Neue Führerscheinregelungen - wie habt ihr euren gemacht?

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  • Ob dies der richtige Weg zum Führerschein ist stelle ich einmal in Frage.....

    Alles neu beim Führerschein: Regierung bringt Billig-Lappen, TÜV warnt
    Wer den Führerschein endlich hat, zahlt bis zu 6.000 Euro dafür. Jetzt will die Regierung alles ändern. Doch ausgerechnet der TÜV warnt.
    www.inside-digital.de

    Führerschein: 1.000 Kilometer mit den Eltern

    Verkehrsminister Patrick Schnieder verspricht: billiger, moderner, aber genauso sicher. Die Fahrausbildung soll digitaler werden. Theorieunterricht darf künftig auch online stattfinden. Das spart Räume, Miete und vielleicht ein bisschen Geld. Der Fragenkatalog wird um fast 30 Prozent gekürzt. Statt fast 1.200 gibt es demnächst nur noch 840 Fragen, die man auswendig lernen muss.

    In der Praxis wird es experimentell. Fünf Jahre lang dürfen Fahrschüler einen Teil ihrer Fahrstunden mit Eltern oder anderen nahestehenden Personen absolvieren. Mit blauem „L“-Schild am Auto und maximal 1.000 Kilometern Übungsfahrt. Voraussetzung: Theorieprüfung bestanden und sechs Pflichtstunden bei einem Fahrlehrer. Danach nochmal sechs Stunden und dann zur Prüfung.

  • Bei uns verdient der TÜV am Führerschein gut mit, eventuell könnte das bei der Beurteilung eine Rolle spielen? ;)

    6.000€ ist auch total übertrieben, wenn man nicht x mal durchfällt oder extrem viele Fahrstunden braucht. Der Führerschein meiner Tochter hat vor rund 3 Jahren unter 3.000€ gekostet. Auch schon sehr teuer, aber die 6.000! sind Schwarzmalerei, in anderen Artikeln standen 3.800€ , was auch sehr viel Geld ist.

  • Fünf Jahre lang dürfen Fahrschüler einen Teil ihrer Fahrstunden mit Eltern oder anderen nahestehenden Personen absolvieren. Mit blauem „L“-Schild am Auto und maximal 1.000 Kilometern Übungsfahrt.

    Auf dem Dorf ahben wir das früher auch ohne L-Schild gemacht ;):duw:

  • Auf dem Dorf ahben wir das früher auch ohne L-Schild gemacht ;):duw:

    Andere Dinge auch, mein Vater hat mich mit 14 Jahren sein Fahrzeug über stadtnahe Bundestraßen fahren lassen, ich hatte nicht umsonst meinen Führerschein nach 3 Fahrstunden für noch keine 300 DM.....

  • Die Kosten für den Führerschein sind doch zu früher ziemlich gleich geblieben, mein Führerschein für Auto und Motorrad hat 1980 um die 1200,- DM gekostet. Was hat man als Lehrling im 3. Lehrjahr verdient, ich meine 390,- DM und da ging dann noch Kost und Logie ab. Also hat man 4 Monate für den Führerschein gearbeitet.

    Heute verdient ein Lehrling im 3. Lehrjahr um die 800,- bis 1000,- Euro, der muss dann auch die 4 Monate für den Führerschein arbeiten. Also, wo ist das Problem :sz:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Andere Dinge auch, mein Vater hat mich mit 14 Jahren sein Fahrzeug über stadtnahe Bundestraßen fahren lassen, ich hatte nicht umsonst meinen Führerschein nach 3 Fahrstunden für noch keine 300 DM.....

    dann war ich nicht gut, hatte 7 :p

    Motorrad Klasse 1 damals (TM) noch: fahr mal da auf dem Parkplatz eine 8 und stell die Maschine korrekt auf den Ständer - bestanden

    Gruß
    Arno

  • Aber vermutlich nur, wenn er zu betrunken war, um selbst zu fahren? :duw:

    Mein Vater sowie erst recht meine Mutter hatten kaum Alkohol getrunken, mein Vater hatte als ich noch nicht zur Schule ging BALI-Zigaretten geraucht, wenn die noch einer kennt, aber bald danach das Rauchen eingestellt, aber ab und zu ein Bier nach Feierabend getrunken und Jahre später ab und zu einen Wein und im Alter Rotwein, aber nur Sonntags zum Essen, weniger als heute leider so üblich.....;)

  • Nie, ganz ährlich, nie.... :rauchen:

    1977 - 6 Fahrstunden. :cool: Weil ich im Frühsommer 1977 schon mit Fahrstunden angefangen habe und erst Anfang Dezember die Prüfung machen durfte, sonst wären es wahrscheinlich nur vier oder 5 Stunden geworden. :sz:

    Fahrschulwagen: BMW 1802/2002

    Allrad - Vorwärts geht es immer! :top:

    Aber vielleicht ist die Welt auch nicht verückt geworden - vielleicht hat sie nur aufgehört, normal zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Detlef59 (13. Februar 2026 um 17:10)

  • Bei uns waren 12 Auto-Fahrstunden und 6 Motorrad-Fahrstunden Pflicht, drunter ging nichts, egal wie gut man gefahren ist.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Aber auch ohne

    Das habe ich persönlich nie, hätten meine Eltern vermutlich auch nicht lustig gefunden. Mit meinem Vater auf dem Beifahrersitz ging aber so manches. Der Fahrlehrer fand das auch ganz normal, in der ersten Fahrstunde hieß es schon "Fahren kannst Du ja eh"

    Mein Vater erzählt aber immer, dass er schon mit 17, ein paar Monate vor seiner Führerscheinprüfung mit dem Wagen meines Großvaters eine Woche mit der damaligen Freundin an die Ostsee gefahren ist. Mit Wissen meines Großvaters. War Mitte der 50iger.

  • Bei uns verdient der TÜV am Führerschein gut mit, eventuell könnte das bei der Beurteilung eine Rolle spielen? ;)

    Klar. Der TÜV scheint Geldnot zu haben. Zuerst das mit den HU Intervallen, jetzt wird kritisiert, dass die Preise runter sollen...wobei prüft eigentlich wer anders als der TÜV? Die Prüfungsgebühren werden ja nicht runter gehen.

    Wir haben das Problem auch in der Firma. Da meinte ein Schlaumeier eine neue Version von nem Gerät zum TÜV zur CE schicken zu müssen...was die so alles gefunden haben...völlig abstruse Sucherei.


    6.000€ ist auch total übertrieben, wenn man nicht x mal durchfällt oder extrem viele Fahrstunden braucht.

    Ich glaube es gibt schon Extreme, die 5000 knacken.


    Heute verdient ein Lehrling im 3. Lehrjahr um die 800,- bis 1000,- Euro, der muss dann auch die 4 Monate für den Führerschein arbeiten. Also, wo ist das Problem :sz:

    Ich glaube in der Zwischenzeit war das erträglicher. Ich glaube ich war mit Anhänger noch bei um die 1000Euro.


    Aber auch ohne

    Das ging bei mir schon nicht mehr. Wir waren beim ADAC auf dem Übungsplatz mit dem E36 damals.

    Das L finde ich ne super Idee, genauso wie das begleitete Fahren mit 17. Wenn es damals das L gegeben hätte, dann hätte ich bis zum Führerschein schon 10000km leicht gehabt...

    605 Nanometer. Nothing else.

  • Motorrad habe ich nicht gemacht. Deal mit dem alten Herrn. Nur Klasse 3 und er zahlt plus das erste Auto. Wenn ich unbedingt den Einser hätte machen wollen, hätte ich alles alleine bezahlen müssen. Er hatte höllisch Angst, dass ich den Einser gemacht hätte und in den Tod wäre. Wollte ich auch nicht, war froh die Vierer-Zeit lebend beendet zu haben. Aber musste er damals ja nicht wissen. ;)

    Nur für heutige Zeiten. Das 1. Auto war ein gebrauchter Käfer 1200 mit 34 PS, ich glaube 10 Jahre alt. Nix Neu- oder Jungwagen. :zf:

    Otti Pflichtstunden, bei dir?

    Da habe ich noch Glück gehabt:

    Die KI sagt:

    Im Jahr 1977 gab es für den Erwerb des Führerscheins der Klasse 3 (heute in etwa Pkw bis 3,5t, damals bis 7,5t)

    keine gesetzlich festgelegten Pflichtstunden oder vorgeschriebene Sonderfahrten (wie Überland, Autobahn, Nacht) in der Form, wie sie heute existieren.

    Hier sind die Rahmenbedingungen für 1977 zusammengefasst:

    • Keine Fahrschulpflicht: Bis 1986 war es in der Bundesrepublik Deutschland nicht zwingend erforderlich, die Ausbildung in einer Fahrschule zu absolvieren. Man konnte sich theoretisch auch privat ausbilden lassen und direkt zur Prüfung anmelden.
    • Ausbildung nach Ermessen: Die Anzahl der Fahrstunden war rein davon abhängig, wie viele Stunden der Fahrlehrer für notwendig hielt, bis der Fahrschüler prüfungsreif war.
    • Prüfung: Trotz fehlender Pflichtstunden mussten die theoretische und praktische Prüfung erfolgreich abgelegt werden.

    Wer 1977 den Führerschein Klasse 3 erworben hat, profitierte von der alten Regelung, die das Fahren von Fahrzeugen bis zu 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse erlaubte.

    Allrad - Vorwärts geht es immer! :top:

    Aber vielleicht ist die Welt auch nicht verückt geworden - vielleicht hat sie nur aufgehört, normal zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Detlef59 (13. Februar 2026 um 17:38)

  • Ich habe den Führerschein ja erst 1980 gemacht, das sind ja nochmal drei Jahre später und dann in Baden Württemberg. Wie geschrieben, so wurde uns das gesagt, wir hatten ja auch schon zwei mal zwei Autobahnstunden als Pflichtstunden.

    Und die Prüfungsfahrt war dann 45 Minuten durch Heilbronn, bei jedem Prüfling. Rückwärts Einparken in eine Längsparklücke, der Prüfer hat den korrekten Abstand zum Bordstein mit dem Metermaß kontrolliert.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Otti (13. Februar 2026 um 17:52)

  • 1984 Führerschein gemacht mit den min. 10 Pflichtstunden (= 800 DM). Und ja, fahren konnte ich vorher schon. Fragt nicht warum - und mein Vater war Beamter. 🫣

    Eine gesunde Verdorbenheit ist besser als eine verdorbene Gesundheit.

  • Führerschein war lustig

    erstmal gab es den quasi geschenkt, als Fahrzeugschlosserlehrling konnte ich den im Rahmen einer "vormilitärischen Ausbildung" machen. LKW. Hat 60 Mark gekostet.

    Ich war mit einem Kumpel der Jüngste, wir konnten die Prüfung noch gar nicht ablegen. Also sind wir 7 Monate "Ausbildung" gefahren: Sand für private Baustellen, Möbel, ein Kinderferienlager...

    Irgendwann sagte ich ich möchte auch Motorrad machen. Achso, kein Ding. Bekam einen Zettel und einen Termin. War dann die Prüfungsfahrt - ohne eine einzige Fahrstunde

    Kofferraum statt Hubraum !