Waffenschrank bzw. Tresor, wo kaufen?

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  • Ich möchte meine alten Tresore Klasse A und B gegen einen Klasse 1 Tresor ersetzen. Wenn man an die Sparkasse Gelsenkirchen denkt, ist dies vielleicht nicht die blödeste Idee, auch wenn man keine Schußwaffen gemäß WaffG verwahren muss.

    Meine bisherige Webrecherche hat mich zu dem Schluß kommen lassen, dass zig Vertriebsfirmen unterwegs sind, die aber allesamt dieselben Produkte von vielleicht 5 Herstellern vertreiben. Dabei fällt die Standardausstattung wie die optionale Austattung, die Klassifizierung der Tresore und die Kosten für die Aufstellung überall unterschiedlich aus. Kurzum, der Markt ist extrem intransparent :m:.

    Derzeit liegt bei mir http://www.tresorzentrale.de aus München vorne. Ich habe mit denen jedoch noch nicht telefoniert, hatte bislang mit zwei Vertriebsfirmen telefonischen Kontakt, wobei eine professionell und eine eher unseriös wirkte. Die Google-Bewertungen bestätigten meinen zweifelhaften Eindruck.

    Witzige Anekdote am Rande: Alle zwei bis dato kontaktierten Firmen konnten mir nicht zusichern einen kleinen ca. 100 kg auf einen 140cm hohen 170 kg zu setzen. Ein solcher Wunsch käme öfters, würde jedoch seitens der beauftragten Speditionen abgelehnt :heul:.

    Welche Anbieter könnt Ihr empfehlen?

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Danke Jörg!

    Witzigerweise ist HARTMANN der Anbieter von den Zweien, der am Telefon seriös wirkte 😃. Leider führen sie kein Modell, was die perfekten Abmessungen für meine Bude besitzt. Zudem wollen sie leider nicht zwei Tresore übereinander setzen (nach oben hier habe ich 2,45m Platz). Aber ich befürchte, dass will kein Anbieter durchführen.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Welche Anbieter könnt Ihr empfehlen?

    Nur welche die Du Dir nicht leisten können wirst. Und wo Dein Vermieter das maulen anfangen wird wegen Traglast und dem Dach das dafür abgedeckt werden muss damit der Tresor ins Haus gekrant werden kann. :D

    Schwierig. Grundsätzlich habe ich Kopfschmerzen wenn andere Leute wissen, dass man überhaupt einen Tresor hat. Eigentlich müsste man sowas anonym kaufen.

    Dazu kommt die Bewertung der Gefährdung. Hauptgefahr sehe ich vorallem durch Brand und zufälligen Einbruch. Wenn einer gezielt was macht weil er weiß dass Du hobbymässiger Goldsammler bist, dann hast Du oder Deine Familie eine Knarre am Kopf und dann bringt Dir auch Klasse 328 nichts wie die Erfahrung zeigt.

    Die weitere Frage ist, was willste damit tun bzw. genauer natürlich, was willste da drin lagern? Ordner mit total wichtigen Dingen, Goldbarren, Datenträger, Munition... Nicht alles würde ich zusammenlagern und ohnehin nicht zuviel in einem Tresor. Lieber drei kleinere als einen großen.

    Nicht ganz unwichtig sicher auch: Wohin mit dem Schlüssel. Und wohin mit dem zweiten Schlüssel. Und was kann man sonst tun. Ein Tresor ist nur ein Baustein.

    EDIT: Uh... jetzt check ich Dein übereinander. Dachte Du meinst nur den Transport... Ja ne, das wird Dir vermutlich keiner machen. Oder wenn, dann musste aussenrum ein Gerüst schweißen damit die zwar übereinander sind, aber nicht aufeinander stehen. Das ist nicht nur ein Problem der Statik, was bei 2 x 75kg sicher noch nicht akut ist, aber auch kein wirkliches Problem darstellen sollte bei aktueller Bausubstanz darstellt. Geht eher wohl um die Tresore selber, auch zwecks Zertifizierung. Da darfste ggf. nicht mal irgendwas anderes draufstellen. Und es kommt natürlich auf die Befüllung an... Wüsste da ne geile Anekdote von einer Bank zu dem Thema... :hehe:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan (4. März 2026 um 07:44)

  • Nichts für ungut, Stefan. Aber Dein Beitrag zeigt, dass Du fernab vom Thema und vom aktuellen WaffG bist.

    Als Budget rechne ich mit ca. EUR 2,6k.

    Aufgrund der jüngsten Rechtsprechung benötigt man als Waffenbesitzer einen Tresor mit Zahlenschloss. Schlüssel führen zu Problemen.

    Das Tresorgewicht sollte gemäß WaffG möglichst über 200 kg liegen. Damit erspart man sich diverse andere "Problemchen". Damit scheidet eine Splittung auf mehrere Tresore aus.

    Ich wohne im Betonhaus, Tragfähigkeit ist hier kein Thema bis 300 kg/qm.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Nichts für ungut, Stefan. Aber Dein Beitrag zeigt, dass Du fernab vom Thema und vom aktuellen WaffG bist.

    Äh... ja genau... wenn Du das denkst... dann denk das... :D

    Aber Tresore auf einander stellen wollen... :hmm:

    ... ist dies vielleicht nicht die blödeste Idee, auch wenn man keine Schußwaffen gemäß WaffG verwahren muss.

    Ja wie nun? :rolleyes:

    Aufgrund der jüngsten Rechtsprechung benötigt man als Waffenbesitzer einen Tresor mit Zahlenschloss. Schlüssel führen zu Problemen.

    Davon hast Du oben nichts geschrieben was Du eigentlich willst. Das mit dem Zahlenschloss ist so auch nicht korrekt. Du musst den Schlüssel "lediglich" gesondert gesichert verwahren und zwar auf mindestens dem gleichen Niveau. Gerade die Jägerschaft hat da ihre Probleme, da hängt der Schlüssel gerne mal nicht nur in Sicht- sondern in Griffweite. :rolleyes:

    Das Tresorgewicht sollte gemäß WaffG möglichst über 200 kg liegen. Damit erspart man sich diverse andere "Problemchen". Damit scheidet eine Splittung auf mehrere Tresore aus.

    Ich wohne im Betonhaus, Tragfähigkeit ist hier kein Thema bis 300 kg/qm.

    Die Tragfähigkeit hast Du woher genommen? Und wieso auf einmal 200kg einzeln wenn vorher nach 100kg AUF 170kg gefragt wurde?

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • ich habe diesen

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    seit 2009 im Einsatz, mit mechanischem Zahlenschloss (old Scool)
    kann nichts schlechtes sagen.
    jedoch halt von einem Schweizer Anbieter.

    Das Tresorgewicht sollte gemäß WaffG möglichst über 200 kg liegen. Damit erspart man sich diverse andere "Problemchen". Damit scheidet eine Splittung auf mehrere Tresore aus.

    Da meiner "nur" 118kg ist, wurde er im Boden verankert.

    Jedoch auch nicht für Waffen.

    Lieber V8, wie 800V

  • Meine Tochter hat den hier im Einsatz, allerdings für Dokumente, die verschlossen aufbewahrt werden müssen. Du brauchst sicher eine andere Schutzklasse, aber die kann dort aus dem Programm bestellt werden.

    Die Lieferung und Aufstellung in den ersten Stock hat Burg Wächter übernommen. Bestellt wurde aber bei Globus Baumarkt.

  • Meine bisherige Webrecherche hat mich zu dem Schluß kommen lassen, dass zig Vertriebsfirmen unterwegs sind, die aber allesamt dieselben Produkte von vielleicht 5 Herstellern vertreiben. Dabei fällt die Standardausstattung wie die optionale Austattung, die Klassifizierung der Tresore und die Kosten für die Aufstellung überall unterschiedlich aus. Kurzum, der Markt ist extrem intransparent :m:

    Ja, das ist wohl so. Am Ende werden die vermutlich alle von der gleichen polnischen Firma zusammengedengelt. Jedenfalls sehen auch Modelle verschiedener Hersteller verdächtig gleich aus.

    Der letzte den ich gekauft habe ist ein 1er von Eisenbach: https://www.eisenbach-tresore.de/ Da kann ich nichts negatives sagen, das gilt aber für andere Hersteller auch. Man muss damit leben, dass zur Lieferung eine nur gebrochen Deutsch sprechende Truppe in den Keller kommt, aber auch das war bei allen anderen auch so. Selbst abholen und in den Keller verfrachten war bei dem Gewicht für mich aber auch keine Option.

    Schau Dich mal im Wild & Hund Forum um, da gibt es zig Threads zum Thema Waffenschrank, mit vielen Empfehlungen, auf Eisenbach bin ich auch dadurch gekommen.

    Die gesetzlichen Bedingungen kennst Du ja.

    wir haben vor zwei Jahren diesen (kleinen) Tresor bei Hartmann gekauft:

    Hartmann steht bei mir und vielen anderen nach diverser Lobbytätigkeit gegen die Interessen der Waffenbesitzer auf der schwarzen Liste. Hinzu kommt noch das von mir erlebte auftreten der "Verkäufer" auf der Jagd & Hund, was mir alleine als Grund reichen würde da nicht zu kaufen. Wenn einem das egel ist kann man gegen die Produkte aber sicher nichts sagen.

    Du musst den Schlüssel "lediglich" gesondert gesichert verwahren und zwar auf mindestens dem gleichen Niveau. Gerade die Jägerschaft hat da ihre Probleme, da hängt der Schlüssel gerne mal nicht nur in Sicht- sondern in Griffweite. :rolleyes:

    Und früher hingen sogar die Waffen an der Garderobe und es ist nichts passiert, hab ich selbst noch erlebt...

    Das Problem ist mal wieder die Kombination aus Waffenrecht, Rechtsprechung und der Auslegung durch die Behörden, natürlich jede anders. Das Waffenrecht gibt nicht her, den Schlüssel auf "gleichem Niveau" verwahren zu müssen, die Rechtsprechung hat es irgendwann in Einzelurteilen hineinkonstruiert und die Behörden sind willig gefolgt, ist es doch wieder eine Masche waffenrechtliche Erlaubnisse zu entziehen. Vollkommen abstrus wird es in meinen Augen, wenn der Schlüssel zum Waffenschrank nicht mal im Bankschließfach verwahrt werden darf, weil das nicht nach Klasse 0 oder 1 zertifiziert ist.

    Der Gesetzgeber versäumt es schon lange, das Waffenrecht mal wieder auf die Füße zu stellen und ordentlich aufzuräumen, da gibt es auch noch andere Stilblüten. Auch da könnte man durchaus bösen Willen vermuten.

    Als Waffenbesitzer spart man sich am Ende jede Menge Aufwand, wenn man ein Zahlenschloss am Schrank hat, da ich das zudem bequemer finde hab ich das schon lange, viele aber halt nicht.

  • Der letzte den ich gekauft habe ist ein 1er von Eisenbach: https://www.eisenbach-tresore.de/ Da kann ich nichts negatives sagen, das gilt aber für andere Hersteller auch. Man muss damit leben, dass zur Lieferung eine nur gebrochen Deutsch sprechende Truppe in den Keller kommt, aber auch das war bei allen anderen auch so. Selbst abholen und in den Keller verfrachten war bei dem Gewicht für mich aber auch keine Option.

    du musst es positiv sehen, die wissen schon wo die Wertsachen sind und machen so weniger kaputt

    Und früher hingen sogar die Waffen an der Garderobe und es ist nichts passiert, hab ich selbst noch erlebt...

    wie ist dies bei euch, bei uns kann die Waffe frei herumliegen, wenn der Verschluss nicht an der Waffe ist.

    Lieber V8, wie 800V

  • Man muss damit leben, dass zur Lieferung eine nur gebrochen Deutsch sprechende Truppe in den Keller kommt, aber auch das war bei allen anderen auch so.

    Is doch logisch - die wollen ja wissen, wo sie lang müssen wenn sie 4 Wochen später nach den wertvollen Dingen bei Dir suchen.... ;)

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • wie ist dies bei euch, bei uns kann die Waffe frei herumliegen, wenn der Verschluss nicht an der Waffe ist.

    Das wäre vernünftig, ist in Deutschland freilich anders. Hier müssen alle wesentliche Bestandteile einer Schußwaffe (Verschluß, Lauf, Griffstück) verschlossen sein. Nur Magazine könnte man theoretisch herumliegen lassen.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Hier müssen alle wesentliche Bestandteile einer Schußwaffe (Verschluß, Lauf, Griffstück) verschlossen sein. Nur Magazine könnte man theoretisch herumliegen lassen.

    So einfach ist das nun in Deutschland nicht ;)

    Sollte das Magazin ein verbotener Gegenstand sein, weil zu hohe Kapazität muss es in einen 1er Schrank und damit sicherer verwahrt werden als die dazugehörige Waffe, auch so eine Stilblüte. Es sei denn, es ist Altbesitz, dann ist es für den Besitzer kein verbotener Gegenstand, aber für alle anderen. Wie es dann aufbewahrt werden muss kann abschließend wohl keiner so richtig sagen...

  • Sollte das Magazin ein verbotener Gegenstand sein, weil zu hohe Kapazität muss es in einen 1er Schrank und damit sicherer verwahrt werden als die dazugehörige Waffe, auch so eine Stilblüte. Es sei denn, es ist Altbesitz, dann ist es für den Besitzer kein verbotener Gegenstand, aber für alle anderen. Wie es dann aufbewahrt werden muss kann abschließend wohl keiner so richtig sagen...

    Danke für die Info. Ich hatte damals auch den Antrag auf Altbesitz gestellt. Aber bei mir liegen ohnehin alle Magazine im Tresor.

    Nach meinem Kenntnisstand müsste man alle Magazine mit, nach heutiger Rechtsprechung zu hoher Kapazität, ohne rechtzeitigen Antrag auf Altbesitz ohnehin entsorgen. Ansonsten riskiert man seine "Zuverlässigkeit".

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Wenn ich mir das Hickhack in D so ansehe würde ich darauf tippen, dass alles über Platz für 2 Patronen schon "zu hohe Kapazität" hat.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Wenn ich mir das Hickhack in D so ansehe würde ich darauf tippen, dass alles über Platz für 2 Patronen schon "zu hohe Kapazität" hat.

    Nicht ganz. Seit 2020 sind es 10 für Langwaffen und 20 Schuss für Kurzwaffen. Ausgenommen ist .22 lfB.

    In den USA hat man die Magazinkapazität für Zivilpersonen in manchen Bundesstaaten mittlerweile aufgrund diverser Amokläufe auch limitiert. Das Thema ist aber schwierig umzusetzen.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Und früher hingen sogar die Waffen an der Garderobe und es ist nichts passiert, hab ich selbst noch erlebt...

    Das Problem ist mal wieder die Kombination aus Waffenrecht, Rechtsprechung und der Auslegung durch die Behörden, natürlich jede anders. Das Waffenrecht gibt nicht her, den Schlüssel auf "gleichem Niveau" verwahren zu müssen, die Rechtsprechung hat es irgendwann in Einzelurteilen hineinkonstruiert und die Behörden sind willig gefolgt, ist es doch wieder eine Masche waffenrechtliche Erlaubnisse zu entziehen. Vollkommen abstrus wird es in meinen Augen, wenn der Schlüssel zum Waffenschrank nicht mal im Bankschließfach verwahrt werden darf, weil das nicht nach Klasse 0 oder 1 zertifiziert ist.

    [...]

    Als Waffenbesitzer spart man sich am Ende jede Menge Aufwand, wenn man ein Zahlenschloss am Schrank hat, da ich das zudem bequemer finde hab ich das schon lange, viele aber halt nicht.

    Solange bis halt was passiert ist... Jede Schild hat seine Ursache... ;)

    Recht ist nichts starres, Recht entwickelt sich weiter durch Rechtsprechung. Die Verwendung von elektronischen Schlössern per Code "umgeht" die Aufbewahrung des Schlüssels natürlich recht galant. Auch hier gilt, solange nichs passiert ist das ja auch in Ordnung. Blöd bei sowas ist dann, wenn die Bude brennt und von dem tollen elektronischen Schloss nur noch ein Haufen Ruß über ist. Oder wenn die Zahlen im Kopf von jemand waren der nicht mehr greifbar ist. Klar, kann man aufmachen lassen, gibt ja auch Notöffner von den Herstellern und spezialisierte Firmen. Und die meisten Tresore haben ja trotzdem noch einen "Notschlüssel". Ich hab mich da mal mit dem Fachmann unterhalten der regelmässig unsere Tresore wartet und prüft, der hält erstaunlich wenig davon, die Quote an Problemen damit ist wohl deutlich höher als eine rein mechanische Sicherung mit sich bringt. Aber es ist eben meist bequemer und man umschifft damit die Aufbewahrung eines physischen Schlüssels. Interessante Überlegung ob es auch als sicher gilt, wenn jemand die PIN auf die Rechnung vom Tresor schreibt und abheftet... :D

    Das wäre vernünftig, ist in Deutschland freilich anders.

    Was mich wundern würde, die Änderung ist nämlich Umsetzung von EU-Recht und von den einigen EU-Ländern bereits umgesetzt. Dass das einigen Verbänden nicht passt ist durchaus nachvollziehbar. Mir im Übrigen auch nicht, macht nämlich in der Praxis deutlich mehr Arbeit im Umgang mit dem Zeugs.

    Wie komplex das ist, kann der Laie sich hier in einem Leitfaden anschauen. Spaßig ist anders... :scared: https://www.bka.de/DE/UnsereAufga…teile_node.html

    Dominik Check das mal lieber bei Dir. In mehreren Quellen kommt vor, dass das aufgrund Schengen für die Schweiz wohl relevant ist. :idee:

    Danke für die Info. Ich hatte damals auch den Antrag auf Altbesitz gestellt. Aber bei mir liegen ohnehin alle Magazine im Tresor.

    Nach meinem Kenntnisstand müsste man alle Magazine mit, nach heutiger Rechtsprechung zu hoher Kapazität, ohne rechtzeitigen Antrag auf Altbesitz ohnehin entsorgen. Ansonsten riskiert man seine "Zuverlässigkeit".

    Es ist auf den ersten Blick komplex, aber näher betrachtet eigentlich recht einfach. Man darf/durfte nur den spätesten Anzeigezeitpunkt bzw. Antragszeitpunkt nicht verpassen. Ansonsten -> Abgeben.

    Die Reservisten haben das schön zusammengefasst. Sicher auch so eine Regelung über die man streiten kann. Und wie praxisnah das letztlich am Ende war und wieviele Leute das letztlich tatsächlich betroffen hat. In der hiesigen SFP9 sind 15 Schuss im Magazin drin und das sind schon mehr als in der P7 waren, nur dass man sich da drunter was vorstellen kann wenn alles über 20P Inhalt nicht mehr erlaubt ist.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • HK P7 ist gut. Das ist ein Exot aus den 1970ern, der lange Zeit im IPSC nicht zugelassen war und heute nicht konkurrenzfähig ist. Wir haben/hatten zwei P7 in der Familie. Eine M8 und eine M13. Ich hatte die M13, mein Bruder die M8. Als M8 ist sie genial, als M13 zu klobig. Sehr präzise, heute sehr gesucht.

    Trivia: "Hans Gruber" führte eine HK P7 in Stainless Steel in "Die Hard". Sie fiel mit ihm vom "Nakatomi Plaza" ^^.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Solange bis halt was passiert ist...

    Mit dem Argument kann man fast alles rechtfertigen und absolute Sicherheit wird es nie geben. Das Problem ist in meinen Augen auch nicht sie sichere Aufbewahrung der Waffen zu fordern, das wurde bei uns zu Hause schon lange bevor es vorgeschrieben war so gehandhabt. Das Problem ist, dass wir es in deutscher Gründlichkeit mal wieder vollkommen übertreiben und ein Monster an Gesetz schaffen, was nicht mehr handhabbar ist. Und natürlich ist es in dem Bereich bei kleineren Verstößen auch nicht mit einem Bußgeld getan, das wäre so ähnlich wie wenn jemand den Führerschein verliert weil der minderjährige Sohn mal den Schlüssel in die Hand nimmt. Wir haben in dem Bereich, wie in manchen anderen, jegliches Augenmaß verloren.

    Wenn ich mir anschaue, wie wenig mit legalen Waffen und wie viel mit Autos passiert, sollte man vielleicht eher die Aufbewahrung eines Autoschlüssels im Tresor fordern ;)

    er hält erstaunlich wenig davon, die Quote an Problemen damit ist wohl deutlich höher als eine rein mechanische Sicherung mit sich bringt

    das einzige Schloss, mit dem ich jemals Probleme hatte war ein mechanisches Zahlenschloss... Davon abgesehen, meine höchste Priorität ist die Erfüllung meiner gesetzlichen Pflichten mit möglichst geringem Aufwand und Interpretationsspielraum. Wenn das dann dafür sorgt, dass ich alle 20 Jahre mal Probleme habe, dann nehme ich das in Kauf.

    Es ist auf den ersten Blick komplex, aber näher betrachtet eigentlich recht einfach. Man darf/durfte nur den spätesten Anzeigezeitpunkt bzw. Antragszeitpunkt nicht verpassen. Ansonsten -> Abgeben.

    So ein fach ist es dann halt doch nicht. Abgeben sollte man in NRW vermeiden, nur durch die Polizei abholen lassen, sonst bekommt man Probleme aufgrund des Umgangs mit verbotenen Gegenständen. Dann gibt es "echten" und "neuen" Altbesitz und unter gewissen Umständen kann man sich den Erwerb auch heute noch genehmigen lassen. Und bei echtem Altbesitz die Frage, wie genau die Magazine aufbewahrt werden müssen, was offensichtlich sehr viel Interpretationsspielraum lässt. Und die Tatsache, dass bei der Einstufung als verbotener Gegenstand (die nicht bei echtem Altbesitz gilt) das Magazin sicherer Aufbewahrt werden muss als die dazugehörige Waffe nebst Munition, was man nun wirklich niemandem mehr erklären kann.

    Da hat man wieder ein Monster geschaffen was es vermutlich in 100 Jahren noch geben wird, weil natürlich auch niemand irgendwann den Nutzen einer solchen Regelung bewertet und sie ggf. wieder aufhebt.

  • Mit dem Argument kann man fast alles rechtfertigen und absolute Sicherheit wird es nie geben. Das Problem ist in meinen Augen auch nicht sie sichere Aufbewahrung der Waffen zu fordern, das wurde bei uns zu Hause schon lange bevor es vorgeschrieben war so gehandhabt. Das Problem ist, dass wir es in deutscher Gründlichkeit mal wieder vollkommen übertreiben und ein Monster an Gesetz schaffen, was nicht mehr handhabbar ist. Und natürlich ist es in dem Bereich bei kleineren Verstößen auch nicht mit einem Bußgeld getan, das wäre so ähnlich wie wenn jemand den Führerschein verliert weil der minderjährige Sohn mal den Schlüssel in die Hand nimmt. Wir haben in dem Bereich, wie in manchen anderen, jegliches Augenmaß verloren.

    Stefans Stammkundschaft, wo regelmässig in der Tagespresse mit 4 Buchstaben steht, intressiert dies wenig.

    Die Politik sollte mal die Ursachen und nicht die Symptome bekämpfen.

    Lieber V8, wie 800V