Meine Aktien....

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  • Kursgewinne auf ETFs haben ja auch eine Teilfreistellung, dann liegt man ja quasi nur bei einer Steuerquote von 18%. Das finde ich mal ganz in Ordnung.


    Sicherlich besser als nichts, andererseits ist dafür die Anrechnung der Quellensteuer entfallen. Und natürlich deutlich schlechter, als frühe einmal.

  • Denkbar wäre, sich auf einen fixen Wert in € festzulegen. Wird dieser Wert um 15 - 20% überschritten, verkauft man soviel, dass man wieder auf diesen Wert kommt. Sinkt es in der Folge, könnte man ja, wenn der Wert um 15 - 20 % unterschritten ist, wieder auf den Wert aufstocken. So hätte man teuer verkauft und günstig zurückgekauft. Im Optimalfall hätte man am Schluß dieselbe Menge Metall wie vorher und zusätzlich Cash generiert. Das könnte man entweder für jedes Metall einzeln festlegen, oder eben für das Gesamtportfolio. Soweit zumindest die Theorie ... ;)


    Diese Strategie finde ich sehr gut!

    Mal sacken lassen und ein paar Tage drüber nachdenken.

    Bin aber so ein Goldmessi - hab bisher nur gekauft, nie was abgegeben. :)

  • Ich selber bin mittlerweile weder in Tesla noch in Apple oder sonst eine Einzel-Aktie investiert, die nicht ein "approvedes" Geschäftkonzept seit Jahrzehnten hat uind dauerhaft Gewinnen vorzuweisen hat von einzelnen Ausnahmen mit kleinem Engagement mal abgesehen.

    Was heute "approved" ist, kann morgen schon out sein.


    M.E. braucht es von allem ein bißchen im Depot. Dividendenaristokraten, Dividendenaktien, Old Economy, Zykliker, aber auch neue Technologien/ein paar Zocks. Und das verteilt über Europa, USA und Asien.

  • muß natürlich jeder selbst entscheiden.

    Ich habe eigentlich nur noch Klassiker (- mit Dividende) plus ein wenig was zum Spielen

    der Rest massiert in ETF

    bin mit 6 ETF (wieder-) eingestiegen und habe die 3 schlechteren wieder abgestoßen

    neue Technologien fasse ich nicht mehr direkt an, das machen die ETF für mich

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Natürlich muss das jeder selber entscheiden.


    Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein breit gefächertes Depot über viele Branchen und Märkte und Risikoklassen hinweg den besten Schutz bei Schwankungen bietet.


    Und es muss einem natürlich liegen. Man kann auch ETFs kaufen. Das ist halt so wie Golf Diesel fahren. Funktioniert, macht aber wenig Laune. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Heggi ()

  • Was heute "approved" ist, kann morgen schon out sein.

    Das ist natürlich so. Ganz klar....


    Allerdings gibt´s so langweilige Branchen wie Versorger (bin z.B. bei e.on drin) oder auch Multi-Firmen wie Unilever o.ä. die immer irgendwie ihren Gewinn heimbringen oder Banken, die unter die Rubrik "system-relevant" fallen, wie z.B. die Deutsche Bank. Mit letzterer bin ich richtig gut gefahren.

    Dazu gibt´s die bekannten ETFs.

    Mein großer Zock ist halt LH und dann noch einige kleinere Andere.

    Aber der Hauptteil ist in Anlagen investiert, die eher nicht pleite gehen können und seit vielen Jahren am Markt sind und stetig Gewinne abwerfen (was ja grundsätzlich der Sinn eines Unternehmens sein sollte).

  • Es gibt keine "sichere" Anlage. Sicherheit hat auch was mit Fungibilität zu tun. Ich kenne derzeit Dutzende Menschen mit Millionen-Vermögen in Immobilien - auf dem Papier. Kaufen tut sie bloß keiner aktuell zu den Wunschpreisen.


    An Uniper sieht man auch sehr schön wie ein Versorger in die Binsen gehen kann. Aber so langsam kann man da wieder einsteigen.

    Einmal editiert, zuletzt von Heggi ()

  • Es gibt keine "sichere" Anlage. Sicherheit hat auch was mit Fungibilität zu tun. Ich kenne derzeit Dutzende Menschen mit Millionen-Vermögen in Immobilien - auf dem Papier. Kaufen tut sie bloß keiner aktuell zu den Wunschpreisen.


    An Uniper sieht man auch sehr schön wie ein Versorger in die Binsen gehen kann. Aber so langsam kann man da wieder einsteigen.

    Das ist sicher alles richtig.


    Mittlerweile gehört für mich dazu einzukalkulieren, welche Firmen unsere Regierung als Systemrelevant einstuft und die deshalb per Definitionem nicht pleite gehen dürfen.

    Hat zwar nix mit Marktwirtschaft zu tun, kann aber Teil der Strategie sein. Hat bei LH prima funktioniert. Hätte auch bei Uniper funktioniert ujnd bei der Commerzbank.

    Mann musste jeweils nur genügend Ausdauer haben ( was bei Aktien grundsätzlich gilt).

    Wer bei der gehypten Wirecard eingestiegen ist, ist halt ge gearscht...

    Vielleicht geht es den Tesla-Aktionären bald ähnlich.

  • Habe mich auch gerade bei Tesla belesen. Bleibt natürlich spannend. Wobei Totgesagte länger leben.


    Mal ein paar funfacts:


    Tesla 43 Mrd. USD Schulden / 63,6 Mrd. USD Eigenkapital = Nettokapital 20,6 Mrd. USD / Gewinn 2023 15 Mrd. USD


    BMW 171,4 Mrd. Euro Schulden / 93 Mrd. Euro Eigenkapital = Nettoverschuldung 78,4 Mrd. Euro / Gewinn 2023 11,3 Mrd. Euro


    Volkswagen 456 Mrd. (!!) Euro Schulden (knapp 1/2 Billion...) / 174,8 Mrd. Eigenkapital = Nettoverschuldung 281,2 Mrd. Euro / Gewinn 2016 16 Mrd. Euro


    Wer hat hier also die geringeren Risiken und das tragfähigere Geschäftsmodell?


    VW müsste knapp 18 Jahresgewinne (Basis 2023) aufwenden um sich zu entschulden.

    4 Mal editiert, zuletzt von Heggi ()

  • Wobei das Nettokapital von Tesla aus den überhitzten Börsengängen stammt.

    Solllten namhalte Investoren anfangen ihr Kapital abzuziehen, war´s das für Tesla.

    Und in USA gibt´s eben keine Schonfrist für "systemrelevante" Firmen.

    Aber wir werden es ja erleben.

    Ich persönlich würde Tesla für ein "fast totes Pferd" halten.

  • Leider nicht mehr. Was wurde denn empfohlen?


    Für die allermeisten ETFs auf den S&P 500 oder MSCI USA, wenn es kleinere Unternehmen sein sollen Russell 2000, mit dem Hinweis, dass der sich schlechter entwickelt hat wie die "großen" Werte. Finger weg von Nasdaq und Dow Jones. Auch interessant, dass der Nasdaq nur zu 50% aus Technologiewerten besteht und z.B. Kraft Heinz dort auch notiert ist.

  • Heute tanke ich Johnson & Johnson nach sowie McDonald's.

    Danke, wieso wäre noch spannend.


    Ich bin selbst auch gut im Konsumgüterbereich aufgestellt, sehe da aber eigentlich gerade eine kleine Abschwächung im Vergleich zu den letzten Quartalen.

  • Danke, wieso wäre noch spannend.

    Ich fand die Korrektur erleichtert den Nachkauf, ich halte die Konsumlaune demnächst für ansteigend, gegessen und gepudert wird immer, Dividende gibts auch.


    Überlege gerade auch ThyssenKrupp wieder zu nehmen.

  • Hab noch mehr nachgelegt heute... den 3M Abspalter Solventum (ist schön gefallen erstmal nach der Abspaltung), Altria (nicht bloß Kippen, hält z.B. auch 10% an AB Inbev), Haleon (Dr. Best etc.) ...


    Deutsche Autobauer wie BMW und Benz sehr hoch, irre. BMW 85K Autos im Quartal in den USA verkauft, davon rund 10K BEVs. Warum das denn? Die Amis spinnen wohl! :D


    Tesla trotz 46K Autos auf Halde plus 5%. Wieviel hat eigentlich der VW-Konzern auf Halde? Frage für eine Freundin. :duw:

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