, jetzt nicht mehr.

  • Hier planen sie auch gerade ein Wohngebiet mit solchen Ideen und noch einigen anderen merkwürdigen mehr. Sollen sie machen, ich muss da ja nicht hinziehen. Ob das in einer ländlichen Gegend erfolgreich sein wird wage ich auch zu bezweifeln, dazu ist der ÖPNV hier viel zu schlecht. Wollte ich mit dem Bus in die Firma fahren würde ich 1h + 2km Fußmarsch brauchen, mit dem Auto 15min.

    Und dem Aspekt Vermögensaufbau ist das vermutlich sogar richtig. Aber das eigene Haus sehe ich als Luxus, den ich mir halt leiste und den ich nicht unter dem Aspekt Gewinnmaximierung betrachte. Alleine tun und lassen zu können was ich will und andere auf ausreichend Abstand zu halten ist mit Geld nicht zu bezahlen.

    Früher war ich ein großer Freund von Betongold, jetzt nicht mehr.

    Wenn man wie ich seit über 30 Jahren immer mal wieder Immobilien kauft und die meiner Eltern irgendwann hinzukam, hat man trotzdem mit den Immos eine gewisse Sicherheit.

    Der Verkauf meines Elternhauses war ja dieses Jahr schon mal kurzzeitig geplant, aber der Entschluss war dann wieder gefallen und somit haben sich Verkäufe momentan erledigt.

    Endgültig ausgeschlossen habe ich einzelne Verkäufe nicht, aber momentan ist alles vermietet und wenn mal ein Mieter zur passenden Zeit kündigt, wird wieder neu nachgedacht.

    Nacheinander alle Objekte verkaufen möchten wir allerdings auch nicht, der Gedanke ist allerdings, wenigstens 3 kleinere Eigentumswohnungen für unsere drei Enkel zu behalten.

  • Wenn man wie ich seit über 30 Jahren immer mal wieder Immobilien kauft und die meiner Eltern irgendwann hinzukam, hat man trotzdem mit den Immos eine gewisse Sicherheit.

    Das habe ich früher auch gedacht, aber ist das heute noch so? In Berlin gibt es Diskussionen über Enteignungen, Mietpreisebremse sowieso, dazu unkalkulierbare Gesetzgebung und staatliche Auflagen z.B. zur energetischen Sanierung. Auch nicht zu vergessen, die starken Preisentwicklungen bei Mieten gab es längst nicht überall, die Kosten sind aber überall gestiegen. Langfristig wird die Demographie noch ihren Teil hinzutun, sieht man jetzt ja schon in einigen Gegenden.

  • unkalkulierbare Gesetzgebung und staatliche Auflagen z.B. zur energetischen Sanierung

    Das war und ist für mich der Hauptgrund vor allem vermietete Wohnhäuser zu verkaufen, wir haben schon eines der Wohnhäuser unserer Tochter per Schenkung überlassen.

    Gesetzliche Auflagen hat dann Schwiegersohn schon teilweise erfüllt, indem er den Strom mit 27 Elementen vom Dach bezieht und in einem Batteriespeicher festhält.

    Allerdings ist noch eine Ölheizung drinnen, diese wurde 2010 neu eingebaut, samt neuem Öltank 2007 und ich hatte das Haus 2013 gekauft, somit läuft die Heizung erstmal noch einige Jahre, ohne hierfür gleich investieren zu müssen, Schwiegersohn hat dafür samt Keller hinten zum Garten angebaut und statt 150 qm, nun 240 qm Wohnfläche geschaffen.

    Jetzt steht zuerst einmal die Verpackung mit einer Wärmehülle für das gesamte Gebäude an, alle Fenster samt Eingangstür wurden bereits auch erneuert.

    Danach geht es ja dann auch nur noch um eine Wärmepumpe, welche dann nach 2040 noch installiert werden müsste und ich voraussichtlich gar nichts mehr mitbekommen würde.

  • Ansonsten muss man da ja nicht hinziehen.

    Ich denke, die die da hinziehen werden vermutlich genau das wollen. Von daher verstehe ich die ganze Aufregung nicht so wirklich. Kinderfreie Adults-only-Hotels werden beklatscht, aber wenn einer offen sagt, er vermietet nur an Leute ohne Auto, dann buuuuuuuuhh? Ist wenigstens ehrlich im Gegensatz zu vielen anderen Vermietern die andere Ausschlußgründe haben ohne dass sie das sagen... :rolleyes:

    Daher denke ich, dass auch solche Wohnsiedlungen aufgrund der immer noch hohen Nachfrage in vielen Städten problemlos vermietet würden und das nicht von Leuten, die dort hin ziehen weil sie nix anderes finden und dann jammern, sondern von denen die bewusst lieber Lastenrad oder ÖPNV fahren.

    Jupp. Je nachdem wo das ist, brauchste vielleicht auch garkein Auto ausser zum in Stau stehen. Bietet sich vielleicht auch für ältere Menschen an die nicht mehr oder mangels FS noch nie Auto gefahren sind... ;) Wenn man sieht dass immer weniger Leute überhaupt noch den FS machen, werden sich sicher Mieter für die Hütte finden.

    Vor Jahren wurden hier die alten Kasernen der Franzosen abgerissen und Wohngebiete ausgewiesen mit Stellplatzfaktor 0,7.

    Was letztlich auch kaum mehr ist als das obige Objekt. 10 Wohnungen auf 7 Stellplätze. Bei der heutigen Dichte an Fahrzeugen heisst das, dass da wohl die anderen 10 bis 20 Fahrzeuge irgendwo auf öffentlichem Grund abgestellt werden.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Kinderfreie Adults-only-Hotels werden beklatscht, aber wenn einer offen sagt, er vermietet nur an Leute ohne Auto, dann buuuuuuuuhh? I

    Wenn ein privater Vermieter das macht, dann habe ich da überhaupt kein Problem mit und in den passenden Gegenden wird das auch funktionieren. Als Student habe ich auch jahrelang mitten in der Stadt gewohnt, alles zu Fuß erreichbar und in der Zeit kein Auto gehabt, weil es nur lästig gewesen wäre. In der Zeit war ich halt regelmäßiger Kunde bei Sixt, was am Ende deutlich preiswerter war und als Student hast Du halt die Zeit da erst hinzugehen.

    Mein Problem entsteht erst, wenn so etwas aus ideologischen Gründen mit öffentlichen Geldern veranstaltet wird, wie halt hier bei uns. Da versuchen Leute etwas, die am Ende nicht das Risiko tragen, das liegt beim Steuerzahler. Und das das hier im ländlichen Raum nicht funktionieren wird, dazu muss ich kein großer Prophet sein.

    Und nebenbei kann ich hier auch kein Haus bauen und mit dem Kommentar "vermiete nur an Leute ohne Auto" auf die vorgeschriebenen Stellplätze oder die Ablöse dafür verzichten. Es entsteht also auch noch verzerrter Wettbewerb weil andere die Kosten dann halt haben.

    Wie viele Stellplätze es heute braucht, darüber kann man sicher diskutieren.

  • Und nebenbei kann ich hier auch kein Haus bauen und mit dem Kommentar "vermiete nur an Leute ohne Auto" auf die vorgeschriebenen Stellplätze oder die Ablöse dafür verzichten.

    Mir ist vor allem nicht klar wo der Unterschied zu "wir vermieten nur an M/W/D.. (Männlich, Weiß, Deutsch)" ist. Den Aufschrei in dem Fall kann sich (IMHO zu Recht) jeder vorstellen.

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Mein Problem entsteht erst, wenn so etwas aus ideologischen Gründen mit öffentlichen Geldern veranstaltet wird, wie halt hier bei uns. Da versuchen Leute etwas, die am Ende nicht das Risiko tragen, das liegt beim Steuerzahler. Und das das hier im ländlichen Raum nicht funktionieren wird, dazu muss ich kein großer Prophet sein.

    Ich kann da ehrlich gesagt wenig Ideologie erkennen ausser die da reininterpretiert wird, der Mietpreis ist bei 7,25€/m² angesiedelt, in der Gegend werden ansonsten laut Mietspiegel 15€ aufgerufen. Wenn man dafür die Tiefgarage weglassen kann weil das bauen dadurch deutlich günstiger kommt... :sz:

    Die Saga hat wohl 140.000 Wohnungen in Hamburg, wir reden hier also über ~0,08% des Bestandes. :sz:

    Mir ist vor allem nicht klar wo der Unterschied zu "wir vermieten nur an M/W/D.. (Männlich, Weiß, Deutsch)" ist. Den Aufschrei in dem Fall kann sich (IMHO zu Recht) jeder vorstellen.

    Wie geschrieben, immerhin ehrlich kommuniziert und nicht abgesagt oder garnicht erst geantwortet weil man der Interessent den falschen Namen, das falsche Alter oder den falschen Job hat. Wenn ich das nicht will, weil ich ein Auto habe, dann muss ich das Angebot nicht nutzen. Ich persönlich würde auch obiges 0,7-Objekt nicht wollen. Ich hab einmal 18 Monate auf der Straße geparkt, reicht mir...

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Ich kann da ehrlich gesagt wenig Ideologie erkennen ausser die da reininterpretiert wird, der Mietpreis ist bei 7,25€/m² angesiedelt, in der Gegend werden ansonsten laut Mietspiegel 15€ aufgerufen.

    Ich beurteile da vor allem das Vorhaben hier am Ort, das kenne ich besser.

    Ansonsten ist das halt genau eines der Probleme, ich wäre auch günstiger, wenn ich die Stellplätze weglassen dürfte, darf ich aber nicht. So etwas verzerrt dann doch deutlich den Markt.

  • Vielleicht mal als Projekt aufziehen. Es scheint sich hier ja um einen Neubau zu handeln. Dazu kommt wohl dass man für die Wohnungen wohl einen Berechtigungsschein braucht, also ohnehin eher das Klientel das eh kein Auto hat. Ob sich das dann allerdings ein Lastenrad leisten kann? :idee: :rolleyes:

    Übrigens wohl auch nichts ganz so neues:

    https://www.focus.de/regional/hamburg/hamburg-autofreie-zonen-bienenzucht-sportangebote-saga-will-mehr-als-wohnungsbauer-sein_id_10851220.html


    EDIT: Es gibt wohl auch Genossenschaften die das so machen. Die Frage ist natürlich wie oben, wie gerichtsfest so eine Vereinbarung ist. Evtl. aber bei Genossenschaften möglich über den entsprechenden Genossenschaftsvertrag. :idee:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan (4. Dezember 2025 um 12:10)