Pflichtversicherungen, in der gesetzlichen Rentenversicherung und Krankenversicherung

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  • Es ist halt nicht jeder mit 6- bis 7-stelligem Jahreseinkommen gesegnet in diesem Land. :rolleyes: Sollte man wohl auch sehen.

    Wie will jemand mit 2000€ brutto sinnvoll was ansparen können "für später". Der wenn ne neue Waschmaschine braucht, dann hat der schon mal nen Monat wo er dann nichts irgendwo "ansparen" kann. Da ist sicher nicht ganz verkehrt, dass das bereits vor dessen Konto vom Gehalt weggeht und auch nicht antastbar ist. Reichen schon die Rentner die Flaschen sammeln und mit 80 noch Schulbusse fahren damit was reinkommt. Man will nicht wissen, wieviel mehr das wären wenn das jedem selbst überlassen würde...

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Und das sehe ich anders: wenn die Menschen ihr Arbeitgeberbrutto ausbezahlt bekämen, würde das meiste besser verwertet als wenn der Staat es verschwendet. Klar werden Menschen dabei sein, welche alles vergeuden. Aber diese trügen dann eben auch die Verantwortung für sich selbst. Und ihr Unglück. Emanzipation bedeutet seit der Aufklärung „Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit“. Wir wären heute gerne Aufgeklärter und Selbstbestimmter als um 1900. das Gegenteil ist der Fall.

    Das Freiheit mit Verantwortung, und Verantwortung mit Scheitern einher geht, sollte selbstverständlich sein.

    mehr Netto vom Brutto wäre der erste Schritt, und gerne auch wieder ein höhere Spitzensteuersatz. Aber mit einer realistischen Steuerprogression. Die ersten 24k€ komplett steuerfrei. Und gerne 75% max ab 2,5 Millionen Jahreseinkommen. Denn der Gummieuro ist halt von der Kaufkraft nicht mehr mehr wert….

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • wenn die Menschen ihr Arbeitgeberbrutto ausbezahlt bekämen, würde das meiste besser verwertet als wenn der Staat es verschwendet. Klar werden Menschen dabei sein, welche alles vergeuden.

    Ich befürchte, das wären relativ viele. Die sich endlich mal Urlaub leisten können. Oder ein neues Auto. Und die Kippen und das Bier sind auch so teuer geworden.....

    Die meisten Menschen handeln nicht rational.

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Die meisten Menschen handeln nicht rational.

    Nicht nur das, zahl mal von 2000€ brutto=netto eine private Krankenversicherung, dann sollst noch was wegsparen für später... da bleiben dann wieviel? Das mit der jeweils prozentualen anteiligen Beteiligung nach Kräften ist schon nicht ganz verkehrt. Der privaten Rentenversicherung und auch PKV ist es nämlich egal ob ich ein Vorstandsmitglied mit 3M im Jahr oder irgendein Tropf mit 3k im Monat bin.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Und das sehe ich anders: wenn die Menschen ihr Arbeitgeberbrutto ausbezahlt bekämen, würde das meiste besser verwertet als wenn der Staat es verschwendet. Klar werden Menschen dabei sein, welche alles vergeuden. Aber diese trügen dann eben auch die Verantwortung für sich selbst. Und ihr Unglück. Emanzipation bedeutet seit der Aufklärung „Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit“. Wir wären heute gerne Aufgeklärter und Selbstbestimmter als um 1900. das Gegenteil ist der Fall.

    Grundsätzlich agree und ich gehe mal davon aus, dass 95% der hier anwesenden dann im Alter auch davon leben könnten, selbst wenn sie nicht direkt in der Lehre mit den Rücklagen anfingen.

    Aber das wäre dann ja das Gegenteil vom Sozialstaat und was machst Du mit den 5% die es eben nicht machen (können/wollen)? Verhungern lassen? Der Staat hat dann ja keine Einnahmen um das zu finanzieren.

    Was machst Du mit denen die zwar mit 60 2Mio angespart haben von denen sie eigentlich problemlos leben könnten und die dann eine Krankheit trifft durch die wegen Pflege oder teuren Behandlungen die nicht durch die KK abgedeckt sind, die 2Mio mit 75 komplett weg sind? Aus der Klinik werfen?

    So ganz so einfach ist das nicht mit der Realisierung, so lange es eben Leute gibt die zu faul/dumm/träge sind um sich selbst zu kümmern.

    Natürlich - wenn ich sehe, wie viele 100k ich bisher in die Rentenkasse abgedrückt habe und das nur mit 2% Zinsen hochrechne, könnte ich auch :kotz: und um das was ich ab Dezember bekomme, werde ich mich auch selbst kümmern, weil ich da nix einzahlen muss, ausser dem, was mir für die Besteuerung nützt.
    Aber das Problem ist, dass die Intelligenz eine Gaußsche Glockenkurve als Verteilung hat und dadurch ein nicht allzu geringer Teil der Leute geführt werden müsste.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Aber das wäre dann ja das Gegenteil vom Sozialstaat und was machst Du mit den 5% die es eben nicht machen (können/wollen)? Verhungern lassen? Der Staat hat dann ja keine Einnahmen um das zu finanzieren.

    Die Grille musizierte

    Die ganze Sommerzeit –

    Und kam in Not und Leid,

    Als nun der Nord regierte.

    Sie hatte nicht ein Stückchen

    Von Würmchen oder Mückchen,

    Und Hunger klagend ging sie hin

    Zur Ameis, ihrer Nachbarin,

    Und bat sie voller Sorgen,

    Ihr etwas Korn zu borgen.

    »Mir bangt um meine Existenz,«

    So sprach sie; »kommt der neue Lenz,

    Dann zahl ich alles dir zurück

    Und füge noch ein gutes Stück

    Als Zinsen bei.« Die Ameis leiht

    Nicht gern; sie liebt die Sparsamkeit.

    Sie sagte zu der Borgerin:

    »Wie brachtest du den Sommer hin?«

    »Ich habe Tag und Nacht

    Mit Singen mich ergötzt.«

    »Du hast Musik gemacht?

    Wie hübsch! So tanze jetzt!«

    ——

    Das Problem ist nicht neu. An „La Cigale et la Fourmi“ hat sich in den 50er Jahren schon meine Mutter in der Schule den Kopf zerbrochen. Die Klasse hat die Lehrerin in die Verzweiflung getrieben. Die Mehrheit war der Meinung die Ameise hat recht. Heute würde der Konsens meiner Erwartung nach anders ausfallen. Und ich frage mich wann wir vom rechten Wege abgekommen sind. Wahrscheinlich bekommen wir die selbe Antwort wie Charly Brown:

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    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ich befürchte, das wären relativ viele. Die sich endlich mal Urlaub leisten können. Oder ein neues Auto. Und die Kippen und das Bier sind auch so teuer geworden.....

    Es ist ja auch immer wieder erstaunlich, wie viele Gutverdiener am Ende des Monats kein Geld mehr haben, kenne da auch solche Spezialisten. Passiert halt, wenn der Lebensstandard noch schneller wächst als das Gehalt, das zurückfahren können manche offensichtlich nicht.

    Dazu kommt, dass einige auch schlicht nicht in der Lage sein dürften sich selbst drum zu kümmern. Die lassen sich dann am Ende irgendwelche windigen Finanzprodukte aufschwatzen oder das Geld auf dem Sparbuch liegen

    Nicht nur das, zahl mal von 2000€ brutto=netto eine private Krankenversicherung, dann sollst noch was wegsparen für später... da bleiben dann wieviel?

    Du musst natürlich noch Berücksichtigen, dass dann Arbeitgeberanteil und die selbst gezahlten Beiträge auch nur zur Verfügung ständen. Grundsätzlich bin ich aber bei Dir.

  • Unser Sozialstaat ist völlig ausgeufert, daccord.

    Aber ohne gesetzliche RV und KV würde es viel schlimmer aussehen, weil sich nur sehr wenige um Vorsorge kümmern - die leben ausschließlich im Hier und Jetzt.

    Der reiche und vernünftige Treffler ist halt nicht der Normalfall ;)

    Grüße Peter

  • Aber ohne gesetzliche RV und KV würde es viel schlimmer aussehen, weil sich nur sehr wenige um Vorsorge kümmern - die leben ausschließlich im Hier und Jetzt.

    Und wer hat´s ihnen so beigebracht?

    Die Ursache liegt doch etwas tiefer m.M.n.

  • Ich verstehe die Diskussion nicht ganz.

    Es gibt genug Staaten in denen Steuern, Rente, Sozialstaat und KV gut funktionieren. Mir ist auch klar, dass einige lieber keine Steuern zahlen. Wäre mir auch lieber.

    Aber die Fehlentwicklungen der letzten 20 Jahre in D als Grund zur Abschaffung der Errungenschaften dieser Gesellschaft herzunehmen? Macht das wirklich Sinn?

    605 Nanometer. Nothing else.

  • Aber die Fehlentwicklungen der letzten 20 Jahre in D als Grund zur Abschaffung der Errungenschaften dieser Gesellschaft herzunehmen? Macht das wirklich Sinn?

    Ein Schnellballsystem wie die "gesetzliche Rente" ist doch nun wirklich keine Errungenschaft.


    Aber ohne gesetzliche RV und KV würde es viel schlimmer aussehen, weil sich nur sehr wenige um Vorsorge kümmern - die leben ausschließlich im Hier und Jetzt.

    Ja das ist leider die Mentalität hier.
    Aber selbst wenn man diese Mentalität beibehalten möchte, wären verpflichtende Einzahlungen in eine Kapital gedeckte Rente der einzige Weg. Jeder spart sich verdammt nochmal seine eigene Rente an anstatt dass es wie bei Schwarzer Peter läuft.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Die gesetzliche Rente gibt es jetzt seit 135 Jahren. Sie hat nicht nur zwei Welktkriege überstanden sondern auch mehrere Währungsreformen und Staatsformen. Das als "Schneeballsystem" zu bezeichen, ich weiß nicht so recht. Nicht dass es da nicht Reformbedarf gäbe, aber ein Schneeballsystem ist sicher etwas anderes.

    Aber Du darfst gerne die Frage von oben beantworten. Der Mindestlohn beträgt aktuell 13,90€. Wenn ich mich recht erinnere an Deine Aussagen über den Wert anderer Leute Arbeit nicht selten viel zu viel. Wenn jemand Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, dann hat er regelmäsig ca. 174 Monatsstunden. Das sind 2418,60€. Dann schaffen wir mal den ganzen Sozialmist da ab und vielleicht auch noch die Steuern, braucht eh keiner und kosten den Bürger nur Geld. Dann gibt es endlich brutto für netto. Was kostet wohl so eine private Rentenabsicherung von der man dann ab dem Ruhestand bis zum Lebensende zehren kann, eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit und eine private Krankenversicherung bis zum Lebens im Monat? Wieviel bleibt da über von den 2418,60€? Wie lange gibt es eigentlich schon diese Unternehmen bei Denen Du versichert bist, Dein Geld hast? Auch 135 Jahre? Oder eher kürzer? Sind die irgendwie abgesichert?

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Was kostet wohl so eine private Rentenabsicherung von der man dann ab dem Ruhestand bis zum Lebensende zehren kann

    Reicht schon aus, wenn du mal fragst, was so eine BU auf dem freien Markt kostet, selbstverständlich bei der gleichen Leistung der GRV. Da kannst du deine 2418,60€ ziemlich sicher mal getrost fast halbieren. Wenn es ausreicht.

    Das als "Schneeballsystem" zu bezeichen, ich weiß nicht so recht.

    Es ist bei vernünftiger Geburtenrate und gleichbleibender Lebensdauer schlicht keines. Das System an sich kann nichts dafür, dass diese essenziellen Parameter aus dem Ruder laufen. Da muss man schon die Fortpflanzungsfreudigkeit und die Medizin beschuldigen. Das System halte ich für eine Grundabsicherung innerhalb mehrerer Säulen nicht schlecht, theoretisch müsste nämlich so keiner aufs Amt rennen, um aufzustocken. Aber das will man ja sicher auch abschaffen, die Leute sollen schliesslich schauen, wo sie bleiben :zf:

    Ich bin der letzte Linke, aber das ist nicht der Sinn einer sozialen Marktwirtschaft. Ob wir die momentan im Ursprungssinne noch haben, habe ich hiermit nicht festgestellt.

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Die zwei Probleme sind:

    - zu geringe Geburtenquote der arbeitenden, heimischen Bevölkerung

    - zu hohe Ausgaben für arbeitsferne Menschen/Bevölkerungsschichten


    Lösungsansatz unserer Politiker:

    - traditionelles Familienbild schlecht/lächerlich machen, Anreize zur Familienbildung abschaffen (siehe neueste Ansätze)

    - ausufernde Sozialleistungen für jeden dahergelaufenen Ausländer


    Läuft bestimmt...

  • Wie lange gibt es eigentlich schon diese Unternehmen bei Denen Du versichert bist, Dein Geld hast?

    Ich habe nur Aktien und andere Wertpapiere. Bei "Unternehmen" = Versicherungsprodukten bin ich nicht engagiert.


    Zu dem Rest deiner Ausführungen:

    Ich verstehe worauf du hinaus möchtest; darauf dass gering verdienende Menschen es nicht schaffen, aus eigener Kraft sich 100% des Rentenbedarfs selbst anzusparen - egal ob nun per Umlageverfahren oder per Kapital gedeckter Ansparung der eigenen Rente. Ich sehe den Punkt. Trotzdem bin ich der Meinung dass eine Kapital gedeckte Ansparung für jeden möglich wäre. Die von dir skizzierte Problematik müsste man sicherlich über Umverteilungszuschüsse abfedern.

    Das mit einem System welches 135 Jahre existiert, dass ist eine romantische Vorstellung aber bringt und denke ich am Ende nicht weiter. Das macht die Sache ja nicht besser. Wie viele Jahre gibt es Tabakprodukte? Was bringen die dem Menschen? Wird heute noch mit Kutschen durch die Straßen gefahren? Fahren wir in 200 Jahren in der Menschheit noch mit vierrädrigen Autos durch die Straßen? Wer weiß es....... Evolotion ist vielfach gut und richtig. Nicht immer - keine Frage. Ich möchte nur darauf hinaus, dass die 135 Jahre für mich nun so gar kein Argument sind. Und die Problematik die du für untere Einkommenschichten eingebracht hast, muss man auch ans andere Ende der Beitragszahler mal anschauen - wie viel zahlen die ein und was bekommen sie wieder raus - mit welcher Rendite....... das muss man schon alles gemeinsam betrachten und nicht nur die Person mit Mindestlohnbezug.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Ein Schnellballsystem wie die "gesetzliche Rente" ist doch nun wirklich keine Errungenschaft.

    Doch, das gesamte Sozialsystem ist was unsere Vorfahren in Deutschland erschaffen haben und was uns gesellschaftlich von den ganzen fragilen auf Geldadel beruhenden Gesellschaften positiv unterscheidet. Das ist Deutschland, das ist auf was wir stolz sein sollten.

    Und es ist das Gegenteil eines Schneeballsystems, ich weiß gar nicht wie du auf diese Idee kommst...


    Aber selbst wenn man diese Mentalität beibehalten möchte, wären verpflichtende Einzahlungen in eine Kapital gedeckte Rente der einzige Weg. Jeder spart sich verdammt nochmal seine eigene Rente an anstatt dass es wie bei Schwarzer Peter läuft.

    Das ist genauso Unsinn wie die Idee, dass Beamte einzahlen. Am Ende bleibt es das gleiche Konstrukt, nur teurer: Die, die arbeiten zahlen die Rente derjenigen die nicht mehr arbeiten. Oder wo her soll sonst das ganze Geld kommen?

    Am Billigsten ist schlicht das System der Beamten. Betrag wird zum Ende der Dienstzeit festgelegt und fertig. Keine Verwaltung, keine Zählung jeden Monat.

    Teurer ist die Rente. Es werden jeden Monat Rentenpunkte angespart, am Ende bekommt man Rente entsprechend der angesparten Punkte. Faires System.

    Kapital ist ein Molloch. Man muss genaus jeden Monat die Einzahlungen verwalten, zudem das auch noch anlegen, das Kapital hoffentlich krisensicher und inflationssicher verwalten. Das wird unglaublich teuer.


    Trotzdem bin ich der Meinung dass eine Kapital gedeckte Ansparung für jeden möglich wäre.

    Wie willst du den den Übergang schaffen? Wir sind im umlagefinanzierten System. Ohne Umlage keine Rente für die heutigen Rentner. Alleine das macht einen konkreten Übergang völlig unrealistisch.


    Und die Problematik die du für untere Einkommenschichten eingebracht hast, muss man auch ans andere Ende der Beitragszahler mal anschauen - wie viel zahlen die ein und was bekommen sie wieder raus - mit welcher Rendite....... das muss man schon alles gemeinsam betrachten und nicht nur die Person mit Mindestlohnbezug.

    Rendite? Welche Rendite?

    Dann nehmen wir einen Top Verdiener um 1980. Der steht ja jetzt zur Rente an. Rechne doch du mal aus, was von dem Geld über ist, welches der zwischen 1980 und 1990 in eine fiktive deutsche Kapitalrente einbezahlt hätte.

    Kleiner Tipp: Eine deutsche Kapitalrente hätte nicht in Microsoft, Nvidia und Apple investiert. Sondern in damalige DAX Größen wie Karstadt / Kaufhof, Hoechst, Thyssen oder Degussa.

    Und irgendwann hätte diese deutsche Kapitalrente ja sogar noch in den Aufsichtsräten bestimmend gewirkt....das wäre dann zum völligen Debakel geworden.

    605 Nanometer. Nothing else.

  • Das Rentendepot ist schon eine prima Sache, und längst überfällig.
    Die jetzt gefundene Lösung auch in den Details auch gar nicht so schlecht. Auch wenn ich das Gefühl habe daß da ein wenig Überschwang dabei ist bezüglich der erzielbaren Renditen. Die Erträge zwischen 2022 und 2025 werden wir nicht dauerhaft wiederholen.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Am Billigsten ist schlicht das System der Beamten. Betrag wird zum Ende der Dienstzeit festgelegt und fertig. Keine Verwaltung, keine Zählung jeden Monat.

    Aber auch hier kennt man ja die üblichen Tricks.

    Kleiner Tipp: Eine deutsche Kapitalrente hätte nicht in Microsoft, Nvidia und Apple investiert.

    Auch bei denen ist es kein Gesetz der Ewigkeit.

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Wenns jetzt noch ne Möglichkeit für die Leute gäbe, das Riester ohne Verluste noch vor der Rente wieder los zu werden...
    Das was es da an Rendite gibt ist ja wirklich zum schreien und es kommt noch dazu, dass wenn man das eingezahlte Geld mit dem gegenrechnet, was man an Rente bekommt, dann ist klar, dass 85% der Leute (oder mehr) ihr eingezahltes Geld nie mehr sehen weil der Break even point deutlich hinter der durchschnittlichen Lebenserwartung liegt. Es gibt also einen deutlichen Gewinner bei dem ganzen und das sind die Versicherer wenn sie bei nahezu jedem 20% des eingezahlten Kapitals nicht mehr auszahlen müssen. Das ist bisher nur noch nicht so in den Köpfen weil die Rente ja noch nicht so lange ausgezahlt wird.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.