Meine Aktien....

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  • Möchte eigentlich nur die sauer verdienten Euros etwas absichern damit nicht alles weg ist wenn der Euro mal kaputt gehen sollte.

    Sollte das wirklich passieren, brauchst Du mit Aktien gar nicht erst anfangen, dann würde nämlich die gesamte Weltwirtschaft komplett kollabieren.

    Und Rentenpapiere helfen da auch nicht mehr.

    Vielleicht noch Goldbarren.

    Das haben die Aluhutträger bis dahin aber komplett aufgekauft :D

    :duw:

    Und norwegische Kronen ist eine gaaaanz schlechte Idee.

    Wenn der norwegische Pensionsfond den Bach runter geht, kannst Du damit die Wände tapezieren.

    Er ist übrigens der größte Aktionär Europas :p

    https://de.wikipedia.org/wiki/…_Pensionsfonds_(Norwegen)

  • Habe auch schon daran gedacht die Summe in Fremdwährungen umzutauschen, Schweizer Franken und Norwegische Kronen zum Beispiel, habe ich zwar schon zu einem Teil gemacht aber ich weiß nicht ob man das in noch größerem Umfang machen sollte.

    Also ich bin mir nicht sicher, ob man nur zur Vermeidung von (ja jetzt nicht so wahrscheinlicher) Inflation solche Risiken eingehen sollte - Du weißt ja (vermutlich) viel zu wenig über schweizer oder norwegische Verhältnisse um das genau beurteilen zu können.

    Mit Fremdwährungskredite haben zwar schon einige einen guten Schnitt gemacht, es sind aber auch schon jede Menge richtig auf die Fresse gefallen - das gleiche Risiko hast Du ja bei Guthaben auch.

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Das klingt alles recht spekulativ, was Du in der Vergangenheit gemacht hast. :teufel:


    Währungen kann keiner vorhersagen - vor einigen Monaten galt der US $ als die starke Währung und aktuell steht er unter Druck.


    Wenn der Euro tatsächlich über die Wupper gehen sollte (wonach es aktuell nicht aussieht), dann müsste man in Sachwerte gehen, wie eben Aktien oder von mir aus auch Gold und Immobilien.


    Wäre der Staat mehr oder weniger pleite, könnte er aber so ziemlich alles einziehen und oder kräftig besteuern.

    Grüße Peter

  • Treffend auf den Punkt gebracht.

    Und ja, ich bin da früher schon mal ganz gerne ins Risiko gegangen :teufel:, aber mit bald 60 wird man da etwas risikoscheuer ^^
    2 Timesharing-Wochen hatte ich übrigens auch schon mal über die Metro gekauft, habe das aber nie in Anspruch genommen und dann die Wochen mit einem kleinen Gewinn wieder verkaufen können ^^

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • wenn du wirklich gar keine Erfahrung mit Investment hast, würde ich empfehlen dich bei deiner Bank beraten zu lassen...

    Dann ist wenigstens eins sicher..... nämlich das die Bank was verdient. ;)


  • Möchte eigentlich nur die sauer verdienten Euros etwas absichern damit nicht alles weg ist wenn der Euro mal kaputt gehen sollte.

    Wenn Du das Geld nur absichern willst aber Rendite keine Rolle spielt, legt das Geld in CHF an. Geht auch in Deutschland, aber ich würde dafür in die Schweiz gehen.

    Bringt zwar null Zinsen, ist aber außer Reichweite des deutschen Fiskus und falls der Euro wirklich abstürzt, bringt es halt einen Währungsgewinn.

  • Genau das ist ja das Problem, wenn ich auf meine Hausbank gehe empfehlen die mir nur die Produkte von der Union Investment oder der R+V Versicherung.


    Meiner Frau wollten sie eine Einmalzahlung auf ihre bereits bestehende Rentenversicherung von der R+V aufschwatzen, hätte 5,7 Prozent einmalige Gebühr gekostet bei einer Laufzeit bis 2027.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Wenn Du das Geld nur absichern willst aber Rendite keine Rolle spielt, legt das Geld in CHF an. Geht auch in Deutschland, aber ich würde dafür in die Schweiz gehen.

    Das soll doch hoffentlich kein Aufruf zu illegalem Bargeldexport sein ... ;)

    Es geht hier immerhin um 30.000 €.

  • Zwischen fast allen Ländern gibt es inzwischen einen internationalen Austausch, bei dem Bankguthaben, Zinsen etc. mitgeteilt werden.


    Geld ins Ausland zu verlagern halte ich daher für wenig sinnvoll - falls die Schweizer solche Kleinkunden überhaupt akzeptieren. ;)

    Grüße Peter

  • Gerade noch darüber nachgedacht, so abwegig ist das nicht mit der Inflationsgefahr 🤔
    https://www.focus.de/finanzen/…nflation_id_12402040.html

    Naja, der zitierte David Marsh ist bekannt dafür, mit merkwürdigen Thesen den Verkauf seiner Bücher zu bewerben ...

    Es gibt genug andere "Experten", die genau das Gegenteil behaupten.


    Zitat

    Aus Sicht von Alexander Krüger, Chefvolkswirt beim Bankhaus Lampe stehen für die Euro-Zone die Zeichen aber dennoch auf sinkende Verbraucherpreise. „Vor allem die coronabedingt höhere Arbeitslosigkeit wird das Lohnwachstum weiter dämpfen.“ Auch die In- und Auslandsnachfrage werde zunächst wohl schwach bleiben. „Trotz der äußerst expansiven EZB-Geldpolitik ist die Gefahr für Deflation höher als für Inflation“, meint der Experte.


    https://www.handelsblatt.com/f…-GuA9FfeJsaQEiRnyxfVf-ap4

  • Zwischen fast allen Ländern gibt es inzwischen einen internationalen Austausch, bei dem Bankguthaben, Zinsen etc. mitgeteilt werden.


    Geld ins Ausland zu verlagern halte ich daher für wenig sinnvoll - falls die Schweizer solche Kleinkunden überhaupt akzeptieren. ;)

    Wenn Du damit darauf anspielst "Geld verstecken zu spielen", dann hast natürlich Recht, aber Erträge gibt es eh nicht mehr (zumindest bei den liquiden Anlagen, die Otti so vorschweben und was es es nicht gibt muss man auch nicht versteuern) und weiter:


    a) Sinnvoll ist sowas in jedem Fall, da inländische Konto jederzeit von der Regierung "reguliert" werden können (Zwangsbesteuerung, Zwangsabgabe usw...). Alles was auf dem Konto liegt ist reines Buchgeld und nur die Regierung/EZB entscheidet darüber, was es wert ist und ob Du es auch abheben kannst. Das sollte sich jeder vor Augen halten.

    b) Konto in einer Fremdwährung, die auf jeden Fall stabiler ist als der Euro, kann ja zumindest nicht schaden.

    c) Zumindest vor einigen Jahren konnte man als Bürger der EU (fast) problemlos ein Konto in der Schweiz einrichten. Einmaliges persönliches Erscheinen ist allerdings Voraussetzung und das Ausfüllen eines 4-seitigen Din-A4-Antrags eingerechnet. Eine Mindesteinzahlung wurde damals zumindest nicht verlangt. Problematisch wird es allerdings in der Schweiz ab mehr 100K CHF, weil die meisten Banken dann zumindest vom Girokonto Negativzinsen i.H.v. 0,75% p.a. verlangen. Da muss man sich dann was anderes einfallen lassen (gibt z.B. Sparkonten, die nichts kosten, die dann aber Beschränkungen bei der jährlichen Abhebung haben. Ist aber bis 50 oder 100K CHF alles unproblematisch.). Auch Barauszahlungen von Schweizer Konten sind seit einiger Zeit auf 10.000 CHF/Monat limitiert. Betrifft allerdings nur Barauszahlungen, nicht hingegen Überweisungen.

  • Naja, der zitierte David Marsh ist bekannt dafür, mit merkwürdigen Thesen den Verkauf seiner Bücher zu bewerben ...

    Es gibt genug andere "Experten", die genau das Gegenteil behaupten.



    https://www.handelsblatt.com/f…-GuA9FfeJsaQEiRnyxfVf-ap4

    Das ist zwar richtig (m.M.n.) aber genauso sagt die Theorie auch aus, dass die Deflation ein Vorbote einer Hyperinflation ist.

    Genau das ist nämlich in den 20er und 30ern des vorherigen Jahrhunderts auch passiert.

  • Und, was machen wir jetzt?

    [ ] Kopf in den Sand stecken und hoffen das alles wieder gut wird

    [ ] Versuchen das bisschen Kapital krisensicher oder zumindest etwas krisensicherer unterzubringen

    [ ] Geld und Sachwerte favorisieren

    [ ] Alles auf eine Karte setzen und auch noch mit geliehenem Geld am Aktienmarkt spekulieren


    Mehrfach Auswahl möglich ;)


    Und dann ankreuzen und mit den persönlichen Daten an Hr. Scholz und/oder dem Bankberater Deines Vertrauens übermitteln. Die wissen dann schon, was zu tun ist. :D

  • Und weitergeht die wilde Fahrt (Zitat Karussell Kirmes ^^) : Tesla nach dem Aktiensplitt: WAHNSINN! :crazy:


    Gestern für 385€ gekauft und später gleich wieder für 407,65€ verkauft, leckere Rendite für einen Tag. Als Sahnehäubchen dann am späten Nachmittag wieder für 395€ eingestiegen und heute schon (zeitweise) über 450€. Habe damit endlich meine Verluste aus der unsäglichen Wirecard Pleite vom Juni ausgeglichen und bin damit immer noch 6,5% über dem Einstiegsbudget meiner "Zockerkasse". Macht gerade Spaß :cool:

    Aus reinem Interesse ... wie ist denn deine Exit-Strategie, wenn die Entwicklung des Intraday-Kurses mal nicht den gewünschten Verlauf nimmt, so wie wohl in den letzten Tagen? Sitzt du das aus? Ist bei der aktuellen Kursentwicklung aber wohl auch keine Option, wenn du für 420 gekauft hast und wir aktuell bei 320 halten.

  • Gegen Inflation helfen sämtliche Arten von Sachwerten, der Aspekt gibt keiner Anlageklasse einen Vorteil. Das können Aktien, Immobilien, Edelmetalle, Oldtimer usf. usw. sein. Nur Bares ist dann schlecht. ^^