Meine Aktien....

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Auf jeden Fall hat sich das Verhältnis Gold:Silber-Preis jetzt wieder "normalisiert" bei ca. 1:80 ... Lukrativer Weise aus Richtung des Goldpreises betrachtet :)

  • Moin,


    Tesla ist ja -wieder mal- eine Wundertüte. Vor einer Woche noch bei rund 1160€ und aktuell bei 1560€, Tendenz weiter steigend :idee:

    Ich hätte schon direkt nach der Bekanntgabe des geplanten Aktiensplitts einen Kursanstieg erwartet und nicht jetzt. Und wieder beschäftigt mich die Grundfrage aller Aktienkäufer: Behalten oder verkaufen? Gefolgt von der Frage: Was kauf ich dann von dem freigewordenen Geld:?: Irgendwas ist halt immer :p


    Gruß Andreas

  • Und weitergeht die wilde Fahrt (Zitat Karussell Kirmes ^^) : Tesla nach dem Aktiensplitt: WAHNSINN! :crazy:


    Gestern für 385€ gekauft und später gleich wieder für 407,65€ verkauft, leckere Rendite für einen Tag. Als Sahnehäubchen dann am späten Nachmittag wieder für 395€ eingestiegen und heute schon (zeitweise) über 450€. Habe damit endlich meine Verluste aus der unsäglichen Wirecard Pleite vom Juni ausgeglichen und bin damit immer noch 6,5% über dem Einstiegsbudget meiner "Zockerkasse". Macht gerade Spaß :cool:

  • Habe mal eine Frage an die Experten hier:

    Wenn man 30.000,- Euro anlegen möchte die zur Zeit auf dem normalen Konto liegen und dementsprechend nichts bringen, wie sollte man das Geld anlegen um es vor einer nahenden Inflation zu schützen?


    Es sollte aber nicht soo langfristig angelegt werden, sprich, wenn man es braucht sollte es ohne große Probleme zur Verfügung stehen.


    Habe mal ein bisschen gegoogelt und bin auf Börse Online auf diese Empfehlung gestoßen, wäre sowas zu empfehlen:


    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Wenn man 30.000,- Euro anlegen möchte die zur Zeit auf dem normalen Konto liegen und dementsprechend nichts bringen, wie sollte man das Geld anlegen um es vor einer nahenden Inflation zu schützen?


    Es sollte aber nicht soo langfristig angelegt werden, sprich, wenn man es braucht sollte es ohne große Probleme zur Verfügung stehen.

    Soso, es kommt also eine Inflation ... 8| 8| 8|


    DIE FRAGE: was bedeutet "langfristig"?


    Bei allem weniger als 5 Jahren kommen (wenn überhaupt) nur Rentenpapiere in Frage. Idealerweise global breit gestreut, gerne als ETF.


    Ab 10 Jahren aufwärts kann man über Aktien nachdenken.

    Auch da eher sehr breit global gestreut und aus Kostengründen auch als ETF.


    ETF kann man täglich Verkaufen, sind also hochverfügbar.

    Welcher ETF ist prinzipiell wurscht (sie replizieren sowieso den selben Index), ich würde den nehmen, den deine Hausbank am günstigsten anbietet.


    Ich würde den Betrag auch nicht auf einmal anlegen, sondern die Anteile z.B. über ein Jahr verteilt monatlich kaufen, dann nivelliert man etwas die Einstiegskurse.


    Als Beispiel mal meine Anlagestrategie


    40% globaler Rentenfond DBX0AL (was sicheres)

    40% MSCI World Aktien ETF110 (was spekulatives)

    20% Emerging Market ETF127 (Zockeranteil :p)

  • Ohne die "Börse Online" Empfehlungen im Einzelnen zu bewerten, muss man erst einmal festhalten, dass ein offensives Aktienportfolio für den beschriebenen Zweck Inflationsschutz und sofortige Verfügbarkeit völlig ungeeignet ist. Wenn das die Ziele sind, bleibe lieber beim Festgeld oder kaufe Rentenpapiere oder allenfalls etwas konservatives wie den DWS-Fond "Grundbesitz Europa", WKN 980700.


    Sollte es darum gehen, auch mal eine ordentliche Rendite zu machen, wirst Du nicht darum herum kommen, auch ins Risiko zu gehen. Das heißt dann aber auch, dass an dem gewünschten Verfügbarkeitstermin die Börsen gerade eine Schwächephase haben und Du noch nicht mal Deinen Einsatz wieder siehst. Langfristig bleibt es trotzdem die beste Renditestrategie.

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • ... oder allenfalls etwas konservatives wie den DWS-Fond "Grundbesitz Europa", WKN 980700.

    Im Augenblick auf Immobilien zu gehen halte ich persönlich etwas gewagt.

    Die Branche ist wegen Corona ordentlich im Umbruch, Büroimmobilien werden wegbrechen, nachdem die Firmen gemerkt haben, dass HomeOffice gut funktioniert.

    Dadurch werden auch die Wohnungen in Arbeitsplatznähe nicht mehr so gefragt und die Mieten in den Ballungsräumen werden sinken.

    Da wird es demnächst IMHO eine ordentliche Korrektur geben.

  • wenn du wirklich gar keine Erfahrung mit Investment hast, würde ich empfehlen dich bei deiner Bank beraten zu lassen...


    Ansonsten sind breit gefächerte ETFs sicher gut...

    Viele Grüße - Benjamin

  • Alles, was überhaupt etwas Rendite bringt, bedeutet zur Zeit erhebliches Risiko und ordentliche Schwankungen.


    Alles, was "sicher" ist, bringt genau 0 Rendite, bei Staatsanleihen sogar negative Rendite.


    Breit gestreute Aktien-ETFs gelten als heiliger Gral die letzten Jahre - da musst Du aber damit rechnen, dass sie im Keller stehen, wenn Du an das Geld willst, siehe Aktienkurse im März, da stand ziemlich alles weit unten.


    Ergo: das was Du willst gibt es einfach nicht gleichzeitig. :)

    Grüße Peter

  • wenn du wirklich gar keine Erfahrung mit Investment hast, würde ich empfehlen dich bei deiner Bank beraten zu lassen...

    ... die Dir sicher den eigenen gemanagten Aktienfond anbieten werden mit 5% jährlicher Verwaltungsgebühr und 10% Ausgabeaufschlag. :m:

    Oder heute im Angebot eine KAPITALLEBENSVERSICHERUNG, wird immer wieder gerne genommen :boese: :boese: :boese:


    Besonders von 85 jährigen kinderlosen Witwen :D :p

  • ... die Dir sicher den eigenen gemanagten Aktienfond anbieten werden mit 5% jährlicher Verwaltungsgebühr und 10% Ausgabeaufschlag. :m:

    Oder heute im Angebot eine KAPITALLEBENSVERSICHERUNG, wird immer wieder gerne genommen :boese: :boese: :boese:


    Besonders von 85 jährigen kinderlosen Witwen :D :p

    Naja, aber die Beratung macht sicher trotzdem Sinn... Man muss das ja nicht direkt unterschreiben.

    Viele Grüße - Benjamin

  • Naja, aber die Beratung macht sicher trotzdem Sinn... Man muss das ja nicht direkt unterschreiben.

    Was sollte dabei Sinn machen?

    Du gehst sicher auch im Urlaub gerne auf Veranstaltungen für Time Sharing. :p


    Kann man sich ja mal anhören ...

    :duw:

  • Was sollte dabei Sinn machen?

    Du gehst sicher auch im Urlaub gerne auf Veranstaltungen für Time Sharing. :p


    Kann man sich ja mal anhören ...

    :duw:

    naja, ich habe schon einige Leute gesehen, die durch zu Empfehlungen durch Foren usw. Investitionen getätigt haben, die sie nicht verstanden haben.

    Da finde ich eine professionelle Beratung durch einen Banker schon ok. Ob man sich dann an die Empfehlungen hält oder nicht kann ja jeder selbst entscheiden.


    Ich bekomme meinen spärlichen Urlaub ganz gut rum, aber danke für die Sorge ;)

    Viele Grüße - Benjamin

  • Dann müsste Otti zu einem tatsächlich neutralen Finanzberater gehen, der selbst nichts verkauft oder vermittelt und er müsste für solch eine Beratung mehrere Hundert Euro bezahlen.


    Die Bank will und muss ihre eigenen provisionsstarken Produkte verkaufen - das kann man denen nicht vorwerfen, aber von einer neutralen Beratung im Kundensinne ist das weit weg.

    Grüße Peter

  • Und 30.000 € ist keine Summe, die einen Vermögensverwalter hinter dem Ofen hervorlockt ^^


    Mit den hier genannten Empfehlungen kann Otti nichts falsch machen, da braucht es keinen provisionsgesteuerten Bankberater.


    Und ein Aktienfond ist auch keine Raketentechnik, den sollte jeder mit mittlerer Reife verstehen.

  • Das „Vermögen“ ist ja eigentlich schon ganz gut aufgestellt, Immobilien sind vorhanden, fondsgebundene Rentenversicherungen auch, in Aktien habe ich früher mal investiert, zum Beispiel mit den VW-Optionsscheinen habe ich damals auch sehr gute Gewinne erzielt, genauso als ich auf den neuseeländischen Dollar gesetzt habe.


    Allerdings habe ich auch schon über Nacht ordentlich Geld verloren als ich mit Warentermingeschäften auf S&P 500 und Pork Belly‘s mit steigenden Kursen gerechnet habe und im Oktober 87 plötzlich der Crash kam.


    Möchte eigentlich nur die sauer verdienten Euros etwas absichern damit nicht alles weg ist wenn der Euro mal kaputt gehen sollte.


    Habe auch schon daran gedacht die Summe in Fremdwährungen umzutauschen, Schweizer Franken und Norwegische Kronen zum Beispiel, habe ich zwar schon zu einem Teil gemacht aber ich weiß nicht ob man das in noch größerem Umfang machen sollte.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.