Meine Aktien....

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  • Ähnlich bei mir.



    Bespare ETF World, Emerging Markets und den Euro Stoxx 600. Mit einem Aktionssparplan, der zumindest längere Zeit kostenlos war.



    Über die konkrete Aufteilung gibt es ellenlange Diskussionen an anderer Stelle, allgemein wird etwa 70 % World und 30 % EM empfohlen, wenn es einfach und übersichtlich bleiben soll.



    Die Besteuerung hat sich geändert, das weißt ja vermutlich.

    Grüße Peter

  • nachdem jetzt doch ein paar Menschen mal was von ETFs gehört haben und Blackrock zum mächtigsten Konzern aufgestiegen ist und das scheinbar für cum/ex und/oder cum/cum genutzt haben könnte (ich kann das kaum glauben, so dumm können die nicht sein), mehren sich kritische Stimmen


    ich versuche den Megaplayer bei meinen ETFs eher zu umgehen und setze auch noch auf reale Aktien wie Royal Dutch, die zahlen jedes Quartal Dividende ohne Quellensteuerabzug


    macht sowas sonst niemand mehr?



  • Dir sei Gerd Komer empfohlen, investieren mit ETF heist das Buch.



    Als Laie und Einsteiger geht am World Index nichts vorbei. Alles was zusätzlich investiert wird, konterkariert den Sinn und Zweck dieses Index, weil es auf ein Art von Stockpicking und Markt-Timing hinausläuft. Und der Markt wird eben immer anders reagieren. Seit ETF in aller Munde sind, wird auch für jeden Schwachsinn ein ETF angeboten.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

    Einmal editiert, zuletzt von tom01 ()



  • Damit bist Du in bestimmten Bereichen 3 fach investiert. Auch das konterkariert den MSCI World im Sinne von Diversifikation. Z.B. dürfte SAP in allen 3 sein. Im schlechtesten Falle maximiert man damit eine Negativauswahl. ;)

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • nachdem jetzt doch ein paar Menschen mal was von ETFs gehört haben und Blackrock zum mächtigsten Konzern aufgestiegen ist und das scheinbar für cum/ex und/oder cum/cum genutzt haben könnte (ich kann das kaum glauben, so dumm können die nicht sein), mehren sich kritische Stimmen


    ich versuche den Megaplayer bei meinen ETFs eher zu umgehen und setze auch noch auf reale Aktien wie Royal Dutch, die zahlen jedes Quartal Dividende ohne Quellensteuerabzug


    macht sowas sonst niemand mehr?



    BlackRock ist eins der seriösen Unternehmen im Bereich der Vermögensverwalter. Sehe keinen Grund, von deren Erfahrung nicht profitieren zu wollen.



    Das Thema Dividenten Aktien finde ich hochinteressant, habe aber keine Erfahrungen damit. Also z.B. Depot eröffnen, Shell Aktie kaufen und alle viertel Jahre gibts Kohle?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • BlackRock ist eins der seriösen Unternehmen im Bereich der Vermögensverwalter. Sehe keinen Grund, von deren Erfahrung nicht profitieren zu wollen.



    Das Thema Dividenten Aktien finde ich hochinteressant, habe aber keine Erfahrungen damit. Also z.B. Depot eröffnen, Shell Aktie kaufen und alle viertel Jahre gibts Kohle?



    habe nicht gesagt, dass irgendwas an Blackrock unseriös wäre.... die Kumulation an Macht und Vermögen ist aber beachtlich


    ich halte keinen der mir bekannten ETF-Anbieter für irgendwie unseriös...



    btw: bin jetzt mal short - mit Hebel 10 - gegangen... wird sicher wie immer schief gehen;)

  • Ich bin wieder short auf Tesla - das ging schon 2 mal gut, aber jetzt ganz dick im Minus.


    Und zum Nachkaufen von Aktien nicht genug cash flüssig, die Anleihen stehen auch nicht rosig.

    Grüße Peter

  • Guten Morgen zusammen,
    hat eigentlich noch wer einen Broker in England? Ich bin bei Lynx, welche die Interactive Brokers nutzen.


    Ich bin mir grade im Bezug auf den Brexit nicht sicher, was da auf mich zu kommt? Hat sich da schon wer einmal informiert oder weiß etwas drüber?


    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias

    Zitat von Der_Stevie


    Ist natürlich regional unterschiedlich, aber hier haben Geschwister meist keine Kinder zusammen.

  • Drei Fragen eines Unwissenden zu Beginn:


    1. Ist es richtig und normal, dass jeder "Trade" 9,90 EUR kostet? Also wenn ich gerade mal 10 Aktien à 50 EUR kaufe, habe ich knapp 2 % Kosten für das Paket? Gibt es hierzu sinnvolle und bewährte Handlungsempfehlungen, damit man nicht unnötig Geld mit Gebühren verbrennt?


    2. Wieso schwören manche auf Dividende und andere nicht? Ist die Dividende als verlorenes Geld für Investitionen zu sehen?


    3. Wie macht man sich schlauer, ohne auf irgendwelche Gurus und Päpste hereinzufallen? Ich will, wenn ich investiere, verstehen in was und wie ich investiere. Das macht es mir bei ETFs etwas schwerer - was habe ich genau? Ich will nicht in 30 Jahren eine Insolvenzforderung gegen einen Vermögensverwalter haben. Wenn ein einzelnes Unternehmen ausfallen würde, wäre das eben das Risiko des Invests. Dazu muss ich natürlich auch Rahmen kennen, also was kostet mich ein Depot und wie wird es (aktuell) besteuert.

  • 1. Ist es richtig und normal, dass jeder "Trade" 9,90 EUR kostet?


    Nö, es kommt auf die Preisgestaltung deiner Depotbank an.

    Zitat


    2. Wieso schwören manche auf Dividende und andere nicht? Ist die Dividende als verlorenes Geld für Investitionen zu sehen?


    ???
    Wieso "verlorenes Geld"?
    Die Dividende bekommen doch die Aktionäre ausgeschüttet?

    Zitat


    3. Wie macht man sich schlauer, ohne auf irgendwelche Gurus und Päpste hereinzufallen? Ich will, wenn ich investiere, verstehen in was und wie ich investiere. Das macht es mir bei ETFs etwas schwerer - was habe ich genau?


    ???
    Das Gegenteil ist der Fall! Gerade bei ETF ist um einiges einfacher zu verstehen, was passiert, als bei aktiv gemanagten Fonds.
    Die bilden nämlich stur den zugrundeliegenden Index ab und verlassen sich nicht auf überbezahlte Fondmanager mit teils willkürlichen Kauf- und Verkaufsstrategien.

    Die wichtigsten Regeln hatte ich schon in einem anderen Thread gepostet:
    https://www.auto-treff.com/bmw…php?p=3349720#post3349720

    Und ein Depot wird grundsätzlich GARNICHT besteuert.
    Erst, wenn z.B. durch den Verkauf ein Gewinn entsteht, wird dieser Versteuert, i.d.R. direkt von der Bank bei der Transaktion. Hast keine Arbeit mit.

  • Drei Fragen eines Unwissenden zu Beginn:


    3. Wie macht man sich schlauer, ohne auf irgendwelche Gurus und Päpste hereinzufallen?


    Eine altmodische Formulierung beantwortet Deine Frage von selbst: Bücher kaufen und lernen!
    Veräußerungsgewinne bei der Steuerklärung angeben!

  • Deutsche Banken führen die Steuer ab, Blind darauf verlassen darf man sich aber nicht. Und wird eine Steuerklärung abgegeben, müssen die Gewinne, zusammen mit der von der Bank abgeführten Steuer angegeben werden.


    Auf den Steuersatz hat das keine Auswirkungen, ob die Kapitalertragssteuer von 25% + Soli + ggf. Kirchensteuer oder der persönliche Steuersatz günstiger sind hängt vom persönlichen Steuersatz ab und wird vom FA auf Antrag geprüft.


    Als guten Einstieg für private Kleinanleger kann ich „Genial einfach investieren“ von Martin Weber empfehlen, weiss aber nicht, ob das noch zu bekommen ist.

  • ???
    Wieso "verlorenes Geld"?
    Die Dividende bekommen doch die Aktionäre ausgeschüttet?


    Das Geld ist weg aus dem Unternehmen und wird auch in einer Krise nicht reinvestiert, weil ich als einfacher Aktionär keine weitere Liquidität zur Verfügung stelle. Damit ist es für das Unternehmen in meinen Augen verlorenes Geld bzw. Geld, das nicht ins Wachstum investiert wird.



    ???
    Das Gegenteil ist der Fall! Gerade bei ETF ist um einiges einfacher zu verstehen, was passiert, als bei aktiv gemanagten Fonds.
    Die bilden nämlich stur den zugrundeliegenden Index ab und verlassen sich nicht auf überbezahlte Fondmanager mit teils willkürlichen Kauf- und Verkaufsstrategien.


    Stimmt, mir geht es aber gar nicht um Fonds sondern um eine Aktie selbst. Ich will schon wissen, in was mein Geld investiert ist.


    Bei ETF verstehe ich bspw. nicht, ob ich wirklich etwas habe, außer einen Anspruch gegen den Vermögensverwalter.


    Aber da hilft wohl wirklich nur, sich einfach damit auseinander zu setzen, bis ich es verstanden habe.

  • Das Geld ist weg aus dem Unternehmen und wird auch in einer Krise nicht reinvestiert, weil ich als einfacher Aktionär keine weitere Liquidität zur Verfügung stelle. Damit ist es für das Unternehmen in meinen Augen verlorenes Geld bzw. Geld, das nicht ins Wachstum investiert wird.


    Sollte ein Unternehmen in einer Krise stecken, wird es ganz bestimmt KEINE Dividende ausschütten.
    Dividenden gelten als Indiz für die wirtschaftliche Stärke eines Unternehmens und sind ein Signal für die Börse. Wer Dividende Ausschütten kann, steht gut da und ist Kreditwürdig.


    Zitat


    Stimmt, mir geht es aber gar nicht um Fonds sondern um eine Aktie selbst. Ich will schon wissen, in was mein Geld investiert ist.


    Steht in jedem Anlageverkaufsprospekt

    Zitat


    Bei ETF verstehe ich bspw. nicht, ob ich wirklich etwas habe, außer einen Anspruch gegen den Vermögensverwalter.



    Das Fondvermögen ist immer Sondervermögen, gegen den Vermögensverwalter hast Du niemals Ansprüche.

    Zitat


    Sondervermögen ist das Anlagekapital der Fondsanleger, das vom Vermögen der Investmentgesellschaft bzw. der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) getrennt ist. Sondervermögen ist ein deutscher juristischer Fachausdruck. Durch die Trennung ist das Sondervermögen vor dem Zugriff der Investmentgesellschaft selbst oder ihrer Gläubiger (auch im Insolvenzfall) geschützt. Es unterliegt damit nicht der Konkursmasse der KVG, wodurch das Ausfallrisiko für den Investor ausgeschlossen wird.


    Quelle: Wikipedia

  • Deutsche Banken führen die Steuer ab, Blind darauf verlassen darf man sich aber nicht. Und wird eine Steuerklärung abgegeben, müssen die Gewinne, zusammen mit der von der Bank abgeführten Steuer angegeben werden.


    Ist das tatsächlich so?


    Dann mache ich das schon 10 Jahre lang falsch.


    In der Est-Erklärung steht nur ein kleiner Betrag an Zinsen, weil ich für den keine Abgeltungssteuer bezahle, der ganze Rest wird nicht angegeben weil das alles von der Bank schon versteuert ist.


    Bin nur bei Banken in Deutschland wohlgemerkt.

    Grüße Peter

  • Ja, siehe auch Seite 2 der Anlage KAP. Und Erträge aus ausländischen thesaurierenden Fonds hätten auch bei Steuerabzug durch die Bank angegeben werden müssen.


    Sollte aber kein großes Problem sein, da dem FA ha wahrscheinlich die Steuerbescheinigung der Bank vorliegt und sie das hätten erkennen können.

  • Bei den Fonds hat sich ja die Besteuerung total geändert und "steuerhässliche" ausländische Thesaurierer hatte ich extra keine gekauft. :)




    Das mit der KAP gucke ich mir nochmal an, danke.

    Grüße Peter