Meine Aktien....

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  • In guten Zeiten wird immer das Konzept mit den günstigsten Kosten Sieger sein !


    Was völlig auf der Strecke bleibt sind mMn Gedanken über wachsende Risiken.

    Aktienkurse laufen den Gewinnen davon.

    Anleihen performen/ten aufgrund sinkender bzw. niedriger Zinsen und werden mit Blick auf die Zukunft immer

    riskanter , weil die Schuldner immer höher Verschuldet sind, weil kein Riskikopuffer aus laufenden Zinserträgen

    mehr da ist, der Ausfälle kompensieren könnte und weil steigende Zinsen (gerade zwar ein wenig wahrscheinliches Szenario)

    massive Kursverluste nach sich ziehen würden.


    Ein ETF ist in guten wie in schlechten Zeiten immer voll dabei, keine Chance das jemand ne Notbremse zieht.

    Das sollte man nicht auser acht lassen.


    In der Vergangenheit, als die Börsen noch nicht so massiv mit Geld geflutet wurden und es noch sowas wie

    einen Bezug der Kurse zu den realen Zahlen gab, da gab es auch immer wieder reinigende Korrekturen,

    in denen aktive Manager ihre Stärken ausgespielt haben. Seit spätestens 2009 wird aber Geld gepumpt

    was das Zeug hält und damit künstlich eine Nachfrage geschaffen, die wenig mit den realen Zahlen, Gewinnen

    zu tun haben.


    Daher einen Floss Multi Op im Depot zu haben kann defintiv nicht schaden, muss ja nicht der einzige Baustein im Depot sein.

    Vgl mit MSCI (flossbach = Blau)

    msci-flossbachcrk0.jpg

    _____________________________
    Gruß Rico

  • Alles schön und gut.


    Was nutzt es aber, wenn ein gemanagter Fond es tatsächlich vielleicht schafft 4% p.A. besser als der entsprechende ETF zu sein, dafür aber 5% Verwaltungsgebühren kassiert :p


    Und die "Notbremse" haben wegen Corona die wenigsten Fondmanager gezogen, was der von Andreas erwähnte Artikel belegt.

    Jetzt wäre die Beste Zeit gewesen, sich mal durch gutes Managen von den ETF zu profilieren. Ging ja voll in die Hose :p :D


    Meine persönliche Absicherung gegen den volatilen MSCI-ETF ist übrigens ein globaler Renten-ETF

  • Davon mal abgesehen habe ich mit der "von Storch" Dynastie ein persönliches politisches Problem ... :m:

    Mag sein, dass ich dich missverstehe, aber das ist ja Sippenhaft.

    Sowas kennen viele nur von den Nazis.

    Wie soll man das nun interpretieren?


    :)

    Diese Signatur enthält unsittliche Bilder und wurde vom Server geblockt.

  • Zitat

    Noch Fragen?


    Ich habe nie gesagt, dass ich ein Fan der aktiv gemanagten Fonds bin und würde auch keinem dazu raten, aber wenn man partout will...


    Der Ausgabeaufschlag ist allerdings auch nur ein Vorschlag des Anbieters, den kann man sehr deutlich verhandeln und das sollte man auch tun

  • Wie oft führst du ein Rebalancing durch?

    Warum müsste man sowas machen?

    Das versuchen einem die Bankberater zu verkaufen, damit sie wenigstens etwas an Transaktionsgebühren verdienen. :m:

    Nix da - Finger Weg und den Daueraufrag laufen lassen.



    Nachstehend findet sich eine Übersicht der Zitate von André Kostolany, die mir besonders gut gefallen.

    #1 Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.


    #2 Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten – oder umgekehrt.


    #3 Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.


    #4 Die Logik an der Börse ist, dass man oft unlogisch sein muss – und das ist die große Kunst des Spekulierens und der Börsenanalyse.


    #5 Die größte Spekulation der Welt wäre es, einen Politiker zu dem Wert einzukaufen, den er hat, und ihn zu dem Werte zu verkaufen, den er sich selbst einräumt.


    #6 Spekulieren kann jeder. Es zur richtigen Zeit zu tun – das ist die Kunst.


    #7 Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.


    #8 Verwenden Sie auf den Aktienkauf ebenso viel Zeit wie auf den Kauf eines Gebrauchtwagens.


    #9 Der Börsenkurs verhält sich zur Wirtschaft wie der Hund zum Spaziergänger. Er läuft voraus und kommt aber immer wieder zurück.


    #10 Oft muss man an der Börse die Augen schließen, damit man besser sehen kann.


    #11 Wenn man an der Börse Geld macht mit den Ratschlägen eines Profis, ist es ein Erfolg; ohne die Ratschläge ist es ein großer Erfolg, und wenn man justament gegen die Ratschläge der Experten Geld macht, ist es ein Riesenerfolg.


    #12 Ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung.


    #13 Wenn die Börsenspekulation so leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant.


    #14 Der Teufel hat die Börse erfunden, um die Menschen dafür zu bestrafen, dass sie glauben, wie Gott aus dem Nichts etwas schöpfen zu können.


    #15 Die Deutschen sind der Tücke des Geldes nicht gewachsen. Das Volk der Romantiker, Philosophen und Musiker ist in Geldangelegenheiten unromantisch und verliert jeden Hang zur Philosophie und besonders zur Phantasie.


    #16 Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt bestimmt.


    #17 An der Börse ist es nicht der neue Besen, sondern der alte, der gut kehrt.


    #18 Ein Ingenieur darf bei seiner Arbeit nicht unter Alkoholeinfluss stehen. Für Spekulanten ist dies eher von Vorteil, weil es gewisse Hemmungen abschafft.


    #19 Die Börse, das heißt der Finanzmarkt, ist eigentlich Theater, in dem immer dasselbe Stück gespielt wird, aber immer unter verschiedenen Titeln.


    #20 An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil.


    #21 Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten, aber es gibt keine alten, kühnen Piloten.


    #22 Geld ist der Sauerstoff der Börse.


    #23 Immer Angst haben, nie erschrecken!


    #24 Börsengurus empfehlen oft genau die Aktien, die sie selbst zu einem günstigen Kurs loswerden wollen.


    #25 Die Börse ist launisch und unberechenbar. Man muss auch die Reaktion des Publikums erraten.


    #26 Ein Mann kann zwischen mehreren Methoden wählen, sein Vermögen loszuwerden: Am schnellsten geht es am Roulette-Tisch, am angenehmsten mit schönen Frauen und am dümmsten an der Börse.


    #27 Wer an der Börse nicht an Wunder glaubt, der ist Realist.


    #28 An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.


    #29 Anfangs war ich der festen Überzeugung, die Börse sei die größte Erfindung der Welt. Ich bin noch derselben Auffassung.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalopod ()

  • Warum müsste man sowas machen?


    Um die Zielallocation aufrecht zu erhalten !

    Wenn die Aktien Märkte extrem gut laufen und bei den Renten passiet ja grad nix ,

    dann wurd dein Aktienteil ziemlich bald mal überhand nehmen

    und dann kannst deine Abichtérung mit dem Renten Teil vergessen.



    Und wozu brauche ich für nen Rebalancing nen Bankberater.

    zumal die Kosten bei ETF überschaubar sind der

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    Gruß Rico

  • Um die Zielallocation aufrecht zu erhalten !

    Wenn die Aktien Märkte extrem gut laufen und bei den Renten passiet ja grad nix ,

    dann wurd dein Aktienteil ziemlich bald mal überhand nehmen

    Ja und?

    Dann ist es in zwei bis drei Jahren auch wieder genau andersherum.

    Bei dem Sparplan kommt es MIR über die Jahre hinweg gesehen (>10-15) nicht auf ein oder zwei Prozent bessere p.a. Performance in dem einen oder anderen Segment an.

    Und man erwischt sowieso grundsätzlich immer den falschen Zeitpunkt zum Kaufen bzw. Verkaufen, von daher lasse ich es einfach laufen.


    Zum Zocken habe ich immer noch einzelne Aktienwerte im Depot.

  • Der Gedanke des Rebalancing kommt nicht von Bankberatern - ich kenne den von einer reinen ETF Strategie. Man legt ja sein Risikoprofil fest, z. B. 80% Aktien, 20% Anleihen oder wie auch immer. Wenn ich nach einem Jahr 85% Aktien und 15% Anleihen habe, passt das Risikoprofil ja nicht mehr. Es geht eben genau darum, dass man nicht den Markt überperformen möchte o. Ä. sondern einfach gemäß der eigenen Risikoneigung und anderer Kriterien wie ein Anlageregionenmix bei Aktien etc. anlegen möchte. Wenn ich zum Beispiel meinen Aktienteil zu 30% in den Emerging Marketes sehe, zu 40% in Europa und zu 30% in den USA, dann macht es ja Sinn, dass man das nach einem hoch volatilen Jahr bspw. wieder ins Gleichgewicht bringt.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Man legt ja sein Risikoprofil fest, z. B. 80% Aktien, 20% Anleihen oder wie auch immer. Wenn ich nach einem Jahr 85% Aktien und 15% Anleihen habe, passt das Risikoprofil ja nicht mehr

    Was ist denn ein "Risikoprofil"? :p

    Sorry, aber was ist daran schlimm, wenn man plötzlich 5% zu viel Aktien oder Renten im Depot hat? Geht die Welt auch nicht unter.

    Klar kann man aus allem eine Wissenschaft machen.

    Ich habe FÜR MICH die Aufteilung 40% Renten Global, 40% Aktien Global und 20% EM entschieden.

    Vor 10 Jahren noch war ich zum 100% in Aktien investiert, man wird aber auch älter ^^

    Dadurch, dass ich eine feste Summe anspare, kaufe ich in schlechten Zeiten, dann eben mehr Anteile von dem einen oder anderen Segment.

    Sollte ich irgendwann kurzfristig Geld brauchen, dann verkaufe ich halt zu dem Zeitpunkt etwas von den Anteilen, die dann eben am besten gelaufen sind.


    Meiner persönlichen Erfahrung nach, sind die Werte am besten gelaufen, von denen ich eine Zeit lang die Finger gelassen habe ^^

  • Zitat

    Dann ist es in zwei bis drei Jahren auch wieder genau andersherum.

    Bei 5% sähe ich natürlich auch keinen Handlungsbedarf.


    Wenn ich mir die Entwicklung der Aktien und Renten in den letzten 10 Jahren anschaue, dann ist da ohne Eingriff das ursprüngliche Verhältnis und damit die Risikostruktur schon deutlich durcheinander geraten. Ein zweiter Grund könnte sein, dass man älter und da,it der Anlagehorizont kürzer wird.


    Am einfachsten ist es, dass Rebalancing bei Neukäufen oder Verkäufen zu berücksichtigen. Wenn das nicht reicht würde ich persönlich vorab einen Zielkorridor für die Gewichtung festlegen und wenn es da deutlich herausläuft eingreifen. Häufiger als ein mal im Jahr sollte das in der Regel aber nicht nötig sein.

  • Ein zweiter Grund könnte sein, dass man älter und da,it der Anlagehorizont kürzer wird.

    Richtig, genau deswegen habe ich in der Tat vor ca. 5 Jahren mein Sparplan von 100% Aktien auf 60% Aktien angepasst und das bis dahin eher Deutsch- und Branchenlastige Investment auf ein Globales geändert.

  • Bundesrat kippt eventuell die neuen Regeln zur Verlustrechnung, die seit diesem Jahr schon (quasi unbemerkt) gelten und im nächsten verschärft werden


    dieses Jahr gilt schon EStG §20 Abs 6 neu Satz 6 für alle Totalverluste: nur noch auf Finanzamtsebene verrechenbar mit 10k pro Jahr, ab kommendem Jahr alle Termingeschäfte ähnlich (Abs 6 Satz 5)


    aufgrund der Komplexität des Themas findet man in der Presse natürlich nix und CumEx-Scholz rafft sein eigenes Gesetzesvorhaben sowieso nicht, Irrenhaus D

  • Eine Frage an die Experten hier: Wie wird man physisches Edelmetall (Gold, Silber) eigentlich am besten wieder los? Der Spread Ankauf/Verkauf ist ja doch recht gross bei den üblichen Verdächtigen (Degussa, pro aurum, usw.)...

  • Eine Frage an die Experten hier: Wie wird man physisches Edelmetall (Gold, Silber) eigentlich am besten wieder los? Der Spread Ankauf/Verkauf ist ja doch recht gross bei den üblichen Verdächtigen (Degussa, pro aurum, usw.)...

    Die besten An- und Verkaufspreise findest Du auf der Seite gold.de

  • Eine Frage an die Experten hier: Wie wird man physisches Edelmetall (Gold, Silber) eigentlich am besten wieder los? Der Spread Ankauf/Verkauf ist ja doch recht gross bei den üblichen Verdächtigen (Degussa, pro aurum, usw.)...

    entweder bei mir :D oder bei eBay Kleinanzeigen:


    Ich würde mal unterscheiden zwischen Verkauf beim:


    (1) Händler:

    - meist geringere Ankaufspreise

    + bei etablierten Händlern ist es meist eine sehr unkomplizierte und schnelle Abwicklung


    (2) Kleinanzeigen:

    - viele Betrugsversuche von Leuten, die dir das Gold ohne Gegenleistung abzuknöpfen wollen. Wenn dir jemand deinen gewünschten Verkaufspreis ohne Handeln zahlen möchte, ist meist schon Vorsicht geboten

    - oftmals dauert es ein bisschen, bis der Verkauf über die Bühne geht

    + höhere Preise erzielbar als bei Händlern (ist halt wie beim Gebrauchtwagenverkauf ;) )

  • die Verkaufspreise bei den Kleinanzeigen sind nicht wirklich hoch. Die sind absolut marktgerecht. Ich denke, es ist normal, dass Händler weniger zahlen, als der Markt - wie erwähnt, ich vergleiche das ein bisschen mit dem Gebrauchtwagenhandel. Dort erzielt man privat auch höhere Preise als beim Händler