Meine Aktien....

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  • Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Zur Zeit ist es echt mau. Die Inflation steigt, die Aktien fallen, die langfristigen Zinsen steigen bereits stark an und die Immobilienpreise sind noch hoch. Dazu steigt das Einkommen nicht an... aber dafür bahnt sich ein Krieg in Europa an... habe ich was vergessen? :(

  • Endlich fallen die Aktien mal. Ich warte seit zig Jahren auf vernünftige Einstiegskurse neben dem monatlichen Invest.........

    Viele Grüße
    Oliver

  • Die Aussichten - zumindest für Europa - finde ich auch sehr mau, dafür sind die Kurse noch gar nicht mal so sehr niedrig.


    Vielleicht werden nicht allzu lang laufende Anleihen doch langsam wieder halbwegs interessanter.


    Und der Euro fällt und fällt - von der Leyhen feierte anfangs den abstürzenden Rubel, nun fällt unser Euro eher stärker als der böse Rubel.

    Grüße Peter

  • Und der Euro fällt und fällt - von der Leyhen feierte anfangs den abstürzenden Rubel, nun fällt unser Euro eher stärker als der böse Rubel.

    Da kann man nur froh sein wenn man noch genügend Geld in anderen Währungen besitzt. Vom Euro habe ich noch nie was gehalten.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • .... die Immobilienpreise sind noch hoch. ...

    Wenn Du meinst, dass die Immo-Preis mittelfristig sinken, bist Du m.M.n. auf dem Holzweg.


    Die Materialpreise für wirklich ALLES am Bau steigen seit mind. 18-24 Monaten so stark wir noch nie. Tlw. zwsichen 100 und 300%.

    Egal ob Ziegelsteine, Zement, Sand, Kupfer, Alu, Holz oder Kunststoffprodukte.... weil da überall viel Energie zur Produktion gebraucht wird oder Öl/Gas direkt.

    Weiter werden die nächsten Lohnrunden sicher nicht "zurückhaltend" ausfallen bei der Inflationsrate, die wir haben.

    Dazu kommen der Mangel an Handwerkern am und um den Bau.


    Die Nachfrage ist aber nach wie vor gewaltig und die Devise des Bauministeriums, dass man ab sofort mindestens 400.000 Wohneinheiten pro Jahr fertigstellen will bzw. müsste um diese Nachfrage zu decken ist sowas von illusorisch, dass man bloss noch lachen kann.

    D.h. die Nachfrage wird das Angebot noch viele Jahre bei weitem übersteigen. Und der Verdrängungswettbewerb wird alle mit Geld zwingen sich in höheren Preisklassen umzusehen. Klar... wenn die Zinsen anziehen, wird das Finanzieren schwieriger. Aber für geeignete Immos wird sich immer ein Käufer finden, der bezahlen kann. Das richtige Erben steht ja noch bevor.


    Ich merk das mit meinem Verkauf selber. Letztes Jahr hatte ich in 7 Monaten 4 ernsthafte Interessenten. Dieses Jahr habe ich in den letzten 8 Wochen schon 8 hier durch geschleust. Und das ist ja nun wirklich kein Standardobjekt.

  • Das ist aber alles andere als ein durchschnittliches Objekt, das dem normalen breiten Markt entspricht. :)


    Manche haben sehr viel Geld - aber für normale Bürger wird es schwieriger, zu Eigentum zu kommen - ob da weiterhin hohe Preise Bestand haben halte ich zumindest für fraglich.


    Klar, Neubau wird durch Auflagen und Material- und Personalmangel grundsätzlich teurer.


    Nur ist die Frage, wieviele noch eine Finanzierung bekommen angesichts steigender Zinsen und strenger Vorgaben der Banken durch die Regulierung.

    Grüße Peter

  • Natürlich wird das zunehmend schwieriger zu finanzieren. Überhaupt keine Frage.


    Auf der anderen Seite: Der Staat kann zwar Vermieter zwingen ihre Mieten "bezahlbar" zu halten, aber der Staat kann keine Handwerker und Material herbeizaubern. Und er kann keinen Bauunternehmer zwingen irgendwas zu bauen und dann unter AHK zu verkaufen.


    Das wird über kurz oder lang, in diesem Falle eher sehr kurzfristig, zu einem Einbruch der Baukonjunktur führen. Die meisten Handwerker, mit denen ich zu tun habe, sagen, dass sie für dieses Jahr noch gut ausgelastet sind, aber ab nächstem Jahr sieht es mau aus mit Aufträgen.


    D.h. das Angebot wird eher stagnieren oder sogar rückläufig sein die nächsten paar Jahre. Die Nachfrage ist aber nach wie vor steigend durch den imensen Zuzug.

    Das wird zumindest m.M.n. die Preise zumindest in gehobenen Wohnlagen weiter treiben. Sicher nicht mehr so stark wie die letzten Jahre, aber rückläufige Preise zu erwarten bei der Konstellation ..... eher unwahrscheinlich.

    Weiter kommt dazu, dass sich die Nachfrage nach guten Objekten, getrieben durch verschiedene Ursachen, inzwischen aus den Innenstädten wieder mehr auf die Randbezirke und den Speckgürtel verlegt haben. Dort sind zumindest in den Hochpreisstädten die Preise in den letzten beiden Jahren deutlich stärker gestiegen als in den Innenstädten.


    Edit:

    Wenn die Unzufriedenheit der Bürger nur hoch genug wird und entsprechend artikuliert wird, gibt´s dann halt das übernächste "Zuschussprogramm".

    Sowas hat doch inzwischen echte Tradition, oder? ;)

  • Dazu passend und gerade eine Stunde alt:

    Immobilien: Unbezahlbar? Tatsächlich ist das Eigenheim heute günstiger als vor 20 Jahren - WELT
    Die Immobilienpreise in Deutschland klettern von Rekord zu Rekord. Da überrascht die Analyse eines Finanzierers: Von 1975 bis 2005 waren Häuser und Wohnungen…
    www.welt.de


    Leider Welt+ und zu lang zum zitieren.


    Edit:

    Man sollte das Zinsniveau der letzten Jahre 5-8 Jahre nicht unbedingt zum "Normalfall" deklarieren.

  • Ich seh ja wie die Preise für die Ferienhäuser an der Ostsee in den letzten 3 Jahren geradezu explodiert sind.

    Einfache Holzhäuschen mit 60 Quadratmeter Wohnfläche und 500 Quadratmeter Grundstück, von 270 Tsd auf 480 Tsd gestiegen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Und: verkaufst Du jetzt zu diesen hohen Preisen?


    Oder behältst es lieber und glaubst daran, dass die Preise immer weiter steigen?

    Grüße Peter

  • Nein wir können noch nicht verkaufen, die 10-Jahre Spekulationsfrist ist noch nicht vorbei, wäre erst Oktober 2025 interessant da man ab da keine Steuern für den Gewinn bei Veräußerung bezahlt.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Und: verkaufst Du jetzt zu diesen hohen Preisen?


    Oder behältst es lieber und glaubst daran, dass die Preise immer weiter steigen?

    Man kann es auch einfach behalten um von den Mieterträgen zu leben? Oder ist es jetzt nur noch für Preissteigerungen interessant?

    Viele Grüße
    Oliver

  • Bei einem Ferienhaus lebst du nicht von den Mieterträgen, da bist du froh wenn am Ende des Jahres ein kleines Plus bei der Vermietung rauskommt und du nicht draufzahlen musst.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Keine Ahnung wie es bei Otti aussieht: bei vielen Mietobjekten (die in Foren oder Publikationen diskutiert werden) sehe ich kaum eine Mietrendite (brutto unter 3 % bei aktuellen Kaufpreisen) - da kommt der gute Gewinn tatsächlich nur bei deiner deutlichen Preissteigerung zustande.


    Bin aber auch kein Immobilienfreund, schrieb ich ja schon öfter. ;)h

    Grüße Peter

  • So sieht’s aus.

    Wenn man dann noch den ganzen Ärger den man mit einer Ferienimmobilie hat berücksichtigt legt man das Geld besser auf ein Konto bei einer Schweizer Bank und investiert in Aktien und fährt mit den erzielten Dividenden mehrmals im Jahr in den Urlaub.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • ich grab mich grad ein wenig in das Thema ETF.

    Ich dachte MSCI World wäre ein (also 1) ETF. Aber das ist ja eigentlich nur eine Bezeichnung für eine Gattung, oder?


    Von iShares gibt es eine ACC (USD) und eine Dist (Eur)


    Ich würde jetzt mal unaufgeregt nen theoretischen Sparplan auf USD angelegen - aber irgendwas mach ich bei der Herangehensweise doch bestimmt falsch, oder?


    Papst