Meine Aktien....

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  • Da kommt sowieso automatisch die Frage auf, wann der private Besitz von Edelmetallen nicht mehr legal ist.

    Das ist ja ein beliebtes Mittel von vielen Regierungen im letzten Jahrhundert gewesen.

  • Da mach ich mir weniger Sorgen. Zudem sind gut 50% meiner Metalle nicht in D gelagert. Die werden eher versuchen abzukassieren, wenn einen Vermögensabgabe oder -steuer kommt. Ferner werden sie versuchen die Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinne im Privatvermögen nach 1 Jahr Haltefrist zu kippen. Das hatten ja zwei der drei Koalitionsparteien (SPD und Grüne) bereits in ihrem Wahlprogramm für die letzte Bundestagswahl.


    Daher ist es wichtig, auch bei Tafelgeschäften, die Quittungen aufzubewahren, damit man im Fall der Fälle nachweisen kann, die Metalle vor einem eventuellen Stichtag (wie seinerzeit bei den Aktien) gekauft hat.

  • Ich glaube, dass Du da zu gutgläubig bist.

    Der erste Schritt, dass Edelmetallbesitz nicht mehr legal ist, ist ja nur der erste Schritt um danach richtig abzukassieren.

    Dann kannste halt das Edelmetall in Deutschland nur noch staatlich lizenzierte Stellen verkaufen zu derem Preis.

    Klar... wenn man im Ausland lagert, kann man das versuchen zu umgehen.

    Die Frage ist dann nach den Meldepflichten der auslä#ndischen Banken.

    Selbst die Schweiz hat ihr Bankengeheimnis ggü. den deutschen Steuerbehörden so weit aufgeweicht, dass ich nicht davon ausgehen würde, dass ein Verkauf dort, nicht irgendwann bei unseren Behörden landet.

  • Ich kaufe kein physisches Gold mehr.

    Irgend wann hat man von allem genug, sag ich mir auch immer.....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ich kaufe kein physisches Gold mehr. Wüsste nicht wozu. Wirft keine Dividende ab, macht im Handling immer mehr Ärger...


    Ab einem gewissen Vermögen gehört das in meinen Augen schon zu einer ordentlichen Diversifikation, quasi als "letzte Reserve" und schön anzuschauen ist es auch ;) Wenn man meint, sich für die ganz schlechten Zeiten vorbereiten zu müssen, hat es sicher auch einen gewissen Reiz, allerdings nur in sehr kleinen Stückelungen. Meinem Vater und der Familie hat es direkt nach dem Krieg durchaus geholfen. Aber schon damals war vermutlich das bessere Geschäft der LKW mir Corned Beef Dosen, den mein Onkel organisiert hat ;)


    Ich bin jetzt aber auch nicht so gestrickt wie Heinz und würde 50% oder mehr meines liquiden Vermögens in Gold investieren. Auch im historischen Vergleich finde ich es so toll nicht, Krügerrand die mir mein Großvater Ende der 70iger, Anfang der 80iger geschenkt hat haben damals umgerechnet knapp 600 Euro gekostet, wenn ich das richtig im Kopf habe. Heute liegen sie irgendwo bei 2200 Euro. Der DAX hat sich im gleichen Zeitraum (ja, gab es 1980 noch nicht, gibt aber Rückrechnungen) von 500 auf 18.000 bewegt, der S&P 500 von 100 bis rund 5100.


    Da bin ich schon froh, dass ich ich Mitte der 80iger mit Aktien angefangen habe und nicht der Faszination des Goldes erlegen war, faszinierend ist es ja durchaus. Aber es vermittelt halt auch eine gewisse Sicherheit.

  • Wenn man schon genug hat .....

    ^


    Herzlichen Glückwunsch!

    Nix herzlichen Glückwunsch. Siehe oben.


    Wenn man zu Hause keinen Safe hat nützt es ohnehin nix. Denn in Krisenzeiten hat die Bank auch zu oder es wird alles beschlagnahmt.

  • Ich bin jetzt aber auch nicht so gestrickt wie Heinz und würde 50% oder mehr meines liquiden Vermögens in Gold investieren. Auch im historischen Vergleich finde ich es so toll nicht, Krügerrand die mir mein Großvater Ende der 70iger, Anfang der 80iger geschenkt hat haben damals umgerechnet knapp 600 Euro gekostet, wenn ich das richtig im Kopf habe. Heute liegen sie irgendwo bei 2200 Euro. Der DAX hat sich im gleichen Zeitraum (ja, gab es 1980 noch nicht, gibt aber Rückrechnungen) von 500 auf 18.000 bewegt, der S&P 500 von 100 bis rund 5100.


    Da bin ich schon froh, dass ich ich Mitte der 80iger mit Aktien angefangen habe und nicht der Faszination des Goldes erlegen war, faszinierend ist es ja durchaus. Aber es vermittelt halt auch eine gewisse Sicherheit.

    Nun in den späten 70ern und frühen 80ern hatte ich noch andere Dinge im Kopf als Anlage.


    Aber es stimmt es ging jahrzehntelang seitwärts. Noch 2005 konnte man die Unze Gold unter 350 € kaufen.


    Ich hatte beim Millenium-Crash viel Geld an der Börse verbrannt. Daher war das für mich viele Jahre kein Thema mehr. Erst seit ich nur noch teilzeit arbeite, beschäftige ich mich wieder damit, in den letzten Jahren etwas intensiver. Vermutlich werden dieses Jahr die Verlustverrechnungstöpfe aus der damaligen Zeit aufgebraucht sein.


    Letztendlich muß jeder das machen, womit er sich wohlfühlt.


    Mir gibt es ein gutes Gefühl im Alter weder von der Zahlungsfähigkeit meiner Mieter, noch von einer prosperierenden Wirtschaft abhängig zu sein. Bleiben die Mieter zahlungsfähig und prosperiert die Wirtschaft, gibt es ein paar Goodies on top ;)


    Nach meinen Böresenerfahrungen Ende der 90er/Anfang der 2000er hatte für mich Vemögenserhalt immer einen höheren Stellenwert als Rendite und ich habe immer gut geschlafen.

  • Wenn man zu Hause keinen Safe hat nützt es ohnehin nix. Denn in Krisenzeiten hat die Bank auch zu oder es wird alles beschlagnahmt.


    Bei der Gelegenheit hole ich immer wieder gerne diesen Link hervor ;) : https://www.welt.de/print/wams…nen-Schatz-vergraben.html


    Nun in den späten 70ern und frühen 80ern hatte ich noch andere Dinge im Kopf als Anlage.


    Das war die Zeit bei der ich mich noch daran erinnern kann von meinem Großvater mütterlicherseits Krügerrand geschenkt bekommen zu haben. Der war Jahrgang 1910, im Krieg ausgebombt und sicher auch durch die Nachkriegszeit geprägt. Ich selbst habe mich seit Mitte der 80iger intensiver mit Aktien beschäftigt, herangeführt durch meinen Vater und dann wirklich angefixt durch das Börsenspiel der Sparkasse. Seit der Zeit war ich wohl niemals ohne Aktien im Depot.


    Letztendlich muß jeder das machen, womit er sich wohlfühlt.


    Das ist sowieso klar, daswegen habe ich z.B. auch kein Problem mit größeren Tagesgeldbeständen, erlaubt mit flexibel zu reagieren und Gelegenheiten zu nutzen.

  • Wenn man zu Hause keinen Safe hat nützt es ohnehin nix. Denn in Krisenzeiten hat die Bank auch zu oder es wird alles beschlagnahmt.

    Ein Safe wäre der letzte Ort, an dem ich mein Gold lagern würde.


    In den Safe kommen ein „paar“ Euro und eine billige Uhr, die der freundliche Einbrecher Igor Wladimir mitnimmt, nachdem er mir fiese Schmerzen angekündigt hat. Mein Gold findet er da drinnen sicher nicht.

  • Nur leider gibt es momentan keine Gelegenheiten, in die man die Tagesgeldbestände umschichten könnte.


    Ich würde da auch drauf warten, weil ich ja durch die Reduzierung des Immobestandes recht liquide bin. Gäbe es derzeit vernünftige Alternativen, würde ich auch beim EM ein wenig Gewinne mitnehmen und Bestände reduzieren. Aber da sehe ich momentan nichts.

    In den Safe kommen ein „paar“ Euro und eine billige Uhr, die der freundliche Einbrecher Igor Wladimir mitnimmt, nachdem er mir fiese Schmerzen angekündigt hat. Mein Gold findet er da drinnen sicher nicht.

    ... Honeypot, so sehe ich das auch ;)


    Ein bisschen mehr ist allerdings schon drin, damit der Igor auch meint, er hätte Alles was ich habe ;)

  • Nur leider gibt es momentan keine Gelegenheiten, in die man die Tagesgeldbestände umschichten könnte.


    Zumindest nichts am Aktienmarkt, aber die Zeiten kommen auch wieder. Und sonst gibt es ja auch andere schöne Sachen.

  • ich tendiere auch dazu, zumal ich zu der Zeit vor dem (vorletzten?) Aktiensplitt bei Tesla teilweise Gewinnmitnahmen von über 100€ pro Aktie und Tag gemacht habe. Overall bin ich im Plus, aber so ein Verkauf widerstrebt mir halt. Ist sicher ein eher psychologisches Ding.

    Die einbrechenden Verkaufszahlen, die Absagen durch die Vermieter und die nachrückenden moderneren Autos aus China, wie heute z.B. Xiami E-Auto, lassen nicht auf eine größere Erholung hoffen. Morgen wird nach dem Einbruch von heute sicher noch mal besser, aber mittelfristig?

  • ... ob aussitzen oder nicht, hängt wohl auch davon ab, wie hoch der Anteil im Depot ist.


    Ist er nicht zu groß, würde ich es wohl auch mit aussitzen versuchen, auch wenn die Lage für Tesla, aus den von Dir angeführten Gründen, nicht mehr so rosig aussieht, wie früher.

  • Wenn man zu Hause keinen Safe hat nützt es ohnehin nix. Denn in Krisenzeiten hat die Bank auch zu oder es wird alles beschlagnahmt.

    Man unterschätzt zudem, dass Gold sich nicht verhält wie bei Dagobert Duck ;)


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    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf: