Meine Aktien....

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  • Achso. Ich dachte, du gehst von einer Bärenmarktrally aus.

    mit so Begriffen kann ich wenig anfangen, ich denke langfristig und wundere mich über das Tagesaktuelle


    aber wie ein schlauer VWL-Prof mal vor sehr langer Zeit sagte: nur eine einzige Richtung der Geldpolitik funktioniert immer sofort, das ist die restriktive durch Anhebung der Kosten der Geldschaffung durch die Banken (Leitzinserhöhung durch Zentralbank).


    die Deutschen und die Europäer haben früher über die FED gelächelt, weil deren Geldpolitikziele nicht so restriktiv sind wie bei uns. Das ist mittlerweile - ohne die Meinung des Profs noch einholen zu können - nicht mehr der Fall. EZB ist ein Witzfigurenkabinett mE. FEDs Aktionen wirken hingegen schon. Lagarde hofft und betet dafür, dass sie irgendwas in den Griff kriegt ohne Kernschmelze komplett unkompatibler Länder.


    FED agiert viel cleverer und da sehen wir jetzt auch die Auswirkungen wie erwartet und die Börse mag berechenbares. Bin daher ganz optimistisch für den Rest der Welt, auch wenn Europas Verblödung nicht mehr aufzuhalten ist

  • die Deutschen und die Europäer haben früher über die FED gelächelt, weil deren Geldpolitikziele nicht so restriktiv sind wie bei uns. Das ist mittlerweile - ohne die Meinung des Profs noch einholen zu können - nicht mehr der Fall. EZB ist ein Witzfigurenkabinett mE. FEDs Aktionen wirken hingegen schon. Lagarde hofft und betet dafür, dass sie irgendwas in den Griff kriegt ohne Kernschmelze komplett unkompatibler Länder.


    FED agiert viel cleverer und da sehen wir jetzt auch die Auswirkungen wie erwartet und die Börse mag berechenbares. Bin daher ganz optimistisch für den Rest der Welt, ....

    Die USA sind auch ein relativ einheitliches wirtschaftliches und politisches Land, auch wenn es dort deutliche Unterschiede gibt.

    Aber schlussendlich macht man dort eben Wirtschaftspolitik "für alle" gemeinsam.


    Und das ist genau das, was in Europa enben nicht funktioniert aber eigentlich genau vorauszuusehen war bei Einführung des Euro.

    Eine Gemeinschaftswährung funktioniert eben nur in zusammenhang mit einer deckungsgleichen Wirtschafts- und Finanzpolitik.

    Wir haben jetzt zwar den Euro, aber der Rest klafft meilenweit auseinander und an den Schalthebeln der Geldpolitik sitzen seit Jahren Vertreter der Länder, die seit Jahrzehnten mit einer Weichwährung besser dran waren.


    ..., auch wenn Europas Verblödung nicht mehr aufzuhalten ist

    Du sprichst ein wahres Wort gelassen aus. Leider spielt auch dabei Deutschland mal wieder den Vorreiter.

  • Fundamental sind die hohen Kurse zumindest im Dax nicht zu rechtfertigen.


    Es hat sich (noch) nichts zum Guten geändert.

    Grüße Peter

  • Wissen würde ich das gerne ja :hehe: - aber ich käme nicht darauf, eine valide Aussage von jemandem zu erwarten. Ich wollte lediglich wissen, ob ich es richtig verstanden habe, dass scam2000 zum Ausdruck bringen wollte, dass er der Meinung ist, die Leute gehen womöglich in seinen Augen fälschlicherweise davon aus alles sei gut - aber tatsächlich gehe er persönlich von einer Bärenmarktrally aus - oder ob ich ihn da falsch verstanden habe.


    Aber was wir "die ganze Zeit" haben, war jetzt auch nicht wirklich leicht zu deuten. Knapp über ne Woche geht´s rauf. vorher ging es volatil in Summe runter...... das ist ja als Ganzes keine Bärenmarktrally.

    Ja, eine funktionierende Glaskugel würde uns allen helfen. :cool:


    Wie Scam richtig schreibt - an der Börse wird Zukunft gehandelt. Und ich sehe die wirtschaftlichen Einbrüche bei Weitem nicht so stark wie die Unkenrufe derzeit verlautbaren lassen. All diese Vorhersagen von Ifo und Co. haben noch nie gestimmt. Zum Glück.


    Sicher wird es Branchen geben, die einknicken, andere dafür werden boomen. Im Moment hats BigTech, Krypto und den Immosektor erwischt. Autobauer, Chemie und Banken sind gerade auf dem aufsteigenden Ast.

  • Eine Gemeinschaftswährung funktioniert eben nur in zusammenhang mit einer deckungsgleichen Wirtschafts- und Finanzpolitik.

    Das hört man ja oft. Ich sehe das nicht unbedingt. Die USA ist auch alles andere als homogen.

    Wir haben Maastricht-Kriterien und die sind einzuhalten. Wenn man sie nicht einhält gibt es Regeln wie darauf reagiert wird.

    Wir haben eine EZB die eine klar definierte Aufgabe hat.


    Fertig.


    Die Regeln sind gut ausgehandelt und müssen lediglich eingehalten werden und sie können auch (weitestgehend) eingehalten werden!


    Das Problem in Deutschland und Europa ist, dass die Politiker nicht mit Geld umgehen können und es zum Fenster rauswerfen, bzw. massig Wohltaten verteilen, die sie sich nicht leisten können.


    Das noch größere Problem ist: Die Wähler wollen es hier so (DAS ist das eigentliche Problem!).


    Deshalb werden gute Regeln je nach Stimmungslage im nachhinein permanent aufgebrochen und das führt ins Chaos.


    Dazu kommt eine verbrecherische EZB, welche trotz astronomischer Gehälter ihre Arbeit verweigert und verbotenerweise politisch motiviert handelt.

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  • Fundamental sind die hohen Kurse zumindest im Dax nicht zu rechtfertigen.

    Warum? Selbst wenn man von einem Einbruch um 10% ausgeht:

    - Wir sind jetzt auf Niveau Ende 2019. Damals war eigentlich Wirtschaftskrise nur hat es kaum wer gemerkt.

    - Die positive Entwicklung durch 2020 wurde ja wieder abgebaut, wir sind ja jetzt 15% drunter.

    - Mit 10% Inflation werden die Unternehmen ja nicht weniger wert. Die Kurse müssten ja mit der Inflation steigen.


    Insgesamt sind unsere Aktien doch heute fast 25% unter dem Niveau mitten in der Covid Krise. Ich würde nicht sagen das ist unterbewertet, aber ich sehe auch keinen Grund das sie unbedingt tiefer liegen sollen/können.
    Die Probleme kommen ja erst noch. Im DAX würde ich aktuell einfach nichts machen, weil ich ein erhebliches Risiko sehe das er in 2-3 Jahren nur noch bei 10k ist. Was nicht heißt das er nicht dann bei 20k sein kann...aber dann ist der MSCI World halt nochmal mehr gestiegen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Autobauer, Chemie und Banken sind gerade auf dem aufsteigenden Ast.

    Chemie und Banken kann ich nicht beurteilen, da traue ich dir.


    Bei allem im Tech Sektor das produziert (Ausnahme Infineon) sehe ich nicht wie es aufwärts gehen soll. Der Auftragseingang mag stimmen, aber wie soll man aktuell Umsatz machen? Die Chip Krise verschärft sich ja weiter, da löst sich nichts.

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  • Chemie und Banken kann ich nicht beurteilen, da traue ich dir.


    Bei allem im Tech Sektor das produziert (Ausnahme Infineon) sehe ich nicht wie es aufwärts gehen soll. Der Auftragseingang mag stimmen, aber wie soll man aktuell Umsatz machen? Die Chip Krise verschärft sich ja weiter, da löst sich nichts.

    Banken profitieren aktuell von den steigenden Zinsen. Wenn allerdings die Kreditausfälle steigen, wird sich das Blatt schnell wenden. Chemie hat schon Federn gelassen. Die Kurse steigen derzeit moderat an. Wie die Energiekrise sich aber letztlich auswirken wird, weiß noch niemand.


    Chipkrise ist scheinbar diffizil. Einige Branchen klagen, dass sie das Zeug nicht her kriegen (zB die Autobauer). Die Chiphersteller klagen dagegen schon teils über Auftragsrückgang.

  • Die Chiphersteller klagen dagegen schon teils über Auftragsrückgang.

    Ich habe durch Freunde etwas Einblick in die Geschichte. Klar klagen die heute...es war ja 2019 Einstellungsstopp wegen der Autoindustrie, dann stieg der AE um 100% und jetzt jammert man weil man das Niveau nur schwer halten kann... dabei konnten sie den AE gar nicht wegproduzieren. Ich sehe nicht wie es denen schlecht geht.

    Ich sitze ja regelmäßig selber an Google und suche Bauteile die fehlen.

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  • Moin,


    ich habe gestern das erste mal in meinem Leben ETF's gekauft und zwar ziemlich unspektakuläre. https://www.finanzen.net/etf/l…world-dr-etf-lu1781541179

    Ich habe mich auch vor ziemlich gut eingelesen, das einzig was mir nicht über den Weg gelaufen ist, ist der Handelsplatz.


    Beim Kauf wurden mir dann mehrere Börsen angeboten und ich hab mich für Frankfurt entschieden. Mehr aus dem Bauch.

    Heute würde ich Xetra oder Tradegate nehmen.


    1. In meinem Depot wird mir die Differenz zu Tradegate gezeigt, ist das richtig

    2. daraus folgt, kann ich in 15 Jahren über Tradegate verkaufen, obwohl in Frankfurt gekauft?

    3. Hab ich schon damit einen langfristigen Fehler gemacht?


    Danke und Gruß


    Thorsten

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung

  • Von exotischen Sachen abgesehen (bei Kauf an Auslandsbörsen) kannst du verkaufen wo du magst, normalerweise nimmt man den Marktplatz mit dem geringsten Spread bzw. dem höchsten Umsatz, also oft Xetra.

    Lagerplatz ist kein Problem.


    Die Unterschiede sind aber gering.


    Man darf nur nicht außerhalb der üblichen Handelszeiten bei z.B. L&S im Direkthandel zuschlagen - dann sind die Preise sehr schlecht, egal ob Kauf oder Verkauf.

    Grüße Peter

  • Danke, das beruhigt und erhellt !


    Gruß


    Thorsten

    Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung