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  • Das ist aber womöglich einm Pyrrhussieg. Durch Grenzwerte etc. können sie weiterhin das Verbrennerthema auch auf anderem Wege beerdigen.

    An der V8 Kastration, immer weiter sinkenden Lärmwerten und anderen Dingen die jedem Autofan ein Dorn im Auge sind, wird das vermutlich nichts ändern.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Das ist aber womöglich einm Pyrrhussieg. Durch Grenzwerte etc. können sie weiterhin das Verbrennerthema auch auf anderem Wege beerdigen.

    Sehe ich ähnlich, aber weniger wegen möglicher kommender Grenzwerte. Das ist ein kurzfristiges Strohfeuer bei dem ich hoffe, dass die europäischen und insbesondere deutschen Hersteller nicht so dämlich sind deswegen den technischen Anschluss zu verlieren weil man sich wieder zurücklehnt...

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Ja, Strohfeuer trifft es zu 100%.

    Das mit der möglichen Dämlichkeit der deutschen Hersteller, schätze ich etwas anders ein als du glaube ich. Das Problem ist ja, dass Deutschland eben dort stark war, wo komplexe Ingenieurskunst den Unterschied zu "Mass Market China" etc. ausgemacht hat. Im Grunde sprechen wir hier über Motorenbau. Wenn aber das Thema E-Mobilität weiter voranschreitet, ist dieser Konkurrenzvorteil dahin, denn Batterien können die Asiaten sicherlich ebenso gut oder effizienter einbauen als wir. Klar kann man jetzt versuchen, sich ein wenig mit voll digitalen Frontscheiben etc. im vorderen Bereich zu halten aber auf Dauer fällt das, warum Menschen deutsche Autos gekauft haben weg - die Motoren. Schöne Ledersitze einbauen, große Panels etc. das kann jeder.

    Ich sehe im Moment nicht, wie die dt. Autobauer das in den Griff bekommen wollen, ob sie sich nun ausruhen auf dem Verbrennerthema oder nicht. Ich fürchte hier ein Sterben auf Raten. Die Standortnachteile des Standorts Deutschland im Allgemeinen kommen ja dann auch noch on top.

    Aber so ist das. Erst verschwanden die Dichter und Denker, dann verschwinden die Autobauer (zumindest in ihrer bisherigen Dominanz / Marktbedeutung....). Kann man hoffen, dass an anderer Stelle vielleicht etwas Neues wächst. Nur was? KI ist sicherlich auch nicht das deutsche Thema........


    Mir fehlen im Moment gedanklich die Ansätze.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Das mit der möglichen Dämlichkeit der deutschen Hersteller, schätze ich etwas anders ein als du glaube ich. Das Problem ist ja, dass Deutschland eben dort stark war, wo komplexe Ingenieurskunst den Unterschied zu "Mass Market China" etc. ausgemacht hat. Im Grunde sprechen wir hier über Motorenbau. Wenn aber das Thema E-Mobilität weiter voranschreitet, ist dieser Konkurrenzvorteil dahin, denn Batterien können die Asiaten sicherlich ebenso gut oder effizienter einbauen als wir. Klar kann man jetzt versuchen, sich ein wenig mit voll digitalen Frontscheiben etc. im vorderen Bereich zu halten aber auf Dauer fällt das, warum Menschen deutsche Autos gekauft haben weg - die Motoren. Schöne Ledersitze einbauen, große Panels etc. das kann jeder.

    Das ist genau das, was ich immer geschrieben habe. Hochkomplexe Motorentechnik, Ingenieurskunst³, ganz klar deutsche Domäne. Nur ist die Frage, ob das halt in 15, 20 Jahren noch gefragt ist. E ist deutlich einfacher, die Anforderungen an die Fahrzeuge ändern sich, immer mehr Blingbling, mehr smarte Funktionen. Ob die Karre Heckantrieb oder einen Reihensechser hat interessiert den Großteil der Kundschaft kaum mehr.

    Und daher befürchte ich, wird man ins alte Weiter-so-Fahrwasser fallen und sich zurücklehnen. Ist ja aufge(sc)hoben. Aber die Zukunft bestimmt der Markt und der geht IMHO eindeutig nicht in die Richtung in der man in 20 Jahren mit nem TDI noch vorne mitspielen wird. Dass so mancher Totalschwenk keine gute Idee war, keine Frage. Nur darf man jetzt nicht den Fehler machen, sich deshalb zurück zu lehnen sondern muss das als Aufschub, aber eben nicht Aufhebung angehen. Ob man wirklich Zeit gewonnen hat, das wird die Zukunft zeigen.

    Ich sehe im Moment nicht, wie die dt. Autobauer das in den Griff bekommen wollen, ob sie sich nun ausruhen auf dem Verbrennerthema oder nicht. Ich fürchte hier ein Sterben auf Raten. Die Standortnachteile des Standorts Deutschland im Allgemeinen kommen ja dann auch noch on top.

    Vielleicht sollte man endlich mal weggehen von der deutschen Wir-müssen-es-maximal-komplex-machen-Mentalität. Wir haben hier in einem Fahrzeugmodell teils 8, 9 verschiedene Verbrenner verbaut mit 287 Lenkradvarianten. Von den vielen Extra-Kreuzeln mal ganz zu schweigen. Mittlerweile ist das - teilweise - mit diversen Paketen ja schon besser und damit auch kostensparender geworden, aber trotzdem kostet halt jede Variante massiv Kohle.

    Mit Sterben auf Raten liegst Du möglicherweise nicht falsch wenn man nicht endlich anfängt mal im eigenen Laden zu kehren anstatt über die Rahmenbedingungen zu maulen.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • grad ein Interview mit Oliver Zipse gelesen, nach wie vor der beste CEO in der Autolandschaft hierzulande... alles top, was er sagt (siehe Autobild)

    die anderen Witzbolde wachen jetzt auch auf, bei Porsche wird's ein Kampf ums Überleben geben, statt, dass sie wie BMW offen mit allen Angeboten weitergefahren wären... dann wäre jetzt ein schöner 983 Boxster auf den Markt gekommen und alles gut;)

    Spaß beiseite, Herr Zipses Aussagen von vor Jahren waren u.a. ein Grund in BMW zu investieren und es hat sich bei den Aktien absolut gelohnt, bei den Autos könnte es noch runder laufen:D

    Grüße Matthias

  • Das glaube ich auch nicht. Dafür wird der Volkswagenkonzern und die Politik schon sorgen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

    denke nicht, dass die Politik bei einem Sportwagenhersteller eingreifen würde, schon gar nicht die linken Bazillen

    hatte vor wenigen Monaten mal grob überschlagen nach dem Gewinneinbruch, wie lange die Gehälter noch gezahlt werden können... aus den Gewinnen eines Quartals mutmaßlich nicht lang, aber die Cash-Reserven sind anständig, daher in der Tat noch keine Sorge notwendig

    aber die aktuellen Einschnitte sprechen für sich, da herrscht Panik... die Marke wird natürlich immer überleben, da finden sich Käufer;)

    Grüße Matthias

  • Wäre Porsche selbständig, müsste man sich tatsächlich ernste Gedanke machen.

    Aber das ist doch Kappes bei der gegenseitigen Verflechtung, daher ist die Rendite der Anleihe auch recht niedrig.

    Grüße Peter

  • Wie Detlev schrieb...die Verzahnung im Volkswagenkonzern sorgt auch fürs kümmern der Politik. Keine Angst. ;)

    inwieweit VW nicht bald ganz andere (eigene) Probleme hat, mal schauen... aber ja, VW und die Porsche Holding sind in Bezug auf Dr. Porsche sicher engagiert, alles sehr verzahnt und es besteht weiter Hoffnung;)

    viel interessanter für mich, wenn man sich die CEOs von Mercedes, VW und BMW anschaut... war eigentlich immer klar, wer da der cleveste ist

    Grüße Matthias

  • Mercedes ist mit seiner Luxusstrategie sowas von gescheitert

    Man kann nur hoffen, dass sie sich berappeln

    Lass die ruhig mal ein paar Jahre darben... Vielleicht kommen sie dann mal, wieder auf den Teppich zurück.
    Und die Bundesländer, in denen MB präsent ist, auch mal wieder....

    MB hatte die letzten Jahrzehnte immer nur nur CEOs, die zielgerichtet in die falsche Richtung gegangen sind.
    Das MB heute noch nicht übernommen wurde, ist wohl eher ein Glücksfall.

  • Da wäre das Geld vermutlich besser investiert, als in Porsche-Aktien :D

    Meinen Telsa haben zu einem schönen Teil die Gewinne aus den Tesla Aktien bezahlt. Vor dem Aktiensplitt (2021?) sind die ja teilweise um über 100€ am Tag gestiegen. Da habe ich einiges Geld verdient. Ebenso am Verkauf des Tesla. Ich würde trotzdem keinen mehr kaufen, mittlerweile ist deren echter Vorsprung dahin und die Autos sind in die Jahre gekommen.

    Herrn Zipse sehe ich auch als den aktuell besten CEO bei den großen Autoproduzenten.