Meine Aktien....

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  • Es gibt keinen echten Unterschied, ob nur ein Dachfondsmanager in die PE Fonds investiert oder der Vermögensverwalter ,

    ist vom Prinzip her egal, die für mich relevante Frage wäre, welche Expertise, Kompetenz und Marktzugriff hat der Manager/Verwalter.

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    Gruß Rico

  • 200K wäre machbar. Also nehme ich mal Kontakt auf.

    Denk aber dran das du dich mit PE in der Regel mehrere Jahre fest bindest.

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    Gruß Rico

  • Wir haben jetzt ja viel über ETFs gesprochen. Meine Frau hat noch klassische Fonds bei Union Investment und in das Depot bekommt man auch nur so Zeug rein.

    Von der Performance schaut der UniGlobal gut aus. Mir stellen sich aber gewaltig Fragen der Wirtschaftlichkeit weil bei jeder Transaktion und ständig die Bank ihre Hand auf hält ohne irgend etwas zu tun. Das Depot ist eigentlich ein schlafendes Depot, man kauft Zeug, hat nen Sparplan und das liegt dann da für 5 Jahre bis man wieder schaut was los ist. Wir müssen aktuell einen Happen unterbringen, daher schauen wir gerade wieder.


    Jetzt stellen sich mir zwei Fragen:


    1. Weiter auf gemanagte Fonds setzen und das bestehende Depot ausbauen oder alles verkaufen, Uni Depot kündigen und neu mit ETF aufbauen?

    2. Wenn man weiter auf gemanagte Fonds setze, eher auf die Standard Fonds mit Ausgabeaufschlag oder NET Fonds ohne? Zum Vergleich die Kosten:


    Normal Uni Global:

    Ausgabeaufschlag 5,00 % vom Anteilwert.

    Verwaltungsvergütung Zurzeit 1,20 % p.a., maximal 1,25 % p.a.

    Laufende Kosten 1,45 % (Geschäftsjahr 2019/2020)


    Uni Global NET

    Ausgabeaufschlag 0,00 % vom Anteilwert.

    Verwaltungsvergütung Zurzeit 1,55 % p.a., maximal 1,75 % p.a.

    Laufende Kosten 1,81 % (Geschäftsjahr 2019/2020)


    Wenn ich es korrekt sehe ist es so ausgelegt, dass die Gesamtkosten nach 10 Jahren gleich sind und dann der Net Fonds verliert. Stimmt das?

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Wenn ich es korrekt sehe ist es so ausgelegt, dass die Gesamtkosten nach 10 Jahren gleich sind und dann der Net Fonds verliert. Stimmt das?

    prozentual stimmt das, wenn aber der Fonds eine Wertsteigerung erlebt hat du nominal schon eher beim NET höhere Kosten


    den uniglobal kann man ruhig stehen lassen, das ist der Fonds bei dem sich unioninvest am meisten Mühe gibt/geben muss da er das Aushängeschild ist

    als Basisinvestment vollkommen okay. Ob man bei weiteren Investments weiterhin bei gemanagten Fonds und dann bei Union im besonderen bleibt oder

    ob man auf passives Invest mit ETf setzt ist nicht so leicht zu beantworten.


    Meine Meinung dazu - wenn die Entscheidung anstehen würde Neuinvest in UniFonds oder ETF , dann eher ETF weltweit breit gestreut.

    Ich finde ETF als auch aktive Fonds sinnvoll. muss jeder selbst entscheiden.

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    Gruß Rico

    Einmal editiert, zuletzt von Goliath ()

  • Vllt mal über Fondsdiscounter nachdenken, die ihre Sparpläne grundsätzlich ohne Ausgabeaufschlag anbieten können.

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    Gruß Rico

  • Da gibt es einige, sie scheinen aber nicht sonderlich erfolgreich zu sein.


    Zumindest lese ich kaum noch etwas davon nach anfänglichen hohen Erwartungen, sie würden den Markt neu aufrollen.

    Grüße Peter

  • Ich habe da auch meine Bedenken. Aber wenn man mit einem überschaubaren Betrag investieren will/muss, ist es sicher nicht so verkehrt.

    Es gibt halt so Spezialitäten bei diesem Verfahren. Wenn der Aktienanteil auf einen bestimmten Prozentsatz limitiert ist, werden sobald die Börse kräftig steigt (und die Rentenpapiere sinken) Aktien verkauft damit die Limite gehalten werden kann. Dafür müssen dann die wenig ertragreichen Rentenpapiere ins Depot gelegt werden. Man schaut dann traurig zu, wie die Börse boomt aber das eigene Depot sich mit niedrig verzinsten Staatsanleihen füllt.

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft!

  • Was nutzt ihr eigentlich für Depots zur Verwaltung von Wertpapieren und ETFs? Ich habe ein jungfräuliches Comdirect Depot was ich vor eineinhalb Jahren mal eröffnet aber nie genutzt habe und was ich jetzt aber zum Einsatz bringen möchte. Ist das noch State of the Art wie es mal war oder mittlerweile eine überteuerte Butze, die von moderneren Angeboten überholt wurde?


    Ich gehe hier jetzt mal ins Gespräch. https://www.finvia.fo/


    Hatte da einen positiven Erstkontakt. Das ist ganzheitliches Vermögensmanagement wobei es scheinbar recht Private Equity lastig ist. Bisher nur telefonisch. Bald vereinbaren wir ein Treffen in Düsseldorf.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Ich bin auch bei Comdirect und kann mich nicht beschweren. Gibt sicher Onlinebroker die noch günstiger sind, aber die 3,90€ pro Trade (je nachdem ob Live Trade oder nicht können auch noch ein paar Euro dazukommen für Börsenplatzentgelte etc.) kann ich verschmerzen.

    ETFs und Fonds sind ja viele bis zu 100% Rabattiert.

  • Ich gehe hier jetzt mal ins Gespräch. https://www.finvia.fo/

    Hatte da einen positiven Erstkontakt. Das ist ganzheitliches Vermögensmanagement wobei es scheinbar recht Private Equity lastig ist. Bisher nur telefonisch. Bald vereinbaren wir ein Treffen in Düsseldorf.

    Willst du da dein ganzes Portfolio hinschieben? Bei 200k Anlagevolumen wäre mir PE irgendwie zu heikel (Klumpenrisiko). Als Beimischung in einem grossen Portfolio sehe ich das schon, aber vorher würd ich jetzt eher klassisch zu einem ETF Weltportfolio tendieren.


    Ich hab mal ein provisorisches Depot zusammengestellt (erst auf Papier):

    • Europa (ohne Small Caps): Stoxx 600 (vermutlich ETF Lyxor Core ETF Acc, TER 0.07%)
    • Nordamerika (ohne Small Caps): FTSE NA (vermutlich ETF Vanguard FTSE NA, Acc, TER 0.10%)
    • Emerging (mit Small Caps): MSCI EM IMI (vermutlich ETF iShares Core MSCI EM IMI Acc, TER 0.18%)
    • Pacific (ohne Small Caps): MSCI Pacifix (vermutlich ETF Lyxor MSCI Pacific Dis, TER 0.40%)
    • World Small Caps (EU, NA, PA): MSCI World SC (vermutlich ETF SPDR MSCI World SC, Acc, TER 0.45%)

    Aufteilung nach Marktgewichtung resp. BIP bin ich mir noch nicht schlüssig. Ich möchte sicher Europa etwas stärker gewichten als gemäss Marktgewichtung, aber wie stark weiss ich noch nicht.


    Eine andre Frage welche sich mir noch stellt: ich habe aktuell noch eine Festhypothek (zu 0.87%) am laufen, welche ich frühestens bei der Ablösung 2027 teilweise zurückzahlen kann. Im Netz liest man zum Aufbau von Depots parallel zu einer Hypothek unterschiedliche Aussagen von "Finger weg solange Schulden da sind" bis zu "zwei Paar Schuhe, unabhängig voneinander betrachten". Was denkt ihr? Lieber aktuell angespartes Vermögen & Zuwachs in den nächsten 6 Jahren liegen lassen und im 2027 einen Teil der Hypo zurückzahlen oder parallel das Depot aufbauen und im 2027 schauen wie das Depot resp. das Zinsniveau steht und abhängig davon eine Entscheidung treffen, wie viel der Hypothek zurückbezahlt resp. Erneuert werden sollen?


    Grüsse

    Paolo

  • Zitat

    vermutlich ETF Lyxor Core ETF


    Lyxor ist bei mir mit Abstand der Anbieter, von dem ich die meisten Meldungen bekomme, weil wieder irgend etwas in irgend einem ETF geändert wurde. Nervt und macht mir überflüssige Arbeit, daher kaufe ich Lyxor nicht mehr.


    Zitat

    Was denkt ihr? Lieber aktuell angespartes Vermögen & Zuwachs in den nächsten 6 Jahren liegen lassen und im 2027 einen Teil der Hypo zurückzahlen oder parallel das Depot aufbauen und im 2027 schauen wie das Depot resp. das Zinsniveau steht und abhängig davon eine Entscheidung treffen, wie viel der Hypothek zurückbezahlt resp. Erneuert werden sollen?


    Ich bin ja ein Fan des Grundsatzes "keine Schulden verschafft Freiheit", auch wenn es natürlich Situationen gibt, in denen Schulden sinnvoll sein können.


    Letztendlich ist das eine Frage der persönlichen Risikoneigung und der Erwartung bezüglich der Entwicklung von Zinsen und Kursen. Bei Zinsen 1% kann man schon auf die Idee kommen, dass bei vielleicht 6-7% bei Aktien auch nach Steuer ein nettes Plus bleibt. Die Frage ist halt, wie es nach Ende der Zinsbindung aussieht.


    Die Sachen getrennt zu behandeln halte ich nicht für sinnvoll, ein Vermögen sollte immer als ganzes bewertet werden.

  • Willst du da dein ganzes Portfolio hinschieben? Bei 200k Anlagevolumen wäre mir PE irgendwie zu heikel (Klumpenrisiko). Als Beimischung in einem grossen Portfolio sehe ich das schon, aber vorher würd ich jetzt eher klassisch zu einem ETF Weltportfolio tendieren.

    Die beraten ganzheitlich...... ne, ich würde auf keinen Fall alles dahin schieben..... aber die erfassen strategisch eben ALLES incl. der selbst bewohnten Immobilie weil es nur so Sinn macht, eine vernünftige Asset Allocation zu entwickelt und zu verfolgen.


    Das Welt Depot finde ich gut. Mit Lyxor das würde mir auch nicht gefallen. Müsste man mal schauen, dass man das alterantiv besetzt. V. a. gucken, mit welchen ETFs Comdirect vernünftige Konditionen hat.....



    Eine andre Frage welche sich mir noch stellt: ich habe aktuell noch eine Festhypothek (zu 0.87%) am laufen, welche ich frühestens bei der Ablösung 2027 teilweise zurückzahlen kann. Im Netz liest man zum Aufbau von Depots parallel zu einer Hypothek unterschiedliche Aussagen von "Finger weg solange Schulden da sind" bis zu "zwei Paar Schuhe, unabhängig voneinander betrachten". Was denkt ihr?

    Halte ich für Unfug. Ich würde mich aktuell verschulden wo ich kann bei geringen Zinsen und hoher antizipierter Inflation. Ich werde drei Reihenhäuser bauen und dann vermieten und den Fremdfinanzierungseffekt nutzen. Bin mit dem eigenen EFH verschuldet, bin mit einem Unternehmen verschuldet und fühle mich damit wunderbar - trotzdem habe ich mehrere 100 K verfügbare Investment-Liquidität, die ich gerne strategisch einsetzen möchte......

    Viele Grüße
    Oliver

  • Danke für eure Inputs. Der Lyxcor wäre halt eine schöne Variante (kleine TER, physikalisch repliziert und thesaurierend) aber es gibt auch andere Möglichkeiten, z.B. den iShares iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF (DE) | 1814262 | DE0002635307 ("leider" ausschüttend obwohl ich thesaurierende bevorzugen würde, physikalisch repliziert, TER 0.20%).


    Bezüglich Hypothek: ja es ist schlussendlich eine Wette gegen steigende Zinsen und auf steigende Märkte, aber aktuell hätte ich damit kein sehr schlechtes Gefühl. Ich würde auch nicht mit 100% des verfügbaren Sparguthabens in Aktien gehen um für den Fall der steigenden Zinsen und fallenden Aktienmärkte gegen Ende der Festhypothek zumindest teilweise gewappnet zu sein. Irgendwie wurmt es mich auch, aktuelles und zukünftiges Sparguthaben jahrelang liegen zu lassen. Steuerlich sind Aktiengewinne in der Schweiz optimal, da steuerfrei für Kleinanleger (Dividenden unterliegen der Einkommenssteuer).


    Grüsse

    Paolo

  • Die besten Generalunternehmer, Handwerker, Sachverständigen und Anwälte bringen sich schon in Stellung :hehe:

    Ich kauf derweil mal nen neuen Server, sonst platzt das Ding hier bei dem was ich erwarte.

    Trinke vor dem sterben, sonst saufens deine Erben! :sz::zf: