Meine Aktien....

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Zitat

    So richtig gecheckt hab ich das nicht. Da gab es Wetten von Großzockern gegen Gamestop-Aktien und irgendwie ham die Gamernerds sich zusammengerauft oder agieren zufällig gleich und wie auch immer haufenweise Aktien gekauft oder wie?


    Einige Hedgefonds haben die Aktien leer verkauft, also Aktien verkauft die sie nicht besessen haben. Das in der Hoffnung, sie später billiger einkaufen zu können. Also eine Spekulation auf fallende Kurse.


    Gleichzeitig haben sich im Internet sehr viele Kleinanleger (die Rede war von einigen Millionen) zusammengetan, die Aktien gekauft und damit den Kurs nach oben getrieben. Da die Hedgefonds die leer verkauften Aktien irgendwann beschaffen müssen, sind diese gezwungen sie zum stark gestiegenen Kurs einzukaufen.


    Das mag sich erst mal lustig anhören, in der Art David gegen Goliath, man sollte aber nicht vergessen, das Absprachen zur Kursmanipulation schlicht illegal sind.

  • Da sagen die einen so, die anderen so...



    Der künftige Vorsitzende des Bankenausschusses im US-Senat, Sherrod Brown, kündigte am Donnerstag (Ortszeit) eine Anhörung „zum aktuellen Zustand des Aktienmarkts“ an. Es sei an der Zeit für die Börsenaufsicht SEC und den Kongress dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft für alle funktioniere, nicht nur für die Wall Street. „Die Leute an der Wall Street scheren sich nur um die Regeln, wenn sie diejenigen sind, denen es wehtut“, hieß es in Browns Statement.

    Ich weiß auch nicht so recht. Andererseits... Hedgefonds machen mit Leerverkäufen auch nicht gerade Wirtschaftsförderung. Das funktioniert nur mit gefallenen Kursen. Ein Hedgefond dürfte daher wenig Interesse an einem gutem Geschäft der jeweiligen Firma haben. Und wenn ein fetter Fonds Leerverkäufe setzt, dann spricht sich das sicher auch rum. Vielleicht weniger "gezielt" als bei den Nerds, aber nicht mit weniger Absicht. Klar, mit diesen Gewinnen kaufen sie dann für ihre Anleger "gute Aktien, aber das steht wohl bei jedem Fonds so im Prospekt.


    Geht wohl nicht immer gut Geld aus "nichts" zu generieren. Inwieweit die "Absprachen" tatsächlich Absprachen im rechtlichen Sinne sind und nicht nur eine Lawine die sich entwickelt hat, das wird sicher zu ergründen sein. Man müsste so gesehen ja hier schon vorsichtig sein wenn man was empfiehlt, wenn´s blöd geht, geht das viral und dann winkt der Eisen-Achter?

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Andererseits... Hedgefonds machen mit Leerverkäufen auch nicht gerade Wirtschaftsförderung.

    Sie sichern ja damit meist andere Spekulationen auf steigende Kurse ab.

    Aber mit Wirtschaft hat das am Ende gar nichts zu tun. Das ist Lotto wo am Ende eher immer der stärkere gewinnt.

    Weil der kann "Experten" in die Öffentlichkeit stellen und die dann mit ihren Ratschlägen ganz legal Märkte manipulieren.

    Wenn das aber "nicht-Experten" versuchen dann wird der Handel ausgesetzt um den "Markt" zu schützen. Es geht nicht um den Schutz von Gamestopp.

  • Bei der Commerzbank habe ich mein Girokonto.


    Also meine Bank bietet zwar ETFs an aber nicht als monatliche Ansparmöglichkeit. Pro Transaktion mindestens 10 Euro Gebühr :kpatsch:

    Bei der Commerzbank?


    Die sollten mal ihre eigene Webseite lesen:


    Zitat

    Fonds- & ETF-Sparplan: Bei Abschluss eines neuen Sparplans im Rahmen der Aktion bis zum 03.03.2021 sind Kauforders darin für 3 Jahre vom Ausgabeaufschlag bzw. von Kaufgebühren befreit.

    :kpatsch: :kpatsch: :kpatsch:

    Immerhin schon mal für 3 Jahre.


    Fondssparplan & ETF-Sparplan: cleveres Investment - Commerzbank


    Die Tochterbank Comdirect hat auch günstigere Angebote:

    Depot | comdirect.de


    Sparplanentgelte

    Depotführung Kostenlos – mit regelmäßigen Einzahlungen in den Wertpapiersparplan
    Sparplanausführung Fonds Bis zu 100 % Discount auf den regulären Ausgabeaufschlag
    Sparplanausführung Aktien, ETF-Indexfonds und Zertifikate Kein Ausgabeaufschlag sondern nur 1,5 % des Ordervolumens pro Transaktion und WKN

    2 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Ein Problem aller grosser Anleger ist, dass durch politische Massnahmen (Zinsen, Staats- und Unternehmensfinanzierung über die Notenbank) kaum noch Anlagemöglichkeiten vorhanden sind. Die Anleger sind i.d.R. nicht böse Kapitalisten, sondern Du und ich. Eindrücklich für alle PKV-Versicherten an den Beiträgen zu sehen und den LV-Versicherten an den niedrigen Auszahlungen.


    Allerdings ist es wie bei allen Geschäftsmodellen, wenn es nicht mehr trägt, derartige "Flashmobs" sind eben ein neuer unerwarteter Marktteilnehmer, dann müssen sie mal überlegen, wie sie dem begegnen können.

    Ausruhen ist nicht und nur weil etwas in der Vergangenheit lief, hat man kein Recht darauf, dass es in der Zukunft läuft.

    Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.
    William Shakespeare

  • nö. Da haben wir uns falsch verstanden. Meine Hausbank ist die Raiffeisen. Habe nur mein Giro bei der Commerzbank.

  • Aha!

    Was ist denn dann eine "Hausbank"?


    Wie dem auch sei, solltest du mal das Gespräch mit deinem Kundenberater bei der Raiffeisen suchen und ggf. anschließend eine neue "Hausbank" :p


    10€ bei einem Sparplan pro Transaktion ist Wucher!

    Ich bin bei der Deutschen und zahle nüscht.

  • Hausbank ist für mich wo die Anlagen sind und die Finanzierungen drüber laufen lassen. Da auch die Gebühren für Kontoführung ambitioniert sind habe ich halt kein Giro bei denen.

    Gebührenstruktur ist fix. Kein Verhandlungsbasis. Hätte ich schon mit dem Girokonto zur Genüge durch.

    Bei der dt. Bank auch keine Kontogebühr fürs Depot?

  • Gebührenstruktur ist fix. Kein Verhandlungsbasis. Hätte ich schon mit dem Girokonto zur Genüge durch.

    Dann würde ich mal sagen, dass ein Wechsel angeraten ist. ;)


    Bei der dt. Bank auch keine Kontogebühr fürs Depot?

    Doch, das Depot kostet etwas, aber keine Unsummen. Habe ja auch noch andere Wertpapiere dort, nicht nur den Sparplan.

    Dafür ist mein Girokonto dort für Umme.


    Kann dir ansonsten die Comdirect empfehlen, habe seit Jahren das Konto meiner Ferienwohnung dort und auch die Kinder sind da Kunde.

  • Das handeln ist ja nicht das Problem und wenn sich der Fonds daran verhebt, Pech gehabt. Das Problem ist die gemeinsame Absprache zur gezielten Kursmanipulation, die zumindest nach aktueller Rechtslage sowohl in den USA als auch in Europa rechtswidrig ist.


    Und was würdest Du sagen, wenn sich 2,7 Millionen zusammentäten und alle verfügbaren Büroartikel aufkaufen würden, um den Preis nach oben zu treiben und Du dadurch deinen Lieferverpflichtungen nicht nachkommen könntest?


    Zitat

    Ein Hedgefond dürfte daher wenig Interesse an einem gutem Geschäft der jeweiligen Firma haben.


    Das ist im Falle eines Leerverkaufs natürlich richtig, allerdings hat der Leerverkauf zunächst ja mal keinerlei Auswirkungen auf das Geschäft der Firma.

  • Entweder ich verstehe Shortseeling nicht oder es ist einfach nur verdamt Riskant mit wenig Gewinnmöglichkeiten ?


    -Wäre ich Mitte 2020 Gamestop ( kurs 3 €) mit einem Invest von 1000 € short gegeangen, hätte ich dann jetzt ( kurs 300 €) ein Minus von 100,000 € auf meinem Depot?


    -Wäre Hypothetisch eingetroffen: Gamestop wäre von 3€ auf 0,30 € gefallen, dann wären aus meinen 1000 € 1900 € geworden?


    ist das so Richtig?

  • Und was würdest Du sagen, wenn sich 2,7 Millionen zusammentäten und alle verfügbaren Büroartikel aufkaufen würden, um den Preis nach oben zu treiben und Du dadurch deinen Lieferverpflichtungen nicht nachkommen könntest?

    So dumm sind nicht mal Hedge-Fonds-Manager. :D :D :D

    Dazu käme .... es wäre geil wenn wir endlich mal die Preise so stellen könnten das man wieder ordentlich verdient.

    Dazu käme ... es gibt wegen des Druckes im Markt nur wenige Lieferverpflichtungen. Ich hab derzeit genau unter 1% was nicht durch Vorräte abgedeckt ist.:p

  • Damit solche Kursschwankungen überhaupt funktionieren, müssen auch genügend Aktien im Streubesitz sein.

    Wird z.B. bei VW nicht gehen, da sind keine 10% Handelbar.

    Bei Tesla sind 60% im Streubesitz bei Apple sogar 80%

    Bei entsprechender Marktkapitalisierung des Unternehmens dürfte es allerdings für Kleinaktionäre schwer werden, liquide Mittel für so eine Aktion aufzubringen ...