Ich möchte das Thema Erbschaftssteuer und was ist gerecht oder ungerecht mal aus einer persönlichen Perspektive näher beleuchten, die absolut keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erfüllen soll.
Das soll sich außerdem auschliesslich auf Erben privaten Vermögens beziehen. NICHT auch Firmenerben.
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Mein Schwester und ihr Mann haben nichts bzw. nur minimale Beträge von deren Eltern geerbt.
Bei mir das gleiche. Meine Frau hat einen niedrigen 5-stelligen Betrag von ihren Eltern geerbt.
Bei meiner Schwester und Mann: Hat sich einiges angesammelt incl eines Zweifamilienhauses in der Nähe von Stuttgart und einem Aktiendepot.
Der Erbe wird der einzige Sohn sein.
Bei uns ist das etwas anders aber da wir keine Kinder haben konnten, wird der einzige Erbe ebenfalls dieser Neffe sein (abzgl. 25%, die wir gemeinnützigen Tierschutzververeinen vererben)
Dieser Erbe wiederum hat wiederum nur einen leiblichen Sohn. Der erbt schlussendlich (normalerweise) alles das, was wir alles erwirtschaftet haben ohne je einen Finger krumm gemacht zu haben.
Da handelt es sich dann um eine gut 7-stellige Summe.
Der "potentielle" Erbe macht im Moment ( Alter 11) jedoch noch nicht den Eindruck als wenn er auch nur halbwegs begriffen hätte, wozu Bildung wirklich gut ist.