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  • Ja man verlässt sich da halt auf seine Bankberaterin, ist auch ein bisschen Bequemlichkeit und natürlich auch die Unwissenheit wie man das mit den ETFs händeln kann ohne dass das Geld nachher weg ist.

    Aber ich denke so wie mir geht es vielen Anlegern, sonst würde es Union Investment und die anderen Fondgesellschaften ja nicht mehr geben.

    ja absolut und letztlich sind schrottige Union Investment Fonds immer noch besser als Sparbuch


    einfach ETF MSCI besparen oder Einmalbeträge rein... aktiv gemangte Fonds sind zu 95% ein Witz


    wenn Du genug Kohle hast, würde ich auch von Sparkasse und Co weg und zu ner Privatbank oder Private Banking Deutsche Bank etc... auch wenn diese Beratung was kostet, die ist halt besser als die Wald und Wiesen Sparkasse


    gute Vermögensmanager bringen 8% im Jahr, das ist die Benchmark

  • gute Vermögensmanager bringen 8% im Jahr, das ist die Benchmark

    Oder du stehst da wie Boris Becker.... (SCNR)


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Wie seht ihr die aktuelle Lage? Einstieg oder geht es weiter nach unten?

    Am besten beides. Also Teileinstieg.

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Ja man verlässt sich da halt auf seine Bankberaterin

    Da ist schon der Fehler. Es gibt keine Bankberater!! (zumindest für den normalsterblichen User nicht).

    Es gibt nur Verkäufer. Und ein Verkäufer hat, wie doch nun eigentlich jeder wissen sollte, nur ein Interesse, nämlich sein eigenes.


    Wenn er dich gut berät und du kommst immer wieder, aber er verdient nichts daran, macht das keinen Sinn für ihn.

    Wenn er besonders schlecht "berät", er verdient einmal gut daran und du kommst nicht wieder, macht es für ihn bedingt Sinn.

    Wenn er in seinem Sinne berät, dich aber in den Glauben versetzt, dass es gut für dich ist und du kommst immer wieder, ist es optimal, also optimal für den Verkäufer.


    Aber eigentlich sind das Binsenweisheiten und wenn jemand auf schlechte Bankberater oder dergleichen schimpft oder diesen Menschen die Schuld für ihre Verluste in die Schuhe schiebt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

    (da fällt mir grad wieder die Kämmerin auf Pforzheim ein, die jämmerlich versagt und Millionen versenkt hat, aber der Deutschen Bank die schuld gegeben hat)

    Die machen ihren Job und genau das wofür sie da sind, Einnahmen für sich und ihr Haus zu generieren, wenn möglich langfristig, wofür es von Vorteil ist den Kunden bei der Stange zu halten.

    Diese Signatur enthält unsittliche Bilder und wurde vom Server geblockt.

  • Da fällt mir der alte Spruch wieder ein:


    "Ihr Geld ist nicht weg. Das sehen Sie ganz falsch. Es ist nur woanders". ;)

  • Dann geht man das nächste Mal besser zum Bankberater und sagt ihm man möchte das anzulegende Geld statt in Union Investment Fonds diesmal in iShares MSCI World anlegen und er soll das abwickeln?

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Sorry Otti: Kannst Du vergessen. Den, wie Lucius richtig sagt, ""Beratern"" geht es nur um einen Verdienst....den der Bank. Und das wird streng nach Vorgabe gemacht und kontrolliert. Die Frau eines Freundes ist bei einem lokalen Bankinstitut angestellt. Da heißt es antanzen, wenn die Vorgaben nicht erfüllt werden oder von denen, auf Kundenwunsch, abgewichen wird. Dann heißt es erklären, warum das gemacht wurde. Und wehe es wird zu wenig verkauft, nicht nur Anlagen, sondern auch Versicherungen, dann Termin beim Chef. Das ist das moderne Leben eines Bankberaters. Klar, nicht bei den Privatbanken und nicht bei speziellen Kunden. Aber in den Filialen. ;)

  • Die Bankberaterin hätte mir bei meiner letzten Anlage auch iShares MSCI World „besorgt“, sie hat es dann nur so geschickt verkauft dass ein gemanagter Fond eine bessere Rendite erwirtschaften könnte als wenn ich mich um das Geld in dem Depot selbst kümmern müsste.


    Wie gesagt, beim nächsten Mal wird sie das machen was ich für richtig halte. Wenn sie daraufhin dann beim Chef antanzen muss ist mir dann auch egal.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Es gibt auch den umgekehrten Fall : mein verstorbener Stiefvater war nicht vom Sparbuch weg zu bringen, obwohl der langjährige Bankmitarbeiter sich Mühe gab.


    Natürlich hätte die Bank bei einem Depot mit Fonds und Co auch selbst mitverdient - aber sein Geld wäre definitiv besser angelegt gewesen als mit dem sturen Sparbuch.


    Hauptsache man spart überhaupt - ob ein MSCI World immer der Königsweg ist lässt sich auch nicht mit Sicherheit sagen - Nasdaq wäre viele Jahre besser gewesen, aber in Zukunft?


    Gute aktive Fonds sind schwer zu finden - vor allem langfristig.

    Ein paar Jahre laufen manche gut - dann saufen sie ab, die einstigen Lieblinge taugen nichts mehr.

    Grüße Peter

  • Was waren das noch für schöne Zeiten als man auf der Bank noch gute Zinsen für sein Geld bekommen konnte ☹️

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ich warte seit zig Jahren auf die Zinswende ....


    Zumindest in vielen Ländern kommt sie langsam - und ewig wird die bekloppte EZB sich nicht mehr verweigern können bei der extremen Inflation.


    Südländer hin oder her.

    Grüße Peter

  • Da ist schon der Fehler. Es gibt keine Bankberater!! (zumindest für den normalsterblichen User nicht).

    Es gibt nur Verkäufer. Und ein Verkäufer hat, wie doch nun eigentlich jeder wissen sollte, nur ein Interesse, nämlich sein eigenes.


    Der einzige den man in Geldsachen vielleicht ein wenig vertrauen kann, außen einem selbst, ist derjenige, den man für die Beratung bezahlt. Es gibt ja durchaus Honorarberatung oder, bei größeren Vermögen, unabhängige Vermögensverwalter. Letztere sollten dann aber auch die Kick-backs offenlegen oder besser noch, diese dem Kunden zukommen lassen. Offensichtlich möchte die Mehrheit in Deutschland aber lieber mit versteckten Kosten übers Ohr gehauen werden...

  • So ist es.


    Eine unabhängige Beratung kostet mindestens viele hundert Euro, eher mehr - da sind die Deutschen viel zu geizig für.


    Gilt auch bei Versicherungen.

    Grüße Peter

  • Eine unabhängige Beratung kostet mindestens viele hundert Euro, eher mehr - da sind die Deutschen viel zu geizig für.


    Das traurige ist ja, dass bei den üblichen von den Banken vertriebenen Finanzprodukten auch sehr ordentliche Kosten entstehen, sie fallen nur nicht direkt auf.


    Nimm mal den oben erwähnten UniGlobal Dividende A als Beispiel:

    Ausgabeaufschlag: 5%

    Verwaltungsvergütung: 1,20 % - 1,55 % p.a

    Laufende Kosten: 1,50 % p.a.


    Da nutzt es dann auch nicht mehr viel, wenn man den Ausgabeaufschlag auf 50% herunterhandelt. Selbst dann kommen in 10 Jahren bei 10 TEUR Anlagesumme mindestens rund 3TEUR Gebühren zusammen.

  • Auch wenn ich mich wiederhole. Es gibt die Netto Variante

  • Auch wenn ich mich wiederhole. Es gibt die Netto Variante


    Das wäre dann LU1570401544:

    Ausgabeaufschlag: 0%

    Verwaltungsvergütung: 1,55 % p.a

    Laufende Kosten: 1,85 % p.a.


    Macht in 10 Jahren dann 3400 EUR bei 10 TEUR Anlagesumme (wie oben auch Wertänderungen außen vor gelassen, vermutlich also mehr), also eher noch schlechter.

  • So ist es.


    Eine unabhängige Beratung kostet mindestens viele hundert Euro, eher mehr - da sind die Deutschen viel zu geizig für.


    Gilt auch bei Versicherungen.

    Welche unabhängige Beratung gibt es da? Ein unabhängiger Vermögensverwalter nimmt dich als Kunde ja meistens erst so ab 1 Million Anlagevermögen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Welche unabhängige Beratung gibt es da? Ein unabhängiger Vermögensverwalter nimmt dich als Kunde ja meistens erst so ab 1 Million Anlagevermögen.

    Wird ja auch sonst angesichts der Kosten wenig Sinn machen, oder?

    Viele Grüße
    Oliver